Ferienprogramm

 

Rückblick Herbstferien 2017

In den Herbstferien wiemete sich die Feriengruppe dem Thema ‚Ritter und Burgfräuleins‘ im Pavillon der Ganztagsschule in Hausen. Kaum waren die angehenden Ritter da, verschwanden einige von ihnen umgehend in der Werkstatt. Hier bastelten sich die Ritter echte Helme aus buntem Papier und bemalten diese dann ganz unterschiedlich.

Der selbstgenähte Wappenrock fehlte bei fast allen Rittern aus Hausen, so dass es in der Nähwerkstatt recht schnell recht voll wurde. Die Kinder nahmen gegenseitig Maß, um die Wappenröcke in der richtigen Größe zuzuschneiden, zu nähen und zu versäubern. Der Wappenrock gehörte zu Ritterszeiten zur Ausstattung eines jeden Ritters und zeigte den Menschen oder seinen Gegnern im Kampfe, für welchen König oder Fürst der Ritter arbeitete oder kämpfte. Das Zuschneiden und Nähen hat den Kindern großen Spaß gemacht.

Auch bei den Burgfräuleins ging es bunt und freudig zu. Die Kinder flochten,  um zur mittelalterlichen Dame zu werden, aus Stoffen, Filz oder Krepppapieren schöne bunte Haarkränze. Hier waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Schnell hatten die Kinder eigene Ideen, was sie aus den Materialien noch alles machen konnten. Ganz fix  flochten sie Accessoires wie Gürtel oder Armbänder.

War es zu Ritterszeiten langweilig, so spielten die Ritter gerne mal ein Spiel, wie z.B. Mühle. Mühle ist ein wirklich altes Spiel und wurde früher natürlich  nicht auf solch einem Spielbrett wie heute gespielt, sondern auf einem Stück Leder mit echten Steinen. Und genau so etwas bastelten die Kinder sich für zuhause oder für den Schulhof. Anstatt des Leders zauberten sie eine Reisevariante aus Stoff. Dafür schnitten sie erst Stoff mit Hilfe eines Schnurzirkels zurecht, um dann das Spielfeld in die Mitte des Kreises zu zeichnen. Damit das Spiel auch transportfähig wurde, flochten die Bastlerinnen Schnüre, die sie an die Kreise nähten. So war es möglich aus den Stoffkreisen  einen kleinen Beutel zu machen. Jetzt fehlten noch die passenden Glassteine und fertig war ein individuelles Mühlespiel, das mit nach Hause genommen werden konnte.
Wie auch ein Ritter auf Reisen war, so waren auch zwei Musiker, zu Ritterszeiten auch Spielleute genannt, auf dem Weg zu uns an die Maria Montessori Schule.
Die Spielleute Julia Groth (Julia die Augenweide) und Dominic Heinze (DomDom) der Mittelalterband „Wildfang“ haben gemeinsam mit den Kindern eigene Lieder, zu Themen, die die Kinder bewegten, geschrieben.  Eines handelte von Rapunzel und dem Prinz, der sie befreite und das andere von einem Rappen Namens „Wildfang“. Das Highlight war natürlich die Vorführung der Meisterwerke vor den anderen Kindern und Erwachsenen und so präsentierten am Donnerstag die “Montessori Mäuse“ und am Freitag die „Wilden Eichhörnchen“ zusammen mit den Spielleuten ihre Werke. Der Jubel war natürlich vorprogrammiert und die Rufe nach Zugaben waren nicht zu überhören. Auch das war ein tolles Angebot für die Kinder.
Der Ausflug zum Thema „ Ritter“ führte die Feriengruppe ins neue Schloss nach Stuttgart zur Mitmachausstellung  „Leben auf der Burg“. Die Ausstellung war einfach klasse. Zu Beginn erfuhren die Kinder ei der Kinderführung viel über das Leben der Ritter. Danach durften die Kinder in verschiedenen Themenräumen allerlei auch selber ausprobieren. Sie konnten Kettenhemden anprobieren, Bogenschießen üben, und mit Schwertern kämpfen. Die Ritter und Burgfräuleins waren ein tolles Thema, mit dem sich die Kinder sicher gerne länger beschäftigt hätten.
Doch nun folgt auch schon das neue Thema „ Körper und Geist“ in den Weihnachtsferien.

