Kinderseite

 

In den letzten vier Wochen haben die Kinder der vierten Klassen sich mit der Verkehrserziehung beschäftigt. Dabei lernten sie in der Schule die Theorie, absolvierten praktische Übungen mit dem Fahrrad auf dem Schulhof und besuchten die Jugendverkehrsschule. Dort übten die freundlichen Verkehrspolizisten mit den Kindern nochmals das richtige Verhalten im Straßenverkehr. Letzten Freitag war dann endlich der Zeitpunkt der praktischen Prüfung gekommen, auf den die Kinder gespannt gewartet haben. Sehr konzentriert und motiviert gaben dann auch alle Kinder ihr Bestes auf dem Verkehrsübungsplatz.
Obwohl leider nicht alle Kinder die Fahrradprüfung bestanden haben, gab es viele glückliche und strahlenden Gesichter. Die Kinder, die nicht bestanden, erhielten einen Gutschein und dürfen damit in den Ferien nochmal zum Training auf den Verkehrsübungsplatz kommen.
Anika Buttmi und Nicole Stuhlmüller

 

 

 

 

 

 

 

 

       

 

 

Im Rahmen der Ferienbetreuung an der Maria Montessori Grundschule in Hausen fand ein weiteres Kunstprojekt unter der Leitung der bildenden Künstlerin, Susanne Wadle statt. Das Angebot sei nur dank Zuwendungen aus dem Innovationsfonds “Zukunft der Jugend” möglich gewesen, freut sich Schulleiterin Angelika Müller-Zastrau.

„Klangtönle“ und „Klangbäumle“ nannten Susanne Wadle und Rolf Haller, pädagogische Fachkraft an der Maria Montessori Grundschule dieses Projekt – angepasst an den schwäbischen Projektort. Im Rahmen des Projektes setzten die teilnehmenden Kinder Fundstücke vom Schrottplatz zu neuen Skulpturen zusammen.

Alte Armlehnen mit zwei Bohrungen, zum Beispiel, fügten die Kinder mit Hilfe von Schrauben, Unterlegscheiben und Muttern zu neuen Gebilden zusammen. Rasch die passenden Schraubenschlüssel zu erkennen und damit umzugehen, war eine von vielen Herausforderungen, die die Schülerinnen und Schüler begeistert und immer souveräner meisterten. Mit viel Fantasie erledigten die Kinder ihre Aufgaben und oft spielte der Zufall auch eine große Rolle, denn keiner wusste schließlich im Vorfeld ganz genau, was sich beim Zusammensetzten der Schrottelemente so alles ergeben würde.

Susanne Wadle, die ja schon einige Projekte in Kindergärten und an der Schule in Hausen durchgeführt hat, war erneut begeistert und stark beeindruckt, wie engagiert die Kinder sich in Teams zusammenfanden, um die Montage ihrer Skulpturen in Angriff zu nehmen. Im Umgang mit diversen Werkzeugen wurden alle Kinder zunehmend sicherer und der zur Verfügung stehende Schraubenberg schrumpfte zusehends.

Jungs und Mädchen nahmen gleichermaßen begeistert an diesem Kreativangebot teil. Dabei entstanden sowohl figürliche als auch abstrakte Skulpturen. In einer folgenden experimentellen Phase entlockten die Kinder diesen Figuren mit Hilfe anderer Materialien ganz unterschiedliche Töne. Im Zusammenspiel gaben die Einzeltöne einen gemeinsamen Wohlklang. In dieser Projektphase zeigte sich, dass sich die Kinder sehr gut aufeinander einlassen konnten, gerne aber auch alleine verschiedene Klänge erprobten.

