FAQ
Hier finden Sie Antworten auf Fragen, die viele Kinder oder Eltern oft stellen. So müssen Sie nicht lange suchen, sondern bekommen schnell die wichtigsten Infos.
Ganztag
Die Ferienbetreuung ist ein zusätzlicher Betreuungsbaustein, der zugebucht werden muss.
Für die Kinder ist die Ferienbetreuung eine besondere Zeit. Aus diesem Grund werden die Ferienkinder an der Maria-Montessori-Schule aktiv in die Gestaltung einbezogen. Im Rahmen der Herbstferien haben die Kinder die Möglichkeit, ihre Wünsche und Ideen zu Aktivitäten und Ausflügen zu äußern sowie Ferienmottos vorzuschlagen und zu wählen.
Die Maria-Montessori-Grundschule Hausen ist eine verbindliche Ganztagesschule. Das bedeutet, dass alle Kinder montags bis donnerstags von 8:00 bis 16:00 Uhr an der Schule sind und freitags von 8:00 bis 12:30 bzw. 13:15 Uhr. Während des Schultags können die Kinder ihr Mittagessen in der Schule einnehmen.
Das Ganztagesangebot sorgt für einen abwechslungsreichen und rhythmisierten Schultag, der den Bedürfnissen der Kinder gerecht wird. Weitere Informationen dazu sind unter dem Menüpunkt „Ganztagsschule“ zu finden.
An den Tagen Mittwoch und Donnerstag finden nachmittags für alle Kinder der Schule vielseitige Angebote aus unterschiedlichen Bereichen (Kunst, Theater, Natur, Bewegung, Ernährung, Freispiel etc.) statt. Den Kindern werden die verschiedenen Angebote vorgestellt, in die sie sich anschließend einwählen dürfen.
Im Rahmen des "Wünsch dir was" (Mittwochnachmittag) belegen die Kinder die Angebote von einem Ferienabschnitt zum nächsten. Die Angebote bei "MultiKulti" (Donnerstagnachmittag) erstrecken sich über den Zeitraum von zwei Ferienabschnitten. Auf diese Weise haben die Kinder die Möglichkeit, eine Vielzahl an Angeboten auszuprobieren oder sich regelmäßig für das Freispiel zu entscheiden.
Der Schulgemeinschaft ist es wichtig, dass sich die Kinder in der Mitte des Tages Zeit für sich und ihre Bedürfnisse nehmen können. Jedes Kind kommt auf eine andere Art und Weise zur Ruhe und hat unterschiedliche Interessen. Während das eine Kind seinen Bewegungsdrang stillt, um überschüssige Energie loszuwerden, so entspannt das andere während es liest oder malt. Die frei gewählten Aktivitäten sollen für die Kinder einen Ausgleich zum anstrengenden Schulalltag bieten. Diese 45-minütige Phase nennen wir „Zeit für mich“. Ziel ist es, die Kinder dafür zu sensibilisieren, auf ihre Bedürfnisse zu hören und sich dementsprechend für einen passenden Themenraum zu entscheiden.
Zudem haben alle Kinder noch eine 30-minütige Hofpause, in der sie sich auch wieder Zeit für ihre Freundschaften nehmen können.
Schülerinfos
Bei Verlust von Kleidungsstücken, Turnbeuteln oder anderen Gegenständen kann der Hausmeister, Herr Hecimovic (E-Mail: alen.hecimovic@mmgh.de, Mobil: 0172 / 739 8053), kontaktiert werden, um in der Fundkiste nachzusehen.
Die Schulordnung der Maria-Montessori-Grundschule Hausen umfasst bewusst nur zehn zentrale Regeln, die von den Kindern konsequent beachtet werden sollen. Zu Beginn jedes Schuljahres wird die Schulordnung im Klassenverband besprochen und anschließend mit nach Hause gegeben, damit sie dort gemeinsam mit den Eltern durchgelesen, besprochen und unterschrieben werden kann. Eine Kopie wird ins Sachunterrichtsheft geklebt, das Original im Rektorat abgegeben und gilt als verbindlicher Vertrag. Bei Regelverstößen wird dieser Vertrag im Rektorat erneut thematisiert und sowohl den Kindern als auch den Eltern ins Bewusstsein gerufen.