Das Ferienteam der Maria Montessori Schule Hausen

Rückblick Sommerferienprogramm 2017

Alles rund um das Thema Wasser…was passt besser zu den Sommerferien?  Nichts!….außer vielleicht noch Boote  und Wasserfilter bauen, Eis selber machen, Fahrrad fahren, Ausflüge, auf Spielplätzen Spaß haben, Unterwasserwelten gestalten,  Mosaik legen und Kunst machen…und genau dies haben wir in den 3 Wochen Sommerferien mit viel Spaß und großer Freude getan.

Ein Highlight war sicher der Bau der Unterwasserwelt – eine Snoozelecke im Pavillon.  Es wurden Kissenbezüge genäht und mit Stofffarben und eigens hergestellten Stempeln bedruckt und Holzbalken gesägt und zusammengeschraubt.  Tag um Tag wurde fleißig gearbeitet und das Ergebnis kann sich sehen lassen! Eine Unterwasser –Snoozelecke zum Relaxen und Entspannen. Die Snoozelecke ist schon jetzt ein begehrter Platz in den Pausen und Entspannungsphasen und wir können uns das Schulleben schon gar nicht mehr ohne unsere Unterwasserwelt vorstellen.  Beim Bootsbau aus Tetrapacks, Styropor und Kronkorken wurden tolle Boote gebaut, die wir bei unserem Ausflug zum Max Eyth See auf den Leiterwagen packten und diese dann auf dem See schwimmen ließen.  Am Ausflugstag war herrliches Sommerwetter und wir  ließen uns auf der Wiese direkt beim Klassenzimmer im Grünen nieder.  Schnell hatten alle ihre Badesachen angezogen und plantschten in dem neu angelegten Wasserbecken mit Zulauf zum See.  Die Experimente  rund um das Thema Wasser waren manches mal fast zauberhaft. Wenn weiße Blumen plötzlich blau wurden oder das Öl sich langsam wieder vom Wasser trennte um dann ganz oben im Glas zu schwimmen, wurde dies doch sehr bestaunt. Die selbst gebauten Wasserfilter funktionierten tatsächlich. Das Wasser wurde oben verschmutzt eingefüllt und kam unten klar und sauber wieder an.
Das Wetter in den Sommerferien war schön und zeitweise sehr heiß. Da musste tatsächlich immer mal wieder ein Eis gegessen werden. Die selbstgemachten Sorbets waren hier genau richtig. Es wurde Obst geschnitten, Saft gepresst und vor der Tiefkühltruhe gespannt auf das Ergebnis gewartet. Lecker!
Der Ausflug zum Wasserspielplatz hat allen sehr viel Spaß gemacht. Es waren sehr viele Kindergruppen vor Ort, aber trotzdem verlief alles friedlich und die Kinder pumpten Wasser, öffneten und schlossen Schleusen und picknickten auf der Wiese.
Ein bisschen kniffliger wurde es dann, im Maislabyrinth in Ditzingen. Hier war es gar nicht so einfach, den Weg zu finden, aber alle haben es am Ende geschafft.

In der letzten Ferienwoche hatten wir Besuch von Susanne Wadle – Bildende Künstlerin – und Frauke Löffler – Mosaikkünstlerin. Diese beiden Angebote waren wirklich besonders! Alle haben mitgemacht!  Mit Frau Wadle verwandelten wir Schrott zu ganz eigenen Kunstwerken, die die Kinder dann mit verschiedenen Gegenständen behängten um diese dann zum Klingen und Musizieren brachten. Wir haben geschraubt, gefeilt und gemalt – und so wurden unsere Kunstwerke einzigartig, genau wie wir! Es hat uns sehr viel Spaß gemacht, unsere eigenen Ideen zu verwirklichen. Mit Frau Löffler legten wir verschiedene Mosaike für den Schlangenkopf im Schulgarten, Stein um Stein, so kam keine Langeweile auf. Die Plätze in der Mosaikgruppe waren sehr begehrt und wir freuen uns schon darauf, Frau Löffler in den Pfingstferien wieder bei uns zu haben.

