Ferienprogramm

 

In den Winterferien lernten die Kinder der Ferienbetreuung  verschiedene Angebote zum Thema „Körper und Geist“ kennen.  Bei Yoga, Wing Tsun, Tai Chi und Knobelspielen erfuhren sie viel Wissenswertes zu ihrem Körper und ihrem Geist.

Im Yoga übten sich die Kinder z.B. im Sonnengruß eine bestimmte Abfolge verschiedener Übungen. Der Sonnengruß hält den Körper geschmeidig und öffnet den Geist. Doch nicht nur die körperlichen Übungen erfreuten die Kinder. Das Thema „ Was nährt mich?“ „Was tut mir gut?“ nahmen die Ferienkinder sehr ernst und überlegten sich tatsächlich Dinge und Umstände, die dazu führen, dass es einem Menschen gut geht, egal ob groß oder klein, dick oder dünn, Mädchen oder Junge Das Meer, die Sonne, ein Lachen und die Liebe nannten die Kinder  bei der Frage: “Was tut mit gut?“ Ebenso waren das Singen und die Musik häufig erwähnt.

Doch Körper und Geist lassen sich nicht nur in der Turnhalle trainieren, auch in der Werkstatt schulte die Feriengruppe ihren Geist durch Fingerfertigkeit. Die dort zu findenden Knobel- und Geduldsspiele kamen sehr gut an. Die Kinder versuchten zum Beispiel, verschiedene Metallkonstrukte zu entwirren, Pyramiden zu bauen oder Figuren und Formen nachzulegen. Nachdem genug geknobelt und geduldig entwirrt war, bastelten die Kinder am Mittag ihre eigenen Geduldsspiele.

Im Tai Chi galt es zuerst einmal zur Ruhe zu kommen und dann den Körper mit einer Entspannungs­musik auf die bevorstehenden Übungsabläufe vorzubereiten. Jede Übung prägten sich die Kinder Schritt für Schritt ein und führten dies dann konzentriert alleine aus.

Das Angebot „Knochen Willi“ ließ keine Fragen offen zum Thema Knochenbau und Muskelverlauf des menschlichen Körpers. Der „Knochen Willi“ war ein kleines Plastikskelett, welches sich die Kinder ganz genau anschauen konnten. Anhand des Skelettes sahen sie, dass der Knochenbau bei Mann und Frau immer gleich ist. In einem tollen Anatomiebuch fanden die Kinder alle wichtigen Informationen über Muskeln und Bänder. Mit dieser Hilfestellung suchten die kleinen Forscherinnen und Forscher die Muskeln und Bänder am eigenen Körper.  Am Nachmittag trainierte die Gruppe dann diese Muskeln in der Turnhalle, und sicherlich hatte manch einer der Feriengruppe Muskelka­ter am nächsten Tag.

Ein Highlight der Woche war das Angebot Wing Tsun. Wing Tsun ist ein chinesischer Kampfkunststil, besser als Kung-Fu bekannt. Wing Tsun beinhaltet zum einen reine Selbstverteidigungstechniken und zum anderen mentale Prinzipien wie Respekt, Disziplin und Selbstvertrauen. Die verschiedenen Techniken des Wing-Tsun gehen einher mit Konzentration und bewusstem Ich-Erleben. Fließende Bewegungen und schnelle Reaktionen wechseln sich dabei  ab. Zusätzlich werden körperliche und mentale Flexibilität gesteigert und die Wahrnehmungsfähigkeit erhöht. Neben der körperlichen Anstrengung werden gezielt Entspannungstechniken praktiziert, die den Körper regenerieren.  Der Trainer Vassilois Maragozdis begeisterte die Kinder in der Turnhalle mit verschiedenen Elementen des Wing Tsun. Egal ob Ausdauer, Koordination oder Konzentration, die Gruppe war begeistert und powerte sich mit Freude aus.

Die Suche nach dem Glück war einfacher als gedacht.  Bei der Befragung der Kinder nach ihrem persönlichen Glück nannten diese Familie, Freunde, Zeit zum Spielen haben. Das macht die Kinder also glücklich. Natürlich gehörten auch Dinge wie Geschenke, Geburtstag und Urlaub dazu. Um 2018 nicht nur glücklich zu sein, sondern auch Glück zu haben, zauberten sich die Ferienkinder einen Glücksbringer mit dem Bleigießen.

