Kinderseite

 

Am 24.01.2020 fand der Elternsprechtag an der Maria Montessori Schule Hausen statt. Neben ausführlichen Elterngesprächen der Lehrkräfte haben die pädagogischen Fachkräfte der Schule ein vielfältiges Betreuungsprogramm für die Kinder gestaltet. In unter-schiedlichen Räumen konnten die Schülerinnen und Schüler ihren Neigungen im sportlichen und kreativen Bereich nachgehen. Dazu gehörten eine Kinoatmosphäre im Pavillon und dem Bewegungsraum, in denen die Filme „Heidi“ und „Lego Movie“ gezeigt wurden.
Zeitgleich hatten die Kinder die Möglichkeit, ihren Bewegungsdrang am Sportplatz beim Seilspringen, Wurfball-Spiel oder mit Pedalo-Rädern auszuleben.
Noch dazu bot die Turnhalle ein ausgeklügeltes Städtebaukonzept: Unter dem Motto „Unsere Stadt“ waren die Kinder eifrig und mit Freude dabei, ihre Polizeistationen, Krankenhäuser, Feuerwehrzentralen und Schulen in ihre eigene Lego Welt zu übertragen. Dabei entstanden auch außergewöhnliche Ideen der Kinder wie beispielsweise Raumfahrstationen oder schwindelerregende Wolkenkratzer wie den Bush al Khalifa.
Für diejenigen Kinder, die sich eine Pause gönnen wollten, wurde eine Chill Out Area mit gemütlichen Sitzsäcken, Massageangeboten und einem Frisurenparadiesstudio eingerichtet.  Am Ende des Tages bot sich den Kindern ein spektakulärer Blick auf „ihre eigene Stadt“, die die Kinder als kleine Architekten geplant und gebaut hatten. Dieser besondere Schultag ohne klassischen Unterricht bleibt den Kindern sicher noch lange in Erinnerung!

 

Seit 06.02.2020 in Aktivitäten, Aktuell, Kinderseite

In der Weihnachtsferienbetreuung „Alles rund um´s Thema Märchen“ probierten sich die Ferienkinder als Schneider, Autor und Märchenfigur in den verschiedenen Angeboten aus. Die Handpuppen begeisterten die Kinder von Anfang an. Zunächst suchten sie sich einen passenden Stoff für ihre Puppe.  Die große Herausforderung bestand darin, die Vorder- und Rückseite der Handpuppen mit Nadel und Faden zusammenzunähen. Die Ferienkinder piksten sich hin und wieder in den Finger, oder verknoteten ihre Fäden. Nähen von Hand will also gelernt sein! Doch keines der Kinder verlor die Lust bzw. Motivation an der Arbeit mit Nadel und Faden. Die fertigen Handpuppen schlossen die Kinder sogleich in ihr Herz.

In der Märchenschreibwerkstatt verwandelten sich die Kinder in junge, kreative Autorinnen und Autoren spannender Märchen und Detektiv­geschichten. Nach einer kurzen Einführung zu den typischen Merkmalen eines Märchens, wie z.B., dass ein Märchen immer fast immer mit „Es war einmal …“ beginnt oder dass der Ort und die Zeit im Märchen unbestimmt bleiben, gingen die Kinder sogleich ans Werk. Ein Brainstorming, Ideenstichpunkte und kreativ mystische Einfälle der Kinder ließen am Ende das Märchen „Marie und der Zauberbaum“ sowie einen aufregenden Kinderkrimi, „Einbruch an Silvester“, mit den beiden Superagenten Jeff und Jack, entstehen. Mit sehr viel Erzählkunst und Leidenschaft nahmen die Ferienkinder ihren Kinderkrimi schließlich als Audiodatei auf.

Das Fotoshooting im Märchenland bildete ein weiteres Angebot für die Ferienkinder. Hier gab es eine Reihe von Kostümen, Hüten und Stoffen. Mit diesen verkleideten sich die Ferienkinder in eine Märchenfigur. Prinzessinnen, Meerjungfrauen und Piraten stellten sich vor die Kamera um von sich ein Foto schießen zu lassen.
Die Wartezeiten dafür überbrückten die Kinder mit Malen und Basteln. Wer Lust hatte konnte sich eine schöne Krone gestalten, wie sie in so vielen Märchen vorkommt. Die Weihnachtsferienbetreuung ging wie im Fluge vorbei und schon startete die Schule im neuen Jahr und die Faschingsferien mit dem Thema „Märchenillustration“ stehen als nächstes auf dem Programm der Ferienbetreuung der Maria Montessori Schule.

Und hier unser Hörspiel: Einbruch an Silvester

 

 

 

 

Liebe Kinder und Eltern, liebes Kollegium!

Mein Name ist Julia Büttner und ich werde bis zum Ende des Schuljahres als pädagogische Fachkraft an der Maria Montessori arbeiten. Vor meinem Arbeitsbeginn habe ich in Bamberg das Lehramt für berufliche Schulen mit Schwerpunkt Sozialpädagogik studiert und bereits einige Erfahrungen durch Praktika, FSJ oder Ehrenamt in der Schulsozialarbeit gesammelt. In meiner Freizeit koche und backe ich gerne, treffe mich mit Freunden oder erkunde nahe und ferngelegene Reiseziele. Ich freue mich auf vielseitige Begegnungen mit euch/ ihnen und bin schon auf meine neue Tätigkeit an der Maria Montessori Schule gespannt!

