Kulturschule

 

Im Osterferienprogramm drehte sich alles rund um das Thema Theater. Theaterspielen, ein Theater basteln und ein Theater besuchen, das und noch vieles mehr waren die Angebote in     den Osterferien. Die Kinder waren begeistert dabei, wenn es darum ging, sich ein Angebot für den Ferientag auszusuchen! Improvisationstheater, Schminken, Schattentheater, Fingerpuppen nähen und das Theater im Karton stellten die Ferienkinder jeden Morgen vor die Qual der Wahl.

Das Angebot „Schminken“ war sehr gefragt. In Schminkbüchern konnten sich die Kinder eine Figur aussuchen oder auch eigene Ideen verwirklichen. Das Spannende war dann, dass sich immer zwei Kinder gegenseitig schminkten. Es war gar nicht so einfach, mit dem Pinsel ein Gesicht zu bemalen. Vielen Jungs gefiel die Möglichkeit, sich unterschiedlich zu frisieren und       so kamen sie auch auf die Idee, die Theater-schminke als Haarfarbe umzuwandeln. Am Ende waren schöne Schmetterlinge, Räuber, Tiger oder phantasievolle Feen zu erkennen.

Das Theater im Schuhkarton begann mit einer selbst ausgedachten Geschichte. Zu diesen Geschichten malten und bastelten die Ferienkinder Bühnenbilder und Schauspielfiguren aus Papier, und gestalteten    ihren Schuhkarton als Theaterbühne. Während die Ferienkinder an ihren Kartons, Figuren und Bühnenbildern bastelten, waren sie immer wieder auf Hilfe der Gruppe angewiesen. Zusammen war es einfacher!

Fingerfertigkeit war bei den Fingerpuppen gefragt. Aus bunten Filzstoffen nähten die Kinder verschiedene kleine Tiere, die sie sich über die Finger stülpen konnten. Mit ein paar Finger- bewegungen und ein paar Worten erweckten die Kinder die kleinen Tierpuppen zu Schauspielern, die kurze Szenen probten. Echt süß sind sie geworden die kleinen Schweinchen, Pinguine und Frösche.

Der Ausflug zu Thema Theater führte uns ins JES Theater nach Stuttgart. Hier waren ja schone einige der Ferienkinder und Erinnerungen an das Nesu’ah Projekt kamen bei den Kindern hoch. Plötzlich sprachen Sie Textzeilen des Stückes oder erzählten aufgeregt, dass sie ja schon einmal hier waren. Im JES Theater wird nicht nur gespielt, es gibt auch Workshops für Kinder, Lehrer und Erzieher. Solch einen Workshop besuchten unsere Ferienkinder. Sie waren begeistert. Danach hatten wir noch Einblick  in alle Räume des Hauses, was sehr interessant war.

Auch das Schattentheater fand Platz in einem Schuhkarton, war aber trotzdem ganz anders als das Theater im Karton. Das Schattentheater erzählte Geschichten, indem Schatten auf eine beleuchtete Fläche geworfen wurden. Für diese Schatten brauchte es Figuren aus Papier, die     vor eine Lichtquelle gehalten wurden. Die Ferienkinder nahmen als Lichtquelle verschiedene Taschenlampen und fertigten schöne Figuren aus Papier, mit welchen sie dann versuchten, eine Geschichte zu spielen.

Neben all den Theatergeschichten war, wie in allen Ferien, die Turnhalle sehr beliebt. Hier konnten die Kinder an den Ringen turnen und wie Tarzan schwingen, über den Kasten springen oder mit Rollbrettern fahren. Einige erfanden eine tolle Autowerkstatt aus Matten und durch Bänke abgetrennt. In dieser wurden Autos (Rollbretter) repariert und verliehen. In der Zwischen- zeit der Reparatur konnten die „Kunden“ eine Massage bekommen. Na, in diese Werkstatt würden sicherlich viele Menschen gerne gehen, ist das vielleicht die Geschäftsidee von morgen?! Und wie in jeden Ferien, waren die Kinder ganz versessen aufs Fußballspielen in der Turnhalle    auf die schönen großen Fußballtore. Also….dass sich die Kinder an der Montessori Grundschule Hausen zu wenig bewegen kann niemand behaupten.