Großes Glück hatten wir auch bei unserem Ausflug zum Thema Körper und Geist. Die Anreise zur Eislaufbahn auf der Waldau verlief ohne Verspätungen oder Ausfälle der SSB und die Feriengruppe benahm sich ganz toll. Das Eislaufen bereitete den Kindern großen Spaß. Selbst die Anfänger auf dem Eis machten sich gut und die Profis unter den Kindern  standen hilfsbereit zur Seite. Eislaufen macht einfach Spaß.

In den bevorstehenden Faschingsferien begleitet uns das Thema „ Mode“. Wir freuen uns wieder auf eine bunte und kreative Woche mit den Ferienkindern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rückblick Herbstferien 2017

In den Herbstferien wiemete sich die Feriengruppe dem Thema ‚Ritter und Burgfräuleins‘ im Pavillon der Ganztagsschule in Hausen. Kaum waren die angehenden Ritter da, verschwanden einige von ihnen umgehend in der Werkstatt. Hier bastelten sich die Ritter echte Helme aus buntem Papier und bemalten diese dann ganz unterschiedlich.

Der selbstgenähte Wappenrock fehlte bei fast allen Rittern aus Hausen, so dass es in der Nähwerkstatt recht schnell recht voll wurde. Die Kinder nahmen gegenseitig Maß, um die Wappenröcke in der richtigen Größe zuzuschneiden, zu nähen und zu versäubern. Der Wappenrock gehörte zu Ritterszeiten zur Ausstattung eines jeden Ritters und zeigte den Menschen oder seinen Gegnern im Kampfe, für welchen König oder Fürst der Ritter arbeitete oder kämpfte. Das Zuschneiden und Nähen hat den Kindern großen Spaß gemacht.

Auch bei den Burgfräuleins ging es bunt und freudig zu. Die Kinder flochten,  um zur mittelalterlichen Dame zu werden, aus Stoffen, Filz oder Krepppapieren schöne bunte Haarkränze. Hier waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Schnell hatten die Kinder eigene Ideen, was sie aus den Materialien noch alles machen konnten. Ganz fix  flochten sie Accessoires wie Gürtel oder Armbänder.

War es zu Ritterszeiten langweilig, so spielten die Ritter gerne mal ein Spiel, wie z.B. Mühle. Mühle ist ein wirklich altes Spiel und wurde früher natürlich  nicht auf solch einem Spielbrett wie heute gespielt, sondern auf einem Stück Leder mit echten Steinen. Und genau so etwas bastelten die Kinder sich für zuhause oder für den Schulhof. Anstatt des Leders zauberten sie eine Reisevariante aus Stoff. Dafür schnitten sie erst Stoff mit Hilfe eines Schnurzirkels zurecht, um dann das Spielfeld in die Mitte des Kreises zu zeichnen. Damit das Spiel auch transportfähig wurde, flochten die Bastlerinnen Schnüre, die sie an die Kreise nähten. So war es möglich aus den Stoffkreisen  einen kleinen Beutel zu machen. Jetzt fehlten noch die passenden Glassteine und fertig war ein individuelles Mühlespiel, das mit nach Hause genommen werden konnte.
Wie auch ein Ritter auf Reisen war, so waren auch zwei Musiker, zu Ritterszeiten auch Spielleute genannt, auf dem Weg zu uns an die Maria Montessori Schule.
Die Spielleute Julia Groth (Julia die Augenweide) und Dominic Heinze (DomDom) der Mittelalterband „Wildfang“ haben gemeinsam mit den Kindern eigene Lieder, zu Themen, die die Kinder bewegten, geschrieben.  Eines handelte von Rapunzel und dem Prinz, der sie befreite und das andere von einem Rappen Namens „Wildfang“. Das Highlight war natürlich die Vorführung der Meisterwerke vor den anderen Kindern und Erwachsenen und so präsentierten am Donnerstag die “Montessori Mäuse“ und am Freitag die „Wilden Eichhörnchen“ zusammen mit den Spielleuten ihre Werke. Der Jubel war natürlich vorprogrammiert und die Rufe nach Zugaben waren nicht zu überhören. Auch das war ein tolles Angebot für die Kinder.
Der Ausflug zum Thema „ Ritter“ führte die Feriengruppe ins neue Schloss nach Stuttgart zur Mitmachausstellung  „Leben auf der Burg“. Die Ausstellung war einfach klasse. Zu Beginn erfuhren die Kinder ei der Kinderführung viel über das Leben der Ritter. Danach durften die Kinder in verschiedenen Themenräumen allerlei auch selber ausprobieren. Sie konnten Kettenhemden anprobieren, Bogenschießen üben, und mit Schwertern kämpfen. Die Ritter und Burgfräuleins waren ein tolles Thema, mit dem sich die Kinder sicher gerne länger beschäftigt hätten.
Doch nun folgt auch schon das neue Thema „ Körper und Geist“ in den Weihnachtsferien.

