Kinderseite

 

Passend zu den heißen Temperaturen im Juni und Juli beschäftigten sich die Kinder der Klasse 3/4 d mit dem Thema Wasser. Im MNK-Unterricht experimentierten sie mit ihrer Praktikantin Frau Zastrau, um den Wasserreinigungsprozess in einer Kläranlage nachzuempfinden. Sie überlegte wo das Wasser überhaupt herkommt und wie es in unseren Wasserhahn gelangt. Sie sammelten ihre Kenntnisse über verschiedene Arten von Gewässern in einer Mindmap im MNK-Heft und lösten Aufgaben zum Wasserverbrauch. Im Trinkwassertest nahm die Klasse verschiedene Mineralwassersorten unter die Lupe und ein Klassentestsieger wurde ermittelt. Auch in Musik hörten die Kinder „Wassermusik“. Klassische Musikstücke, wie „die Moldau“ oder „die Forelle“ standen auf dem Stundenplan. Außerdem sangen sie natürlich Wasserlieder. Das Lied vom „kleinen Tropfen Fridolin“, der den Wasserkreislauf durchlebt und das Kinderlied von Uli Führe über eine besondere Welle namens „La Ola“ hatte es den Kindern besonders angetan. Zum Abschluss des Schuljahres durfte natürlich eine Wasserschlacht zum Thema Wasser nicht fehlen. Bei 35 Grad und strahlendem Sonnenschein wurden Wasserbomben und Wasserpistolen gefüllt und der Rasensprenger der Schule zweckentfremdet. Man fühlte sich auf dem Schulhof eher wie in  einem Freibad und alle Kinder genossen den schönen Tag im Freien.

 

Seit 19.07.2017 in Aktivitäten, Aktuell, Kinderseite, Natur

In unserem Schulgarten gibt es für die SchülerInnen viel zu entdecken. Aus einer Knospe wird eine Blüte und aus der Blüte eine Beere.

Und Ende Juni ist die Zeit für Johannis­beeren. Dann hängen unsere Sträucher vor dem Pavillon voll mit glänzend roten, säuerlichen, kugeligen Früchten. Gerne werde diese in den Pausen von den Kindern genascht, aber wer Lust auf diese Leckerei hat, muss sich beeilen, denn die Vögel be­teiligen sich gern beim Pflück-Wettbewerb. Und manchmal sind sie – ehe man sich versieht – die Sieger! Aber in diesem Jahr waren wir schneller und haben gemeinsam mit den Kindern in den Pausen, in der Koch-AG und in der Spätbetreuung fleißig die Beeren gepflückt, haben sie vorsichtig von ihren Stängeln befreit und die ersten Gläser Marmelade gekocht.

Die Johannisbeeren sind richtige Vitaminbomben und bewirken viel Gutes für unser Immunsystem. Daher war es auch wichtig, hin und wieder die eine oder andere Beere zu naschen. Aber wer sich so viel Arbeit macht, darf dies auch mit ruhigem Gewissen tun.

Im kommenden Schuljahr werden wir in unserer neuen Schulgarten-AG sicher noch das ein oder andere Rezept mit den Johannisbeeren ausprobieren.

Wer jetzt schon Lust hat sich etwas Gutes zu tun, sollte sich die leckere Johannisbeercreme zaubern.

Johannisbeercreme

750 g frische Johannisbeeren
150 g Zucker
2 Eiweiß
2 dl Sahne

Die Johannis­beeren waschen und ab­tropfen lassen. Stiele ent­fernen. Mit einer Gabel zer­drücken. Mit dem Zucker mischen und 1 Stunde ziehen lassen. Die Beeren pü­rie­ren. Das Ei­weiß steif schla­gen und mit dem Pü­ree mi­schen. Die Sahne steif schla­gen und unter die Creme zie­hen. Kalt stel­len. Schmeckt be­son­ders gut zu Crêpes!

