Schulhund Ben

 

Was macht ein unterforderter Schulhund? Er kommt auf dumme Ideen. Zum Beispiel den Mülleimer seines Frauchens ausleeren, sein Spielbärchen in der Gegend herumschleudern oder Frauchens Hausschuhe in der Gegend herumwerfen. Und dann sieht es im Rektorat plötzlich so aus wie auf dem Foto. Ben will damit sagen: „Mir ist langweilig! Lasst mich doch endlich mal wieder zu den Kindern.Dann geht es mir sofort besser!“ Der Wunsch wurde en inzwischen wieder mehrfach erfüllt und im Rektorat sieht es jetzt wieder manierlich aus. Gott sei Dank!

 

Das gelungene Beispiel der Buchvorstellung von Thea, einer Schülerin aus einer anderen Schule, kann vielleicht Anregungen für eigene Buchpräsentationen geben. Thea hat das Buch ‚Ben, die Geschichte eines Schulhunds‘, das ja von unserem Schulhund Ben handelt, präsentiert.

 

  1. Ich stelle mein Buch vor

Ich stelle euch heute das Buch „Ben – Die Geschichte eines Schulhunds“ vor.

Ich stelle das Buch vor, weil es spannend, lustig und interessant ist. Außerdem interessiere ich mich sehr für Hunde, weil wir seit Kurzem selbst einen Hund haben.

Bei dem Buch handelt es sich um eine Erzählung mit verschiedenen Kapiteln. Die Geschichte ist tatsächlich so passiert, nur die Namen wurden verändert.

Es ist erschienen im Honey-and-more-Verlag, Stuttgart.

Die Autorin des Buches heißt Angelika Müller-Zastrau, im Buch nennt sie sich Angelika Pausewang. Sie ist Rektorin an der Maria Montessori-Schule in Stuttgart Hausen. Sie hat 3 Töchter und ihren Hund Ben.

Die Illustratorin heißt Irene Justine Hercka.

 

  1. Ich stelle den Inhalt meines Buches vor:

Die Hauptperson ist der Labradorhund Ben.

Ben kam als kleiner Welpe zu der Viertklässlerin Klara. Sie hatte sich schon lange einen Hund gewünscht, aber ihre Eltern haben es nie erlaubt. Deshalb kaufte sie sich heimlich den kleinen Welpen. Ihre Eltern waren entsetzt und wollten, dass Klara den Hund wieder zurückgibt. Klara schaffte es aber doch, dass sie den Hund vorerst behalten durfte. Da die Familie zu wenig Zeit für Ben hatte, hatte dieser viele Dummheiten im Kopf.

Schließlich hielt es die Familie nicht länger mit Ben aus und gab ihn der kinder- und tierlieben Rektorin Angelika Pausewang. Aber auch Frau Pausewang wurde von Ben’s Ideen an den Rand der Verzweiflung getrieben. Zum Glück konnte die Tierlehrerin Karin bei der Erziehung von Ben helfen und Ben durfte bei Familie Pausewang bleiben.

 

  1. Ich lese meine Lieblingsstelle vor

 

  1. Ich beantworte Fragen, die die Zuhörer stellen

Habt ihr noch Fragen zum Buch?

 

  1. Ich nehme Lob und Anerkennungen der Zuhörer an

Was hat euch gefallen?

 

  1. Ich bedanke mich bei den Zuhörern

Danke, dass ihr so gut zugehört habt!

 

Diese Stelle in meinem Buch gefällt mir besonders gut:

Die Geschichte „Klara und Ben verschwinden“ gefällt mir besonders gut. Ich verstehe, dass Klara mit Ben verschwindet. Sie mag ihren Hund so sehr und möchte nicht, dass ihre Eltern ihn wieder weggeben. Klara hat mit Ben zusammen keine Angst im Gartenhäuschen. Sie schafft es, dass sie Ben behalten darf.

Ich hätte es wahrscheinlich genauso gemacht wie Klara.

 

Schreibe auf, wo und wie du am liebsten liest:

Am liebsten lese ich im Bett. Manchmal mache ich mir im Zimmer mit Kissen und Decken eine Kuschelecke und lese dort oder ich setze mich auf meinen Schreibtischstuhl und lege meine Füße auf den Schreibtisch.

Am schönsten fand ich das Lesen beim Leseabend in der Schule und an dem Mittwoch vor den Weihnachtsferien.

 

Was macht ein gelangweilter Schuhund? Er liegt nicht etwa brav auf seiner Hundematte, während sein Frauchen weltbewegend wichtige Gespräche führt. Nein, er reißt Teebeutel auf, genauer gesagt, Lindenblütenteebeutel, die eigentlich als Zugabe für unsere Weihnachtskarten gedacht waren. Und das macht er ganz leise, niemand bekommt etwas davon mit. Aber dann sieht es unter dem Schreibtisch der Schulleitung plötzlich ziemlich chaotisch aus. Wer war das nur? Und wann? Und wie? Einer weiß es ganz genau – und der heißt Ben.

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Post ganz besonderer Art flatterte Ben und unserer Schulleiterin vor ein paar Tagen ins Haus. Kinder einer 5. Klasse in Clausthal-Zellerfeld schickten Briefe und Zeichnungen zum Ben-Buch, das sie im Unterricht gelesen hatten. Ihre Lehrerin, Christine Fahrein erläuterte in einem Brief, warum sie sich für das Ben-Buch entschieden hat. Die Klasse 5 d hat selber einen Schulhund, nämlich den jungen Odin, ebenfalls ein Labradorrüde. Dieser ist jeodch hellbraun und nicht schokoladenbraun wie Ben. Über diese bunte und lebendige Rückmeldung haben sich Ben und Frau Müller-Zastrau sehr gefreut und sie werden den Kindern bald antworten. Und wer weiß, vielleicht nehmen beide die ausgesprochene Einladung zu einer Buchlesung in der Klasse 5 d im Harz tatsächlich an.

 

 

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Wenn der Schulhund Ben da ist, sind die Kinder deutlich ruhiger. Was steckt hinter der Magie des Vierbeiners?

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Seit 22.06.2015 in Aktuell, Natur, Presse, Schulhund Ben, Tiere