Ferienprogramm

 

So schnell sie gekommen sind, so schnell gingen sie auch vorbei: Die vergangenen Osterferien standen bei uns unter dem Motto „Alles rund um das Thema Theater“. Den Auftakt für unser Ferienthema bildeten die zwei Tage mit unseren externen Theater-PädagogInnen, Lisa und Houédo. Diese begeisterten die Kinder sowohl auf Deutsch als auch auf Französisch für das Theaterspielen. Sie führten intensive spielerische Übungen zur Körperbeherrschung, Merkfähigkeit und Wahrnehmung im Raum mit den Kindern durch und luden die Mädchen und Jungen durch Mitmach-Geschichten dazu ein, selbst aktiv zu werden. Den Abschluss des Workshops bildete das Malen eines anderen Kindes mit geschlossenen Augen. Wir sind froh, dass wir Lisa und Houédo für unser Ferienprogramm gewinnen konnten.

Im Rahmen des Ferienangebotes „Schattentheater“, zeigten die Kinder der Klassen 3/4immense Kreativität und ein außerordentliches Geschick beim Herstellen der selbst erdachten Figuren und Requisiten. Am Ende stand dann die Aufführung einer eigens kreierten Geschichte an. So wurde das Märchen von „Rapunzel“ neu erdacht und eine Geschichte von „Gut und Böse“ in einen ritterlichen Rahmen verpackt. Die Mädchen und Jungen probten dafür ausgiebig und auch das Lampenfieber legte sich bei der Vorstellung schnell.

Auch die Kinder der ersten und zweiten Klassen gingen diesem Angebot nach, setzten es jedoch in anderer Art und Weise um. So startete das Angebot „Schattentheater“ zunächst mit dem Bau der kleinen Bühnen. Hierzu verwendeten die Kinder Schuhkartons, deren Böden ausgeschnitten und mit Seidenpapier beklebt wurden und so später als Projektionsfläche dienten. Nun konnten sich die Kinder eigene Geschichten ausdenken und dazu passende Bühnenbilder und Schauspielfiguren aus schwarzem Tonpapier entwerfen. Da die Kinder untereinander immer wieder im regen Austausch waren, entwarfen fast alle Kinder Figuren zum Thema Märchen. So entstanden Ritter, Prinzessinnen, Drachen und Burgen, die im Anschluss und mit Hilfe einer Lichtquelle, die von hinten auf die kleine Bühne gerichtet wurde, ihren großen Schattentheater-Auftritt hatten..

Auch konnten die Ferienkinder eigene Fingerpuppen nähen, die sie aus verschiedenen Stoffen ausschnitten. Anschließend nähten die Jungen und Mädchen ihren Figuren Augen, Nase, Mund und Ohren auf und verzierten ihre Kreationen noch mit verschiedenen Details. Mit den selbst hergestellten Fingerpuppen erprobten die Kinder kleine Theaterstücke, schlüpften in unterschiedliche Rollen und tauschten Ideen aus.

Beim Improvisationstheater machte die Feriengruppe zunächst ein paar Spiele zur Auflockerung, bevor es ans Eingemachte ging. Durch verschiedene pantomimische Aufgaben verloren die Kinder allmählich ihre Nervosität vor dem „im Mittelpunkt stehen“. Auch die „Gurgel-Lieder“ führten zu einer heiteren Stimmung und lockerten die Atmosphäre. Anschließend wurden die Ferienkinder selbst kreativ und improvisierten verschiedene Szenen. Lediglich eine Ausgangsituation wurde zugelost, aus dieser die Kinder dann in Paaren ein etwa 2-3-Minütiges Schauspiel erstellten. Das machte Spaß und es wurde viel gelacht.

Neben diesen Angeboten hatten die Kinder zudem die Möglichkeit zum Spielen, Ausruhen, Malen und Basteln. Das Herstellen von verschiedenen Bügelperlformen stand  hoch im Kurs. Über die ganze Osterferienbetreuung hinweg, nutzten die Kinder das tolle Wetter, um  freitags auf den Spielplatz zu gehen. Als Ferienabschluss gab es für die Kinder noch ein leckeres Eis und schon war die Woche um.