Es waren tolle Ferien. Und tolle Ferien stehen auch wieder vor der Tür, denn in den Herbstferien wird es bei uns ritterlich zugehen im Ferienprogramm. Bis dahin eine schöne Herbstzeit.

Das Ferienteam

 

      

Vom Rad zum Raumschiff – Erfindungen, die die Welt bewegen.

 

Die Zeit der sonnigen Pfingstferien nutzten wir um verschiedene Erfindungen genauer zu betrachten und diese aus den unterschiedlichsten Materialien neue Objekte selbst zu bauen, zu gestalten, zusammenzusetzen oder neue Gerichte zu kochen.

Eine Erfindung der Zukunft sind sicherlich die umweltfreundlichen  solar- und salzwasserbetriebenen Autobausätze, die wir mit viel Geduld zusammenbauten, um sie dann auf dem Schulhof fahren zu lassen. Dass man mit der Kraft der Sonne  Energie erzeugen kann – und davon hatten wir in den Ferien genug – das wussten wir schon.  Höchst erstaunt allerdings waren wir darüber, dass die Autos auch mit einer Salzwasserlösung, die wir aus Kochsalz und Wasser selbst herstellten, fahren konnten. Im Inneren der Autos ist ein kleiner Tank mit einer Magnesiumplatte. In diesen Tank kommt die Salzwasserlösung. Die Magnesiumlatte reagiert mit der Salzwasserlösung und es wird Wärme erzeugt. Diese Wärme wird an die Plus und Minus Pole des Motors weitergeleitet und – das Auto fährt! Diese umweltfreundlichen Autos waren sehr beliebt, und alle hätten am liebsten ihren Bausatz mit nach Hause genommen. Und wer weiß, vielleicht fährt ja mal der ein oder andere in naher Zukunft mit solch einem Auto durch  Stuttgart-Hausen!

Mit unseren selbst gebauten Segelfliegern aus Styropor und Holz ging es hoch hinaus in die Lüfte. Aber zuvor stand die Arbeit! Es war gar nicht so einfach, die Anleitung genau zu lesen und die einzelnen Schritte dann auszuführen. Wir  mussten Holzstangen in verschiedenen Längen sägen, Styropor nach Schablonen zuschneiden und dann all diese Teile zu einem Segelflieger zusammensetzen und fixieren. Das Sägen mit der Handsäge machte besonders Spaß. Sobald wir wussten, dass es keinen Sinn macht, mit großer Kraft und starkem Druck die Säge zu führen, ging alles viel leichter von der Hand und die Stäbe waren im Nu durchgesägt.  Sobald ein Segelflieger fertig war, probierten wir diesen aus. Natürlich gab es auch viele Bruchlandungen, aber gekonnt reparierten wir alle und schon war der Segelflieger wieder in der Luft unterwegs.

Unsere Tiere haben wir auch in diesen Ferien mit Freude versorgt. Hier gab es zwar nichts zu erfinden, dafür aber zu erwarten. Wir warteten darauf, dass eventuell aus einem der befruchteten Eier ein oder mehrere Küken schlüpfen würden. Und siehe da, drei Küken schlüpften und sprangen munter im Hühnerstall umher. Tiere an der Schule sind schon eine super Erfindung.

Toll war auch die Erfindung mit Heilkräutern.  Wir sammelten z.B. Spitzwegerich auf den Wiesen rund um die Schule und krierten unseren eigenen „Aua Stick“. Hierzu verarbeiteten wir die gesammelten Kräuter  in Kombination mit heißem Bienenwachs und füllten die Mischung in leere Lippenstifthülsen. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen und wir haben den einen oder anderen Mückenstich sofort damit behandelt.

Ebenso „cool“ war auch die selbsthergestellte Zahnpasta, die 1902 erfunden wurde. Aus nur wenigen Zutaten wie Kokosöl, Birkenzucker, Natron und Pfefferminzöltropfen haben wir unsere eigene Zahnpasta hergestellt. Hier konnten wir erfahren, dass Birkenzucker kein normaler Zucker ist, sondern für die Zähne gut ist und antibakteriell wirkt. Das Abfüllen in die kleinen Tuben war recht schwierig, aber  dafür machte das Zähneputzen mit der eigenen Zahncreme umso mehr Spaß.