Guten Appetit!

 

Jeden Donnerstag im MultiKulti trainierten Hayri Kurt, pädagogische Fachkraft und ca. 22 Kinder eifrig, um Mitte Juli endlich am Fairplay Cup an der Pelikanschule in Stuttgart Neugereut mitzumachen. Und endlich war es dann soweit!  Sie fuhren am Donnerstag, den 13. Juli nach Neugereut und waren bei der Ankunft überrascht, wie gut sich die Schulen auf das Turnier vorbereitet hatten. Unser Team wirkte zunehmend nervös und dazu kam noch, dass die Trikots nicht rechtzeitig angekommen waren. So trat das Team erst einmal recht unscheinbar auf  und musste das erste Spiel mit Leibchen spielen. Die Mannschaft gewann jedoch bereits das erste Spiel mit 9:0, das war das sogenannte Blitzspiel. Durch das hohe Ergebnis wurden sie natürlich von den anderen Teams näher unter die Lupe genommen. Als die Nachricht ankam,  dass die Trikots inzwischen unterwegs zum Spielort waren, wirkte das fast wie ein Kräfteschub auf die Mannschaft.  Sie gewann die nächsten Spiele mit 4:0 und 5:0. Somit war die Mannschaft für das Halbfinale sicher qualifiziert. Pünktlich zum Halbfinale kamen die Trikots an. Anfangs hatten die Spieler Schwierigkeiten,  ins Spiel zu kommen, doch dank des Ehrgeizes und der konditionellen Überlegenheit siegten sie gegen die Schillerschule mit 2:0. Nun war alles möglich und der Pokal war zum Greifen nah.

Im Endspiel kämpfte das Team der Maria Montessori Grundschule Hausen gegen die Gastgeber – die Pelikanschule! Das war eine große sportliche Aufgabe, denn die Pelikanschule hatte Heimspiel und ca. 20 Cheerleaders mit im Boot. Aber: Die Jungs ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und ihre Auswechselbank machte mächtig Alarm. Lias Kirtzakis schoss, durch die Vorarbeit von Reshat Beqa und Denis Kiral, schließlich das Tor zum Sieg. Somit sicherte das Team der Maria Montessori Grundschule Hausen den Pokal für die Schule und hofft natürlich auf eine Wiederholung solch eines Fußballturniers.

 

An einem sonnigen Sommermorgen brachen die Kinder der Klasse 3/4 d zu ihrem vierten und letzten Besuch auf dem Schulbauernhof auf. Da die Schüler und Schülerinnen wussten, dass sie diesmal etwas zum Thema „Getreide“ machen würden, begutachteten die Kinder bereits interessiert die verschiedenen Getreidefelder, an denen sie auf dem Weg zum Schulbauernhof vorbeikamen. Ob die Körner wohl schon reif waren und geerntet werden konnten? Was wohl anschließend mit den Körnern passieren würde? Um welche Getreidesorte es sich handeln könnte? Diese und weitere Kinderfragen sollten natürlich ausführlich beim Schulbauernhof geklärt werden.
Nach einer Körnersortier- und Bestimmungsrunde als Einstieg ins Thema, wurden diese natürlich gekostet. Anschließend wurde das Getreide auf seinen Reifegrad überprüft. Aus den bereits geernteten und getrockneten Haferkörnern wurden Haferflocken gequetscht, die lecker schmeckten. Aus den anderen Getreidearten wurde Mehl gemahlen. Die steinzeitliche Methode, den Mahlvorgang von Hand und mit Hilfe von Steinen durchzuführen, brachte die Kinder ganz schön ins Schwitzen. Da ist es doch prima, dass heutzutage das Mehl mit Hilfe von großen, modernen Getreidemühle hergestellt wird. Da, das mühsam selbst gemahlene Mehl noch nicht die gewünschte Konsistenz aufwies, musste noch fleißig gesiebt werden. Die Kinder konnten anschließend sechs verschiedenen Siebstufen erkennen und ihnen Namen zuordnen.
Die großen Maiskörner wurden dagegen nicht zu Mehl verarbeitet, sondern kamen in eine geheimnisvolle Maschine. Alle warteten gespannt, was jetzt passieren könnte. Und blob, blob, blob flog den Kindern auch schon das Popcorn um die Ohren. Davon wurde viel gegessen und der Rest zu den Bauernhoftieren gebracht. Die Ziegen lieben nämlich Popcorn genauso wie viele Kinder. Mit Popcorn bewaffnet konnte man die Tiere schnell anlocken, füttern, streicheln und die Ziegen genau in Augenschein nehmen. Alle Kinder trauten sich von der Ziegenmilch zu probieren und dann gab es zum Abschluss unseres Bauernhofjahreszeitenkurses, passend zum Sommer, ein leckeres selbstgemachtes Eis.
Wir wünschen allen Klassen, die zukünftig in den Genuss des Bauernhofjahreszeitenprogramms kommen, ebenso wunderschöne Ausflüge dorthin. Herr Rittberger hat das Programm für alle Kinder immer spannend, interessant und kurzweilig gestaltet und die Eindrücke und Erlebnisse dort werden den Kindern und den Erwachsenen sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

