Literatur

 

Am 24.4.2018  ist die Frühbetreuung  zu den Hühnern gegangen. Überall auf dem Boden lagen Federn. Zwei Kinder aus der Frühbetreuung haben die zwei toten Hühner  Larissa und Flöckchen gefunden. Larissa hatte den Kopf fast ab und Flöckchen hatte das Bein ab. Wahrscheinlich ist ein Marder oder ein Greifvogel gekommen. Zwei Kinder und Herr Lewin  haben ein Loch gegraben und die Hühner begraben. Wir sind sehr traurig, denn es waren unsere Lieblingshühner Larissa und Flöckchen.

Von Artin, Moussa und Josephine

 

Ein  Mädchen namens  Emma kommt  von  der Schule nach Hause. Es ist halb zwei. Emmas  Mutter kommt um 3.00 Uhr nach Hause. Emmas Mutter hat Geburtstag, und Emma möchte ihr eine Überraschung machen. Sie hat schon eine Idee. Sie kocht Mamas Lieblingsessen. Also geht sie in die Küche und schaltet den Herd an. Ihr Lieblingsessen sind Fleischbällchen mit Nudeln. Sie holt einen Topf und füllt ihn mit Wasser dann stellt sie ihn auf den Herd. Dann geht sie ihre Hausaufgaben holen und setzt sich an Tisch. Nach ein paar Minuten holt sie die Nudeln und lässt sie vorsichtig in den Topf. Dann macht sie ihre Hausaufgaben weiter. Jetzt muss sie noch die Fleischbällchen machen. Dazu holt sie eine Pfanne und lässt Öl hinein. Danach holt sie die Fleischbällchen. Doch sie hat den Herd zu stark aufgedreht und das Öl hat angefangen zu brennen. Als sie mit den Fleischbällchen wieder aus dem Keller kommt, steigen schon Flammen aus der Pfanne. Emma lässt die Sachen fallen und schreit aus dem Fenster: HILFE FEUER!!!“Hoffentlich hat das jemand gehört, denn die Flammen steigen schon auf die Vorhänge über. Aber sie hat Glück ihre  Nachbarin hat die Schreie gehört  und sofort die Feuerwehr gerufen. Nach sieben Minuten kam die Feuerwehr, und konnte den Brand löschen. Aber das mit den Fleischbällchen kann sie jetzt vergessen, als die Feuerwehr weg war, kam auch schon ihre Mutter. Und Emma hat ihr alles gebeichtet. Die Mutter hat gesagt: „Hauptsache dir ist nichts passiert.“ Dann ist die Mutter in die Küche gegangen und hat Essen gemacht.

Von Sara, Kl. 4

Es ist Morgen, Tochter Valerie muss heute in die Schule. Mutter Maja will Valerie heute zum Frühstück Pfannkuchen braten. Sie holt eine Pfanne aus dem Schrank und Öl und schüttet ein bisschen in die Pfanne. Dann stellt sie die Pfanne auf den  Herd und schaltet es an. Aber sie schaltet die falsche Herdplatte an. Sie merkt es nicht und da klingelt auch schon das Telefon. KLINGELINGELING KLINGELINGELING. Sie muss sich beeilen. KLINGELINGELING. Endlich geschafft. Hallo wer ist da? … Als sie schon einige Zeit telefoniert hat, dreht Frau Maja sich um und sieht dass bei ihr in der Küche Rauch aufsteigt. Sie ruft ins Telefon: „Tschüß, bei mir qualmt es in der Küche.“ Und legt ohne eine Antwort einfach auf. Sie rennt in die Küche und sieht schon sehr große Flammen aufsteigen im ersten Moment weiß sie gar nicht  mehr was sie machen soll. Sie ruft als erstes: „HILFE! “ Danach rennt sie wieder zum Telefon und wählt die 112. Ihr Herz pocht. Da wacht auch schon  Valerie auf und kommt aus ihrem Zimmer. Im selben Moment fängt die Mutter an ins Telefon zu sprechen. „In der Küche brennt es stark. Kommen Sie bitte so schnell Sie können her.“ Valerie schaut in die Küche und tatsächlich brennt es. Ihr Herz fängt auf einmal auch sehr schnell zu pochen an. Da hört sie auch schon von der Feuerwehr wie sie angefahren kommt. Es klingelt an der Tür Valerie öffnet die Tür und die Feuerwehrmänner löschen das Feuer schnell und gehen wieder. Die ganze Küche ist schwarz. Und jetzt fällt es Valerie erst ein, dass sie in die Schule muss und es schon zu spät ist. Sie kriegt ein Tag schulfrei. Da entscheiden sie sich einfach bei der Oma heute zu essen und dort zu übernachten.

Von Phoebe, Kl. 4

Frau Pech wollte kochen, da klingelte das Telefon. Sie ging ran und auf der anderen Seite war niemand. Sie dachte solche blöden Anrufstreiche. Sie ging in die Küche und machte sich Fischstäbchen. Da klingelte  das Telefon schon wieder. Sie dachte es sei schon wieder ein Telefonstreich. Erst als es zum zweiten Mal klingelte, dachte sie es ist ihr Sohn. Also ging sie ran es war Frau Ogs ihre beste Freundin. Immer wenn sie mit Frau Ogs redete ging sie raus. Und sie hat das Essen vergessen. Als sie aufgelegt hatte, ging sie in die Küche. Sie schrie Hilfe   Hilfe!!!! Der Nachbar hörte es und ging in das Haus rein.  Der Nachbar wollte Ihr helfen. Aber sie lag auf dem Boden. Herr Chech rief die Feuerwehr und einen Krankenwagen an. Als die Feuerwehr ein traf war der Krankenwagen schon da. Sie mussten warten bis die Feuerwehr Frau Pech raus gebracht hatte. Nach draußen gebracht haben. Frau Pech musste ins Krankenhaus und künstlich beatmet werden. Frau Ogs hat sie jeden Tag besucht.