Das Ferienteam der Maria Montessori Schule Hausen

Rückblick Sommerferienprogramm 2017

Alles rund um das Thema Wasser…was passt besser zu den Sommerferien?  Nichts!….außer vielleicht noch Boote  und Wasserfilter bauen, Eis selber machen, Fahrrad fahren, Ausflüge, auf Spielplätzen Spaß haben, Unterwasserwelten gestalten,  Mosaik legen und Kunst machen…und genau dies haben wir in den 3 Wochen Sommerferien mit viel Spaß und großer Freude getan.

Ein Highlight war sicher der Bau der Unterwasserwelt – eine Snoozelecke im Pavillon.  Es wurden Kissenbezüge genäht und mit Stofffarben und eigens hergestellten Stempeln bedruckt und Holzbalken gesägt und zusammengeschraubt.  Tag um Tag wurde fleißig gearbeitet und das Ergebnis kann sich sehen lassen! Eine Unterwasser –Snoozelecke zum Relaxen und Entspannen. Die Snoozelecke ist schon jetzt ein begehrter Platz in den Pausen und Entspannungsphasen und wir können uns das Schulleben schon gar nicht mehr ohne unsere Unterwasserwelt vorstellen.  Beim Bootsbau aus Tetrapacks, Styropor und Kronkorken wurden tolle Boote gebaut, die wir bei unserem Ausflug zum Max Eyth See auf den Leiterwagen packten und diese dann auf dem See schwimmen ließen.  Am Ausflugstag war herrliches Sommerwetter und wir  ließen uns auf der Wiese direkt beim Klassenzimmer im Grünen nieder.  Schnell hatten alle ihre Badesachen angezogen und plantschten in dem neu angelegten Wasserbecken mit Zulauf zum See.  Die Experimente  rund um das Thema Wasser waren manches mal fast zauberhaft. Wenn weiße Blumen plötzlich blau wurden oder das Öl sich langsam wieder vom Wasser trennte um dann ganz oben im Glas zu schwimmen, wurde dies doch sehr bestaunt. Die selbst gebauten Wasserfilter funktionierten tatsächlich. Das Wasser wurde oben verschmutzt eingefüllt und kam unten klar und sauber wieder an.
Das Wetter in den Sommerferien war schön und zeitweise sehr heiß. Da musste tatsächlich immer mal wieder ein Eis gegessen werden. Die selbstgemachten Sorbets waren hier genau richtig. Es wurde Obst geschnitten, Saft gepresst und vor der Tiefkühltruhe gespannt auf das Ergebnis gewartet. Lecker!
Der Ausflug zum Wasserspielplatz hat allen sehr viel Spaß gemacht. Es waren sehr viele Kindergruppen vor Ort, aber trotzdem verlief alles friedlich und die Kinder pumpten Wasser, öffneten und schlossen Schleusen und picknickten auf der Wiese.
Ein bisschen kniffliger wurde es dann, im Maislabyrinth in Ditzingen. Hier war es gar nicht so einfach, den Weg zu finden, aber alle haben es am Ende geschafft.

In der letzten Ferienwoche hatten wir Besuch von Susanne Wadle – Bildende Künstlerin – und Frauke Löffler – Mosaikkünstlerin. Diese beiden Angebote waren wirklich besonders! Alle haben mitgemacht!  Mit Frau Wadle verwandelten wir Schrott zu ganz eigenen Kunstwerken, die die Kinder dann mit verschiedenen Gegenständen behängten um diese dann zum Klingen und Musizieren brachten. Wir haben geschraubt, gefeilt und gemalt – und so wurden unsere Kunstwerke einzigartig, genau wie wir! Es hat uns sehr viel Spaß gemacht, unsere eigenen Ideen zu verwirklichen. Mit Frau Löffler legten wir verschiedene Mosaike für den Schlangenkopf im Schulgarten, Stein um Stein, so kam keine Langeweile auf. Die Plätze in der Mosaikgruppe waren sehr begehrt und wir freuen uns schon darauf, Frau Löffler in den Pfingstferien wieder bei uns zu haben.

