Ferienprogramm

 

Die Notbetreuung in den Pfingstferien stand unter dem Thema „Vom Rad zum Raumschiff – Entdeckungen, die die Welt bewegen“. Gemeinsam diskutierten die Kinder über den Nutzen verschiedener Entdeckungen und nannten zahlreiche Erfindungen, die sie als wichtig erachten und erzählten zudem, was Sie gerne selbst erfinden würden. Mit Herr Haller holten die Kinder einen Teil der Weltraumgeschichte an die Maria Montessori Schule. Sie bauten ein maßstabgetreues Legomodell der Saturn V Rakete (Apollo 11 Mission) nach, mit der 1969 Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins auf dem Mond landeten. Trotz der teilweise sehr komplexen Bauabschnitte zeigten die Kinder viel Durchhaltevermögen und nahmen abwechselnd die Rolle der Teilesucher, Bauer und Kontrolleure ein. Fasziniert von dem Raketenbau stellten die Kinder Fragen zum Ablauf der Mondmission und setzen sich mit der Geschichte auseinander. Damit alle Schüler und Schülerinnen die Rakete begutachten können, wird diese im Schulgebäude ausgestellt. Natürlich durfte das Auto bei diesem Thema nicht fehlen und so bastelte Herr Kurt mit den Kindern kleine Autos aus Klopapierrollen. Egal ob Cabrio oder Rennauto, für jeden war etwas dabei. Zuerst beklebten die Schüler und Schülerinnen Klopapierrollen in ihrer Wunschfarbe, schnitten anschließend vier Reifen aus und klebten diese an die Seiten der Rolle. Krönung der Bastelei bildete die Herstellung einer kleinen Minifigur aus Wolle, welche die Kinder in das Auto hineinsetzten. Dem anschließenden Autorennen stand somit nichts mehr im Wege. Auch bei Frau Ornth in der Villa Kunterbunt ging es ideenreich zu, als die Feriengruppe aus Eisstielen und Wäscheklammern eigene Flieger bauten. Mit viel Freude und Kreativität bastelten sich die Jungen und Mädchen farbenfrohe Flieger und setzen die notwendigen Einzelteile geschickt zusammen. Vom Propellerflugzeug bis zum Hightech-Flieger mit automatischer Notlandefunktion war alles dabei.

 

Leider mussten die vergangenen Osterferien wieder unter Pandemiebedingungen stattfinden. So fand sich in der Woche nach Ostern auch nur eine kleinere Zahl von Kindern ein, die dennoch, in zwei Gruppen eingeteilt, eine schöne Ferienzeit verbrachten. Gemäß unserem Ferienthema „Alles was wächst und gedeiht“ beschäftigten sich die Ferienkinder in ihren Gruppen mit unterschiedlichen Angeboten.

 

Zu Bild 1-5 (Angebot von Frau Moderau):

In der Gruppe der „Großen“ wuchs und gedieh ein Huhn aus Pappmaché. Zunächst beklebten die Ferienkinder einen aufgeblasenen Luftballon mit Kleister und vielen Schichten Zeitungspapier. Nachdem alles getrocknet war, malten die Kinder alles bunt an und verzierten nach Belieben. Die Beine, den Schnabel und den Kamm formten die Kinder aus Ton. Mit Heißkleber wurde alles sorgfältig befestigt. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Es entstanden eine Reihe vielfältiger Pappmaché-Hühner, die sicher zuhause bei den Kindern einen Ehrenplatz im Regal oder auf der Fensterbank erhalten haben. Aber auch unsere „echten“ Hühner kamen nicht zu kurz. Diese befinden sich derzeit aufgrund der Baustelle „im Urlaub“, doch kurzerhand wurde ein Ausflug organisiert, bei dem die Feriengruppe die Hühner besuchten. Jeder, der wollte, nahm ein Huhn auf den Arm und streichelte die weichen Federn oder verfütterte ein paar leckere Rosinen an Greta und Bertha. Nur schwer verabschiedeten sich die Kinder von den beiden und alle freuen sich darauf, wenn unsere Schulhühner wieder ihren angestammten Platz hinter der Schule beziehen können. Neben dem Basteln und dem Ausflug kam aber auch das Spielen nicht zu kurz und so verflogen die Ostertage im Nu.

 

Zu Bild 6 (Angebot von Herr Bujk):

Beim Angebot der AU-Gruppe stopften die Kinder bunte Socken mit Watte aus, schnitten diese oben ab und streuten Kresse-Samen darauf. Der Frühling noch nicht in Sicht, gossen die Ferienkinder die Samen und warteten trotz Schnee und Sturm Tag für Tag, ob den lustigen Kresseköpfen die „Haare“ wuchsen. Erste Ergebnisse zu sehen bereitete den Kindern große Freude. Weiter säte die Feriengruppe Blumen-Samen und hoffen damit den Schulhof verschönern zu können.