In der abschließenden Vernissage präsentierten die Kinder ihre Skulpturen und brachten sie zur Freude der Gäste zum Klingen. Die Leiterin des Ganztagesangebots, Jasmin Grenzbach, würdigte die Arbeit der Kinder und der künstlerischen Leiterin Susanne Wadles sowie der pädagogischen Fachkraft Rolf Haller in einer Ansprache, besonders auch deren Ausdauer, mit der sie so kreativ und experimentell zusammenwirkten. „Susanne Wadle ist ein tolle Künstlerin. Ich freue mich sehr, dass Angelika Müller-Zastrau sie für unser Ferienprogramm engagiert hat. Es macht wirklich Freude zu sehen, wie sie die Kinder auf ihre ganz eigene besondere Art regelrecht verzaubert. Wir konnten den Klangbäumen täglich beim ‚Wachsen‘ zusehen und die Kinder sägten, hämmerten und schmirgelten die Metallstücke, ohne müde zu werden. Auf eine unkomplizierte, wertschätzende Art vermittelten sowohl Susanne Wadle als auch Rolf Haller den Kindern den Spaß und die Freude an der Kunst – und natürlich auch die Lust, selbst ein Kunstwerk zu gestalten“, so Grenzbach.

Rolf Haller ergänzte: „Das Projekt war unglaublich kreativ. Alle beteiligten Schülerinnen und Schüler haben harmonisch zusammengearbeitet, und jedes Kind für sich war eine Künstlerin oder ein Künstler – jeder auf seine ganz eigene besondere Art.“

Auch die Schulleiterin, Angelika Müller-Zastrau freute sich sowohl über das gesamte Ferienprogramm als auch über die Ergebnisse. Sie ist sich sicher – in der kreativ-künstlerischen Betätigung von Kindern liegt der Schlüssel für ein profundes Bildungsfundament, denn die Kinder lernen in solchen Projekten fächer­übergreifend und profitieren sowohl in ihrer Teamfähigkeit als auch in ihren ganz persönlichen Lösungs-und Erprobungsstrategien. „Insgesamt sind dies Anforderungen der beruflichen und privaten Lebenswelt, die lebenslang auf die Kinder zukommen werden”, so die Schulleiterin.

Aber auch die anderen Workshops aus der Ferienbetreuung aus den Bereichen Malerei, Mosaik, Kochen, Backen, Wasserröhren bauen, Bewegung, Spiel und Sport konnten sich sehen lassen. Das vielfältige Angebot zeigt, an der Montessori Grundschule Hausen ist auch in der Ferienbetreuung immer für jeden etwas dabei.
Zeitung: In und um Weilimdorf: Text: Tommasi, Fotos: privat

29SeptemberWeils05

 

Rückblick Sommerferienprogramm 2017

Alles rund um das Thema Wasser…was passt besser zu den Sommerferien?  Nichts!….außer vielleicht noch Boote  und Wasserfilter bauen, Eis selber machen, Fahrrad fahren, Ausflüge, auf Spielplätzen Spaß haben, Unterwasserwelten gestalten,  Mosaik legen und Kunst machen…und genau dies haben wir in den 3 Wochen Sommerferien mit viel Spaß und großer Freude getan.

Ein Highlight war sicher der Bau der Unterwasserwelt – eine Snoozelecke im Pavillon.  Es wurden Kissenbezüge genäht und mit Stofffarben und eigens hergestellten Stempeln bedruckt und Holzbalken gesägt und zusammengeschraubt.  Tag um Tag wurde fleißig gearbeitet und das Ergebnis kann sich sehen lassen! Eine Unterwasser –Snoozelecke zum Relaxen und Entspannen. Die Snoozelecke ist schon jetzt ein begehrter Platz in den Pausen und Entspannungsphasen und wir können uns das Schulleben schon gar nicht mehr ohne unsere Unterwasserwelt vorstellen.  Beim Bootsbau aus Tetrapacks, Styropor und Kronkorken wurden tolle Boote gebaut, die wir bei unserem Ausflug zum Max Eyth See auf den Leiterwagen packten und diese dann auf dem See schwimmen ließen.  Am Ausflugstag war herrliches Sommerwetter und wir  ließen uns auf der Wiese direkt beim Klassenzimmer im Grünen nieder.  Schnell hatten alle ihre Badesachen angezogen und plantschten in dem neu angelegten Wasserbecken mit Zulauf zum See.  Die Experimente  rund um das Thema Wasser waren manches mal fast zauberhaft. Wenn weiße Blumen plötzlich blau wurden oder das Öl sich langsam wieder vom Wasser trennte um dann ganz oben im Glas zu schwimmen, wurde dies doch sehr bestaunt. Die selbst gebauten Wasserfilter funktionierten tatsächlich. Das Wasser wurde oben verschmutzt eingefüllt und kam unten klar und sauber wieder an.
Das Wetter in den Sommerferien war schön und zeitweise sehr heiß. Da musste tatsächlich immer mal wieder ein Eis gegessen werden. Die selbstgemachten Sorbets waren hier genau richtig. Es wurde Obst geschnitten, Saft gepresst und vor der Tiefkühltruhe gespannt auf das Ergebnis gewartet. Lecker!
Der Ausflug zum Wasserspielplatz hat allen sehr viel Spaß gemacht. Es waren sehr viele Kindergruppen vor Ort, aber trotzdem verlief alles friedlich und die Kinder pumpten Wasser, öffneten und schlossen Schleusen und picknickten auf der Wiese.
Ein bisschen kniffliger wurde es dann, im Maislabyrinth in Ditzingen. Hier war es gar nicht so einfach, den Weg zu finden, aber alle haben es am Ende geschafft.

