Ferienprogramm

 

Das Schuljahr neigt sich dem Ende und auch die Pfingstferien haben wir bereits hinter uns gelassen. Nach langer Zeit konnte die Ferienbetreuung endlich wieder gemischt für alle Kinder im Pavillon stattfinden und die Mädchen und Jungen konnten dadurch zwischen mehreren Angeboten wählen. In der vergangenen Ferienbetreuung drehte sich alles rund um das Thema „Rollen“.

 

So setzten sich die Ferienkinder mit klassischen Murmelspielen auseinander. Erstaunt waren sie, wie alt das Spiel mit Murmeln ist. Mit großer Begeisterung übten sie sich im Verlauf des Angebots darin, ihre eigenen Murmeln möglichst gut zu positionieren oder ins Ziel zu spielen. Gefragt waren neben einer kleinen Portion Glück auch die Konzentration und die Koordination. Auf diese Weise konnten die Kinder an ihren Fähigkeiten üben, ohne dass der Spaß zu kurz gekommen wäre.

 

Im Ferienangebot der Murmelbahn konnten die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen und die, in der Schule vorhandene Murmelbahn, ausgiebig nutzen. Gemeinsam erarbeiteten sie sich zudem ihre ganz eigene kreative Murmelbahn. Es wurden Ideen entworfen, getestet und gegebenenfalls überarbeitet. Im Konstruieren der Murmelbahn lernten die Kinder, die Vor- und Nachteile der verschiedenen Bauweisen kennen und umzusetzen. Besonders faszinierend für die Kinder waren Konstruktionen mit Richtungswechsel, starkem Gefälle oder großen Höhenunterschieden. Die Zeit verging wie im Flug und die Ferienkinder erfreuten sich am Ende des Angebotes über ihre farbenfrohe, kreative aber vor allem selbstgebaute Murmelbahn.

 

Beim Cross Boccia ging es darum, die eigenen „Kugeln“ möglichst nahe an die Zielkugel zu werfen. Die große Herausforderung für die Kinder bestand also darin, die eigene Kraft richtig einzuschätzen und den richtigen Abwurfwinkel zu finden. Nach einigen Übungen konnte der Wettkampf beginnen und die Kinder bewiesen echten Teamgeist, freuten sich aber auch über die Leistungen des anderen Teams. Eine Besonderheit beim Cross Boccia ist, dass die Spieler sich mit dem Spiel weiterbewegen und so der gesamte Sportplatz zum Spielfeld wird. Beim französischen Pendant zum Boccia, dem Boule, lernten die Kinder, das beim Cross Boccia Geübte, auf ein anderes Spiel zu übertragen. Die Kinder nutzen die Sprung­grube als Spielfeld. Nun mussten sie zielgenau werfen, da die Kugeln, anders als beim Boccia, meist am Landepunkt liegen blieben. Nach kurzer Umgewöhnung stellten die Kinder ihre Zielgenauigkeit unter Beweis und der Spielleiter musste zunehmend genau nachmes­sen, welche Kugel dem Ziel tatsächlich am nächsten lag.

 

In einem anderen Angebot stellten die Schüler und Schülerinnen ihre eigenen Flummis her, denn das Spielen damit macht nicht nur Spaß, sondern fördert auch die Motorik und die Koordination. Zur Herstellung vermischten die Ferienkinder zunächst Silikon und Speisestärke zu einer teigartigen Masse. Die Herausforderung bestand hierbei darin, die Komponenten zu mischen, ohne dass alles an den Handschuhen kleben blieb. Trotzdem gelang es allen Kindern, eine Rohmasse zu erstellen, die es im Anschluss individuell zu gestalten galt. Hierzu nutzten die Kinder Lebensmittelfarbe und vermischten sie mit ihrer Rohmasse. So entstanden die verschiedensten bunten kleinen Kugeln. Nachdem die Masse getrocknet war, konnten die Flummis auf ihre Sprungfähigkeit getestet und dann gespielt werden.