Es waren tolle Ferien. Und tolle Ferien stehen auch wieder vor der Tür, denn in den Herbstferien wird es bei uns ritterlich zugehen im Ferienprogramm. Bis dahin eine schöne Herbstzeit.

Das Ferienteam

 

      

Vom Rad zum Raumschiff – Erfindungen, die die Welt bewegen.

 

Die Zeit der sonnigen Pfingstferien nutzten wir um verschiedene Erfindungen genauer zu betrachten und diese aus den unterschiedlichsten Materialien neue Objekte selbst zu bauen, zu gestalten, zusammenzusetzen oder neue Gerichte zu kochen.

Eine Erfindung der Zukunft sind sicherlich die umweltfreundlichen  solar- und salzwasserbetriebenen Autobausätze, die wir mit viel Geduld zusammenbauten, um sie dann auf dem Schulhof fahren zu lassen. Dass man mit der Kraft der Sonne  Energie erzeugen kann – und davon hatten wir in den Ferien genug – das wussten wir schon.  Höchst erstaunt allerdings waren wir darüber, dass die Autos auch mit einer Salzwasserlösung, die wir aus Kochsalz und Wasser selbst herstellten, fahren konnten. Im Inneren der Autos ist ein kleiner Tank mit einer Magnesiumplatte. In diesen Tank kommt die Salzwasserlösung. Die Magnesiumlatte reagiert mit der Salzwasserlösung und es wird Wärme erzeugt. Diese Wärme wird an die Plus und Minus Pole des Motors weitergeleitet und – das Auto fährt! Diese umweltfreundlichen Autos waren sehr beliebt, und alle hätten am liebsten ihren Bausatz mit nach Hause genommen. Und wer weiß, vielleicht fährt ja mal der ein oder andere in naher Zukunft mit solch einem Auto durch  Stuttgart-Hausen!

Mit unseren selbst gebauten Segelfliegern aus Styropor und Holz ging es hoch hinaus in die Lüfte. Aber zuvor stand die Arbeit! Es war gar nicht so einfach, die Anleitung genau zu lesen und die einzelnen Schritte dann auszuführen. Wir  mussten Holzstangen in verschiedenen Längen sägen, Styropor nach Schablonen zuschneiden und dann all diese Teile zu einem Segelflieger zusammensetzen und fixieren. Das Sägen mit der Handsäge machte besonders Spaß. Sobald wir wussten, dass es keinen Sinn macht, mit großer Kraft und starkem Druck die Säge zu führen, ging alles viel leichter von der Hand und die Stäbe waren im Nu durchgesägt.  Sobald ein Segelflieger fertig war, probierten wir diesen aus. Natürlich gab es auch viele Bruchlandungen, aber gekonnt reparierten wir alle und schon war der Segelflieger wieder in der Luft unterwegs.

Unsere Tiere haben wir auch in diesen Ferien mit Freude versorgt. Hier gab es zwar nichts zu erfinden, dafür aber zu erwarten. Wir warteten darauf, dass eventuell aus einem der befruchteten Eier ein oder mehrere Küken schlüpfen würden. Und siehe da, drei Küken schlüpften und sprangen munter im Hühnerstall umher. Tiere an der Schule sind schon eine super Erfindung.

Toll war auch die Erfindung mit Heilkräutern.  Wir sammelten z.B. Spitzwegerich auf den Wiesen rund um die Schule und krierten unseren eigenen „Aua Stick“. Hierzu verarbeiteten wir die gesammelten Kräuter  in Kombination mit heißem Bienenwachs und füllten die Mischung in leere Lippenstifthülsen. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen und wir haben den einen oder anderen Mückenstich sofort damit behandelt.