Wir freuen uns schon jetzt auf die kommenden Pfingstferienbetreuung  zum Thema „alles was rollt“ und auf  alle Kinder, die daran teilnehmen werden.

Die vergangenen Faschingsferien standen unter dem Motto „Alles rund um das Thema Mode“.  Passend dazu findet derzeit  die Mode-Mitmachausstellung „Ran an den Stoff“ im Jungen Schloss statt, die wir mit den Ferienkindern besuchten. Wir waren sehr glücklich darüber, dass wir nach langer Zeit wieder einen Ausflug unternehmen konnten. Im Jungen Schloss angekommen, konnten die Mädchen und Jungen anhand vieler interaktiver Stationen das Thema „Mode“ erleben und lernten dabei Verschiedenes über die Funktion von Kleidung. Ist diese zum Beispiel praktisch, schick oder sogar lebensrettend? Weiter entdeckten die Kinder ganz unterschiedliche Stoffe, deren Herkunft, Produktion und Pflege. Als krönenden Abschluss konnten die Ferienkinder noch ihren eigenen Stoffbeutel bedrucken. Bei schönem Wetter ging dir Gruppe anschließend noch auf den Spielplatz.

Auch vor Ort hatten die Ferienkinder die Möglichkeit, an verschiedenen Angeboten teilzunehmen. In Kooperation mit dem KJH-Giebel besuchte Herr Kurt mit den 3/4ern die Einrichtung und nutze deren vorhandene Druckpresse, um mit den Kindern ihre eigenen T-Shirts zu bedrucken und zu verzieren. Nachdem die anfängliche Schwierigkeit der passenden Motivausfall überwunden wurde, zeichneten die Ferienkinder ihre Symbole und schnitten diese aus, bevor es ans Positionieren und Bedrucken (Pressen) ging.

Da das Thema „Mode“ nicht nur das Entwerfen und Tragen von Kleidung beinhaltet, sondern auch den Bereich der Accecoires umschließt, durfte ein passendes Angebot nicht fehlen. In diesem Sinne designten die Ferienkinder ihre eigenen Filzschlüsselanhänger. Nachdem sie eine Grundfarbe gewählt hatten, entschiedenen sie sich für eine oder mehrere Farben für die nötigen Zierelemente. Diese zeichneten sie zunächst auf einem dünneren Stück Filz an, um sie im Anschluss akkurat auszuschneiden. Der Kreativität waren hierbei keine Grenzen gesetzt und so entstanden die verschiedensten Elemente, vom Regenbogen bis hin zur Gewitterwolke. Nachdem die Elemente ausgeschnitten und mit dem dicken Filzband vernäht waren, kam der große Moment, das Anbringen der Schließe. Die Kinder verpressten die Schließe mit der Zange und hielten direkt im Anschluss ihren fertigen Schlüsselanhänger stolz in den Händen. Auch die AU-Feriengruppe stellte eigene Schmuckstücke her. So wurden Halsketten mit Perlen verziert, Armbänder designt oder aber ebenfalls ein bunter Schlüsselanhänger entworfen. Mit viel Kreativität und Geduld kreierten die Mädchen und Jungen facettenreiche Unikate.

Beim Angebot „Papier-Modedesigner“ von Herrn Hauser wurde der Pavillon zur Designerwerkstatt, in der sich die Kinder der AU-Klassen in junge, kreative Modedesignerinnen und Modedesigner verwandelten. Nach einer kurzen Einführung in das Thema legten die Kinder direkt los: Zunächst schnitten die Kinder ihr „Papp-Model“ aus einer Vorlage aus. Dies erforderte sehr viel Feingefühl, da man an einigen Stellen der Vorlage sehr filigran mit der Schere umgehen musste. Im Anschluss überlegten sich die Kinder, ob sie Frühling-, Sommer-, Herbst oder Wintermode entwerfen möchten. Die meisten entschieden sich – voller Vorfreude – für einen Sommerlook. Nun konnten die Kinder entweder bereits vorgefertigte Kleidungsvorlagen ausmalen oder komplett eigene Kleidungsstücke entwerfen. Nachdem alle Kinder fertig waren, stellten sie sich ihre Ergebnisse gegenseitig vor und sprachen über Unterschiede und Gemeinsamkeiten ihrer Kleidungsstücke.“