 

Zu Bild 7-12 Angebot  von Frau Ornth):

Als weiteres Angebot nähten die Jungen und Mädchen mit viel Geschick, Fantasie und Begeisterung ihren eigenen Schmetterling. Hierfür schnitten sie zuerst die bunten Schmetterlinge sorgfältig aus. Anschließend stopften einige Kinder ihre Schmetterlinge mit Füllwatte, während andere zwei Schmetterling übereinander nähten. Zum Verzieren nähten sie am Schluss noch bunte Perlen auf. Die Freude über die selbstgenähten Schmetterlinge war groß und so nannten die Kinder diese „Kuschelschmetterlinge“.

 

Da wir aktuell leider keine größeren Ausflüge unternehmen können, freuten sich die Ferienkinder umso mehr, als der Mobifant uns an zwei Tagen in der Ferienwoche besuchen kam. Mit viel abwechslungsreichem Spielmaterial im Gepäck war für jedes Kind etwas dabei und so bildeten sich schnell Zweiergruppen, die gemeinsam am großen 4-Gewinnt knobelten oder auf dem Mini-Trampolin sprangen.

 

Eine Vielfalt an Pappmache-Hühnern sind entstanden

In den Faschingsferien war es so weit: Das Thema „Zirkus“ spiegelte sich in vielseitigen Angeboten wieder und bot den Kindern reichlich Abwechslung. Dementsprechend fröhlich und bunt gestalteten sich die Ferientage.

In der Turnhalle erarbeiteten die Kinder über die Woche hinweg turnerische Übungen, die sie der Gruppe nach ausgiebigem Üben und mit musikalischer Begleitung vorstellten. Die Jungen und Mädchen ließen nichts aus und führten Jonglage, Handstände, Fußballtricks oder einen Zirkusparcour auf.

Weiter sammelten die Kinder rhythmische Erfahrungen beim Musizieren und Trommeln im Bewegungsraum. Mit viel Geschick und Begeisterung kreierte die Gruppe verschiedene Rhythmen und bewegte sich dazu.

 

Während der Ferien hatten die Kinder zusätzlich die Möglichkeit, sich im Bereich Zauberei und Magie auszuprobieren. Passend dazu bastelten die Mädchen und Jungen ihren individuellen Zauberhut und gestalteten diesen nach eigenen Wünschen und Vorstellungen. Aber ein Zauberhut wäre nichts ohne ein Kaninchen, das man aus dem Hut zaubern kann. Auch hier ließen die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf und es entstanden zahlreiche farbenfrohe Tiere. Zum Schluss durfte das Kaninchen im Hut Platz nehmen und verschwand dann auf mysteriöse Art und Weise darin.

Als akrobatischen Beitrag lernten die Kinder die Jonglage kennen. Zuerst begannen sie mit einem, dann mit zwei und zum Schluss mit drei Tüchern zu jonglieren. Umso schwieriger wurde es bei der Jonglage mit richtigen Jonglierbällen, die die Ferienkinder selbst erstellten. Für jeden Ball benötigten die Kinder drei Luftballons, die sie mit Hilfe eines Trichters und einer Handvoll Reis befüllten. Das Befüllen der Luftballons fiel den meisten Kindern relativ leicht, kniffliger wurde es, als der Ballon mit einem Knoten geschlossen werden musste. Zum Schluss zogen die Kinder die zwei weiteren Luftballons über den bereits gefüllten und fertig waren die Jonglierbälle. Viel Spaß machte es der Gruppe, im Anschluss die eigenen Jonglierbälle zu erproben.

Ein besonderes Highlight der Zirkuswoche stellte die abschließende „Faschingsparty“ dar. Die Gruppe bereitete ihre eigene Dekoration bestehend aus Konfetti, Clownsgesichtern und Luftballons vor und schmückten den Raum damit festlich.  Die Handpuppe „Affe Karlo“ führte durch das Partyprogramm. Lustige Spiele, wie „der Luftballontanz“ und das „Wer bin ich? – Spiel“ bildeten nur ein Teil der Spielauswahl an diesem Tag.

Für mächtig Stimmung bei den Ferienkindern sorgte der krönende Abschluss das Pinata schlagen. Bei der Pinata handelte es sich um einen bunten Regenbogenkarton gefüllt mit vielen Leckereien. Die Ferienkinder erhielten einen speziellen Schläger und versuchten die Pinata zu öffnen. Hierfür mussten sich die Kinder ziemlich ins Zeug legen. Anschließend wurden Sie jedoch mit einer bunten Auswahl an verschiedenen Süßigkeiten belohnt.