 

 

Am 27.12.2019 musste uns Charlie Chaplin, unser langjähriger Schulhund, für immer verlassen. Er hatte das Alter erreicht, an dem für Hunde in der Regel bereits die Lebensader erlischt. Wir alle sind sehr traurig darüber und hätten ihn gerne noch etwas länger bei uns gewusst!
Chaplin war der allererste Schulhund an einer Stuttgarter Schule und sein Frauchen, Nicole Stuhlmüller, musste ganz schön dafür kämpfen und viele Unterlagen erstellen und beibringen, bis die Schule schließlich die Genehmigung für den Einsatz eines Schulhundes bekam.
Chaplin wurde schon als ganz junger Hund, er war gerade ein paar Monate alt, regelmäßig und in kurzen Besuchen, von seinem Frauchen in die Örtlichkeiten der Schule eingeführt, damit er die Schule als sein zweites Zuhause anerkennen und empfinden konnte. Dies gelang vorzüglich. Wo immer Chaplin auch in der Schule auftauchte und ihn sein Glöckchen ankündigte, vermittelte er Freude, Fröhlichkeit und Lebenslust. Deshalb waren alle, die Kinder, die Lehr- und pädaogischen  Fachkräfte, die Eltern und besonders auch die Schulleiterin mit ihrem Schulhund Ben stets hocherfreut, wenn sie Chaplin begegneten und ein  paar Momente mit ihm verbringen konnten.
Im Unterricht der Bezugsklasse bewirkte Chaplin aber noch viel mehr. Die Schülerinnen und Schüler lernten, für Chaplin Verantwortung zu übernehmen. Sie durften in den Pausen kleine Runden um die Schule mit ihm drehen, ihm Wasser bringen und ihn mit selbst gebackenen Hundeleckerli füttern. Im Unterricht wirkte Chaplin durch seine bl0ße Anwesenheit, in seinem Körbchen liegend,  beruhigend auf die Kinder. Diese stille und intensive  Arbeitsatmosphäre in der Klasse war schon beeindruckend.  Manchmal erlaubte ihm sein Frauchen auch, kleine Runden durch die Klasse zu drehen. Das war ein besonderes Vergnügen, sowohl für Chaplin als auch für alle Schülerinnen und Schüler, die ihn dann persönlich begrüßen und streicheln durften.
Gerne unterstützte Chaplin die Kinder auch beim Lesen. Das tat er, indem er sich einfach neben die Kinder in die Leseecke setzte und und ruhig abwartete. Das Erstaunliche dabei war, dass Kinder, die Probleme beim Lesen zeigten, zum Beispiel durch Verhaspeln und Stocken, plötzlich ganz ruhig wurden und, neben Chaplin sitzend, plötzlich flüssig und selbstsicher vorlesen konnten.
In der wöchentlichen Hunde-AG lernten die Kinder, sich mit Chaplin durch einen Tunnel zu schlängeln, auf einer Wippe zu balancieren,  kleine Hürden zu überwinden und Chaplin dazu zu bewegen, auf die Kinder zu hören und sie auch ohne Leine zu begleiten. Sie erfuhren, welche Alltagsgegenstände für einen Hund benötigt werden oder auch, wie viele verschiedene Hunderassen es so gibt. Bereitwillig lasen sie Sachtexte zum Thema und tauschten sich mit anderen Kindern der AG darüber aus. So profitierten sie nicht nur hinsichtlich ihrer körperlichen Beweglichkeit, sondern auch hinsichtlich ihres Sachwissens, ihrer Lesefertigkeit und ihrer gesamten Persönlichkeitsentwicklung.Für die Zeit mit Chaplin sind wir alle sehr dankbar, auch seinem Frauchen, die uns das Leben mit Chaplin über so viele Jahre hinweg ermöglicht hat.
Unvergessen bleiben uns auch die vielen schönen Alltagsgeschichten mit Chaplin, die sein Frauchen für uns in 12 Kolumnen so eindrücklich und ansprechend aufgeschrieben hat.

Mach es gut, alter Chapline. Bei uns allen bleibst Du unvergessen!

 

Angelika Müller-Zastrau

 

Chaplins Kolumne 1

Chaplins Kolumne 2

Chaplins Kolumne 3

Chaplins Kolumne 4

Chaplins Kolumne 5

Chaplins Kolumne 6

Chaplins Kolumne 7

Chaplins Kolumne 8

Chaplins Kolumne 9

Chaplins Kolumne 10

Chaplins Kolumne 11

Chaplins Kolumne 12

 

 

 

Seit 04.01.2020 in Aktivitäten, Aktuell, Kinderseite, Natur

Liebe Kinder und Eltern, liebes Kollegium,

mein Name ist Jennifer Fröhlich und ich unterrichte erst seit kurzem an der Maria Montessori Grundschule. Zuvor war ich Klassenlehrerin an einer anderen Stuttgarter Grundschule. In meiner Freizeit spiele ich Tennis, unternehme gerne etwas mit Freunden und meiner Familie. Außerdem bereise ich gerne neue Städte und Länder. Ich freue mich auf die vielfältige Zusammenarbeit und auf eine interessante, gemeinsame Zeit, die vor uns liegt.