Sozial

 

Als erstes großes Projekt in diesem Schuljahr hat sich die Klasse 3/4 d mit dem Thema Indianer beschäftigt.

Die Kinder erarbeiteten sich in Kleingruppen Informationen über die verschiedenen Indianerstämme, fertigten Plakate und präsentierten ihre Erkenntnisse den Klassenkameraden und –kameradinnen. Das Lied über den berühmten Seefahrer Christoph Kolumbus klärte, warum die Indianer eigentlich Indianer heißen und wer Amerika wirklich entdeckt hat.

Die Kinder entdeckten außerdem, in welchen unterschiedlichen Behausungen Indianer lebten. Dazu fertigten die Kinder Tipis und machten eine Ausstellung davon. Wie Indianer jagten war ein weiteres Thema der Unterrichtseinheit. Dabei beschäftigten sich die Kinder vor allem mit dem Bison und wie wichtig diese wilden Tiere für die Indianer waren.

Kreativ zeigten sich die Mädchen und Jungen beim Herstellen von Marterpfählen in Kleingruppen, beim Malen von unterschiedlichen Indianerstämmen und beim Nähen von Federschmuck. So bekam auch Schulhund Chaplin ein neues „Halsband“, damit er beim anschließenden Indianertanz mitmachen konnte.

Das Herstellen und Bemalen von Trommeln war ein voller Erfolg. Bei den anschließenden Rhythmusübungen, konnte jeder Schüler und jede Schülerin sich vom guten Klang seiner bzw. ihrer Trommel überzeugen.

Alle Informationen, die sich die Kinder im Unterricht erarbeitet hatten, sammelten sie in ihren Indianerbüchern und verzierten diese liebevoll.

Zum Abschluss des Projekts hatten sich nicht nur alle Kinder ein „Expertendiplom“ verdient!

 

 

       

 

 

 

   

 

 

 

 

 

    

 

Seit 12.11.2017 in Aktivitäten, Aktuell, Handwerk, Kunst, Natur, Sozial

In den letzten vier Wochen haben die Kinder der vierten Klassen sich mit der Verkehrserziehung beschäftigt. Dabei lernten sie in der Schule die Theorie, absolvierten praktische Übungen mit dem Fahrrad auf dem Schulhof und besuchten die Jugendverkehrsschule. Dort übten die freundlichen Verkehrspolizisten mit den Kindern nochmals das richtige Verhalten im Straßenverkehr. Letzten Freitag war dann endlich der Zeitpunkt der praktischen Prüfung gekommen, auf den die Kinder gespannt gewartet haben. Sehr konzentriert und motiviert gaben dann auch alle Kinder ihr Bestes auf dem Verkehrsübungsplatz.
Obwohl leider nicht alle Kinder die Fahrradprüfung bestanden haben, gab es viele glückliche und strahlenden Gesichter. Die Kinder, die nicht bestanden, erhielten einen Gutschein und dürfen damit in den Ferien nochmal zum Training auf den Verkehrsübungsplatz kommen.
Anika Buttmi und Nicole Stuhlmüller

 

 

 

 

 

 

 

 

       

 

Am  Samstag, den 16.09.2017 war die Spannung für viele Kinder riesengroß. Der erste Schultag war da! Festlich wurden die Kinder zunächst in der Turnhalle der Maria Montessori Grundschule Hausen empfangen. Viele kleine Frösche erwarteten die Kinder schon auf der Bühne, um ihnen etwas vom Froschleben mitzuteilen. Erste Rechenaufgaben wurden gelöst und die Neulinge erfuhren, dass es an der Schule auch einen Teich mit Fröschen gibt. Der Schulhund Ben durfte zum ersten Mal einer Einschulung beiwohnen und alle waren gespannt, ob er das schaffen würde.Tatsächlich bewältigte er die Einschulung mit so vielen Menschen wirklich ganz prima und hat kein einziges Mal gebellt. Ein Zeichen, dass er sich wohl fühlte. Nach dem Theaterstück ging es gleich mit den Klassenlehrerinnen und den Pädagogischen Fachkräften in den Unterricht. Nach einer halben Stunde kamen die neuen Schülerinnen und Schüler mit leicht geröteten Wangen aus den Klassenzimmern. Ob sie schon etwas gelernt hätten, fragte die Schulleiterin einige Kinder. „Ja, das grole ‚L‘ und das kleine ‚l‘ !“ lautete die Antwort. Wenn das Lernen in der Schule in diesem Tempo so weiter geht, kann ja nichts schief gehen. Und Spaß macht es den Kindern sichtlich auch. Hier ein paar optische Eindrücke von diesem großen Tag!

 

 

 

 

 

       

                                         

 

 

Die Kinder der Werk-AG haben unter der Leitung von Rolf Haller ein Solitaire-Spiel aus Altglas-Weinstöpseln der Fa. Doreas in Remshalden Grunbach entworfen. Zu schade zum Wegwerfen sind diese, auch zum Verschließen angebrochender Bier- oder Limonadeflaschen durchaus wiederverwendbaren Glasstöpsel.
Auf eine ganz andere Idee kamen die Kinder der Werk-AG. Sie entwarfen ein Solitaire-Spiel, das nicht nur einen hohen pädagogischen Nutzen hat, da es die Konzentration und das strategischen Denken fördert, es ist darüber hinaus noch hübsch anzusehen und sehr dekorativ. Frau Dorothee Wagner-Ellwanger vom Weingut Doreas übereichte der Schule für diesen Zweck eine große Kiste voller Glasverschlüsse. Ihre Kunden bringen die Glasverschlüsse nämlich extra zurück, damit kreative Dinge daraus entstehen können.

