Ferienprogramm

 

In der Weihnachtsferienbetreuung „Alles rund um´s Thema Märchen“ probierten sich die Ferienkinder als Schneider, Autor und Märchenfigur in den verschiedenen Angeboten aus. Die Handpuppen begeisterten die Kinder von Anfang an. Zunächst suchten sie sich einen passenden Stoff für ihre Puppe.  Die große Herausforderung bestand darin, die Vorder- und Rückseite der Handpuppen mit Nadel und Faden zusammenzunähen. Die Ferienkinder piksten sich hin und wieder in den Finger, oder verknoteten ihre Fäden. Nähen von Hand will also gelernt sein! Doch keines der Kinder verlor die Lust bzw. Motivation an der Arbeit mit Nadel und Faden. Die fertigen Handpuppen schlossen die Kinder sogleich in ihr Herz.

In der Märchenschreibwerkstatt verwandelten sich die Kinder in junge, kreative Autorinnen und Autoren spannender Märchen und Detektiv­geschichten. Nach einer kurzen Einführung zu den typischen Merkmalen eines Märchens, wie z.B., dass ein Märchen immer fast immer mit „Es war einmal …“ beginnt oder dass der Ort und die Zeit im Märchen unbestimmt bleiben, gingen die Kinder sogleich ans Werk. Ein Brainstorming, Ideenstichpunkte und kreativ mystische Einfälle der Kinder ließen am Ende das Märchen „Marie und der Zauberbaum“ sowie einen aufregenden Kinderkrimi, „Einbruch an Silvester“, mit den beiden Superagenten Jeff und Jack, entstehen. Mit sehr viel Erzählkunst und Leidenschaft nahmen die Ferienkinder ihren Kinderkrimi schließlich als Audiodatei auf.

Das Fotoshooting im Märchenland bildete ein weiteres Angebot für die Ferienkinder. Hier gab es eine Reihe von Kostümen, Hüten und Stoffen. Mit diesen verkleideten sich die Ferienkinder in eine Märchenfigur. Prinzessinnen, Meerjungfrauen und Piraten stellten sich vor die Kamera um von sich ein Foto schießen zu lassen.
Die Wartezeiten dafür überbrückten die Kinder mit Malen und Basteln. Wer Lust hatte konnte sich eine schöne Krone gestalten, wie sie in so vielen Märchen vorkommt. Die Weihnachtsferienbetreuung ging wie im Fluge vorbei und schon startete die Schule im neuen Jahr und die Faschingsferien mit dem Thema „Märchenillustration“ stehen als nächstes auf dem Programm der Ferienbetreuung der Maria Montessori Schule.

Und hier unser Hörspiel: Einbruch an Silvester

 

 

 

 