 

Fallrückzieher für die Fußballshow

 

Die ersten Ferien des neuen Schuljahres standen unter dem Motto „Upcycling – aus alt mach neu“. Im Ferienprogramm der Herbstferien wurde den Kindern bereits berichtet, dass Kinder aus Verpackungsmaterialien tolle Dinge zaubern können. Umweltbewusste Menschen werfen Verpackungen nicht in den Mülleimer, sondern basteln ausgefallene Dinge z.B. aus leeren Milchkartons oder aus leeren Eierkartons.  Diese sehen dann nicht nur schön aus, sondern können auch sehr nützlich sein. Getreu diesem Motto konnten die Gruppen verschiedenen Angeboten nachgehen.

 

Bei herbstlicher Atmosphäre machten sich unsere kreativen Mädchen und Jungen im Angebot „Von der Verwandlung einer gebrauchten Milchtüte in ein Vogelhäuschen“ voller Eifer ans Werk. Die Ergebnisse konnten sich wahrlich sehen lassen. Alle Kinder zeichneten mit viel Engagement und Begeisterung die Milchtüten ab – was wirklich eine schwierige Aufgabenstellung war –. Dann rissen die Kinder das Nassklebeband („klebt wie eine Briefmarke“, meinten die Kinder) erstmal in viele kleine Schnipsel. Schnell füllten sich die Wannen und jedes Kind grundierte seine Milchtüte mit braunen „Klebebandschnipseln“. Über Nacht getrocknet, konnten sich die Kinder am nächsten Ferientag, ausgestattet mit Heissklebepistole, Bierdeckeln, Papierscheren und Haftklebeband, an die Konstruktion des Daches und der Vogeleinflug- schneisse machen. Die Aufhängung mittels Paketschnur stellte das große „Upcycling – Finale“ dar, nicht zu vergessen das Befüllen des Vogelhauses mit Vogelfutter. Zusätzlich malten die Kinder Vogelausmalbilder mit Spaß, Elan und bunten Farben an.

In einer weiteren Feriengruppe stellten die Kinder aus Lederstückchen kleine Taschen her. Zu Beginn markierten die Schüler und Schülerinnen die Löcher und stanzten sie im Anschluss in Teamarbeit aus. Nachdem die Löcher in das Leder gestanzt waren, vernähten die Kinder mit viel Geduld und Geschick die Lederteile miteinander. Zu guter Letzt flochten die Kinder bunte Bänder, um aus den kleinen Ledertaschen bunte Unikate zu machen.

 

Auch beim Angebot „Hausschuhe herstellen“ machten die Ferienkinder begeistert mit. Los ging es mit dem Einrollen der Zeitung, die anschließend zu einer Schneckenform zusammengeklebt wurde. War dies zu Beginn für einige Kinder noch etwas schwierig, ging es mit etwas Hilfe doch gleich viel besser. Die entstandene Schneckenform wurde mit weiteren Zeitungsstreifen erweitert, sofern dies für die Größe der Fußsohle nötig war. Bevor es in die Kreativabteilung überging, bastelten die Kinder aus dem restlichen Zeitungspapier eine Halterungsschlaufe, um die Hausschuhe auch tragen zu können. Zum Schluss durfte jedes Kind seine Schühchen anmalen und nach Belieben gestalten.

 

Als Zusatzangebot hatten die Ferienkinder die Möglichkeit, aus Mülltüten Drachen für ihre Gruppe herzustellen. Zu Beginn wurde die Drachenform mit Hilfe einer Vorlage auf die Mülltüte übertragen, ehe diese sorgfältig ausgeschnitten wurde. Weiter ging es mit dem Befestigen der Rundhölzer auf dem Drachensegel und dem Anbinden der Schnur. Zum krönenden Abschluss dieses Angebots überprüften die Kinder, den selbst hergestellten Drachen auf seine Flugtauglichkeit. Die Mädchen und Jungen rannten über den Schulhof, um so den Drachen zum Fliegen zu bringen. Gar nicht so einfach, doch es funktionierte und die Freude war groß.

 

So konnten die Gruppen mit Drachen im Gepäck einen schönen Ausflug zum nahegelegenen grünen Heiner unternehmen. Nach dem, für einige Kinder anstrengenden Fußmarsch, genossen die Mädchen und Jungen umso mehr den Rundblick in heimatliche Gefilde. Schön, dass es einen Regenbogen zu sehen gab, den die Kinder bestaunen konnten. Das Steigenlassen des eigenen, selbst hergestellten Drachens war für einige Kinder an diesem Tag ein besonderes Highlight.

 

Die Ferien waren so schnell vorbei und wir freuen uns schon heute ihre Kinder in der kommenden Ferienbetreuung begeistern zu können.