Doch die Turnhalle ist nicht nur zum Turnen da. Auch Theater kann hier gespielt werden. Cinderellas`s Marionetten –Theater spielte exklusiv für die Ferienkinder das Stück: „Pumuckel, der frechste Kobold auf der Welt“. Natürlich hatten die Kinder auch die Gelegenheit am Ende die Marionetten genau aus der Nähe zu betrachten und hinter die Bühne zu gehen. An langen Fäden hingen hier die Marionetten, die eben noch von einem Puppenspieler bewegt wurden. Vor der Bühne stand die Puppenspielerin mit der Pumuckel-Marionette, welche die Kinder auch anfassen durften. Es war ein tolles Erlebnis. So toll wie die ganzen Ferien.

 

 

 

 

 

 

Vom 22.-27. April führte die Künstlerin Susanne Wadle gemeinsam mit den Schulkindern der AU3 von Anne Bissinger und den Kindergartenkindern der Kita Beim Fasanengarten 11, also im Bildungshaus Hausen, ein spannendes Outdoor-Kunstprojekt durch. Tatkräftig unterstützt wurde das Projekt von Anika Buttmi und Marcel Capparozza sowie den Erzieherinnen der Kindertagesstätte. Anne Bissinger leistete viel organisatorische Arbeit im Hintergrund.

Die kreativen Jungen und Mädchen gestalteten über fünf Tage bei warmem Frühlingswetter und strahlendem Sonnenschein gemeinsam eine tolle Meereslandschaft. Das Bild ist in leuchtenden kontrastreichen Farben gehalten und hat viele plastische und relief-ähnliche Elemente über und unter Wasser, die von unzähligen kleinen Händen geformt, modelliert und coloriert wurden.

Die Kinder erschufen vier Bildteile in vielen Arbeitschritten. Am Anfang bemalten sie die hölzeren Seekiefer-Platten in den unterschiedlichsten lebendigen Blautönen. Sie orientierten sich dabei an zwei mitgebrachten Farbfächern und trafen damit ihre Farbwahl. Anschließen ging es ans Mischen. Das war nicht immer einfach. Wie sollte man um alles in der Welt ein Eisblau oder Kornblumenblau zaubern? Es gab zum Glück immer wieder Tipps und Tricks von allen Seiten, die zum gewünschten Ergebnis führten. Die Kinder drehten auch Wulste aus Zeitungspapier die, als kraftvolle Wellen im Bild ihren Platz fanden und mit Schaumkronen bemalt Bewegung ins Wasser brachten.

Susanne Wadle hatte Bootsrohlinge aus Terrakotta mitgebracht, welche die Kinder mit leuchtenden Acrylfarben ihrer Wahl bemalten. Die Schüler und Kindergartenkinder schnitten  die drei- oder viereckigen Segel aus grobem Baumwollstoff aus und bemalten diese mit Pinseln und Stofffarbe. Die kleinen Boote wurden außerdem mit kurzen Masten aus Naturmaterial ausgestattet an denen die Kinder ihre buntgemusterten Segel befestigten. Nach und nach platzierten die Kinder mithilfe des Erwachsenen die Boote im Meer.

Aus gefärbten und montierten Holzstücken entstand nun auch allmählich, in der Tiefe, der geheimnisvolle Meeresboden samt Bewohnern. Die Kinder ließen ihrer Fantasie freien Lauf und modellierten aus selbsthärtender Tonmasse allerlei Tiere wie Oktopusse, Seesterne, Muscheln, fluoreszierende Fische, allerlei Quallen, Meeressäuger, Seeschlangen und vieles mehr. Sie zeichneten auch teilweise auf Sperrholzplättchen, ließen mit der Dekupiersäge ihr Bild aussägen und klebten es in die Meereslandschaft hinein.

Natürlich durften nun auch die Passagiere in den Booten nicht länger fehlen. Die Kinder formten etliche kleinere und größere menschliche Figuren und platzierten sie in den Booten, aber auch Tiere wie ein schwarz-rot gestreifter Tiger, ein kleiner Hund und sogar ein Dino sind dort bei ihrer großen Reise übers Meer zu finden.

Realisierbar wurde das Projekt dank der Unterstützung des Innovationsfonds ‚Zukunft der Jugend‘.

Am Freitag, den 27. April fand schließlich eine feierliche Vernissage statt, in der die Schul- und Kindergartenkinder stolz die Kunstwerke ihren Eltern, Geschwistern und Freunden präsentierten. Sie zeigten auch einen gemeinsam choreographierten Tanz zum wunderschönen Freundschaftslied des Komponisten Uli Führe. Das große Wandbild hängt nun im Eingangsbereich der Kindertagesstätte Beim Fasanengarten 11 und begrüßt die Besucher. Kommt und schaut auch einmal, was es da alles zu entdecken gibt!