In der Turnhalle erwartete die Ferienkinder ein vielseitiges Bewegungsprogramm. Von bekannten Klassikern bis hin zu neuen unterhaltsamen Spielen war alles dabei. Beim Pantomime-Spiel und der Modenschau schlüpften die Mädchen und Jungen in unterschiedliche Rollen, was zu viel Freude führte. Am letzten Tag verwandelte sich die Turnhalle in einen großen Dschungel in dem die Gruppe unterschiedlichste Bewegungsformen erprobten und im Anschluss noch das Affen-Fangspiel spielten.

Schon jetzt freuen wir uns auf die kommenden Osterferien, die unter dem Motto „Theater“ stehen werden.

Die Weihnachtszeit verging wie im Flug und auch das neue Jahr kam schneller als erwartet. Wir hoffen, dass alle Familien die Weihnachtsferien genießen konnten und gut ins Jahr 2022 gestartet sind.

In der vergangenen Ferienbetreuung begleitete das Thema „Körper und Geist“ die Kinder durch den Ferienalltag. Beim Boxangebot von Hayri Kurt merkten die Kinder schnell, dass sich bei den Mädchen und Jungen über den Zeitraum der Pandemie viel Energie angestaut hat. Was hilft da besser, als dieser Energie freien Lauf zu lassen und mal ordentlich Dampf abzulassen und den Kopf freizubekommen. Nachdem grundlegende Begrifflichkeiten und Regeln besprochen wurden, erprobte die Gruppe verschiedene Boxtechniken. Anfangs hatten die Ferienkinder noch Schwierigkeiten mit der Koordination, verinnerlichten die Bewegungsabläufe jedoch immer besser und wurden mit der Zeit sicherer. Den Kindern bereitete es einen riesen Spaß ihr Durchhaltevermögen und ihre Kraft unter Beweis zu stellen. Schnell merkten Sie jedoch auch, dass Boxen eine schweißtreibende Angelegenheit sein kann, bei der man zudem fokussiert sein muss.

Etwas ruhiger ging es beim Angebot von Rolf Haller zu, der mit den Ferienkindern verschiedene Kartentricks einstudierte. Hier waren eine Menge Fingerfertigkeit und Konzentration gefragt. Damit die Kinder ihr Publikum mit ihren Fähigkeiten in Erstaunen versetzen konnten. Die Kinder erlernten verschiedene Techniken, um die richtige Karte, gezogen von einem Freiwilligen, zu erraten. Da die Kinder sehr viel Interesse und Ausdauer zeigten, beherrschten sie schließlich ihre Tricks und konnten die Anderen damit verzaubern.

Beim Angebot „Memory“ gilt es Bilderpaare aus einer Vielzahl an Karten, die auf dem ganzen Tisch verteilt sind, zu bilden. Jedoch sind die meisten Memoryspiele sehr ähnlich und zeigen meist die gleichen Motive. So wollten wir unsere eigenen Memoryspiele gestalten. Die Kinder zeigten viel Einsatz und Kreativität beim Gestalten jeder einzelnen Karte. Die Kunst lag nicht nur darin, die einzelnen Karten ansprechend zu gestalten, sondern diese kreative Leistung auf der nächsten Karte zu wiederholen.  Die Kinder zeigten sehr viel Einsatzbereitschaft und freuten sich schließlich über ihre eigenen Spiele, die sie dann auch gemeinsam testeten.

Im Laufe des Tages hatten die Ferienkinder zudem die Möglichkeit, es sich gemütlich zu machen, in der passend zum Thema vorbereiteten Bücherkiste zu stöbern und sich neues Wissen rund um den Körper anzueignen.

Die Möglichkeit, Körper und Seele in Balance zu bringen bot sich den Ferienkindern beim Yoga-Angebot mit Laurens Levin. Die Mädchen und Jungen lernten verschiedene Asanas kennen und steigerten damit ihre Beweglichkeit und Kraft. Die Durchführung fließender Bewegungsabläufe erforderte Geduld und Konzentration, um damit zu sich selbst zu finden und das innere Gleichgewicht zu erlangen.

