Aktivitäten

 

Ganz klar, wo Drachen fliegen, braucht es auch einen Drachenturm!
Genau solch einen Start- und Landeturm für unsere Nesuah`-Drachen entwickelten die Kinder der Klasse AU4 der Maria Montessori Grundschule innerhalb einer Projektwoche gemeinsam mit der Künstlerin Susanne Wadle auf dem Schulhofgelände.
Zunächst bauten die Kinder ein Gerüst. Dazu wurden dicke und dünne Bambusstangen ineinander gesteckt, mit Rödeldraht befestigt und anschließend in den Boden geschlagen. Der Umgang mit dem Rödelwerkzeug war dabei eine besonders begehrte Tätigkeit. Anschließend wurden Überschneidungsstellen mit Draht und weiteren Bambusstangen stabilisiert.
Damit der Start- und Landeturm im Anflug auch von weit oben gesehen werden kann, verlängerten die Kinder unter Susanne Wadles Anleitung weitere Bambusstangen mit Kabelbindern zu sogenannten Teleskopstangen. Diese wurden wiederum zu Rundbögen in der Erde befestigt und mittels bemalten Stoff-Wimpeln zu farbenprächtigen Wegweisern für unsere Flugdrachen auf dem Weg zum Landeturm.
Fehlten nur noch die Drachen selber. Gemeinsam entwarfen die jungen Künstlerinnen und Künstler Drachenkörper und skizzierten diese formatfüllend auf Holzbretter. Nach dem Aussägen wurden die Kanten mithilfe von Raspeln und Schmirgelpapier geglättet und bunt bemalt.
Nun befüllten die Kinder ihre ausgedienten Kinderschuhe mit einer Gipsmasse, in die sie jeweils ein Kantholz als Bein steckten. Nach dem Trocknen hatten die Kinder große Freude daran, die Schuhe farbenfroh zu bemalen und mit Frau Wadles Hilfe an dem jeweiligen Drachenkörper zu befestigen.
Am Ende unserer Projektwoche und nach den letzten Versäuberungsarbeiten konnten die Drachen dann endlich am Flugturm befestigt werden – der Anstieg über eine kleine Leiter war dabei eine Herausforderung, der sich die Kinder gerne stellten.
Bei der anschließenden Vernissage konnten sich auch die Eltern der Kinder sowie Interessierte von dem gelungenen Projekt überzeugen: Stolz präsentierten die kleinen Künstlerinnen und Künstler „ihre“ Drachen am Flugturm und verabschiedeten sich mit einem dicken Applaus und einem herzlichen Dankeschön von Susanne Wadle.

Seit 23.11.2017 in Aktivitäten, Aktuell, Kulturschule, Kunst

Als erstes großes Projekt in diesem Schuljahr hat sich die Klasse 3/4 d mit dem Thema Indianer beschäftigt.

Die Kinder erarbeiteten sich in Kleingruppen Informationen über die verschiedenen Indianerstämme, fertigten Plakate und präsentierten ihre Erkenntnisse den Klassenkameraden und –kameradinnen. Das Lied über den berühmten Seefahrer Christoph Kolumbus klärte, warum die Indianer eigentlich Indianer heißen und wer Amerika wirklich entdeckt hat.

Die Kinder entdeckten außerdem, in welchen unterschiedlichen Behausungen Indianer lebten. Dazu fertigten die Kinder Tipis und machten eine Ausstellung davon. Wie Indianer jagten war ein weiteres Thema der Unterrichtseinheit. Dabei beschäftigten sich die Kinder vor allem mit dem Bison und wie wichtig diese wilden Tiere für die Indianer waren.

Kreativ zeigten sich die Mädchen und Jungen beim Herstellen von Marterpfählen in Kleingruppen, beim Malen von unterschiedlichen Indianerstämmen und beim Nähen von Federschmuck. So bekam auch Schulhund Chaplin ein neues „Halsband“, damit er beim anschließenden Indianertanz mitmachen konnte.

Das Herstellen und Bemalen von Trommeln war ein voller Erfolg. Bei den anschließenden Rhythmusübungen, konnte jeder Schüler und jede Schülerin sich vom guten Klang seiner bzw. ihrer Trommel überzeugen.

Alle Informationen, die sich die Kinder im Unterricht erarbeitet hatten, sammelten sie in ihren Indianerbüchern und verzierten diese liebevoll.

Zum Abschluss des Projekts hatten sich nicht nur alle Kinder ein „Expertendiplom“ verdient!