Wenn sich Kinder nicht an die Schulordnung halten, kommt ein gestuftes System von gelben und roten Karten zum Einsatz. Nach einer roten Karte folgt eine Konsequenz – beispielsweise Unterstützung des Hausmeisters, eine Auszeit im Rektorat oder eine Wiedergutmachung, etwa durch einen Entschuldigungsbrief oder gemeinsames Spielen. Alle Beteiligten – Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte, Schulleitung und Eltern – werden darüber informiert. Bei schwerwiegenden Verstößen leitet die Schulleitung ein gesondertes Verfahren ein, das auf drei schriftliche Verwarnungen basiert.
Grundsätzlich setzt die Schule auf präventive Maßnahmen, um störendes Verhalten zu vermeiden. Dazu gehört ein System positiver Verstärkung: Jede Klasse besitzt ein Murmelglas, das mit blauen Murmeln gefüllt wird, wenn die Kinder erfolgreich zusammenarbeiten. Ist das Glas voll, entscheidet die Klasse gemeinsam über eine Belohnung – zum Beispiel einen Ausflug auf den Spielplatz.
Jedes Jahr im Herbst sprechen die Lehrkräfte der AU-Klassen mit den Kindern über sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Dabei werden Themen wie Sichtbarkeit, Kleidung, Verhalten an Ampeln und Straßen geübt. Der Schulweg wird gemeinsam abgelaufen, unterstützt von der Verkehrspolizei.
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Elterninfos
Terminierung der Elterngespräche:
Klasse 1: Das jährliche 20-minütige verbindliche Beratungsgespräch mit den Eltern findet nach den Herbstferien statt.
Klasse 2: Das jährliche 20-minütige Beratungsgespräch findet bei Bedarf nach den Herbstferien statt. Das 30-minütige verbindliche Lernentwicklungsgespräch mit Eltern und Kind findet zum Ende des ersten Halbjahres im Januar statt.
Klasse 3: Das jährliche 20-minütige Beratungsgespräch findet bei Bedarf in den drei Wochen nach den Herbstferien statt. Das 30-minütige verbindliche Lernentwicklungsgespräch mit Eltern und Kind findet zum Ende des ersten Halbjahres im Januar statt.
Klasse 4: Das verbindliche 20- bis 30-minütige Beratungsgespräch zur Grundschulempfehlung findet im Januar statt. Es kann gemeinsam mit Eltern und Kind geführt werden. Die Ausgabe der Grundschulempfehlung erfolgt zusammen mit der Halbjahresinformation.
Laut Landesrecht Baden-Württemberg gilt Folgendes:
§ 4 Beurlaubung (1) Eine Beurlaubung vom Besuch der Schule ist lediglich in besonders begründeten Ausnahmefällen und nur auf rechtzeitigen schriftlichen Antrag möglich. Der Antrag ist vom Erziehungsberechtigten, bei volljährigen Schülerinnen und Schülern von diesen selbst, zu stellen. Die Beurlaubung wird von der Schulleitung geprüft. Bei Genehmigung wird ein entsprechendes Dokument ausgestellt, das während der Beurlaubung mitgeführt werden sollte.
Wird bei einem Elternabend, bei einem Eltern- oder Beratungsgespräch eine Dolmetscher*in benötigt, kann diese über die zuständige Lehrkraft organisiert werden. Bitte wenden Sie sich bei Bedarf frühzeitig bei der entsprechenden Lehrkraft.
Die Anmeldung zukünftiger Erstklässler*innen erfolgt jedes Jahr in der Kalenderwoche 47 bei Frau Busch im Sekretariat. Zuvor finden ein Informationsabend in der Kita sowie ein weiterer an der Maria-Montessori-Grundschule statt.
Die Einschulung findet stets am Freitag der ersten Schulwoche statt. Weitere Informationen hierzu werden rechtzeitig per Brief übermittelt. In der ersten Schulwoche findet zudem ein Elternabend am Mittwochabend statt, bei dem über den Ablauf informiert wird und die Schulsachen direkt in der Klasse verstaut werden können.
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E-Mail: elternbeirat@mmgh.de
Der Elternbeirat versteht sich als Interessenvertretung und Sprachrohr der Elternschaft. Er nimmt die Vermittlerrolle zwischen den Interessen von Schüler*innen, Eltern und Lehrkräften wahr. Gemeinsam gestalten wir als Eltern die Zukunft unserer Schule aktiv mit. Wir möchten dazu beitragen, dass unsere Schule ein Ort ist, an dem Kinder sich wohlfühlen und entfalten können.