 

In einem weiteren Angebot wurde das Thema „Sinne“ mit den Kindern aufgegriffen und gemeinsam besprochen. Was sind Sinne? Welche gibt es und wofür sind diese gut? Gemeinsam gingen die Ferienkinder diesen Fragen nach und erprobten was geschieht, wenn man sich auf einen Sinn besonders konzentriert. Passend zur Weihnachtszeit konnten die Kinder den Duft und Geschmack verschiedener Gewürze intensiv wahrnehmen und versuchen zu erraten.

 

Viel zu schnell ging auch diese abwechslungsreiche Ferienzeit zu Ende.

Wir freuen uns schon jetzt auf die kommenden Faschingsferien, die unter dem Motto „Mode“ stehen.

 

 

Die vergangenen Herbstferien beschäftigten sich mit einer Vielzahl von Dingen, die einem zum Thema Ritter einfallen. Was da natürlich nicht fehlen darf, ist ein eigenes Ritterschwert. Dieses bastelten sich die Ferienkinder aus hartem Karton. Das Angebot kam bei der Gruppe sehr gut an und es entstanden verschiedene Schwertvariationen. So war von langen Schwertern bis hin zu piratenähnlichen Dolchen alles dabei.

Des Weiteren fanden in der Turnhalle Ritterspiele statt. Das beginnende Ziel der Burg-Belagerung gewannen die Prinzessinnen für sich. Beim Ritterparcours stellten sich die Mädchen und Jungen anschließend verschiedenen motorischen Herausforderungen. Doch das Klettern, Springen und Balancieren absolvierten die Ferienkinder mit viel Freude und höchster Motivation. Als Abschluss gab es noch einen Mattenkampf, wobei die „verletzten“ Ritter ins Lazarett transportiert werden mussten.

Beim Angebot „Tonen“ lernten die Kinder den Umgang mit Modelliermasse, um ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Nach anfänglichen Berührungsängsten mit dem Material überlegten sie sich, welche kreativen Dinge sie herstellen wollten. Passend zum Thema „Ritter“ bzw. „Mittelalter“ gestalteten die Ferienkinder verschiedene kleine Becher, Schüsseln oder Schalen. Aber auch ganze Rittertafeln wurden gestaltet und liebevoll mit Miniaturausgaben von Tellern, Tassen oder Speisen ergänzt. Den Abschluss des Angebotes bildete das farbliche Gestalten der kleinen Kunstwerke, bei dem die Kinder sehr viel Wert auf eine realistische Farbgebung ihrer Kunstwerke legten.

Das Highlight für die Kinder der 3. und 4. Klasse in den Herbstferien bildete eine Einführung in das „Historische Fechten“ mit dem langen Schwert. Uns ist es gelungen, die Fechtschule Gladiatores Stuttgart für dieses Angebot zu gewinnen. Zu Beginn konnten sich die Kinder einen Überblick über die verschiedenen Waffen des Mittelalters wie z.B. Einhandschwert, Langschwert, Dolf, Rapier etc. verschaffen und nachvollziehen, wie sich diese im Laufe der Zeit entwickelten. Im Anschluss durften die Kinder einen Blick auf ein Quellenbuch werfen, in dem die verschiedenen Techniken nicht nur erklärt, sondern auch mittels historischer Zeichnungen verdeutlicht werden. Nach einem kurzen Aufwärmen erprobten die Kinder verschiedene Schrittarten, die für das historische Fechten von Bedeutung sind. Im Anschluss erlernten die Kinder verschiedene Hiebe mit dem Schwert, wie z.B. den Scheitel- bzw. Mittelhau und den kontrollierten Umgang mit dem Schwert. Im Anschluss an die Soloübungen übten die Mädchen und Jungen das Erlernte mit einem Partner. Die Kinder waren hoch motiviert und zeigten sehr viel Konzentrations- und vor allem auch Durchhaltevermögen bei den teilweise komplexen Abläufen. Das Highlight bildete die feierliche Überreichung der Urkunden an die Kinder, die gezeigt hatten, was alles in ihnen steckt.

