Aktuell

 

Sich Kunststücke überlegen, wie sie die Kinder im nächsten Schuljahr bei Laune halten können!

In diesem Sinne wünschen wir allen Kindern und deren Eltern sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Maria Montessori Grundschule Hausen wunderschöne Ferien und gute Erholung. Alles Gute bis zum Wiedersehen im Septemer!

 


Die Kinder der Werk-AG haben unter der Leitung von Rolf Haller ein Solitaire-Spiel aus Altglas-Weinstöpseln der Fa. Doreas in Remshalden Grunbach entworfen. Zu schade zum Wegwerfen sind diese, auch zum Verschließen angebrochender Bier- oder Limonadeflaschen durchaus wiederverwendbaren Glasstöpsel.
Auf eine ganz andere Idee kamen die Kinder der Werk-AG. Sie entwarfen ein Solitaire-Spiel, das nicht nur einen hohen pädagogischen Nutzen hat, da es die Konzentration und das strategischen Denken fördert, es ist darüber hinaus noch hübsch anzusehen und sehr dekorativ. Frau Dorothee Wagner-Ellwanger vom Weingut Doreas übereichte der Schule für diesen Zweck eine große Kiste voller Glasverschlüsse. Ihre Kunden bringen die Glasverschlüsse nämlich extra zurück, damit kreative Dinge daraus entstehen können.

Zur Erinnerung:
(Siehe:https://de.wikipedia.org/wiki/Solit%C3%A4r_(Brettspiel)#Geschichte):
Dass das Spiel zuerst in Frankreich bekannt war, ist gesichert. Es taucht erstmals 1687 auf einem Porträt von Claude-Auguste Berey auf und wurde mit Sicherheit am Hof des Sonnenkönigs gespielt. In England wird es erstmals 1746 erwähnt.
Die Geschichte vom „französischen Adeligen im Gefängnis“ entstammt einem englischen Buch aus dem Jahr 1801, wie John Beasley 1985 im einzigen Fachbuch zum Thema, The Ins and Outs of Peg Solitaire, festhält. Beasley verweist diese Geschichte in das Reich der „unausrottbaren Fabeln“, mit entsprechend geringem Erfolg. Auch, dass es in Übersee erfunden worden sein könnte, ist weder auszuschließen noch überprüfbar. Die englische Bezeichnung Sailor’s solitaire könnte dies andeuten.
In der Schweiz wird dieses Brettspiel weitläufig als „Amdener Tubbeli Spiel“ bezeichnet. Amden ist ein Dorf am Walensee. Handwerker in Amden stellen solche Brettspiele her.
Gottfried Wilhelm Leibniz schätzte das Spiel und erwähnte 1710 in einem Brief, dass er dafür seine eigene Variante gefunden hatte.
Eines der ältesten gedruckt vorliegenden Spielbretter ist kreuzförmig, hat 45 Felder und stammt von J. C. Wiegleb, 1779.
Verschiedenste Brettformen kommen vor: Neben dem üblichsten voll symmetrischen „Englischen“ Solitär (4), und der ursprünglichen Form, dem „französischen“ Solitär (1), gibt es unterschiedliche Kreuze, z. B. das deutsche Wiegleb-Brett mit 45 Feldern aus dem Jahr 1779 (2), Kreuze mit unterschiedlich langen Armen (3-3-2-2) (3), Quadrate wie den Diamond mit 41 Feldern (5), 6 × 6 und 8 × 8-Bretter (die natürlich kein Mittelfeld haben können), 9 × 9-Bretter, Dreieck-Versionen (am häufigsten mit 15 Feldern; 6) und etliche mehr – auch sternförmige Anordnungen wurden gespielt.
Für seine Forschungen entwickelte insbesondere George Bell neue Sonderformen, wie etwa Rhomben, das pilzförmige mushroom board mit 36 Feldern, und ähnliche, mit 75 und 90 Feldern.

Regeln:
Es geht darum, pro Sprung einen Spielstein genau einen daneben liegenden überspringen zu lassen, der dadurch „gelöscht“ wird. Steine dürfen nur in Zeilen und Spalten, nicht jedoch diagonal springen. Nur ein Stein soll am Ende genau in der Brettmitte übrig bleiben.

Solitär zu zweit:
Das Spiel kann auch zu zweit gespielt werden, wenngleich man dies kaum praktiziert. Die Gegner ziehen abwechselnd. Verlierer ist, wer nicht mehr springen kann.

 

 

 

 

 

Passend zu den heißen Temperaturen im Juni und Juli beschäftigten sich die Kinder der Klasse 3/4 d mit dem Thema Wasser. Im MNK-Unterricht experimentierten sie mit ihrer Praktikantin Frau Zastrau, um den Wasserreinigungsprozess in einer Kläranlage nachzuempfinden. Sie überlegte wo das Wasser überhaupt herkommt und wie es in unseren Wasserhahn gelangt. Sie sammelten ihre Kenntnisse über verschiedene Arten von Gewässern in einer Mindmap im MNK-Heft und lösten Aufgaben zum Wasserverbrauch. Im Trinkwassertest nahm die Klasse verschiedene Mineralwassersorten unter die Lupe und ein Klassentestsieger wurde ermittelt. Auch in Musik hörten die Kinder „Wassermusik“. Klassische Musikstücke, wie „die Moldau“ oder „die Forelle“ standen auf dem Stundenplan. Außerdem sangen sie natürlich Wasserlieder. Das Lied vom „kleinen Tropfen Fridolin“, der den Wasserkreislauf durchlebt und das Kinderlied von Uli Führe über eine besondere Welle namens „La Ola“ hatte es den Kindern besonders angetan. Zum Abschluss des Schuljahres durfte natürlich eine Wasserschlacht zum Thema Wasser nicht fehlen. Bei 35 Grad und strahlendem Sonnenschein wurden Wasserbomben und Wasserpistolen gefüllt und der Rasensprenger der Schule zweckentfremdet. Man fühlte sich auf dem Schulhof eher wie in  einem Freibad und alle Kinder genossen den schönen Tag im Freien.