Nach § 57 Schulgesetz ist der Elternbeirat die offizielle Vertretung der Eltern. Er besteht aus den gewählten Elternvertreter*innen der einzelnen Klassen sowie ihren Stellvertretungen. In jedem Jahr finden in den ersten Schulwochen die Wahlen der Elternvertreter*innen in den Klassen statt. In der ersten Elternbeiratssitzung mit allen Vertreter*innen werden anschließend der Vorsitz und die Mitglieder der Schulkonferenz gewählt.
Für Eltern und Schüler*innen stehen auch externe Beratungsangebote zur Verfügung.
Gründe für eine externe Beratung durch eine Beratungslehrkraft oder die schulpsychologische Beratungsstelle:
- bei Fragen zur Schullaufbahn
- bei Lern- und Leistungsschwierigkeiten (LRS, Rechenschwäche, Über-/Unterforderung, Lerntechniken,...)
- bei sonstigen Schwierigkeiten im Schulkontext (Ängste, Konzentration, Motivation,...)
Schulpsychologische Beratungsstelle des Staatlichen Schulamts Stuttgart
Weitere externe Beratungsstellen:
Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ) am Olgahospital
Eine Krankmeldung sollte vor 8 Uhr erfolgen. Die Krankmeldung kann per Elternnachricht-App, telefonisch über das Sekretariat oder per E-Mail (an die Klassenlehrkraft sowie in Kopie an montessori@stuttgart.de) eingehen.
Die Maria-Montessori-Grundschule Hausen freut sich über die Unterstützung engagierter Lesepat*innen. Sie begleiten Kinder beim Lesenlernen oder fördern gezielt die Lesekompetenz. Interessierte können sich beim Sekretariat oder der Klassenlehrkraft melden, um Details und den Einsatz zu besprechen. Vor Beginn wird eine Schweigepflichtserklärung unterzeichnet.
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Die bisherige Grundschulempfehlung wurde zu NAVI 4 BW (dem „Neuen Aufnahmeverfahren Klasse 4 in Baden-Württemberg“) für die auf der Grundschule aufbauenden Schularten weiterentwickelt.
Weitere Informationen bietet das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg auf dessen Serviceportal.
Die Postmappe enthält wichtige Informationen wie Elternbriefe, Rückmeldungen von Lernzielkontrollen oder das Infoheft, das als Kommunikationsmittel zwischen Schule und Elternhaus dient. Ein regelmäßiger Blick in die Mappe stellt sicher, dass alle Mitteilungen rechtzeitig gelesen werden.
Am Ende der vierten Klasse wechseln die Schüler*innen auf eine weiterführende Schule. Die Entscheidung erfolgt im Rahmen der Grundschulempfehlung/NAVI 4 BW. Ein Informationsabend der weiterführenden Schule wird Ende Oktober/Anfang November angeboten, bei dem Eltern die jeweiligen Schularten und das Übergangsverfahren kennenlernen können.
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Zum Halbjahr erhalten die Schüler*innen der zweiten und dritten Klassen ein Lernentwicklungsprotokoll, das in einem gemeinsamen Lernentwicklungsgespräch zwischen Lehrkraft, Kind und Erziehungsberechtigten erstellt wird. Die Schüler*innen der vierten Klasse erhalten zum Halbjahr die Halbjahresinformation, sowie die Grundschulempfehlung.
Am Ende des Schuljahres wird allen Schüler*innen ein Jahreszeugnis überreicht.
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Unsere Schule
Die Maria-Montessori-Grundschule Hausen arbeitet seit vielen Jahren mit dem Antolin-Leseförderprogramm der Westermann Gruppe (www.antolin.de). Ziel des Programms ist es, die Anziehungskraft von Tablet und Computer auf Kinder zu nutzen, um sie zum Lesen zu motivieren. Schüler*innen können durch das Beantworten von Quizfragen zu gelesenen Büchern Punkte sammeln.
Antolin basiert auf dem Prinzip der Lernzielkontrolle. Nachdem eine Kind ein auf Antolin gelistetes Buch gelesen hat, meldet es sich in seinem individuellen Internet-Konto an. Dort werden dem Kind zwischen fünf und fünfzehn Multiple-Choice-Fragen zu dem Buch gestellt. Richtige Antworten bringen Pluspunkte, falsche Minuspunkte. Das Ergebnis wird im Schüler*innenkonto gespeichert. Die Fragen setzen ein genaues Lesen des Buches voraus.
Alle Schüler*innen haben die Möglichkeit, das Antolin-Programm während der Unterrichtszeit zu bearbeiten, damit auch Kinder ohne Computerzugang zu Hause teilnehmen können.