Am Mittwoch ging es für die Kinder der Klassen 3 und 4 auf historische Spurensuche in der Umgebung. Zu diesem Zweck machten sich die Kinder der Ferienbetreuung auf, die Ruinen der Burg Dischingen, vielen auch bekannt als „Räuberburg“, zu erkunden. Hochmotiviert und mit entsprechendem Proviant ausgestattet, machten sich die Kinder auf den Weg nach Weilimdorf, vorbei am Waldheim hin zur Ruine der Burg. Dort angekommen wurde erst einmal ausgiebig gevespert und dann spielerisch die Burg erkundet. Die Fantasie der Kinder wurde gefordert als sie sich vorstellten, wie die Burg damals aussah und wie die Menschen damals hier gelebt haben. Auf dem Rückweg konnten die Kinder noch einen Zwischenstopp auf der Jugendfarm machen, um dann müde aber glücklich zurück an der Schule anzukommen.

Denselben Ausflug unternahmen die Kinder der AU-Klassen am Donnerstag. Der lange, nasskalte Marsch zur berüchtigten Räuberburg forderte alle Ferienkinder sowohl konditionell als auch mental ziemlich heraus. Mit großem Jubel entdeckten die Kinder deshalb schließlich die Burgruine. Eine Hochachtung vor der Leistung der Feriengruppe, die ganze 9 km ohne Pause bewältigten.

Das bunte und vielseitige, mittelalterliche Ferienangebot entsprach nicht nur dem Bewegungsdrang der Kinder, sondern lieferte zudem viel Wissenswertes rund um das Thema „Ritter und ihre Lebenswelt“. Es hat allen viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon jetzt auf die Ferienbetreuung in den Weihnachtferien.

Die vergangenen Sommerferien standen unter dem Ferienmotto: „Alles was schwimmt, Experimente mit Wasser“

An Wasser hat es uns diesen Sommer wahrlich nicht gefehlt, als zahlreiche Regenschauer und Gewitter auch das Gelände der Maria Montessori Schule heimsuchten.

Umso kostbarer waren all die Tage, an denen die Sonne schien und es die Ferienkinder unter anderem nach draußen zog. Das wohl größte Highlight der Sommerferien bildete die Wasserolympiade, bei der verschiedene Disziplinen gemeistert werden mussten. Dazu zählten unter anderem der Wassertransport, der Biathlon, der Wasserbomben-Weitwurf und die Wasserrutsche.

Die Kinder hatten großen Spaß an der Olympiade und zeigten vollen Einsatz. Trotz motorisch hoher Anforderungen bewältigten die Ferienkinder alle Stationen mit Bravour.

An Tagen mit weniger sommerlichen Temperaturen, verlagerten sich die sportlichen Spiele in die Turnhalle. Hier lernten die Mädchen und Jungen anhand eines vorbereiteten Bewegungsparcour verschiedene olympische Disziplinen kennen und verbesserten ihre Fähigkeiten beim Springen, Laufen, Werfen und Schwingen.

Ebenfalls besuchten uns in der Ferienbetreuung der Mobifant sowie Herr Schick vom Tischtennisverein, die mit ihren Angeboten noch mehr Abwechslung in das Ferienprogramm brachten.

In der ersten Woche unternahmen die Ferienkinder einen Ausflug zum schönen Killesberg. Das Herumtollen auf dem Wasserspielplatz sowie der abenteuerliche Aufstieg auf den Killesbergturm bereitete den Kindern große Freude.

Bei der Herstellung ihrer eigenen Lavalampe beobachteten die Ferienkinder das Zusammenspiel von Wasser und Öl. Jedes Kind erhielt zu Beginn eine eigene Glasflasche, in die es nach Belieben die verschiedenen Flüssigkeiten einfüllte und auf diese Weise individuell gestaltete. Ein besonderer Effekt bildete die Brausetablette, die zum Schluss von den Ferienkindern in ihre Flaschen gegeben wurden. Das Gemisch wirbelte sich auf und trennte sich im Anschluss wieder. Die Gruppe freute sich darüber, ihre eigene Lavalampe mit nach Hause nehmen zu dürfen.

