Über uns

 

Das Team der staatlichen Maria Montessori Grundschule Hausen verfolgt eine Pädagogik, die sich an den Bedürfnissen der Kinder orientiert. Ausgehend von dem Wissen, dass sich Kinder gleichen Alters völlig unterschiedlich entwickeln, arbeiten die Kinder grundsätzlich gemäß ihres eigenen Lerntempos, mag dieses sehr zügig sein, sehr bedächtig oder aber ganz durchschnittlich verlaufen. Für alle gilt Maria Montessoris Ausspruch: ‚Lass mir Zeit!‘.

In die Schulkonzeption integrieren die Lehrkräfte verschiedene reformpädagogische Ansätze, zum Beispiel aus der Montessori-Pädagogik oder der Freinet-Pädagogik, mit dem Ziel, einen pädagogischen Weg einzuschlagen, der für Kinder verschiedener Begabungen und Lerndispositionen gleichermaßen gewinnbringend sein würde. So sah das auch Maria Montessori:

„Der Weg, auf dem die Schwachen sich stärken, ist der gleiche,
wie der Weg,  auf dem die Starken sich vervollkommen.“

 

Kulturschule

Seit dem Schuljahr 2015-2016 darf sich die Maria Montessori Grundschule Hausen zudem Kulturschule 2020 nennen. Aus über 60 Schulen wurde die Schule mit neun anderen Schulen in Baden-Württemberg vom Kultusministerium für Kultus und Sport Baden-Württemberg und der Karl Schlecht Stiftung  dazu bestimmt, die bereits angelegten kulturbezogenen Module zu erweitern und in der Unterrichtspraxis fest zu verankern.

Idee und Ziel des Modellprojekts

Kulturelle Bildung hat eine außerordentliche positive Auswirkung auf die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen. Sie stärkt ästhetische, emotionale, kognitive und sensomotorische Fähigkeiten.

Hier setzen Kulturschulen an. Sie wollen erreichen, dass kulturelle Bildung ein noch selbstverständlicherer und breiterer Bestandteil ihres Schulalltags ist, um Kindern und Jugendlichen die bessere Teilhabe am kulturellen Leben und damit eine umfassendere Persönlichkeitsentwicklung zu bieten. Auch werden die Fachinhalte durch kreative Lehrmethoden besser erfahrbar (Learning through the Arts).

Deshalb wollen Kulturschulen künstlerische Methoden im Unterricht aller Fächer verankern. Damit gehen sie über Kooperationen mit Kulturinstitutionen oder andere Einzelmaßnahmen der kulturellen Bildung hinaus. Ziel ist die Steigerung der Qualität der Schule als Ganzes.

Ergebnis des Modellprojekts soll eine auf andere Schulen übertragbare Handreichung zur kulturellen Unterrichtspraxis sein.

Praktische Umsetzung in den Schulen

  • Kreativmethoden innerhalb des Fachunterrichts, z.B. Beatboxen im Deutschunterricht
  • Fächerübergreifende Unterrichtsprojekte, z.B. Kombination von Chemie und Sport, Deutsch und Kunst, Mathematik und Musik
  • Eigenständige Pflichtfächer mit Curriculum der kulturellen Bildung
  • Unterricht in externen Kultureinrichtungen, z.B. Kunstschulen/Ateliers, Theatern
  • Außercurriculare Kooperationsprojekte mit Kulturpartnern, z.B. Choreografen, Regisseuren

Förderung der Schulen

Das Modellprojekt „Kulturschule 2020 Baden-Württemberg“ ist eine Kooperation des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und der Karl Schlecht Stiftung.

  • Zum Schuljahresbeginn 2015/2016 startete es in Baden-Württemberg
  • Zehn Schulen wurden für die Entwicklung zur „Kulturschule“ ausgewählt
  • Sie erhalten für fünf Jahre jährlich ein „Kulturbudget“ von 10.000 Euro
  • Die Lehrer besuchen Fortbildungen zur kulturellen Bildung
  • Das Projekt wird durch die Universität Heidelberg wissenschaftlich begleitet und evaluiert

Mehr erfahren:

www.karlschlechtstiftung.de/kulturschule

www.km-bw.de/Kulturschule

Besonderheiten

Fakten

Grunddaten:

  • Gründungsjahr: 1997
  • 186 Schülerinnen und Schüler
  • Klassenstärke: maximal 25 Kinder
  • Anzahl der Klassen: 8
  • Schulart: Staatliche Grundschule

Personal:

  • 1 Schulleiterin
  • 1 Leiterin des Ganztags
  • 1 Sekretärin
  • 2 stellvertretende Hausmeister
  • 12 Lehrerinnen
  • 1 Lehramtsanwärterin
  • 3 Sonderpädagoginnen
  • 1 Religionspädagogin
  • 1 Lehrerin für Islamischen Religionsunterricht
  • 1 Pädagogische Assistentin
  • 1 Lehrerin für muttersprachlichen Türkischunterricht
  • 1 Lehrerin für die Gruppe ‚Mama lernt Deutsch‘
  • 2 Integrationshelferinnen
  • 4 Freiwillige im sozialen Jahr
  • 12 Pädagogische Fachkräfte
  • 1 Fachkraft für Psychomotorik
  • 1 Musikpädagogin
  • 1 Tanzpädagogin
  • 1 Theaterpädagoge
  • 1 Musiker
  • 1 Texterin
  • 3 Crickettrainer
  • 1 Tischtennistrainer
  • 1 Fachkraft für Mosaik
  • 1 Fachkraft für Keramik
  • 1 Elternteil zur Betreuung von Antolin (mit Eltern Schule machen)
  • 1 Elternteil für den Kniggekurs (mit Eltern Schule machen)
  • 1 Elternteil zur individuellen Förderung (mit Eltern Schule machen)
  • 3 Elternteile zur Betreuung des Schulshops (mit Eltern Schule machen)
  • 9 Leseeltern (mit Eltern Schule machen)
  • 4 Küchenfachkräfte
  • Putzteam


Siehe auch

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