 

Seit 19.07.2017 in Aktivitäten, Aktuell, Kinderseite, Natur

In unserem Schulgarten gibt es für die SchülerInnen viel zu entdecken. Aus einer Knospe wird eine Blüte und aus der Blüte eine Beere.

Und Ende Juni ist die Zeit für Johannis­beeren. Dann hängen unsere Sträucher vor dem Pavillon voll mit glänzend roten, säuerlichen, kugeligen Früchten. Gerne werde diese in den Pausen von den Kindern genascht, aber wer Lust auf diese Leckerei hat, muss sich beeilen, denn die Vögel be­teiligen sich gern beim Pflück-Wettbewerb. Und manchmal sind sie – ehe man sich versieht – die Sieger! Aber in diesem Jahr waren wir schneller und haben gemeinsam mit den Kindern in den Pausen, in der Koch-AG und in der Spätbetreuung fleißig die Beeren gepflückt, haben sie vorsichtig von ihren Stängeln befreit und die ersten Gläser Marmelade gekocht.

Die Johannisbeeren sind richtige Vitaminbomben und bewirken viel Gutes für unser Immunsystem. Daher war es auch wichtig, hin und wieder die eine oder andere Beere zu naschen. Aber wer sich so viel Arbeit macht, darf dies auch mit ruhigem Gewissen tun.

Im kommenden Schuljahr werden wir in unserer neuen Schulgarten-AG sicher noch das ein oder andere Rezept mit den Johannisbeeren ausprobieren.

Wer jetzt schon Lust hat sich etwas Gutes zu tun, sollte sich die leckere Johannisbeercreme zaubern.

Johannisbeercreme

750 g frische Johannisbeeren
150 g Zucker
2 Eiweiß
2 dl Sahne

Die Johannis­beeren waschen und ab­tropfen lassen. Stiele ent­fernen. Mit einer Gabel zer­drücken. Mit dem Zucker mischen und 1 Stunde ziehen lassen. Die Beeren pü­rie­ren. Das Ei­weiß steif schla­gen und mit dem Pü­ree mi­schen. Die Sahne steif schla­gen und unter die Creme zie­hen. Kalt stel­len. Schmeckt be­son­ders gut zu Crêpes!

Guten Appetit!

 

Jeden Donnerstag im MultiKulti trainierten Hayri Kurt, pädagogische Fachkraft und ca. 22 Kinder eifrig, um Mitte Juli endlich am Fairplay Cup an der Pelikanschule in Stuttgart Neugereut mitzumachen. Und endlich war es dann soweit!  Sie fuhren am Donnerstag, den 13. Juli nach Neugereut und waren bei der Ankunft überrascht, wie gut sich die Schulen auf das Turnier vorbereitet hatten. Unser Team wirkte zunehmend nervös und dazu kam noch, dass die Trikots nicht rechtzeitig angekommen waren. So trat das Team erst einmal recht unscheinbar auf  und musste das erste Spiel mit Leibchen spielen. Die Mannschaft gewann jedoch bereits das erste Spiel mit 9:0, das war das sogenannte Blitzspiel. Durch das hohe Ergebnis wurden sie natürlich von den anderen Teams näher unter die Lupe genommen. Als die Nachricht ankam,  dass die Trikots inzwischen unterwegs zum Spielort waren, wirkte das fast wie ein Kräfteschub auf die Mannschaft.  Sie gewann die nächsten Spiele mit 4:0 und 5:0. Somit war die Mannschaft für das Halbfinale sicher qualifiziert. Pünktlich zum Halbfinale kamen die Trikots an. Anfangs hatten die Spieler Schwierigkeiten,  ins Spiel zu kommen, doch dank des Ehrgeizes und der konditionellen Überlegenheit siegten sie gegen die Schillerschule mit 2:0. Nun war alles möglich und der Pokal war zum Greifen nah.

Im Endspiel kämpfte das Team der Maria Montessori Grundschule Hausen gegen die Gastgeber – die Pelikanschule! Das war eine große sportliche Aufgabe, denn die Pelikanschule hatte Heimspiel und ca. 20 Cheerleaders mit im Boot. Aber: Die Jungs ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und ihre Auswechselbank machte mächtig Alarm. Lias Kirtzakis schoss, durch die Vorarbeit von Reshat Beqa und Denis Kiral, schließlich das Tor zum Sieg. Somit sicherte das Team der Maria Montessori Grundschule Hausen den Pokal für die Schule und hofft natürlich auf eine Wiederholung solch eines Fußballturniers.