Erste Angelerfahrungen sammelten die Ferienkinder der Maria Montessori Schule, bei ihrem selbst hergestellten Spiel. Hierfür schnitten sie bunte Papierfische aus, die sie laminierten und mit einem Magneten versahen. Anschließend gestalteten die Kinder einen Teich und stellten ihre eigenen Angeln her bevor es losging.

Angebot „Piraten“

„Sommer, Sonne, Strand und Meer“, wer wünscht sich da nicht gerne in die Karibik mit ihren vielen kleinen Inseln und Atollen. Nicht erst seit dem ein Pirat mit zweifelhaftem Renommee und kreativen Problemlösungen in diversen Filmen über das Leben in der Karibik erzählte, wissen wir, dass es in diesem Gebiet Piraten gab. In diesem Angebot lernten die Kinder die verschiedenen Arten der Piraterie im Laufe der Geschichte kennen und waren sehr erstaunt, dass es auch schon in der Antike eine Form der Piraterie gab. Natürlich fanden die Kinder die Details über Piraten wie Edward Teach, auch Blackbeard genannt, Francis Drake oder auch Anne Bonny, eine der wenigen weiblichen Piraten, höchst interessant und stellten entsprechend viele Fragen. Große Verwunderung löste bei den Kindern der Fakt aus, dass es auch in Deutschland Piraten gab -allen voran der berühmte Klaus Störtebecker und die Vitalienbrüder / Likedeeler. Doch grau ist alle Theorie und so entwarfen die Ferienkinder ihre eigenen Piratenflaggen und brachten neben klassischen Elementen auch ihre eigene Kreativität ein, um möglichst schaurige und doch auch bunte Piratenflaggen zu entwerfen.  Was wäre aber ein Pirat ohne sein Boot? Die Kinder lernten beim Bauen eines gemeinsamen oder eigenen Schiffes die verschiedenen Details von historischen Segelschiffen kennen und wieso man Steine im Rumpf brauchte. Das vermittelte Wissen setzen die Kinder dann bei ihren eigenen kreativen Interpretationen eines Segelschiffes um und so entstanden einzigartige bunte Windjammer.

Gerade im Sommer und bei großer Hitze ist es wichtig, genügend zu trinken. Aus diesem Grund freuten sich die Kinder der Ferienbetreuung, ihre eigenen Cocktails zusammenzustellen. Zuerst lernten die Kinder einzelne Zutaten kennen, die ihnen zur Verfügung standen. Vom klassischen Apfelsaft bis hin zum Bitterorangensirup waren alle Geschmäcker von süß, über fruchtig bis hin zu sauer vertreten und luden zum Experimentieren ein. Frei von allen Vorgaben erprobten die Kinder ihre Mixkünste und kreierten eigene Rezepte, die sie schriftlich festhielten und immer wieder variierten, bis sie die für sie schmackhafteste Zusammenstellung fanden. Auch bei den individuellen Namen wurden die Kinder kreativ und so entstanden Cocktails namens „SauerBlau, Appleberry oder Dracula“. Viele Ferienkinder empfanden die anschließende Chocktail-Pary als Krönung, wobei sie in die Rolle des Gastronomen schlüpften, die anderen mit ihren Kreationen verwöhnten und das Lob für ihre Kreativität erhielten.

Als die Temperaturen wieder stiegen, bereiteten die Ferienkinder bei Frau Ornth ihr eigenes Eis zu, dass sie anschließend bei Sonnenschein und gemütlicher Atmosphäre genossen. Das Endprodukt aus Zitrone, Joghurt und Sahne war mehr als lecker und die Kinder freuten sich über diese süße Abkühlung. Gleichzeitig konnten sie die vergangene Ferienbetreuung Revue passieren lassen und sich auf das kommende Schuljahr freuen.

Für weitere Abkühlung sorgten Kühlpads, welche die Gruppe selbst herstellen konnten. Den Mädchen und Jungen gefiel es besonders, dass sie für die Füllung ihre Lieblingsfarben auswählen konnten.

Schon jetzt freuen wir uns auf das neue Schuljahr und die Herbstferien, die unter dem Motto „Ritter“ stehen.