Unter dem Motto „Kreative Auszeit“ lebten sich die Kinder in der Sommerferienbetreuung frei aus. Zu Beginn der Ferien führten die Kinder Farbexperimente durch und sie lernten die verschiedenen Wirkungen der Farben kennen. Blau ist z.B. eine kalte Farbe und Rot erscheint uns warm. Unter Anleitung wurde auch eine Lavalampe aufgebaut und ein farbiger Klebeschleim angerührt, denn sie mit nach Hause nehmen durften. Kreativ mixten die Ferienkinder in der Küche verschiedene Lebensmittel zusammen und kreierten süße und gesunde Leckereien. Diese Leckereien werden Energiekugeln genannt. In der Lego-Ecke des Pavillons filmten die Kinder einen echten  „Lego Movie“. Zu Beginn erweckten die Ferienkinder eigene Fantasien und Charaktere zum Leben und bauten diese aus Lego auf. Die Kinder durften allerlei Szenarien und Effekte einbauen wie z.B. ein Autostunt oder ein spektakuläres Rennmanöver. Um möglichst viele Effekte zu realisieren spielten sich die Szenen vor einem grünen Hintergrund ab. Bei den bunten Bilderrahmen konnten die Kinder ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen indem sie eigene Bilderrahmen aus alten Obstkisten bauten. Hierzu legten die Kinder die grobe Form erst einmal vor sich hin um zu überprüfen ob alle Teile passten. Passte ein Teil mal nicht wurde es ausgetauscht oder auf die passende Länge zugeschnitten. Im Anschluss verleimten die Kinder die Leisten und sicherten sie mit Nägeln. Am Nachmittag verzierten die Ferienkinder ihre Rahmen mit bunten Mustern und sehr viel Kreativität. Wer noch Zeit hatte malte noch ein kleines Bild das dann, sofern der Rahmen schon trocken war, natürlich sofort eingeklebt wurde. Genauso kreativ waren die Ferienkinder in der Nähwerkstatt. Aus bunten Stoffen nähten sie kleine Hüllen für Taschentuchpäckchen. Passgenau und farblich abgestimmt  gestalteten die Kinder ein Unikat nach dem anderen. Außerdem stand die Turnhalle für unterschiedlichste Spiele zur Verfügung. Aufbauintensive Spiele wie z.B. Affenfange waren somit möglich. Aber auch an Seilen und Ringen eigneten sich die Kinder akrobatische Fähigkeiten an. Das Schatten-theater zeigt sich bei dem Thema: „Kreative Auszeit“ von einer besten Seite. Spannende und lustige Geschichten über Grüffelo, Meerjungfrauen und co. wurden mit Hilfe von ausgeschnittenen Pappfiguren auf einer beleuchteten Leinwand dargestellt und mit Instrumenten-Geräuschen zum Leben erweckt. Im Lego-Angebot durften die Kinder ihre schönsten Erlebnisse mit Lego nachbauen. Hierbei wurden tolle Fische und Meeresquallen gebaut, ganze Polizeireviere inclusive Gefängnis errichtet oder aber auch eine funktionierende Wildwasserrutsche konstruiert. Da die Auswahl der Steine begrenzt war mussten die Kinder sich absprechen und viel Geschick beim Bauen beweisen was ihnen aber ohne Probleme gelang. Es herrschte ein sehr kreatives Chaos an bunten Steinen aber zum Schluss hatten die Kinder viele tolle Kunstwerke gebaut und die Lego Ecke vorbildlich in Ordnung gebracht. Nicht nur im Schulhaus, sondern auch bei Spaziergängen durften die Kinder kreativ die Natur entdecken und herausfinden was sich aus unterschiedlichsten Naturmateriealien alles herstellen lässt. Besonders das Schnitzen mit dem Taschenmesser begeistere die meisten Kinder. Stöcke wurden gesägt, gespitzt und verziert. Aber auch aus Kartoffeln ließen sich tolle Gruselgesichter schnitzen, die von Tag zu Tag (durch den Zersetzungsprozess) immer gruseliger wurden. Aus Blättern und Beeren bastelten die Kinder wunderbaren Schmuck und, wer hätte das gedacht, malten sogar Bilder mit dem Saft der Beeren. Im Forscherlabor wurde währenddessen an professionellen Fußball-Logos gefeilt und eigene Wappen erstellt. Die Idee war es ein Mannschaftswappen für die Fußballmannschaft der Maria Montessori Schule zu gestalten. Die Ferienkinder arbeiteten hier am Computer mit einem leichten Designprogramm und die Logos sind wirklich gut geworden. Mit Windowcolors tauchten die Kinder die Fenster in der Schule und zuhause in bunte Farben und wenn die Sonne durch die Fenster scheint, dann  leuchten diese bunten Bilder. Ein Highlight der Sommerferien war sicherlich das Projekt von Frau Wadle ind er fErienbetreuung, finnziert über die Kulturschule der Maria Montessori Schule. Frau Wadle gestaltete gemeinsam mit den  Kindern afrikanische Masken der besonderen Art und brachte viel Phantasie und Freude in die eine Runde und in die sehr kreative Auszeit. Der Projektbericht steht schon auf unserer Homepage und die Kunststücke können drzeit im Schulhasu bweundert werden. Bei schönem Wetter spielten die Kinder auch gerne einfach mal im Freien und freuten sich hier über kleine und fruchtige Überraschungen wie Wassermelonen oder auch mal ein Wassereis. Überhaupt ging es uns allen sehr gut in den Ferien!