In der letzten Ferienwoche hatten wir Besuch von Susanne Wadle – Bildende Künstlerin – und Frauke Löffler – Mosaikkünstlerin. Diese beiden Angebote waren wirklich besonders! Alle haben mitgemacht!  Mit Frau Wadle verwandelten wir Schrott zu ganz eigenen Kunstwerken, die die Kinder dann mit verschiedenen Gegenständen behängten um diese dann zum Klingen und Musizieren brachten. Wir haben geschraubt, gefeilt und gemalt – und so wurden unsere Kunstwerke einzigartig, genau wie wir! Es hat uns sehr viel Spaß gemacht, unsere eigenen Ideen zu verwirklichen. Mit Frau Löffler legten wir verschiedene Mosaike für den Schlangenkopf im Schulgarten, Stein um Stein, so kam keine Langeweile auf. Die Plätze in der Mosaikgruppe waren sehr begehrt und wir freuen uns schon darauf, Frau Löffler in den Pfingstferien wieder bei uns zu haben.

Es waren tolle Ferien. Und tolle Ferien stehen auch wieder vor der Tür, denn in den Herbstferien wird es bei uns ritterlich zugehen im Ferienprogramm. Bis dahin eine schöne Herbstzeit.

Das Ferienteam

 

Am  Samstag, den 16.09.2017 war die Spannung für viele Kinder riesengroß. Der erste Schultag war da! Festlich wurden die Kinder zunächst in der Turnhalle der Maria Montessori Grundschule Hausen empfangen. Viele kleine Frösche erwarteten die Kinder schon auf der Bühne, um ihnen etwas vom Froschleben mitzuteilen. Erste Rechenaufgaben wurden gelöst und die Neulinge erfuhren, dass es an der Schule auch einen Teich mit Fröschen gibt. Der Schulhund Ben durfte zum ersten Mal einer Einschulung beiwohnen und alle waren gespannt, ob er das schaffen würde.Tatsächlich bewältigte er die Einschulung mit so vielen Menschen wirklich ganz prima und hat kein einziges Mal gebellt. Ein Zeichen, dass er sich wohl fühlte. Nach dem Theaterstück ging es gleich mit den Klassenlehrerinnen und den Pädagogischen Fachkräften in den Unterricht. Nach einer halben Stunde kamen die neuen Schülerinnen und Schüler mit leicht geröteten Wangen aus den Klassenzimmern. Ob sie schon etwas gelernt hätten, fragte die Schulleiterin einige Kinder. „Ja, das grole ‚L‘ und das kleine ‚l‘ !“ lautete die Antwort. Wenn das Lernen in der Schule in diesem Tempo so weiter geht, kann ja nichts schief gehen. Und Spaß macht es den Kindern sichtlich auch. Hier ein paar optische Eindrücke von diesem großen Tag!

 

 

 

 

 

       

                                         

 

 

Sich Kunststücke überlegen, wie sie die Kinder im nächsten Schuljahr bei Laune halten können!

In diesem Sinne wünschen wir allen Kindern und deren Eltern sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Maria Montessori Grundschule Hausen wunderschöne Ferien und gute Erholung. Alles Gute bis zum Wiedersehen im Septemer!