In der Erfinderküche probierten wir  mit altbekannten Zutaten neue Rezepte aus und probierten diese auch gleich. Die Gesichterpizza lachte uns freudig an und der Regenbogenkuchen war besonders lecker. Die Lebensmittel kauften wir täglich selbst ein und verarbeiteten diese frisch. Wir kombinierten und probierten,  was uns allen sehr gefallen hat.

Das Handyverbot an der Schule haben wir in den Pfingstferien kurzerhand außer Kraft gesetzt, da wir zum Thema „Erfindungen der Kommunikation unserer Zeit“ das Handy  nicht außen vor lassen wollten. Wir gestalteten unsere eigenen Geräte mit Holz und Farbe und den tollsten Funktionen. Hier war alles möglich, was die Phantasie bereitstellte. Natürlich war das Telefonieren und Spielen mit den selbstgebastelten  Handys ein großer Spaß.

Die Lebensgeschichte der Margarethe Steiff und ihre Erfindung des Kuscheltierelefanten war sehr faszinierend. Die selbstgenähten Exemplare waren alles Unikate und Margarete Steiff wäre sicher entzückt über die Vielfalt und Kreativität der einzelnen Modelle.

Im Porsche Museum erfuhren wir viel über die Erfindung und Entwicklung des Automobils. Nach der Führung, bei der wir viele Fragen stellen konnten und viel erzählt bekamen, durften wir uns sogar alle, der Reihe nach, noch in einen blauen Porsche  setzen und Fotos machen.

Gut, dass es schon so tolle Erfindungen gibt. Erfinder zu sein ist schon ein toller Beruf. Wir sind gespannt,  wer noch so alles eine gute Erfindung auf den Markt bringt. Vielleicht ja ein Ferienkind der Maria Montessori Schule. Wer weiß, wer  weiß.

Die umweltfreundlichen Autos wurden zuerst einmal zusammengebaut...

Im Inneren gab es eine Magnesiumplatte, die in Verbindung mit der Salzwasserlösung Wärme erzeugte....

Wir mussten bei den kleinen Teilen ganz genau hinschauen. Aber am Ende sind alle Autos über den Schulhof gefahren.

Für die Segelflieger wurden Holzstäbe gesägt und geschmiergelt...

Und für die Tragflächen waren Styroporplatten vorgesehen, die wir anhand einer Schablone aufmalten und zuschnitten...

Die einzelnen Teil malten wir bunt an…

Karos waren hier sehr beliebt...

Das fertige Modell sah dann so aus...

 

Die selbstgemachten Aua-Sticks aus Kräutern und Bienenwachs...

Wurden in den Ferien selbsthergestellt, was richtig Spaß machte...

Nach Rezept wurde das Bienenwachs geschmolzen und die Kräuter erwärmt... Hierbei kam es auh auf die richtige Temperatur an...

Osterferien 2017

Alles, was wächst und gedeiht – wir pflegen unseren Schulgarten

Die Osterferien lagen in diesem Jahr mitten im April, und dieser zeigte sich von seiner besten Seite. April, April macht was er will… somit hatten wir, was das Wetter anging, von allem etwas dabei: Sonne, Regen, Hagel und sogar Schnee. Die Wetterlage passte nicht ganz zu unserem Thema: Alles, was wächst und gedeiht – wir pflegen unseren Schulgarten. Aber wir ließen uns nicht vom unsteten Aprilwetter abhalten. Regenjacken, Schneehosen und Handschuhe an und nichts wie raus in den Schulgarten. Hier arbeiteten wir fleißig mit Schaufeln, Erde, Blumensamen und gingen dem Unkraut an die Wurzeln. Auch unser selbstgebautes Kräuterregal bepflanzten wir mit Basilikum, Schnittlauch und Dill. In unseren Mini-Gewächshäusern zogen wir aus verschiedenen Samen Zöglinge von Kräutern und Blumen, die wir bald nach draußen setzen wollen.