Von Phoebe, Kl. 4

Wenn der (Schul-)Leiter nicht mehr zu gebrauchen ist!

Hausen (tom). Immer am letzten Tag vor den Faschingsferien steht in der Maria-Montessori-Grundschule Hausen eine Theateraufführung auf dem Programm. Dieses Jahr war die Händlerin der Worte zu Gast.

Ein Marktstand in der Schule – das findet man nicht alle Tage. In der Turnhalle der Maria-Montessori-Grund­schule in Hausen allerdings war kürzlich ein bunter Marktstand aufgebaut. Obst oder Gemüse, Käse, Fleisch oder Eier suchte man an dem Stand allerdings vergeblich. Die Händlerin hatte Worte aller Art im Angebot, kleine und große Worte, lustige Worte, aber auch Ersatzworte und solche die man auf die Goldwaage legen kann.
Im Gepäck hatte die Händlerin auch sogenannte Teekesselchenworte – also solche, die gleich klingen und auch gleich geschrieben werden, aber eine unterschiedliche Bedeutung haben. Einige dieser Teekesselchenworte stellte die Händlerin den Schülern in einem Rätsel vor. Und sie hatte die verschiedenen Bedeutungen auch tatsächlich in zwei Teekesselchen versteckt. Die Birne zum Beispiel – also die eine, die man essen kann und die andere, die in der Lampe leuchtet. Oder den Nagel – also den am Finger und den anderen, den man mit einem Hammer in die Wand hauen kann.

Was macht der Artikelomat?
Eine besonders große Kiste hatte die Händlerin mit den Artikeln der, die und das dabei. Um die den Worten richtig zuordnen zu können, hatte sie einen „Artikelomat” mitgebracht. Ein Gerät, in das man oben ein Wort einwirft und unten der dazu passende Artikel herauskommen. Mit einzelnen Worten klappte das ganz gut.

Verwechslungen sind möglich
Als sie aber versucht, einen fehlenden Artikel in einem Satz einzubauen, passiert ein fataler Fehler. „Leiter ist nicht mehr zu gebrauchen”, hieß der Satz. Dabei ging es eigentlich um eine Gartenleiter. Der Artikelomat spuckte aber nicht den erwarteten Artikel „die” aus, sondern ein „der”. „Das ist falsch”, waren sich die Schüler einig. Doch der Artikelomat hatte recht. Er meinte allerdings nicht die Gartenleiter, sondern zum Beispiel den Schulleiter, der nicht mehr zu gebrauchen sei. „Ein Glück, dass die Maria-Montessori-Grundschule eine Schulleiterin hat”, meinte die Händlerin lachend. Der Artikelomat müsse wissen, was der Satz sagen will, erklärt sie den Schülern, sonst könne es tatsächlich zu Verwechslungen kommen.

Der Händlerin alias Véronique Weber gelang es, die Schüler während der gesamten Vorstellung zu fesseln. Gewürzt mit Lieder war es eine kurzweilige The­ateraufführung. Das Theaterstück wurde übrigens 1999 in Frankreich unter dem Titel „La marchande de mots“ uraufgeführt. Seit 2005 ist es im Spielplan der Nimmerland Theaterproduktion.

„Wir haben immer vor den Faschingsferien eine Theateraufführung in der Schule”, erklärt Schulleiterin Angelika Müller-Zastrau. Finanziert werde der Theaternachmittag von den Eltern. Im nächsten Jahr werde dann „Der kleine Prinz” mit Theater und Orchester aufgeführt.

Kulturschule geht weiter
Müller-Zastrau berichtet weiter, dass die Maria-Montessori-Grundschule ihre Zusammenarbeit mit dem JES Theater Stuttgart und dem Stuttgart Ballett Jung im Rahmen des Programms Kulturschule fortsetzt. Wie bei dem Stück „Neschu’ah“, in dem erzählt wurde, wie Drachenfrau Nesu’ha ihre verlorenen Schuhe zurückbekommt, erarbeiten die Schüler den Inhalt des neuen Stückes gemeinsam mit Theater- und Tanzpä­dagogen. „Thema des Stücks werden dieses Mal die Geschlechterrollen sein”, erklärt Müller-Zastrau. Zu dieser Thematik hätten die Schüler auch schon eine Theateraufführung besucht und würden noch zu einer Ballett-Aufführung gehen. Die Uraufführung des von den Schülern erarbeiteten Stückes wird dann im Juni im JES-Theater in Stuttgart sein.

Die Maria-Montessori-Grundschule Hausen feiert in diesem Jahr übrigens 20-jähriges Bestehen. Ein großes Fest wird es im Rahmen des Osterbasars geben, zu dem die Schule am 17. März von 11 bis 16 Uhr einlädt. „An dem Tag wird es um 12.30 Uhr in der Turnhalle eine Aufführung geben”, verrät die Schulleiterin.

Zeitung: In und um Weilimdorf vom 23.02.2018/ Text+Fotos: Tommasi

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