               

                                                                 

 

 

       

 

     

 

 

 

 

                         

Am 06. und 07. Juli war es endlich so weit. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen AU 1 und AU 3 hatten ihre Aufführung im Rahmen des Nesu’ah -Tanz, Musik, Theaters und Kunst-Projekts. Dieses lief im Rahmen einer Kooperation zwischen der Maria Montessori Grundschule Hausen, der Stuttgarter Jugendhausgesellschaft, dem Stuttgarter Ballett Jung und dem JES-Theater ab. Unter der Leitung von Katharirina Kluge lernten die Kinder, sich tänzerisch auszudrücken und unter der Leitung von Hannes Michl die Theatersprache kennen. Im ganzen letzten Schuljahr trafen sich die Kinder jeden Dienstagmorgen, um an ihrem Stück zu feilen und es selbst zu entwickeln. So wurde aus Nesu’ah der Drachenfrau, eine Neschuh’ah Drachenfrau, die im Neschuh’ah-Land als Drachenlokomotive viele Menschen von A nach B bringt. Dabei trägt sie viele verschiedene bunte Schuhe, die sie allerdings verliert, weil sie immer so laut niesen muss. Die Kinder des Neschuh’ah-Lands helfen ihr bei der Suche der Schuhe und kommen dabei durch vier verschiedene Länder: Das Süßigkeitenland, das Spitznasenland, das Geldregenland und das Freundschaftsland. In jedem Land machen sie ganz unterschiedliche Erfahrungen, die die Schülerinnen und Schüler tänzerisch und musikalisch zum Ausdruck brachten. Im Hintergrund waren Zeichnungen der Kinder auf eine Leinwand Projiziert, die die Szenen bildnerisch veranschaulichten. Musik und Lieder stammen aus der Feder des Musikers, Uli Führe, der die Kinder bei der ersten Aufführung auch mit der Gitarre begleitete. Am Klavier sorgte  Frau Fromes für den guten Ton. Die Texterin, Babette Dieterich, fasste die Ideen der Kinder in Liedtexten zusammen .So präsentierten die Kinder drei Lieder: Das Neschuh’ah-Lied, das Schuh-Lied und das Freundschaftslied, Zum Schluss gab es tosenden Applaus und Peter Galka, Theaterpädagoge des JES-Theaters sowie Nicole Loesaus vom Stuttgarter Ballett Jung fanden nur lobende Worte für alle Beteiligten. Schön war auch, dass neben Eltern  und  Freunden der Schule auch alle Schülerinnen und Schüler mit allen Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften die Aufführung am Freitagmorgen besuchen konnten.