Doch nicht nur im Garten, sondern auch im Pavillon ließen wir Blumen wachsen. Hier gestalteten wir aus Nylonstrümpfen, Watte und Kressesamen sogenannte Kresseköpfe.  Dafür haben wir die Strümpfe mit Watte und Kressesamen gefüllt und anschließend lustige Gesichter  auf die Kressekugeln geklebt. Hier entstanden ganz lustige, eigene Charaktergesichter, welchen sicherlich schon das ein oder andere Kressehaar gewachsen ist.

Das Kartoffelexperiment war für uns alle eine spannende Angelegenheit. Wir bauten eine Art kleines Labyrinth in einen Schuhkarton, schnitten ein kleines Loch in die Wand und legten eine ausgetriebene Kartoffel in den Karton. Dann schlossen  wir den Deckel und warteten,  was wohl geschehen würde. Die Triebe der Kartoffel wuchsen Richtung Licht durch das Labyrinth. Dies zeigte uns wie wichtig das Licht der Sonne für das Wachsen der Pflanzen ist.

Unsere Blütenkugeln für zuhause waren gar nicht so einfach gemacht. Zuerst einmal rieben wir trockenen Ton zu Pulver, was ganz schön anstrengend war. Dann vermischten wir dieses Pulver mit Blumenerde, Blumensamen und Wasser und kneteten kleine Kugeln. Dies klappte sehr gut und nachdem die Kugeln getrocknet waren packten wir sie in unsere selbstbemalten Blumentüten. Voller Stolz können wir sagen, dass wir die Welt mit unseren Blütenkugeln ein bisschen bunter machen werden.

Gartenarbeit macht hungrig, egal ob draußen oder im  Pavillon. Daher machte auch das Kochangebot wieder besonders Spaß. In der ersten Woche backten wir bunte Osterhäschen. In der  zweiten Woche verschiedene Kuchen. Die Blätterteigtaschen und die Biskuitrolle mit Marmeladenfüllung schmeckten uns besonders gut. Am Ende sind wir mit vollem Bauch nach  Hause gegangen.

Und auch unsere Tiere hatten Hunger und wollten gepflegt und gehegt werden. Liebevoll schnitten die Tierpfleger leckeres Obst und Gemüse für unsere kleinen Freunde zurecht und fütterten diese in aller Ruhe. Danach wurden in der ersten Woche kleine Osternester gebastelt  und mit hauseigenen selbstbemalten Eiern gefüllt.

Und nicht nur die Blumensamen in unseren verschiedenen Töpfchen begannen zu wachsen, auch die selbstgebauten Türme in der Turnhalle wuchsen in die Höhe. Gemeinschaftlich bauten wir hohe Türme und stellten uns anschließend unserer  Bauprojekte vor. Dafür hatten wir in der Turnhalle schön viel Platz.

Kreatives aus Ton gestalteten wir in der Werkstatt. Aus Tonwülsten legten wir kleine  Schnecken in große Schüsseln und tonten aus diesen dann später wunderschöne Schildkröten, die nun in unserem Schulgarten sitzen und mit uns auf das schöne Wetter warten.

Schildkröten konnten wir auch bei unserem Ausflug in die Wilhelma beobachten. Am schönsten Sonnentag der Ferien waren wir hier bei den Tieren unterwegs. Besonders angetan hatten es uns hier die kleinen schlüpfenden Küken und die Affenbabys.

Auch essbare Blüten standen auf unserem Programm. Aus diesen lassen sich allerlei Lebensmittel verfeinern und verschönern. So backten wir leckere Bärlauch-Kräuterbrötchen, machten duftenden Fliederessig und süßen Blütenzucker. Alle hatten wir großen Spaß und waren erstaunt, welche Pracht an essbaren Blüten direkt auf der Wiese nebenan wachsen.

Wir haben in den  Osterferien viel über Pflanzen und Blumen gelernt, und möchten dieses Wissen im nächsten Schuljahr in einem festen Angebot Schulgarten anwenden und vertiefen. Und nun freuen wir uns schon auf die vielen Erfindungen die die Welt bewegten, den diese werden uns in den Pfingstferien beschäftigen. Bis dahin wünschen wir eine gute Schulzeit und viel Sonne im Herzen.

