Aktuell

 

Hier unser Wahlspruch hinsichtlich der vielen Flüchtlinge, die nun nach und nach in Hausen untergebracht werden. Das Wort Hausen ergibt vorwärts und rückwärts gesprochen einen Sinn (es ist ein Palindrom).  Rückwärts gesprochen ergibt sich nämlich  das Wort ‚Nesu’ah‘. Und das bedeutet im Hebräischen ‚die Gereiste‘. Wie gut passt das zu der Situation, in der sich viele Menschen  derzeit befinden. Wir wollen Ihnen offen, freundlich und hilfsbereit begegnen. Manche Schulkinder stellen sich aber unter der Gereisten auch eine kleine Drachenfrau vor, die den Flüchtlingen auf ihrer gefährlichen Reise zur Seite steht, sie beschützt und sie heil und sicher nach Hausen bringt. So entstanden unsere Postkarten und unserer Anstecker. Mit ihnen wollen wir die Haltung der Schule zum Ausdruck bringen. Und bald soll es dazu ein Bilderbuch geben. Erste Entwürfe dazu sind im Entstehen.

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76 Tage „Urlaub“ haben Kinder (von) der Schule jedes Jahr. Schauen die Eltern auf ihren Urlaubsanspruch, steht da in der Regel deutlich weniger als die Hälfte dieser „Ferienzeit“. In Hausen bietet die Maria-Montessori-Grundschule seit 2015 im Rahmen der verbindlichen Ganztagesschule rund ums Jahr eine Ferienbetreuung für die „Differenztage“ an.

„2014/2015 haben wir das Ferienprogramm erstmals angeboten“, so Dr. Angelika Müller-Zastrau, Rektorin der Grundschule. Da es ein voller Erfolg wurde, war die Entscheidung schnell gefällt, es zu wiederholen. Das diesjährige Programm, das im Schuljahr 2015/16 die Herbst-, Weihnachts-, Faschings, Oster- wie Pfingstferienprogramm bereits mit Leben füllte, erreicht nun in den Sommerferien den Höhepunkt: Die erste wie zweite – und auch die letzte Ferienwoche sind mit einem bunten Potpourri an Angeboten für die Schulkinder gefüllt, das von Miriam Marek, kommissarische Leiterin der Ganztagesschule und des Schülerhauses in Hausen, geleitet wird.

Mit Evelina Michels, Helga Essers-Lehn und Frauke Löffler können die Schulkinder – täglich sind es zwischen 35 und 50 – unter dem Förderhut der „Kulturschule 2020“ des Landes Baden-Württemberg und der Unterstützung der Stuttgarter Jugendhausgesellschaft, Basteln, Ausflüge durchführen, Spielen wie kreativ experimentieren:  Aus über 60 Schulen wurde die Schule in Hausen mit neun anderen Schulen in Baden-Württemberg vom Kultusministerium für Kultus und Sport Baden-Württemberg und der Karl Schlecht Stiftung  dazu bestimmt, die bereits angelegten kulturbezogenen Module zu erweitern und in der Unterrichtspraxis fest zu verankern. Das Ferienangebot ist die Basis für viele Kinder, dem Unterricht besser folgen zu können.

„In diesem Jahr haben wir als Thema –  Indianer“, so Marek. Die Schüler sind eifrig beim Thema dabei, das Kinder seit Generationen fasziniert: „Bei einigen Kindern mussten wir  beim Thema Indianer allerdings ganz von vorne anfangen.  Sie kennen sowohl bei den Lego- als auch bei den  Playmobilserien nur die dunklen Gestalten der StarWars-Szene, nicht aber die Cowboy-Indianer-Geschichten wie früher“, erzählt Miriam Marek. Doch sie sind mit Feuer und Flamme dabei, wenn es darum geht Pfeil und Bogen zu basteln, Masken zu kreieren, Westen zu schneidern, zu verzieren und zu verschönern, indianische Musikinstrumente musiktauglich herzustellen – oder als Höhepunkt ein Indianertipi mit Naturmaterial zu bauen.