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Die Osterferien standen unter dem Thema: „Klangfarben und Farbklänge“.    Die Ferienkinder beschäftigten sich zu diesem Thema z.B. mit ihren Lieblingsfarben, sie malten nach Musik, sie inszenierten ein Schattentheater und besuchten die Staatsgalerie Stuttgart. Und natürlich passend zu Ostern bastelten die Kinder Osterkörbchen und färbten bunte Eier. Die Osterkörbchen bemalten die Ferienkinder mit Wasserfarben und die beiden Seitenwände zierte jeweils ein lustiger Osterhase, der mit bunten Papieren und Wackelaugen versehen, für die richtige Osterstimmung sorgte. Die bunt gefärbten Eier schmückten die Kinder noch und legten diese dann schnell in ihr Osterkörbchen. Natürlich durfte hier auch ein bisschen Schokolade im Körbchen nicht fehlen. Genauso bunt wie bei den Osternesten ging es beim Angebot „Lieblingsfarben“ zu. Rot, Orange, Grün, Lila und Rosa nannten die Ferienkinder als Lieblingsfarbe, aber Blau war der Favorit bei den Kindern. Dann malten die Kinder im Ton ihrer Lieblingsfarbe verschiedene Bilder. Die Kinder erfreuten sich an den entstandenen Werken und hängten sie sogleich, für alle sichtbar, an den  Wänden im Pavillon auf. Wer beim Malen lieber ein wenig Musik hörte, der lies seiner Kreativität beim „Malen im großen Stil“ freien Lauf. Die Ferienkinder malten verschiedene Motive rund um die Musik verschiedener Epochen, wie z.B. Renaissance, Barock oder Klassik. Am Ende stellten die Ferienkinder alle Einzelbilder zu einer großen Kollage zusammen und hängten dieses Bild dann im Pavillon auf. In den Osterferien war ein herrliches Frühlingswetter, und die selbstgenähten Schmetterlinge passten sehr gut zu den ersten Sonnenstrahlen. Manche Kinder hatten so viel Spaß dabei, das sie gleich mehrere Schmetterlinge nähten um sie ihren Eltern und Freunden zu schenken.  Im Angebot „Schattentheater“ lernten die Kinder wie mit Hilfe einer Leinwand, einer Lichtquelle und selbst gebastelten Pappfiguren spannende oder lustige Schauspielereien entstehen können. In kleinen Gruppen überlegten die Kinder eine Geschichte, bastelten die passenden Figuren aus Papier dazu und ließen diese Geschichten dann auf der Leinwand lebendig werden. Die Geschichten waren mit Instrumenten musikalisch untermalt. Musisch-kreativ beschäftigten sich die Ferienkinder auch im Angebot „ Die Magie der menschlichen Stimme“. Das Wort „Erde“ übersetzten die Kinder in verschiedene Sprachen wie z.B. Erth, la Terra oder Toprak und untermalten dieses mit Instrumenten. Bei so viel Kreativität und Schöngeist sollte die Bewegung nicht zu kurz kommen. In der Turnhalle machten die Ferienkinder Übungen zu Lifekinetik. Beim Training der Lifekinetik wird die Handlungsschnelligkeit verbessert. Die Kinder sollten z.B. auf verschiedene Signale, wie beispielsweise die Nennung einer bestimmten Farbe, eine dazu geordnete Aktion durchführen. Neben der Lifkinetik spielten die Ferienkinder Fußball. Kinder brauchen kein gezieltes Krafttraining, um Muskeln aufzubauen. Beim Fußball geschieht das sozusagen ganz von alleine. Eine gut ausgeprägte Muskulatur beugt schließlich Verletzungen vor und unterstützt das Knochengerüst. Die Kinder spielten mit viel Engagement und Sportsgeist. Der Ausflug führte die Ferienkinder in die Staatsgalerie Stuttgart. Nach einem netten Empfang durch zwei Mitarbeiter der Staatsgalerie betrachteten die Ferienkinder auch schon das erste Bild: „Wiese im Frühling“ von Claude Monet. Die Kinder schauten ganz genau hin und sprudelten über vor Ideen, was alles auf dem Bild zu erkennen sei. Dann stellen die Ferienkinder das Bild nach, was großen Spaß machte. Die Kinder verwandelten sich in hohe Bäume, niedrige Büsche oder auch Personen, die auf dem Bild zu sehen waren. So entstand in dem großen Raum ein tolles dreidimensionales Bild. Nach der Betrachtung von  weiteren Bildern wurden die Kinder selbst zu Künstlern und brachten das Gesehene auf Papier. So entstanden tolle farbenprächtige Bilder.

Ein weiteres Highlight des Ferienprogrammes war der Auftritt des Klaviertheaters Santa mit ihrem Musikstück „Bach“. In tollen Kostümen, mit witzigen Dialogen und mit Musikstücken von Bach untermalt, lernten die Ferienkinder bei diesem Auftritt viel über die Musik und das Leben von Johann Sebastian Bach. Es waren schöne Ferien an der Maria Montessori Schule Hausen.