 

Als erstes wurde der Strumpf mit Watte und oben mit Kressesamen gefüllt...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In den Weihnachtsferien drehte sich in der Ferienbetreuung alles rund um das Universum. Und die Faszination sprang schnell auf die Kinder über. Raketen wurden gebaut, Astronautentrainings absolviert und auch der Besuch des  Planetariums in Stuttgart war für die Kinder ein Erlebnis.
Doch bevor wir  unsere Reise antraten, stärkten wir uns am Freitag, den 23.12. 2016 mit verschiedenen selbst gebackenen Leckereien und machten es uns am Nachmittag in unserem eigenen Kino gemütlich. Das war toll. Am Vormittag wurde Hand in Hand alles für den Kinonachmittag vorbereitet. Die Kinoarchitekten  planten die Raumgestaltung der zwei Kinosäle und statteten die Kinokasse aus. Die  Designer entwarfen Filmplakate, Infoplakate für das Buffet und die Kinoeintrittskarten.
Gegen 11:30 Uhr verströmten schon die ersten selbstgebackenen  Plätzchen ihren köstlichen Duft im Schulhaus und die Kinder zeigten sich sehr geschickt im Ausrollen des Teiges, im Ausstechen der Plätzchen und im Vernaschen derselben. Auch die knusprigen Schokoflakes waren eine Freude für die Kinder.  Im Wasserbad wurden weiße und dunkle Schokolade geschmolzen, um sie dann mit Cornflakes zu vermischen und sie zu kleinen Häufchen zu stapeln. Gar nicht so einfach! Aber mit Ruhe und Geduld waren bald die ersten Bleche gemacht.
Im Zimmer  ‚Zum Goldenen Montessori‘ wurde ebenfalls schwer gearbeitet. Hier pressten  die Punschexperten 7 Kilo frische Orangen zu Saft und wunderten sich, dass so eine Menge Orangen nicht so viel Saft ergaben wie erwartet. Doch natürlich standen noch weitere Zutaten auf dem Punschrezept. Echte Zimtstangen und Weihnachtsgewürze verfeinerten den Punsch.
Am Tisch nebenan wurden die selbst zusammengesetzten Knusperhäuschen aus Knusperschnitten und Puderzucker leidenschaftlich eng mit Gummibärchen und bunten Schokolinsen beklebt. Natürlich landete die Verzierung im einen oder anderen Kindermund, genau wie geplant! Und dann, am frühen Nachmittag, öffnete das Kino seine Türen. Es war eine große Freude zu sehen, wie toll die Kinder sich hier organisiert hatten. Es gab einen Verkäufer der Kinokarten und das Buffet war mit freundlichen Punsch- und Plätzchenverteilern besetzt. Die Stimmung war klasse! Alle holten sich ihre Leckereien und verschwanden entweder zu „ Drei Haselnüsse für Aschenputtel“ im Kino 1 oder zu „ET –der Außerirdische“ im Kino 2. Gemeinsam räumten wir dann nach der Vorstellung unser Kinoequipment zusammen, beseitigten den angefallenen Müll in den Kinosälen und freuten uns. Über was? Na über eine so  tolle Zusammenarbeit der Kinder untereinander und dann natürlich auf die Reise ins Universum in den Ferientagen nach Weihnachten.
Am Dienstag, den 27.12.2016 waren die Kinder startklar für ihre Reise ins Universum. Die eine Gruppe der Kinder begab sich zum Astronautentraining in die Turnhalle, die andere Gruppe machte sich auf den Weg ins Planetarium Stuttgart.  Ein sprechendes Astronomie Buch führte uns hier durch das Programm und in einem atemberaubenden Flug ging es zu allen 8 Planeten unseres Sonnensystems, Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun. Ein riesiger Beamer und ein Schaukelsessel für jedes einzelne Kind – so konnten sie sich getrost  zurücklehnen und das kreisende Weltall genießen. Das Sonnensystem umfasst nicht nur die Planeten, sondern auch alle anderen kosmischen Objekte, wie Kometen, Zwergplaneten und Asteroiden. Alle unterliegen der Anziehungskraft der Erde. Die 8 Planeten ziehen ihre Bahnen um die Sonne und sind alle völlig unterschiedlich.