Ebenso „cool“ war auch die selbsthergestellte Zahnpasta, die 1902 erfunden wurde. Aus nur wenigen Zutaten wie Kokosöl, Birkenzucker, Natron und Pfefferminzöltropfen haben wir unsere eigene Zahnpasta hergestellt. Hier konnten wir erfahren, dass Birkenzucker kein normaler Zucker ist, sondern für die Zähne gut ist und antibakteriell wirkt. Das Abfüllen in die kleinen Tuben war recht schwierig, aber  dafür machte das Zähneputzen mit der eigenen Zahncreme umso mehr Spaß.

In der Erfinderküche probierten wir  mit altbekannten Zutaten neue Rezepte aus und probierten diese auch gleich. Die Gesichterpizza lachte uns freudig an und der Regenbogenkuchen war besonders lecker. Die Lebensmittel kauften wir täglich selbst ein und verarbeiteten diese frisch. Wir kombinierten und probierten,  was uns allen sehr gefallen hat.

Das Handyverbot an der Schule haben wir in den Pfingstferien kurzerhand außer Kraft gesetzt, da wir zum Thema „Erfindungen der Kommunikation unserer Zeit“ das Handy  nicht außen vor lassen wollten. Wir gestalteten unsere eigenen Geräte mit Holz und Farbe und den tollsten Funktionen. Hier war alles möglich, was die Phantasie bereitstellte. Natürlich war das Telefonieren und Spielen mit den selbstgebastelten  Handys ein großer Spaß.

Die Lebensgeschichte der Margarethe Steiff und ihre Erfindung des Kuscheltierelefanten war sehr faszinierend. Die selbstgenähten Exemplare waren alles Unikate und Margarete Steiff wäre sicher entzückt über die Vielfalt und Kreativität der einzelnen Modelle.

Im Porsche Museum erfuhren wir viel über die Erfindung und Entwicklung des Automobils. Nach der Führung, bei der wir viele Fragen stellen konnten und viel erzählt bekamen, durften wir uns sogar alle, der Reihe nach, noch in einen blauen Porsche  setzen und Fotos machen.

Gut, dass es schon so tolle Erfindungen gibt. Erfinder zu sein ist schon ein toller Beruf. Wir sind gespannt,  wer noch so alles eine gute Erfindung auf den Markt bringt. Vielleicht ja ein Ferienkind der Maria Montessori Schule. Wer weiß, wer  weiß.

Die umweltfreundlichen Autos wurden zuerst einmal zusammengebaut...

Im Inneren gab es eine Magnesiumplatte, die in Verbindung mit der Salzwasserlösung Wärme erzeugte....

Wir mussten bei den kleinen Teilen ganz genau hinschauen. Aber am Ende sind alle Autos über den Schulhof gefahren.

Für die Segelflieger wurden Holzstäbe gesägt und geschmiergelt...

Und für die Tragflächen waren Styroporplatten vorgesehen, die wir anhand einer Schablone aufmalten und zuschnitten...

Die einzelnen Teil malten wir bunt an…

Karos waren hier sehr beliebt...

Das fertige Modell sah dann so aus...

 

Die selbstgemachten Aua-Sticks aus Kräutern und Bienenwachs...

Wurden in den Ferien selbsthergestellt, was richtig Spaß machte...

Nach Rezept wurde das Bienenwachs geschmolzen und die Kräuter erwärmt... Hierbei kam es auh auf die richtige Temperatur an...

Osterferien 2017

Alles, was wächst und gedeiht – wir pflegen unseren Schulgarten

Die Osterferien lagen in diesem Jahr mitten im April, und dieser zeigte sich von seiner besten Seite. April, April macht was er will… somit hatten wir, was das Wetter anging, von allem etwas dabei: Sonne, Regen, Hagel und sogar Schnee. Die Wetterlage passte nicht ganz zu unserem Thema: Alles, was wächst und gedeiht – wir pflegen unseren Schulgarten. Aber wir ließen uns nicht vom unsteten Aprilwetter abhalten. Regenjacken, Schneehosen und Handschuhe an und nichts wie raus in den Schulgarten. Hier arbeiteten wir fleißig mit Schaufeln, Erde, Blumensamen und gingen dem Unkraut an die Wurzeln. Auch unser selbstgebautes Kräuterregal bepflanzten wir mit Basilikum, Schnittlauch und Dill. In unseren Mini-Gewächshäusern zogen wir aus verschiedenen Samen Zöglinge von Kräutern und Blumen, die wir bald nach draußen setzen wollen.