 

In den Winterferien beschäftigten sich die Ferienkinder mit dem Thema „Licht und Schatten“. In verschiedenen Angeboten ging es experimentell, kreativ und handwerklich zu.  Die Ferienkinder, die Spaß und Interesse an Experimenten zeigten, lernten, wie ein Schatten entsteht und wie sich dieser verändern lässt. So waren die Kinder fasziniert davon, wie groß  der Schatten ihrer Hand eigentlich werden kann und wie sie mittels mehrerer Lichtquellen Mehrfachschatten erzeugen können. Beson-ders schön fanden die Kinder den Regenbogen im Klassenzimmer, den sie mit Hilfe einer CD und einer Taschenlampe entstehen ließen. Das Highlight war das Basteln eines Lichtlabyrinthes. Hier schickten die Kinder  das Licht mittels eines Spiegels von einer Seite des Schuhkartons zur anderen und umschifften dabei auch eigene Hindernisse. Im Angebot Schattenprofil konnten die Ferienkinder das eigene, an die Wand projizierte Profil leider selber nicht sehen. Waren die Kinder jedoch zu zweit, so konnten sie sich ihr Profil gegenseitig auf das schwarze Schattenpapier zeichnen und dann ganz vorsichtig ausschneiden. Das Abzeichnen des Profilschattens war anspruchsvoll, und das Still-sitzen ebenfalls! Je ruhiger ein Ferienkind saß, umso genauer konnte das andere Kind das Profilbild abzeichnen. Spannend war dann auch, zu erraten, welches Profilbild zu welchem Kind gehört. Die meisten der Ferienkinder erkannten sich selbst oder ihre Geschwister. Und auch Freunde oder Klassenkameradinnen erkannten die Kinder auf Anhieb. Auch für die Bastler und Künstler gab es ein schönes Angebot. Die Ferienkinder gestalteten mit Windowcolors ein eigenes Windlicht. Die Gläser wurden mit farbenfrohen Motiven wie Tieren oder Herzen geschmückt. Als letztes Detail noch eine Schleife oder eine Kordel- und schon ist ein Windlicht fertig.  Auch das Tageslicht nutzten die Ferienkinder um ein blaues Solarpapier in ein weißes Bild mit blauen Mustern zu verwandeln. Schwierig war es hier die passenden Lichtquellen zu finden. In der Mensa im Pavillon war dann das Tageslicht gut, so dass die Belichtung des Solarpapieres den Ferienkindern gelang. Alles, was die Kinder auf das blaue Papier legten, z. B. eine Blume, oder einen Knopf, blieb nach der Belichtung weiter hin blau. Der Rest vom Papier war dann weiß. Die Ferienkinder gestalteten interessante Kunstbilder, die sie dann mit nach Hause nahmen. Der Ausflug führte die Feriengruppe diesmal zu einem Stuttgarter Wahrzeichen, dem Fernsehturm. Spannend war, wie die Ferienkinder in ein paar Sekunden mit dem Aufzug 217m hochfuhren. Oben angekommen galt der Mercedes Benz Arena das meiste Interesse und diese hatten zumindest alle von oben sichten können. Leider war dies der erste so richtig winterliche Tag im neuen Jahr, so dass es Kindern oben auf dem Turm bald zu kalt wurde. Den Schnee und den Spielplatz in der Umgebung des Fernseh-turmes fanden die Kinder aber richtig klasse. Somit starteten die Ferienkinder vergnügt und freudig beschäftigt in die erste Woche des neuen Jahres, was die Ferienpädagogen sehr freute. In den Faschingsferien geht es dann kreativ und fröhlich weiter mit dem Ferienprogramm „Knallbunt, die Fasnet ist los“.

 

Die Herbstferien 2018 standen unter dem Thema „Rund um´s Holz. Da war es nicht verwunderlich, dass viele der Ferienkinder das spaßige Lied: „Ich und mein Holz“ vor sich hin summten, in welchem die Band unter anderem singt „Holz sieht sehr schön aus, Holz ist vielseitig, Du kannst es verbrennen, du kannst es sägen…unverständlich, warum  heutzutage nicht jeder Besitzer eines wunderbaren Exemplars Holz sein will…“ (von der Gruppe 257-ers).

Holz sägen und Holz zusammenbauen, das war die Aufgabe der Ferienkinder, die unter fachlicher Anleitung zwei Großspiele aus Holz für die Schule bauten. Im Spiel „Erbsenbrei“ geht es darum, eine herabrollende Erbse mit einem Hammer zu treffen. Das hört sich leicht an, ist aber ziemlich schwierig. Die „Schokkussschleuder“, ein tolles Spiel für Groß und Klein, erfordert Zielgenauigkeit, denn Ziel ist es, eine Wurfscheibe mit einem Ball zu treffen und dadurch eine Schokokuss in die Luft zu schleudern.  Der Spielende muss diesen dann entweder mit der Hand oder auch mit dem Mund fangen. Dieses Spiel  erinnert so ein bisschen an Baseball.