Kinder die diesem Hauptthema nicht viel abgewinnen können, sind tageweise auch auf Schulbauernhof „Zukunftsfelder“ (www.schulbauernhof-zukunftsfelder.de) in Korntal: hier erleben sie hautnah die Tierpflege, wie man z.B. einen Kuhstall ausmistet oder Schweine füttert bzw. Hühner, Ziegen, Schafe oder Gänse versorgt. Bei einem Ausflug in den Wald werden Äste, Blätter und andere Dinge gesammelt, um damit Figuren und Tiere zu gestalten. Mit Frauke Löffler, Mosaik-Künstlerin aus dem Giebel, wird eine Säule im Eingangsbereich der Schule mit Mosaikornamenten gestaltet – sie wird ab dem Schuljahr 2016/17 die Schulkinder willkommen heißen.

Weitere „Top-Angebote“ in den Ferienwochen sind in diesem Jahr noch Wasserspiele, ein Seifenkistenrennen oder auch ein Ausflug zum Killesberg. Außerdem kreiert eine Gruppe lustige Animations- bzw. Trickfilme an den Schulcomputern – und eine weitere Gruppe erstellt eine Fotostory, die in einer eigenen Ferienzeitung veröffentlicht wird. Miriam Marek und Angelika Müller-Zastrau sind sich einig, dass die Kinder in der Ferienbetreuung ein vielseitiges und anregendes Ferienprogramm erleben, bei dem sie die Chance haben, ihre ganz persönlichen Fähigkeiten und Stärken zu entdecken.

Weitere Infos gibt es auf der Webseite der Schule unter www.mmgh.de.

In und um Weilimdorf; Text & Fotos: Hans-Martin Goede; 19.08.2016

Hier werden die Indianerwesten verziert und verschönert  Masken zum Thema Indianer können gebastelt werdenOb man mit den selbstgemachten Pfeil und Bögen auch wirklich schießen kannWeilimdorf_KW 33 - Seite 5 und 6_Seite_1Weilimdorf_KW 33 - Seite 5 und 6_Seite_2

 

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern, deren Familien und natürlich auch den Lehrkräften, den pädagogischen Fachkräften, den Hausmeistern sowie unserer Sekretärin von Herzen schöne, erholsame  Ferien!

 

Dankekarte

 

Leider müssen wir uns von liebgewonnenen Teammitgliedern verabschieden. Besonders die sportlichen Schülerinnen und Schüler werden es bedauern, dass uns Ioannis Kourtis, der nur für ein Jahr an unsere Schule abgeordnet war, verlässt. Seine Stationen im Sport waren legendär und auch die Skateboard-AG hatte viele begeisterte Anhänger. Ines Angermann wird mit Ihrer Familie einige Jahre in New Mexico verbringen. Christine Dalton verlässt uns, um die Rosenschule in Zuffenhausen zu unterstützen. Von den pädagogischen Fachkräften verlässt uns leider Inula von Maltzahn.  Unsere Freiwilligen im Sozialen Jahr, Sabrina Ratajec, Annika Sokol und Jessica Breu, haben ihren Einsatz an unserer Schule erfolgreich und bei Kindern und Lehrkräften sehr beliebt, absolviert. Sonia Santiago beendete ihre tanzpädagogische Arbeit an der Maria Montessori Grundschule Hausen mit der Aufführung des ‚Nesu’ah-Tanzprojekts‘ im Kammertheater Stuttgart. Alle genannten MitarbeiterInnen haben uns im vergangenen Jahr tatkräftig uns sehr engagiert unterstützt. Für Ihren Einsatz bedankt sich die Schulgemeinde der Maria Montessori Grundschule Hausen und wünscht allen Genannten von Herzen alles Gute.

 

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Foto Inula von Maltzahn

 

SAM_0914  Bild für MMGH

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In einer eigens einberaumten Schulversammlung verlieh die Schulleiterin Urkunden für herausragendes Sozialverhalten, für besondere Leistungen im Antolin-Leseprogramm und Preise für die Gewinner des Känguru-Mathematikwettbewerbs. Da zwei Schülerinnen die Schule mit herausragenden Leistungen verlassen, bekamen diese einen Buchpreis. Untermalt wurde diese Feierstunde mit Darbietungen der Russisch-AG, dem Klavierspiel von Pascal und einem selbst choreographierten Tanz von Leonie und Agatha. Eine gelungene Feierstunde zu einem förhlichen Anlass: Und hier sind sie, unsere geehrten und ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler:

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