Zum Schuljahresende erhält jedes Kind eine Antolin-Urkunde, die die Anzahl der gesammelten Lesepunkte dokumentiert. Die organisatorische Betreuung und die Aufsicht über den Computerraum während der Antolin-Zeiten übernehmen engagierte Eltern, denen die Schule sehr dankbar ist.
Die Maria-Montessori-Grundschule Hausen arbeitet im Bildungshaus 3–10 eng mit drei benachbarten Tageseinrichtungen zusammen. Eine Lehrkraft der Schule bildet gemeinsam mit einer Erzieher*in ein verlässliches Tandem. Gemeinsam fördern sie die künftigen Schulkinder individuell und in der Gruppe – sei es beim gemeinsamen Unterricht, beim Sport, Spiel, Forschen, im Umgang mit Tieren oder bei künstlerischen Aktivitäten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Sprachförderung.
Durch die zahlreichen Begegnungen verlieren die Vorschulkinder ihre Scheu vor der Schule als neuer „Institution“. Gleichzeitig stärken ältere Schüler*innen ihre Persönlichkeit, indem sie jüngere Kinder betreuen, ihnen vorlesen oder sogar erste schulische Inhalte vermitteln dürfen.
Die Arbeit im Bildungshaus umfasst wöchentliche Besuche der Lehrkräfte in den zugeordneten Tageseinrichtungen sowie regelmäßige Unterrichtsbesuche der Kindergartenkinder in der Schule. Auch gemeinsame Projekte, wie beispielsweise das Zirkusprojekt, wurden gemeinsam mit allen Einrichtungen umgesetzt.
BiSS-Transfer ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Kultusministerkonferenz (KMK) zum Transfer von Sprachbildung, Lese- und Schreibförderung in Schulen und Kitas (www.biss-sprachbildung.de). Ziel in Baden-Württemberg ist die Stärkung der Basiskompetenzen der Schülerinnen und Schüler im Bereich des Lesens. Im Mittelpunkt steht die Förderung der Lesefertigkeiten (Lesetechnik, Leseflüssigkeit) sowie der Lesefähigkeiten (Leseverstehen, Lesestrategien).
Auf der Basis eines einheitlichen und systematischen Lesecurriculums setzen die BiSS-Grundschulen Schritt für Schritt nachweislich lernförderliche Elemente im Leseunterricht um – z. B. das Training der Leseflüssigkeit mithilfe von Lautlesetandems und den Einsatz ausgewählter Lesestrategien. Damit die Umsetzung in allen Klassenstufen gut funktioniert, hat jede BiSS-Grundschule eine eigene Projektgruppe eingerichtet, die sich regelmäßig trifft, um über nächste Schritte zu sprechen. Jede Schule hat zudem eine BiSS-Ansprechperson, die gemeinsam mit der Schulleitung das Kollegium unterstützt, das BiSS-Leseförderkonzept umzusetzen. Unsere BiSS-Ansprechperson an der Schule ist Frau Leis.
In Baden-Württemberg nehmen seit dem Schuljahr 2023/2024 insgesamt 2030 Grundschulen teil, die in 21 BiSS-Verbünden organisiert sind. Die Verbünde dienen der Vernetzung und dem Austausch. Unsere Grundschule gehört dem Verbund Ludwigsburg/Stuttgart an.
In regelmäßigen Abständen kommt der Bücherbus (Fahrbibliothek) zu uns an die Schule. Alle Kinder erhalten einen Büchereiausweis. Im Bücherbus haben die Kinder die Möglichkeit nach Büchern zu stöbern, diese auszuleihen und abzugeben. Ebenfalls erlenen sie dabei, wie sie in einer Bücherei Bücher nach ihren Interessen finden können.
Jedes Jahr veranstalten wir im Rahmen der Bundesjugendspiele jeweils einen Sporttag für die 3. und 4. Klässler*innen sowie für die AU-Klassen. An diesem besonderen Tag haben die Kinder die Gelegenheit, in verschiedenen sportlichen Disziplinen aktiv zu sein. Die Disziplinen umfassen:
- Wendesprint
- Zonen-Weitwurf
- Zonen-Weitsprung
- Transportlauf
Alle Erstklasskinder lernen durch unsere Schulsozialarbeiterin das Chamäleon Ferdi kennen. Mit Ferdi begeben sich die Kinder auf Schatzsuche und müssen sich gemeinsam unterschiedlichsten Herausforderungen stellen. Auf spielerische Art und Weise üben sich die Kinder in sozialer Wahrnehmung, Gefühle zu erkennen und zu benennen, Einfühlungsvermögen, Hilfeverhalten und Kooperation sowie Problemlösekompetenzen in schulischen Alltagssituationen. Ziel des Trainings ist es, die Kinder in ihrer sozialemotionalen Entwicklung in der Phase des Schulbeginns zu unterstützen und zu stärken.
