Natur

 

Sich Kunststücke überlegen, wie sie die Kinder im nächsten Schuljahr bei Laune halten können!

In diesem Sinne wünschen wir allen Kindern und deren Eltern sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Maria Montessori Grundschule Hausen wunderschöne Ferien und gute Erholung. Alles Gute bis zum Wiedersehen im Septemer!

 


Passend zu den heißen Temperaturen im Juni und Juli beschäftigten sich die Kinder der Klasse 3/4 d mit dem Thema Wasser. Im MNK-Unterricht experimentierten sie mit ihrer Praktikantin Frau Zastrau, um den Wasserreinigungsprozess in einer Kläranlage nachzuempfinden. Sie überlegte wo das Wasser überhaupt herkommt und wie es in unseren Wasserhahn gelangt. Sie sammelten ihre Kenntnisse über verschiedene Arten von Gewässern in einer Mindmap im MNK-Heft und lösten Aufgaben zum Wasserverbrauch. Im Trinkwassertest nahm die Klasse verschiedene Mineralwassersorten unter die Lupe und ein Klassentestsieger wurde ermittelt. Auch in Musik hörten die Kinder „Wassermusik“. Klassische Musikstücke, wie „die Moldau“ oder „die Forelle“ standen auf dem Stundenplan. Außerdem sangen sie natürlich Wasserlieder. Das Lied vom „kleinen Tropfen Fridolin“, der den Wasserkreislauf durchlebt und das Kinderlied von Uli Führe über eine besondere Welle namens „La Ola“ hatte es den Kindern besonders angetan. Zum Abschluss des Schuljahres durfte natürlich eine Wasserschlacht zum Thema Wasser nicht fehlen. Bei 35 Grad und strahlendem Sonnenschein wurden Wasserbomben und Wasserpistolen gefüllt und der Rasensprenger der Schule zweckentfremdet. Man fühlte sich auf dem Schulhof eher wie in  einem Freibad und alle Kinder genossen den schönen Tag im Freien.

 

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In unserem Schulgarten gibt es für die SchülerInnen viel zu entdecken. Aus einer Knospe wird eine Blüte und aus der Blüte eine Beere.

Und Ende Juni ist die Zeit für Johannis­beeren. Dann hängen unsere Sträucher vor dem Pavillon voll mit glänzend roten, säuerlichen, kugeligen Früchten. Gerne werde diese in den Pausen von den Kindern genascht, aber wer Lust auf diese Leckerei hat, muss sich beeilen, denn die Vögel be­teiligen sich gern beim Pflück-Wettbewerb. Und manchmal sind sie – ehe man sich versieht – die Sieger! Aber in diesem Jahr waren wir schneller und haben gemeinsam mit den Kindern in den Pausen, in der Koch-AG und in der Spätbetreuung fleißig die Beeren gepflückt, haben sie vorsichtig von ihren Stängeln befreit und die ersten Gläser Marmelade gekocht.

Die Johannisbeeren sind richtige Vitaminbomben und bewirken viel Gutes für unser Immunsystem. Daher war es auch wichtig, hin und wieder die eine oder andere Beere zu naschen. Aber wer sich so viel Arbeit macht, darf dies auch mit ruhigem Gewissen tun.

Im kommenden Schuljahr werden wir in unserer neuen Schulgarten-AG sicher noch das ein oder andere Rezept mit den Johannisbeeren ausprobieren.

Wer jetzt schon Lust hat sich etwas Gutes zu tun, sollte sich die leckere Johannisbeercreme zaubern.

Johannisbeercreme

750 g frische Johannisbeeren
150 g Zucker
2 Eiweiß
2 dl Sahne

Die Johannis­beeren waschen und ab­tropfen lassen. Stiele ent­fernen. Mit einer Gabel zer­drücken. Mit dem Zucker mischen und 1 Stunde ziehen lassen. Die Beeren pü­rie­ren. Das Ei­weiß steif schla­gen und mit dem Pü­ree mi­schen. Die Sahne steif schla­gen und unter die Creme zie­hen. Kalt stel­len. Schmeckt be­son­ders gut zu Crêpes!

Guten Appetit!