Zweieinhalb Tage sägten, hämmerten und malten die  Ferienkinder gemeinsam an den Spielen und probierten verschiedene Werkzeuge aus. Besonders das Schleifen war bei der Feriengruppe sehr beliebt und so bedeckte die Werkstatt jeden Tag eine feine Staubschicht.
Auch das Sägen, Bohren und Schrauben machte den Kindern großen Spaß. Und zur Freude aller Ferienkinder konnte die „Schokokussschleuder“ am Mittwochnachmittag mit echten Schokoküssen eingeweiht werden. Etwas kleiner waren die Schindeln, welche die Ferienkinder mit Acrylfarbe bunt bemalten. Allerdings deckten die Kinder mit diesen Schindeln kein Dach, sondern sie bastelten ein Windspiel daraus. Ganz so leicht war es zwar nicht, die besondere Oberfläche der Lerchenholzschindeln zu bemalen. Aber die Ferienkinder meisterten diese Hürde mit links, wie die drei Exemplare auf dem Pausenhof zeigen. Sicherlich hängt auch das ein oder andere Windspiel zuhause im Garten oder auf dem Balkon.

Auch bei den Holzstelen ging es bunt her. Allerdings entwarfen die Ferienkinder hier zunächst Muster mit Holz- und Wachsmalstiften auf  Papier, um dann anschließend die Holzstelen mit  Buntlack zu bemalen. Zuerst klebten die Kinder verschiedenen Bereiche auf der Holzstele mit Klebeband ab, um dann diese Abschnitte bunt zu lackieren. Für die Kinder war es eine interessante Erfahrung, dass Lack ziemlich klebt und sich auch nicht so leicht gleichmäßig verstreichen lässt. Die Feinheiten und das Muster galt es als letztes herauszuarbeiten. Doch leider war die Zeit zu knapp. Daher werden die Stelen in den kommenden Ferien (wenn es wieder etwas wärmer ist) fertig bemalt und bekommen dann einen Platz auf dem Pausenhof.

Wer von den Ferienkindern lieber sein Lieblingstier oder  Lieblingsspielzeug auf Holz gedruckt mit nach Hause nehmen wollte, war im Vintageangebot richtig. Das eigenständige Suchen  nach einem Lieblingsbild machte den Kindern großen Spaß. Dann hieß es nur noch: Lieblingsbild auf dem Laserdrucker ausdrucken, sein Holzstück mit Schmirgelpapier bearbeiten und das Bild mit einem speziellen Transferkleber aufkleben. Wie irritierend jedoch für die Kinder, hier musste das Bild entgegen sonstigem Kleben selbst bestrichen und verdeckt aufgeklebt werden. Nach eifrigem föhnen und aufweichen des Papiers des Bildes mit Wasser wurde nur noch abgekratzt und siehe da: die Farbe hatte sich auf das Holz übertragen.

Gebastelt werden konnten dieses Mal zudem kleine und große Waldgeister aus verschiedenen Holzstöcken, Bast und Filzwolle. Nachdem die Kinder die Stöcke mit Wolle umwickelt hatten, wurden die Geister mit Kulleraugen zum Leben erweckt. Von lieb bis schaurig, dick und dünn. Die Geister weckten die Kreativität einiger Ferienkinder und sie schrieben je eine Geschichte rund um ihren Waldgeist.

Unser Ausflug zum Thema „Rund um´s Holz“ führte uns dieses Mal ins Haus des Waldes. Hier gab es viel zu entdecken. Ein Dunkelzimmer, in dem mit Taschenlampen Tiere sichtbar wurden, ein Computerspiel welches nur funktionierte, wenn die Kinder in Partnerarbeit durch Radfahren Strom erzeugten und das schöne Holzkletterhaus, in dem die Kinder lange spielten.
Das Highlight für die 1. Gruppe war der Traubenzuckerautomat, der nach korrektem Drücken wie Photosynthese funktionierte und ein Stück Traubenzucker ausspuckte. Die 2. Gruppe bekam zwar keine Taubenzucker mehr, hatte aber die lustigste Busfahrt die es wohl je in Hausen gegeben hat: Der Busfahrer sang gemeinsam mit den Kindern verschiedene Lieder und war sichtlich traurig, als die Gruppe aussteigen musste. So gibt es also immer wieder tolle Überraschungen in den Ferien. Mal schauen was in den Winterferien passiert…