Der Unterricht beginnt flexibel zwischen 7:55 Uhr und 8:10 Uhr. Ab 7:55 Uhr sind die Lehrkräfte anwesend, sodass jedes Kind ruhig und individuell in den Schultag starten kann.
Eine Betreuung vor und nach dem Unterricht wird bei Bedarf von 7:00 Uhr bis 17:00 Uhr nach vorheriger Anmeldung bei Frau Diehl angeboten.
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„Der eigentliche Chemie- und Physikunterricht beginnt in der Regel erst, wenn sich die Schülerinnen im Übergang zum Erwachsenenalter befinden. Oft interessieren sie diese Themen nicht mehr – das glühende Interesse der Kindertage ist ein für alle Mal erloschen. Es überrascht daher nicht, dass die Unterrichtsfächer Chemie und Physik zu den unbeliebtesten Schulfächern überhaupt zählen.“ – Gisela Lück (2000)
Im Forscherlabor stehen den Schüler*innen 40 Experimente zu den Bereichen Wasser, Luft, Feuer, Strom und Magnetismus zur Verfügung. Der Unterricht findet in kleinen Gruppen statt, sodass die Kinder die Versuche eigenständig ausführen und dokumentieren können. Beim präzisen Arbeiten mit Pipette, Reagenzglas und Trichter werden neben motorischen Fähigkeiten auch Konzentration, Leseverständnis und genaues Messen gefördert. Die Ergebnisse werden in einem Forscherheft festgehalten – so erhalten auch das Schreiben und Skizzieren ihren Platz im Forscherlabor, und fächerverbindendes Lernen wird großgeschrieben. Kindliches Staunen und naturwissenschaftliche Bildung werden so nachhaltig angeregt.
Im IL arbeiten die Schüler*innen an selbst gewählten Aufgaben und vertiefen diese. Die Stunden bieten durch die häufige Doppelbesetzung mit Pädagogischen Fachkräften die Möglichkeit, gezielt zu fördern, zu fordern und individuell zu unterstützen.
An unserer Schule äußerten viele Lehrkräfte und Eltern den Wunsch nach einem vertieften interreligiösen Dialog, der auch im Schulalltag spürbar und erlebbar wird. Aus diesem Anlass wurde eine multireligiöse Steuergruppe ins Leben gerufen, die sich mit allen Fragen und Aufgaben im Bereich des interreligiösen Austauschs befasst.
Ein besonderes Highlight ist die jährliche multireligiöse Feier, die in der Regel am Ende des Schuljahres stattfindet. Zu dieser Feier sind alle Schüler*innen sowie ihre Eltern herzlich eingeladen, um gemeinsam die Vielfalt der Religionen zu erleben. Darüber hinaus arbeitet die Steuergruppe kontinuierlich daran, neue Impulse in den Schulalltag zu integrieren. Ziel ist es, die Weltreligionen auf vielfältige Weise erfahrbar und erlebbar zu machen, um so Berührungsängste abzubauen und gegenseitiges Verständnis zu fördern.
„Einmal im Jahr lädt der Känguru-Wettbewerb zum Rechnen, Knobeln und Nachdenken ein. Mit dem Känguru-Wettbewerb soll Lust auf Mathematik gemacht und die mathematische Bildung an den Schulen unterstützt werden.“
Die oben aufgeführten Informationen wurden von der Seite Mathematikwettbewerb Känguru e. V. entnommen. Nähere Informationen sind unter www.mathe-kaenguru.de zu finden.
Eine Lehrkraft der Schule bildet gemeinsam mit einer Erzieher*in aus einer Tageseinrichtung der Umgebung ein verlässliches Tandem. Gemeinsam fördern sie die künftigen Schulkinder individuell und in der Gruppe – sei es beim Unterricht, Sport, Spiel, Forschen, im Umgang mit Tieren oder bei künstlerischen Aktivitäten. Durch die vielen Begegnungen verlieren die Vorschulkinder ihre Scheu vor der Schule als neuer Institution.