 

 

       

 

 

 

   

 

 

 

 

 

    

 

Seit 12.11.2017 in Aktivitäten, Aktuell, Handwerk, Kunst, Natur, Sozial

In den letzten vier Wochen haben die Kinder der vierten Klassen sich mit der Verkehrserziehung beschäftigt. Dabei lernten sie in der Schule die Theorie, absolvierten praktische Übungen mit dem Fahrrad auf dem Schulhof und besuchten die Jugendverkehrsschule. Dort übten die freundlichen Verkehrspolizisten mit den Kindern nochmals das richtige Verhalten im Straßenverkehr. Letzten Freitag war dann endlich der Zeitpunkt der praktischen Prüfung gekommen, auf den die Kinder gespannt gewartet haben. Sehr konzentriert und motiviert gaben dann auch alle Kinder ihr Bestes auf dem Verkehrsübungsplatz.
Obwohl leider nicht alle Kinder die Fahrradprüfung bestanden haben, gab es viele glückliche und strahlenden Gesichter. Die Kinder, die nicht bestanden, erhielten einen Gutschein und dürfen damit in den Ferien nochmal zum Training auf den Verkehrsübungsplatz kommen.
Anika Buttmi und Nicole Stuhlmüller

 

 

 

 

 

 

 

 

       

 

 

Im Rahmen der Ferienbetreuung an der Maria Montessori Grundschule in Hausen fand ein weiteres Kunstprojekt unter der Leitung der bildenden Künstlerin, Susanne Wadle statt. Das Angebot sei nur dank Zuwendungen aus dem Innovationsfonds “Zukunft der Jugend” möglich gewesen, freut sich Schulleiterin Angelika Müller-Zastrau.

„Klangtönle“ und „Klangbäumle“ nannten Susanne Wadle und Rolf Haller, pädagogische Fachkraft an der Maria Montessori Grundschule dieses Projekt – angepasst an den schwäbischen Projektort. Im Rahmen des Projektes setzten die teilnehmenden Kinder Fundstücke vom Schrottplatz zu neuen Skulpturen zusammen.

Alte Armlehnen mit zwei Bohrungen, zum Beispiel, fügten die Kinder mit Hilfe von Schrauben, Unterlegscheiben und Muttern zu neuen Gebilden zusammen. Rasch die passenden Schraubenschlüssel zu erkennen und damit umzugehen, war eine von vielen Herausforderungen, die die Schülerinnen und Schüler begeistert und immer souveräner meisterten. Mit viel Fantasie erledigten die Kinder ihre Aufgaben und oft spielte der Zufall auch eine große Rolle, denn keiner wusste schließlich im Vorfeld ganz genau, was sich beim Zusammensetzten der Schrottelemente so alles ergeben würde.

Susanne Wadle, die ja schon einige Projekte in Kindergärten und an der Schule in Hausen durchgeführt hat, war erneut begeistert und stark beeindruckt, wie engagiert die Kinder sich in Teams zusammenfanden, um die Montage ihrer Skulpturen in Angriff zu nehmen. Im Umgang mit diversen Werkzeugen wurden alle Kinder zunehmend sicherer und der zur Verfügung stehende Schraubenberg schrumpfte zusehends.

Jungs und Mädchen nahmen gleichermaßen begeistert an diesem Kreativangebot teil. Dabei entstanden sowohl figürliche als auch abstrakte Skulpturen. In einer folgenden experimentellen Phase entlockten die Kinder diesen Figuren mit Hilfe anderer Materialien ganz unterschiedliche Töne. Im Zusammenspiel gaben die Einzeltöne einen gemeinsamen Wohlklang. In dieser Projektphase zeigte sich, dass sich die Kinder sehr gut aufeinander einlassen konnten, gerne aber auch alleine verschiedene Klänge erprobten.

In der abschließenden Vernissage präsentierten die Kinder ihre Skulpturen und brachten sie zur Freude der Gäste zum Klingen. Die Leiterin des Ganztagesangebots, Jasmin Grenzbach, würdigte die Arbeit der Kinder und der künstlerischen Leiterin Susanne Wadles sowie der pädagogischen Fachkraft Rolf Haller in einer Ansprache, besonders auch deren Ausdauer, mit der sie so kreativ und experimentell zusammenwirkten. „Susanne Wadle ist ein tolle Künstlerin. Ich freue mich sehr, dass Angelika Müller-Zastrau sie für unser Ferienprogramm engagiert hat. Es macht wirklich Freude zu sehen, wie sie die Kinder auf ihre ganz eigene besondere Art regelrecht verzaubert. Wir konnten den Klangbäumen täglich beim ‚Wachsen‘ zusehen und die Kinder sägten, hämmerten und schmirgelten die Metallstücke, ohne müde zu werden. Auf eine unkomplizierte, wertschätzende Art vermittelten sowohl Susanne Wadle als auch Rolf Haller den Kindern den Spaß und die Freude an der Kunst – und natürlich auch die Lust, selbst ein Kunstwerk zu gestalten“, so Grenzbach.

Rolf Haller ergänzte: „Das Projekt war unglaublich kreativ. Alle beteiligten Schülerinnen und Schüler haben harmonisch zusammengearbeitet, und jedes Kind für sich war eine Künstlerin oder ein Künstler – jeder auf seine ganz eigene besondere Art.“

Auch die Schulleiterin, Angelika Müller-Zastrau freute sich sowohl über das gesamte Ferienprogramm als auch über die Ergebnisse. Sie ist sich sicher – in der kreativ-künstlerischen Betätigung von Kindern liegt der Schlüssel für ein profundes Bildungsfundament, denn die Kinder lernen in solchen Projekten fächer­übergreifend und profitieren sowohl in ihrer Teamfähigkeit als auch in ihren ganz persönlichen Lösungs-und Erprobungsstrategien. „Insgesamt sind dies Anforderungen der beruflichen und privaten Lebenswelt, die lebenslang auf die Kinder zukommen werden”, so die Schulleiterin.