Zur Erinnerung:
(Siehe:https://de.wikipedia.org/wiki/Solit%C3%A4r_(Brettspiel)#Geschichte):
Dass das Spiel zuerst in Frankreich bekannt war, ist gesichert. Es taucht erstmals 1687 auf einem Porträt von Claude-Auguste Berey auf und wurde mit Sicherheit am Hof des Sonnenkönigs gespielt. In England wird es erstmals 1746 erwähnt.
Die Geschichte vom „französischen Adeligen im Gefängnis“ entstammt einem englischen Buch aus dem Jahr 1801, wie John Beasley 1985 im einzigen Fachbuch zum Thema, The Ins and Outs of Peg Solitaire, festhält. Beasley verweist diese Geschichte in das Reich der „unausrottbaren Fabeln“, mit entsprechend geringem Erfolg. Auch, dass es in Übersee erfunden worden sein könnte, ist weder auszuschließen noch überprüfbar. Die englische Bezeichnung Sailor’s solitaire könnte dies andeuten.
In der Schweiz wird dieses Brettspiel weitläufig als „Amdener Tubbeli Spiel“ bezeichnet. Amden ist ein Dorf am Walensee. Handwerker in Amden stellen solche Brettspiele her.
Gottfried Wilhelm Leibniz schätzte das Spiel und erwähnte 1710 in einem Brief, dass er dafür seine eigene Variante gefunden hatte.
Eines der ältesten gedruckt vorliegenden Spielbretter ist kreuzförmig, hat 45 Felder und stammt von J. C. Wiegleb, 1779.
Verschiedenste Brettformen kommen vor: Neben dem üblichsten voll symmetrischen „Englischen“ Solitär (4), und der ursprünglichen Form, dem „französischen“ Solitär (1), gibt es unterschiedliche Kreuze, z. B. das deutsche Wiegleb-Brett mit 45 Feldern aus dem Jahr 1779 (2), Kreuze mit unterschiedlich langen Armen (3-3-2-2) (3), Quadrate wie den Diamond mit 41 Feldern (5), 6 × 6 und 8 × 8-Bretter (die natürlich kein Mittelfeld haben können), 9 × 9-Bretter, Dreieck-Versionen (am häufigsten mit 15 Feldern; 6) und etliche mehr – auch sternförmige Anordnungen wurden gespielt.
Für seine Forschungen entwickelte insbesondere George Bell neue Sonderformen, wie etwa Rhomben, das pilzförmige mushroom board mit 36 Feldern, und ähnliche, mit 75 und 90 Feldern.

Regeln:
Es geht darum, pro Sprung einen Spielstein genau einen daneben liegenden überspringen zu lassen, der dadurch „gelöscht“ wird. Steine dürfen nur in Zeilen und Spalten, nicht jedoch diagonal springen. Nur ein Stein soll am Ende genau in der Brettmitte übrig bleiben.

Solitär zu zweit:
Das Spiel kann auch zu zweit gespielt werden, wenngleich man dies kaum praktiziert. Die Gegner ziehen abwechselnd. Verlierer ist, wer nicht mehr springen kann.

 

 

 

 

 

In unserem Schulgarten gibt es für die SchülerInnen viel zu entdecken. Aus einer Knospe wird eine Blüte und aus der Blüte eine Beere.

Und Ende Juni ist die Zeit für Johannis­beeren. Dann hängen unsere Sträucher vor dem Pavillon voll mit glänzend roten, säuerlichen, kugeligen Früchten. Gerne werde diese in den Pausen von den Kindern genascht, aber wer Lust auf diese Leckerei hat, muss sich beeilen, denn die Vögel be­teiligen sich gern beim Pflück-Wettbewerb. Und manchmal sind sie – ehe man sich versieht – die Sieger! Aber in diesem Jahr waren wir schneller und haben gemeinsam mit den Kindern in den Pausen, in der Koch-AG und in der Spätbetreuung fleißig die Beeren gepflückt, haben sie vorsichtig von ihren Stängeln befreit und die ersten Gläser Marmelade gekocht.

Die Johannisbeeren sind richtige Vitaminbomben und bewirken viel Gutes für unser Immunsystem. Daher war es auch wichtig, hin und wieder die eine oder andere Beere zu naschen. Aber wer sich so viel Arbeit macht, darf dies auch mit ruhigem Gewissen tun.

Im kommenden Schuljahr werden wir in unserer neuen Schulgarten-AG sicher noch das ein oder andere Rezept mit den Johannisbeeren ausprobieren.

Wer jetzt schon Lust hat sich etwas Gutes zu tun, sollte sich die leckere Johannisbeercreme zaubern.

Johannisbeercreme

750 g frische Johannisbeeren
150 g Zucker
2 Eiweiß
2 dl Sahne

Die Johannis­beeren waschen und ab­tropfen lassen. Stiele ent­fernen. Mit einer Gabel zer­drücken. Mit dem Zucker mischen und 1 Stunde ziehen lassen. Die Beeren pü­rie­ren. Das Ei­weiß steif schla­gen und mit dem Pü­ree mi­schen. Die Sahne steif schla­gen und unter die Creme zie­hen. Kalt stel­len. Schmeckt be­son­ders gut zu Crêpes!

Guten Appetit!