Ziemlich schlau – so machten sich die Reisenden nach dem Flug im Planetarium bei schönstem Sonnenschein auf zum Spielplatz am unteren Schlossgarten. Hier wurde in astronomische Höhen geklettert und danach wanderte die Gruppe tapfer durch den Schlosspark bis zum Nordbahnhof zurück.
Derweilen beschäftigten sich die Astronauten der Bodenstation mit Experimenten zum Thema Universum. Über das Universum gibt es viel zu erforschen und zu entdecken. Mit Hilfe von Sandsäcken konnten die Kinder spüren wie leicht z.B. ein Stück Käse auf dem Mars und wie schwer es auf dem Jupiter ist. Da die Planeten alle sehr unterschiedlich sind, ist es also kein Wunder dass man auf dem Mond solch große Sprünge machen kann! Aber warum kann man auf dem Mond schwerelos spazieren gehen? Hier fanden die Kinder die Antwort anhand eines Experimentes mit einem Magneten. Je stärker der Magnet – bzw. je größer der Planet – umso stärker ist die Anziehungskraft. Der Jupiter z.B. ist vergleichbar mit  einem riesigen Magneten und zieht alles viel stärker an als beispielsweise der kleinere Mond. Außerdem konnten die Kinder entdecken wie Tag und Nacht entstehen und eine erste Idee erhalten wie es zu Winter und Sommer kommt.
Am Mittwoch, den 28.12. 2016 wechselten die Astronauten der Bodentruppe zum Flug zum Planetarium Stuttgart und die Ausflugsastronauten vom Vortag absolvierten ihr Training in der Turnhalle und machten sich schlau mit den verschiedenen Experimenten. Am nächsten Tag regte das Quiz zum Thema Universum die Kinder spontan an, auf großen Papierbögen Zeichnungen von Raumschiffen und Raketen anzufertigen.  Und nach Lösung des Quiz  starteten die Kinder unter Aufsicht zwei Teebeutelraketen in die Luft. Eine weitere Gruppe bastelte und gestaltete ebenfalls kleine Raketen aus Papier und Plastikdosen, die wiederum mit einer Mischung aus Backpulver und Essig im Inneren der Rakete später ins Universum fliegen sollten. Gar nicht so einfach wie gedacht. Hier kam es auf die Mischung von Backpulver und Essig an. Gemeinsam wurden die unterschiedlichsten Mischverhältnissen ausprobiert und somit gelang auch der Start der einen oder anderen Rakete.
Auch unsere Tiere nahmen wir mit auf die Reise.  Die ganze Woche über wurden die Tiere gehegt und gepflegt und wir freuen uns in Zukunft darauf, dieses Angebot fest im Programm der Ferien zu verankern, so dass wir uns täglich gemeinsam mit einer kleinen Gruppe von Kindern in den Ferien um die Tiere kümmern werden.
Neben der Astronomie beschäftigte uns am letzten Tag der Ferienbetreuung die Astrologie. Die zwölf Sternzeichen wurden mit bunten Farben gestaltet und die Kinder konnten sich die verschiedenen Eigenschaften der Sternzeichen anschauen und für sich selbst überprüfen ob die zugeordneten Eigenschaften ihrer Persönlichkeit entsprechen. Der Steinbock ist z.B. verantwortungsbewusst, produktiv, ehrgeizig, geduldig und fleißig, aber er kann auch geizig, kleinlich, pessimistisch, stur und introvertiert wirken.
Danach gestalteten die Kinder einzelne Geburtstagskärtchen auf buntem Papier und mit Masking-Tapes. Dies hat großen Spaß gemacht und die Lagen von Papier und Tape wurden auch gern mal etwas dicker, da sich die Kinder bei der schönen Auswahl kaum entscheiden konnten. Die Zeit verging wie im Flug und der Geburtstagskalender war am Ende des Tages noch lange nicht fertig.  Von daher werden wir einfach in den kommenden Ferien zum Thema „ Zirkus“ daran weiterarbeiten.

Das Universum jedenfalls war eine Reise wert – da sind sich wohl alle einig!

 

 

 

 

 

    

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