Durch die Teilhabe am Bildungshaus besteht eine intensivere Zusammenarbeit mit den drei zugeordneten Tageseinrichtungen. Die Arbeit umfasst wöchentliche Besuche der Lehrkräfte in den Einrichtungen sowie regelmäßige Unterrichtsbesuche der Kindergartenkinder in der Schule.
An der Maria-Montessori-Grundschule Hausen findet für alle Klassen ein konfessionell-kooperativer Religionsunterricht (KoKo) statt. Dabei werden katholische und evangelische Kinder gemeinsam unterrichtet, basierend auf synoptisch erstellten Stoffplänen. Der Unterricht ist so gestaltet, dass die Beheimatung der Kinder in ihrer jeweiligen Konfession im Mittelpunkt steht.
Kinder, die keiner christlichen Glaubensgemeinschaft angehören, nehmen parallel am Fach „Soziales Lernen“ teil. Hier beschäftigen sich die Schüler*innen mit Themen wie den Weltreligionen, dem sozialen Miteinander und philosophischen Fragestellungen.
Die Gesamtlehrerkonferenz und die Schulkonferenz haben zudem einstimmig beschlossen, für Kinder muslimischen Glaubens Islamunterricht anzubieten, der von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt wird. Ziel ist es, den Kindern Orientierung und Beheimatung in ihrer Religion zu ermöglichen. Die Umsetzung hängt von der Verfügbarkeit einer entsprechend ausgebildeten Lehrkraft ab.
Neben den Beratungsgesprächen finden in Klasse 2 und 3 verbindliche Lernentwicklungsgespräche mit Kind und Eltern statt. Zuvor schätzen sich die Kinder auf vorbereiteten Selbsteinschätzungsbögen mit Zielscheiben selbst ein und vergleichen ihre Einschätzung mit der Rückmeldung der Lehrkräfte. Die Lernentwicklungsgespräche ersetzen die Halbjahresinformation.
Seit dem Schuljahr 2023/2024 kooperiert unsere Schule mit dem Stuttgarter Vorleseprojekt Leseohren.eV. Wöchentlich besuchen zwei Leseohren alle Klassen um Kindern in Kleingruppen vorzulesen. Ziel ist es, Kinder für Bücher zu interessieren und zum Lesen zu motivieren.

„Der Weg, auf dem die Schwachen sich stärken, ist derselbe wie der, auf dem die Starken sich vervollkommnen.“ – Maria Montessori
Maria Montessori (1870 – 1952) war zunächst Ärztin, bevor sie sich ganz der Pädagogik widmete. Sie erkannte, dass Kinder sehr gut lernen, wenn sie mit geeignetem Lernmaterial entsprechend ihrem individuellen Lern- und Leistungsvermögen handelnd umgehen und ihre Ergebnisse selbst überprüfen können – ganz nach dem Motto: „Hilf mir, es selbst zu tun.“
Der Schwimmunterricht findet in der dritten Klasse statt. Die Kinder fahren dafür ins Hallenbad nach Feuerbach. Der Unterricht wird von Schwimmlehrkräften durchgeführt, die von der Schwimmschule Feuerbach unterstützt werden.
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„Jede Verbesserung in unserer Beziehung zur Tierwelt bedeutet unfehlbar einen Fortschritt auf dem Weg zum menschlichen Glück.“ – Émile Zola
Unsere Schulhündin Nala, Hühner und Fische sind fester Bestandteil des Alltags an der Maria-Montessori-Grundschule Hausen. Die Schüler*innen lernen den achtsamen Umgang mit den Tieren und übernehmen dabei Verantwortung. Dazu gehört, dass die Kinder über Basiswissen zu den einzelnen Tierarten verfügen oder dieses vertiefen und spezialisieren.
Die Begegnung mit den Tieren wirkt auf viele Kinder beruhigend und stressmindernd. Über diese vielfältigen Tierbegegnungen werden die Kinder in ihrer sozialen und emotionalen Entwicklung gefördert. So entsteht zunehmend ein ausgeprägtes soziales Empfinden.
Während der Trennstunden findet für eine der beiden Jahrgangsgruppen Sportunterricht mit der Partnerklasse statt. Die andere Gruppe erhält gezielten Unterricht in den Fächern Mathematik und Deutsch gemeinsam mit den Kindern der Partnerklasse. In diesen Stunden werden neue Inhalte erklärt, besprochen und geübt. Weitere Aufgaben werden teilweise in die Freiarbeit integriert, um Wissen und Können der Schüler*innen weiter zu festigen und zu vertiefen.
Hilf mir,
Maria Montessori
es selbst zu tun.