Über uns

 

Das Team der staatlichen Maria Montessori Grundschule Hausen verfolgt eine Pädagogik, die sich an den Bedürfnissen der Kinder orientiert. Ausgehend von dem Wissen, dass sich Kinder gleichen Alters völlig unterschiedlich entwickeln, arbeiten die Kinder grundsätzlich gemäß ihres eigenen Lerntempos, mag dieses sehr zügig sein, sehr bedächtig oder aber ganz durchschnittlich verlaufen. Für alle gilt Maria Montessoris Ausspruch: ‚Lass mir Zeit!‘.

In die Schulkonzeption integrieren die Lehrkräfte verschiedene reformpädagogische Ansätze, zum Beispiel aus der Montessori-Pädagogik oder der Freinet-Pädagogik, mit dem Ziel, einen pädagogischen Weg einzuschlagen, der für Kinder verschiedener Begabungen und Lerndispositionen gleichermaßen gewinnbringend sein würde. So sah das auch Maria Montessori:

„Der Weg, auf dem die Schwachen sich stärken, ist der gleiche,
wie der Weg,  auf dem die Starken sich vervollkommen.“

Kulturschule

Seit dem Schuljahr 2015-2016 darf sich die Maria Montessori Grundschule Hausen zudem Kulturschule 2020 nennen. Aus über 60 Schulen wurde die Schule mit neun anderen Schulen in Baden-Württemberg vom Kultusministerium für Kultus und Sport Baden-Württemberg und der Karl Schlecht Stiftung  dazu bestimmt, die bereits angelegten kulturbezogenen Module zu erweitern und in der Unterrichtspraxis fest zu verankern. Hintergrund dieses Projektes ist die Erkenntnis, dass kulturelle Bildung an Schulen positive Auswirkungen auf die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler hat. Die Antwort auf die zentrale Frage,  was eine Kulturschule letztendlich ausmacht, geben die fünf Dimensionen, die Max Fuchs als zentrale Elemente einer Kulturschule benannte: (Max Fuchs 2013, S.116).

  1.  Eine Kulturschule ist eine Schule, in der viele Fachleute (interdisziplinär) zusammenarbeiten (Kulturpädagogen und Kulturpädagoginnen, Handwerker etc.).
  2.  Eine Kulturschule ist vernetzt im Stadtteil und der Kommune.
  3. Eine Kulturschule sorgt dafür, dass auch Lehrerinnen und Lehrer mit nicht künstlerischen Fächern in die Arbeit an Kulturprojekten einbezogen werden und die Prinzipien des ästhetischen Lernens in ihrem Unterricht anwenden.
  4. Kulturschulen haben Lehrerinnen und Lehrer, die einen ‚anderen pädagogischen Blick‘ eingeübt haben, nämlich einen Blick, der sich an den Stärken und nicht an den Schwächen der Schülerin­nen und Schüler orientiert.
  5. Eine Kulturschule ist eine schöne Schule.“

Die Schulgemeinde möchte die beschriebenen 5 Dimensionen um drei weitere Dimensionen erweitern:

  1. Eine Kulturschule ermöglicht Kindern, sich die Welt zu erschließen.
  2. Eine Kulturschule verfolgt einen besonderen Unterrichtsstil, eine besondere Leistungsmessung und –beurteilung.
  3. Eine Kulturschule stellt sich einen Kulturschulfahrplan über mehrere Jahre auf und arbeitet an dessen Realisierung.

Bei der Kulturschule handelt es sich um ein Modellprojekt des Landes Baden-Württemberg in Kooperation mit der Karl-Schlecht-Stiftung. Ab dem Schuljahr 2015/16 werden die ausgewählten Schulen  5 Jahre lang mit einem besonderen Budget ausgestattet, damit kulturelle Bildung zu einem noch selbstverständlicheren und breiteren Bestandteil des Schulalltags wird. Als anregendes Ergebnis des Modellprojekts soll eine Handreichung mit dem Titel „100 gute Beispiele der kulturschaffenden Unterrichtspraxis“ sein, die aus der laufenden Arbeit in Kooperation mit einer Hochschule erstellt wird.

Ansprechpartner:

  • Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
    Referat Kulturelle Angelegenheiten
    Thouretstr. 6, 70173 Stuttgart
    Tel: 0711 279 – 2652
    matthias.wolf@km.kv.bwl.de
  • Karl Schlecht Stiftung (KSG)
    Frank Henssler, Referent Bildung @ Erziehung
    Gutenbergstr. 4, 72631 Aichtal
    Tel: 07127 599 – 606
    hensslerf@ksfn.de

Die weiteren Teilnehmerschulen:

  • Bodelschwinghschule Nürtingen
  • Elly-Heuss-Realschule Ulm
  • Friedrich-Schiller-Gymnasium Ludwigsburg
  • Friedrich-Schiller-Schule Weinstadt
  • Fritz-Boehle Grund- und Werkrealschule Emmendingen
  • Kerschensteiner Gemeinschaftsschule Mannheim
  • Lise-Meitner-Gymnasium Böblingen
  • Max-Weber-Schule Freiburg
  • Mörike-Gymnasium Göppingen

Entwicklungsfahrplan

Weiterentwickeln möchte sich die Maria Montessori Grundschule Hausen im Bereich der tiergestützten Pädagogik, der Förderung im Schriftspracherwerb (Krimiprojekt), hinsichtlich der Flüchtlingsbetreuung in Hausen (Nesu’ah) und hinsichtlich des interreligiösen Projekts. Die gute und fruchtbare Zusammenarbeit mit der Akademie Schloss Solitude soll fortgesetzt werden. Und hier der Kulturfahrplan zum Hochladen:
kulturfahrplan

kulturschule_logoPlakatentwurf-fertig

 

 

Besonderheiten

Fakten

Grunddaten:

  • Gründungsjahr: 1997
  • 186 Schülerinnen und Schüler
  • Klassenstärke: maximal 25 Kinder
  • Anzahl der Klassen: 8
  • Schulart: Staatliche Grundschule

Personal:

  • 1 Schulleiterin
  • 1 Leiterin des Ganztags
  • 1 Sekretärin
  • 2 stellvertretende Hausmeister
  • 12 Lehrerinnen
  • 1 Lehramtsanwärterin
  • 3 Sonderpädagoginnen
  • 1 Religionspädagogin
  • 1 Lehrerin für Islamischen Religionsunterricht
  • 1 Pädagogische Assistentin
  • 1 Lehrerin für muttersprachlichen Türkischunterricht
  • 1 Lehrerin für die Gruppe ‚Mama lernt Deutsch‘
  • 2 Integrationshelferinnen
  • 4 Freiwillige im sozialen Jahr
  • 12 Pädagogische Fachkräfte
  • 1 Fachkraft für Psychomotorik
  • 1 Musikpädagogin
  • 1 Tanzpädagogin
  • 1 Theaterpädagoge
  • 1 Musiker
  • 1 Texterin
  • 3 Crickettrainer
  • 1 Tischtennistrainer
  • 1 Fachkraft für Mosaik
  • 1 Fachkraft für Keramik
  • 1 Elternteil zur Betreuung von Antolin (mit Eltern Schule machen)
  • 1 Elternteil für den Kniggekurs (mit Eltern Schule machen)
  • 1 Elternteil zur individuellen Förderung (mit Eltern Schule machen)
  • 3 Elternteile zur Betreuung des Schulshops (mit Eltern Schule machen)
  • 9 Leseeltern (mit Eltern Schule machen)
  • 4 Küchenfachkräfte
  • Putzteam

Siehe auch

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