Aber auch die anderen Workshops aus der Ferienbetreuung aus den Bereichen Malerei, Mosaik, Kochen, Backen, Wasserröhren bauen, Bewegung, Spiel und Sport konnten sich sehen lassen. Das vielfältige Angebot zeigt, an der Montessori Grundschule Hausen ist auch in der Ferienbetreuung immer für jeden etwas dabei.
Zeitung: In und um Weilimdorf: Text: Tommasi, Fotos: privat

29SeptemberWeils05

 

Rückblick Sommerferienprogramm 2017

Alles rund um das Thema Wasser…was passt besser zu den Sommerferien?  Nichts!….außer vielleicht noch Boote  und Wasserfilter bauen, Eis selber machen, Fahrrad fahren, Ausflüge, auf Spielplätzen Spaß haben, Unterwasserwelten gestalten,  Mosaik legen und Kunst machen…und genau dies haben wir in den 3 Wochen Sommerferien mit viel Spaß und großer Freude getan.

Ein Highlight war sicher der Bau der Unterwasserwelt – eine Snoozelecke im Pavillon.  Es wurden Kissenbezüge genäht und mit Stofffarben und eigens hergestellten Stempeln bedruckt und Holzbalken gesägt und zusammengeschraubt.  Tag um Tag wurde fleißig gearbeitet und das Ergebnis kann sich sehen lassen! Eine Unterwasser –Snoozelecke zum Relaxen und Entspannen. Die Snoozelecke ist schon jetzt ein begehrter Platz in den Pausen und Entspannungsphasen und wir können uns das Schulleben schon gar nicht mehr ohne unsere Unterwasserwelt vorstellen.  Beim Bootsbau aus Tetrapacks, Styropor und Kronkorken wurden tolle Boote gebaut, die wir bei unserem Ausflug zum Max Eyth See auf den Leiterwagen packten und diese dann auf dem See schwimmen ließen.  Am Ausflugstag war herrliches Sommerwetter und wir  ließen uns auf der Wiese direkt beim Klassenzimmer im Grünen nieder.  Schnell hatten alle ihre Badesachen angezogen und plantschten in dem neu angelegten Wasserbecken mit Zulauf zum See.  Die Experimente  rund um das Thema Wasser waren manches mal fast zauberhaft. Wenn weiße Blumen plötzlich blau wurden oder das Öl sich langsam wieder vom Wasser trennte um dann ganz oben im Glas zu schwimmen, wurde dies doch sehr bestaunt. Die selbst gebauten Wasserfilter funktionierten tatsächlich. Das Wasser wurde oben verschmutzt eingefüllt und kam unten klar und sauber wieder an.
Das Wetter in den Sommerferien war schön und zeitweise sehr heiß. Da musste tatsächlich immer mal wieder ein Eis gegessen werden. Die selbstgemachten Sorbets waren hier genau richtig. Es wurde Obst geschnitten, Saft gepresst und vor der Tiefkühltruhe gespannt auf das Ergebnis gewartet. Lecker!
Der Ausflug zum Wasserspielplatz hat allen sehr viel Spaß gemacht. Es waren sehr viele Kindergruppen vor Ort, aber trotzdem verlief alles friedlich und die Kinder pumpten Wasser, öffneten und schlossen Schleusen und picknickten auf der Wiese.
Ein bisschen kniffliger wurde es dann, im Maislabyrinth in Ditzingen. Hier war es gar nicht so einfach, den Weg zu finden, aber alle haben es am Ende geschafft.

In der letzten Ferienwoche hatten wir Besuch von Susanne Wadle – Bildende Künstlerin – und Frauke Löffler – Mosaikkünstlerin. Diese beiden Angebote waren wirklich besonders! Alle haben mitgemacht!  Mit Frau Wadle verwandelten wir Schrott zu ganz eigenen Kunstwerken, die die Kinder dann mit verschiedenen Gegenständen behängten um diese dann zum Klingen und Musizieren brachten. Wir haben geschraubt, gefeilt und gemalt – und so wurden unsere Kunstwerke einzigartig, genau wie wir! Es hat uns sehr viel Spaß gemacht, unsere eigenen Ideen zu verwirklichen. Mit Frau Löffler legten wir verschiedene Mosaike für den Schlangenkopf im Schulgarten, Stein um Stein, so kam keine Langeweile auf. Die Plätze in der Mosaikgruppe waren sehr begehrt und wir freuen uns schon darauf, Frau Löffler in den Pfingstferien wieder bei uns zu haben.

Es waren tolle Ferien. Und tolle Ferien stehen auch wieder vor der Tür, denn in den Herbstferien wird es bei uns ritterlich zugehen im Ferienprogramm. Bis dahin eine schöne Herbstzeit.

Das Ferienteam