 

An einem sonnigen Sommermorgen brachen die Kinder der Klasse 3/4 d zu ihrem vierten und letzten Besuch auf dem Schulbauernhof auf. Da die Schüler und Schülerinnen wussten, dass sie diesmal etwas zum Thema „Getreide“ machen würden, begutachteten die Kinder bereits interessiert die verschiedenen Getreidefelder, an denen sie auf dem Weg zum Schulbauernhof vorbeikamen. Ob die Körner wohl schon reif waren und geerntet werden konnten? Was wohl anschließend mit den Körnern passieren würde? Um welche Getreidesorte es sich handeln könnte? Diese und weitere Kinderfragen sollten natürlich ausführlich beim Schulbauernhof geklärt werden.
Nach einer Körnersortier- und Bestimmungsrunde als Einstieg ins Thema, wurden diese natürlich gekostet. Anschließend wurde das Getreide auf seinen Reifegrad überprüft. Aus den bereits geernteten und getrockneten Haferkörnern wurden Haferflocken gequetscht, die lecker schmeckten. Aus den anderen Getreidearten wurde Mehl gemahlen. Die steinzeitliche Methode, den Mahlvorgang von Hand und mit Hilfe von Steinen durchzuführen, brachte die Kinder ganz schön ins Schwitzen. Da ist es doch prima, dass heutzutage das Mehl mit Hilfe von großen, modernen Getreidemühle hergestellt wird. Da, das mühsam selbst gemahlene Mehl noch nicht die gewünschte Konsistenz aufwies, musste noch fleißig gesiebt werden. Die Kinder konnten anschließend sechs verschiedenen Siebstufen erkennen und ihnen Namen zuordnen.
Die großen Maiskörner wurden dagegen nicht zu Mehl verarbeitet, sondern kamen in eine geheimnisvolle Maschine. Alle warteten gespannt, was jetzt passieren könnte. Und blob, blob, blob flog den Kindern auch schon das Popcorn um die Ohren. Davon wurde viel gegessen und der Rest zu den Bauernhoftieren gebracht. Die Ziegen lieben nämlich Popcorn genauso wie viele Kinder. Mit Popcorn bewaffnet konnte man die Tiere schnell anlocken, füttern, streicheln und die Ziegen genau in Augenschein nehmen. Alle Kinder trauten sich von der Ziegenmilch zu probieren und dann gab es zum Abschluss unseres Bauernhofjahreszeitenkurses, passend zum Sommer, ein leckeres selbstgemachtes Eis.
Wir wünschen allen Klassen, die zukünftig in den Genuss des Bauernhofjahreszeitenprogramms kommen, ebenso wunderschöne Ausflüge dorthin. Herr Rittberger hat das Programm für alle Kinder immer spannend, interessant und kurzweilig gestaltet und die Eindrücke und Erlebnisse dort werden den Kindern und den Erwachsenen sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

               

                                                                 

 

 

       

 

     

 

 

 

 

                         

Unsere Küken sind da! Als ich heute Nachmittag (13.06.2017) zum Misten der Kleintiere in der Schule war, habe ich einen Kontrollblick in den Hühnerstall geworfen. Nr 1 hatte es wohl eilig und wollte unbedingt vor  den Geschwistern die große weite Welt entdecken. Es schälte sich noch langsam aus der Schale, aber piepte schon fleißig. Christina Moderau schaute am Abend nochmal nach und ging gleich am nächsten Morgen mit ihrem Nachbarn, dem Hühnerzüchter, wieder in den Stall. Von diesem Naachbarn haben wir ja die befruchteten Eier bekommen. Die gibt es schließlich nur, wenn auch ein Hahn in der Hühnerschar lebt. Und den haben wir ja nicht. Der Hühnerzüchter meinte, es dauert manchmal bis zu einem Tag, bis sich die Küken aus der Schale gezwängt haben. Ein zweites Ei wackelte heute auch schon ganz komisch.
Heute, am 14.06.2017, waren es vier Küken: Ein gelbes, zwei braun-gelbe und ein schwarzes. Am 15.06.2017 waren alle Küken schon ganz schön fit und hatten rieseigen Hunger. Damit sie vor Katzen und anderem Ungemach sicher sind, habe ich  ich ihnen ein kleines Nest im Hasenstall gebaut. Dort fühlen sie sich sichtlich wohl!

Viele Grüße

 

Nicole Stuhlmüller

 

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