 

 

 

 

 

 

 

Wir waren am Freitag, dem 13.4 2018 auf dem Schulbauernhof. Wir hatten das Thema Hühner. Die Lehrer Frau Schönfeld und Herr Levin haben ein Experiment mit Eiern gemacht um die Stabilität der Eierschale zu testen. Es war sehr spannend, denn die Lehrer mussten das Ei mit aller Kraft zusammendrücken. Dabei fanden wir heraus, dass das Ei dem Druck stand hielt und nicht brach. Dafür sind die kalkhaltige Schale und der Gegendruck der Flüssigkeiten im Ei verantwortlich.
Danach haben wir Quizfragen beantwortet um Futter für die Hühner zu sammeln. Danach sind wir zu den Hühnern gegangen. Auf dem Weg dorthin sind 3 Kühe ausgebrochen. Zum Glück wurden alle Kühe mit Hilfe von unserer Bauernhofexpertin Lisa wieder eingefangen. Als wir bei den Tieren waren, hatten manche Kinder Angst vor den Hühnern. Aber nach einer Weile haben alle mindestens ein Huhn gestreichelt. Und manche Kinder haben die Hühner auch getragen.
Danach haben die Schüler auch ein Experiment gemacht. Wir versuchten  durch Schütteln Rührei im Ei zu machen. Das klappte nicht. Danach durften wir alle nacheinander  über einer Schüssel das Ei aufschlagen. Danach durften wir spielen  und die Lehrer haben solange Rühreier daraus gemacht. Daraufhin haben wir es uns schmecken lassen. Als wir gegangen sind hat es angefangen zu regnen und 2 Laster sind vorbei gefahren und haben uns nass gemacht.

(Das waren unsere Erlebnisse auf dem Schulbauernhof)

Von Melanie und Tassalla 3/4b

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

Im Musikunterricht beschäftigten sich die Kinder der Klasse 3/4 d mit der Oper „Die Zauberflöte“ und ihrem Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart. Die Kinder erarbeiteten sich Interessantes über den Komponisten. Außerdem sammelten sie wichtige Informationen über den Inhalt der Oper in einem Begleitheft. Gemeinsam lauschten sie der Musik und dem Gesang der Oper. Passend dazu bastelten sie sich im Kunstunterricht bunte Vogelmaske nach dem Vorbild des Vogelsängers „Papageno“ – einer wichtigen Figur in der Oper „Die Zauberflöte“. Die Kinder waren begeistert von der spannenden Oper, in der ein Prinz zusammen mit Papageno zahlreiche Prüfungen und Abenteuer überstehen musste und eine Prinzessin entführt wurde. Lustig fanden sie den Vogelfänger Papageno, der zahlreiche Späße machte. Und am Ende waren alle beeindruckt, dass die Oper „Die Zauberflöte“ eine Liebesgeschichte mit „Happy End“ ist.

Zum Jahresanfang stand für alle Dritt- und Viertklässler das Thema Weltall auf dem Stundenplan. Im Sachunterricht beschäftigten sich die Schüler und Schülerinnen in rotierenden Gruppen mit verschiedenen Inhalten zum Thema Weltall. So erarbeiteten sie sich wichtige Informationen zu den verschiedenen Planeten unseres Sonnensystems, der Raumfahrt, den Sternen, der Sonne und dem Mond. Da durfte ein Besuch im Stuttgarter Planetarium natürlich nicht fehlen. So lauschten die Kinder nicht nur den erklärenden Worten der Vorstellung über den Stuttgarter Sternhimmel, sondern bewunderten auch die Sterne und Planeten, die am Planetariumshimmel gezeigt wurden. Im Kunstunterricht malten die Schülerinnen und Schüler, nach dem Betrachten des Kunstwerkes von Vincent van Gogh, eigene Sternenhimmel. Ebenso beschäftigten sich die Kinder kritisch mit der modernen Raumfahrt. Dazu fertigten sie Kunstwerke unter dem Titel „Elektroschrott im Weltraum“. Kreativ zeigten sich die Schülerinnen ebenfalls    beim Erfinden und Zeichnen von außerirdischen Lebensformen.