 

Ein grünen Modell selbstgebastelter Hausschuhe

01 Akrobatik Figur Nr 1 07 Erste Schnitzversuche

Häuptling, Tipi und Federschmuck sind Dinge die einem zum Thema Indianer sofort einfallen. Unter diesem Motto fand unsere Sommerferienbetreuung statt und die Schüler/innen konnten viele Angebote dazu wahrnehmen.

Jeder Indianerstamm hatte natürlich seine eigenen Totemtiere (Krafttiere), die als Gipsmaske gestaltet wurden. Zu Beginn der schöpferischen Phase fertigten die Kinder mit nassen Gipsbinden auf Luftballons gelegt, die grobe Form ihrer Maske. Im Anschluss formten die Kinder die Details wie Augen, Nase uns Schnäbel. Nachdem die Masken getrocknet waren, bemalten sie die Kinder und orientierten sich dabei an den Farben und Merkmalen ihrer Totems. Die Ferienkinder hatten sichtlich Freude daran, mit Gips und Farbe zu arbeiten und natürlich auch den Luftballon nach dem Trocknen platzen zu lassen.

Auch ihre eigene Indianerkleidung stellten die Kinder her. An mitgebrachten T-Shirts tobten sie sich wahrlich kreativ aus. Die Mädchen und Jungs schnitten Franzen in die T-Shirts und verzierten sie mit Perlen oder malten Muster und Bilder auf die Shirts.

Mit Perlen ging es auch in der Villa Kunterbunt weiter, denn hier konnten die Kinder sich mit sehr viel Geschick am Knüpfen eines Traumfängers ausprobieren. Federn und Perlen wurden mit Wolle und Faden eingearbeitet und an dem Holzrahmen befestigt, so dass am Ende tolle Ergebnisse entstanden, die inzwischen hoffentlich die schlechten Träume auffangen.

Raus aus dem Haus ging es auf Stocksuche. Die Kinder erlernten den Umgang mit Schnitzmessern, bis sie dann eigenständig verschiedene Muster in ihre Stöcke schnitzen konnten. Das war für die Ferienkinder gar nicht so leicht, doch am Ende entstanden eine Reihe verschieden geschnitzter Muster auf den Stöcken, die dann zusätzlich noch mit Farbe dekoriert werden konnten.

Schnitzen konnten die Kinder aber nicht nur Stöcke sondern auch Seifen. Dazu setzten sich die Kinder mit der Tierwelt Nordamerikas auseinander und gestalteten ihre eigenen kleinen Seifentiere. Nachdem sie sich für ein Tier entschieden hatten, skizzierten die Kinder ihren Entwurf auf ein Stück Papier und ritzten die grobe Form in die Seife. Im Anschluss galt es, aus der zweidimensionalen Zeichnung eine dreidimensionale Form zu machen. Hierzu trugen die Ferienkinder mit sehr viel Kreativität und Geduld immer wieder Seifenschichten ab, bis sie zum Schluss verschiedene Adler, Bären oder Schildkröten in den Händen halten konnten. Natürlich durften die Kunstwerke mit nach Hause nehmen und dort auch verwenden.

Ebenfalls mit nach Hause nahmen die Ferienkinder auch die selbst gefertigten Schlüsselanhänger, die alle in Rekordgeschwindigkeit und mit viel Begeisterung bastelten. Selbstverständlich wählten sie die erforderlichen Materialien, wie Perlen und Federn, aus den Lieblingsfarben der Schwester, der Freundin oder der Oma aus, denn es sollten schöne Geschenke für sie werden. Viele Kinder gestalteten gleich mehrere Schlüsselanhänger für die ganze Familie.
Aus Eisstäbchen erstellten die Kinder ein Indianerspiel. Hierzu bekam jedes Kind mehrere Holzstäbchen, die in verschiedenen Farben und Mustern gestaltet wurden, um einen deutlichen Unterschied zu den Holzstäbchen anderer Kinder zu erkennen. Ziel des Spiels war es, mit den Stäbchen ein Viereck zu legen und gleichzeitig das des Gegners zu verhindern. Pro Runde durfte jeder Spieler ein Holzstäbchen legen. Die Ferienkinder hatten großen Spaß an dem Spiel und es sogar um eine zweite Variante erweitert. Statt Vierecke sollten nun Dreiecke gelegt werden.

Besonders war auch, dass Herr Meindl den Ferienkindern gezeigt hat, wie man mit Pfeil und Bogen schießt. Das war gar nicht so leicht. Pfeil und Bogen gerade halten, kräftig ziehen, zielen und loslassen. Doch die Kinder waren motiviert und mit jedem Mal hat es besser geklappt.