Doch nicht nur im Garten, sondern auch im Pavillon ließen wir Blumen wachsen. Hier gestalteten wir aus Nylonstrümpfen, Watte und Kressesamen sogenannte Kresseköpfe.  Dafür haben wir die Strümpfe mit Watte und Kressesamen gefüllt und anschließend lustige Gesichter  auf die Kressekugeln geklebt. Hier entstanden ganz lustige, eigene Charaktergesichter, welchen sicherlich schon das ein oder andere Kressehaar gewachsen ist.

Das Kartoffelexperiment war für uns alle eine spannende Angelegenheit. Wir bauten eine Art kleines Labyrinth in einen Schuhkarton, schnitten ein kleines Loch in die Wand und legten eine ausgetriebene Kartoffel in den Karton. Dann schlossen  wir den Deckel und warteten,  was wohl geschehen würde. Die Triebe der Kartoffel wuchsen Richtung Licht durch das Labyrinth. Dies zeigte uns wie wichtig das Licht der Sonne für das Wachsen der Pflanzen ist.

Unsere Blütenkugeln für zuhause waren gar nicht so einfach gemacht. Zuerst einmal rieben wir trockenen Ton zu Pulver, was ganz schön anstrengend war. Dann vermischten wir dieses Pulver mit Blumenerde, Blumensamen und Wasser und kneteten kleine Kugeln. Dies klappte sehr gut und nachdem die Kugeln getrocknet waren packten wir sie in unsere selbstbemalten Blumentüten. Voller Stolz können wir sagen, dass wir die Welt mit unseren Blütenkugeln ein bisschen bunter machen werden.

Gartenarbeit macht hungrig, egal ob draußen oder im  Pavillon. Daher machte auch das Kochangebot wieder besonders Spaß. In der ersten Woche backten wir bunte Osterhäschen. In der  zweiten Woche verschiedene Kuchen. Die Blätterteigtaschen und die Biskuitrolle mit Marmeladenfüllung schmeckten uns besonders gut. Am Ende sind wir mit vollem Bauch nach  Hause gegangen.

Und auch unsere Tiere hatten Hunger und wollten gepflegt und gehegt werden. Liebevoll schnitten die Tierpfleger leckeres Obst und Gemüse für unsere kleinen Freunde zurecht und fütterten diese in aller Ruhe. Danach wurden in der ersten Woche kleine Osternester gebastelt  und mit hauseigenen selbstbemalten Eiern gefüllt.

Und nicht nur die Blumensamen in unseren verschiedenen Töpfchen begannen zu wachsen, auch die selbstgebauten Türme in der Turnhalle wuchsen in die Höhe. Gemeinschaftlich bauten wir hohe Türme und stellten uns anschließend unserer  Bauprojekte vor. Dafür hatten wir in der Turnhalle schön viel Platz.

Kreatives aus Ton gestalteten wir in der Werkstatt. Aus Tonwülsten legten wir kleine  Schnecken in große Schüsseln und tonten aus diesen dann später wunderschöne Schildkröten, die nun in unserem Schulgarten sitzen und mit uns auf das schöne Wetter warten.

Schildkröten konnten wir auch bei unserem Ausflug in die Wilhelma beobachten. Am schönsten Sonnentag der Ferien waren wir hier bei den Tieren unterwegs. Besonders angetan hatten es uns hier die kleinen schlüpfenden Küken und die Affenbabys.

Auch essbare Blüten standen auf unserem Programm. Aus diesen lassen sich allerlei Lebensmittel verfeinern und verschönern. So backten wir leckere Bärlauch-Kräuterbrötchen, machten duftenden Fliederessig und süßen Blütenzucker. Alle hatten wir großen Spaß und waren erstaunt, welche Pracht an essbaren Blüten direkt auf der Wiese nebenan wachsen.

Wir haben in den  Osterferien viel über Pflanzen und Blumen gelernt, und möchten dieses Wissen im nächsten Schuljahr in einem festen Angebot Schulgarten anwenden und vertiefen. Und nun freuen wir uns schon auf die vielen Erfindungen die die Welt bewegten, den diese werden uns in den Pfingstferien beschäftigen. Bis dahin wünschen wir eine gute Schulzeit und viel Sonne im Herzen.

 

Als erstes wurde der Strumpf mit Watte und oben mit Kressesamen gefüllt...