 

Bewegungsfreudig ging es beim Angebot „Ballsportarten aus aller Welt“ zu. Los ging es mit der beliebtesten Sportart weltweit, natürlich dem Fußball. Diesmal ging es jedoch mehr um das soziale Miteinander als um das Spielen selbst. Durch Übungen wie Doppelpass-Spiel oder auch den Ball in der Luft zu halten, waren alle teilneh­menden Kinder aufeinander angewiesen. Sie mussten miteinander kommunizieren und Abläufe absprechen, damit sie die Übungen gemeinsam meistern konnten. Die Gruppenat­mos­phäre war sehr angenehm, die Ferienkinder bauten sich gegenseitig auf und motivierten sich, wenn jemand es nicht gleich geschafft hat. Beim Handball und beim Basketball war dies schon schwieriger. Die meisten mussten sich erstmal mit den Spielregeln vertraut machen, um sich dann auf das Spiel bzw. auf das Team einzulassen. Dennoch freuten sich die Kinder über die Aktionen mit dem Ball.

 

Beim nächsten Ballangebot stellten interessierte Mädchen und Jungen ihre eigenen Antistressbälle her. Zuerst bekam jedes Kind einen Luftballon, den es mit Reis zu befüllen galt. Dies entpuppte sich zu Beginn als motorische Herausforderung für die Kinder, bei der einige Reiskörner zu Boden fielen. Mit der Zeit und mehreren Versuchen gelang es den Kindern zunehmend besser, ihren Luftballon zu befüllen. Als sie den Dreh raushatten, ging alles auch gleich viel schneller. Nachdem der erste Luftballon gefüllt war, erhielten die Ferienkinder einen weiteren Luftballon. Dieser wurde am Hals getrennt und anschließend über den gefüllten Luftballon gestülpt. Am Ende konnten die Antistressbälle noch kreativ gestaltet und verziert werden. So entstanden lustige Gesichter und vielfältige Muster.

 

Besonders gut kam bei den Kindern auch das Angebot der Modellautos an. Als die Kinder jedoch die Bausätze der Modellautos öffneten, fielen ihnen erstmal einige Kleinteile entgegen und auf dem Tisch sah es sehr chaotisch aus. Zum Glück war eine gute Anleitung dabei und so konnten die Ferienkinder die Autos Schritt für Schritt zusammenbauen. Zuerst setzten die Schüler und Schülerinnen den Motor aus mehreren Zahnrädern, einer Kurbelwelle und dem Gehäuse zusammen. Anschließend kümmerten sie sich um die Karosserie des Autos. Hierbei wurden bereits vorgefertigte Holzteile zusammengeklebt- und gesteckt, sodass ein schnittiger Sportwagen entstand. Nun wurde der Motor eingebaut und mit der Solarzelle verbunden, ehe zum Abschluss noch die Reifen aufgezogen wurden. Nachdem der Kleber vollständig trocken war, konnten die kleinen Ingenieure mit Stiften ihrem Rennwagen noch einen coolen Look verpassen. Da das Wetter die kompletten Ferien über sehr schön war, war es den Kindern möglich, ihre Modellautos ausgiebig zu testen.

 

Schmackhaft ging es beim Angebot Energiebällchen zu. Mit Freude und Fleiß schnitten die Kinder alle Zutaten klein, die als Grundlage der Bällchen diente. Anschließend wählten die Kinder ihre Zutaten aus einem Angebot frei aus und kreierten aus unterschiedlichen Zusammensetzungen verschiedene Geschmacksrichtungen. So konnten je nach Geschmack verschiedene Zutaten vermischt und eigene Rezeptideen verwirklicht werden. Selbstbewusst vermischten die Kinder Verschiedenes miteinander und kosteten anschließend die süßen Häppchen. Die strahlenden Augen der Kinder bewiesen, wie lecker es allen geschmeckt hat.

So schnell sie gekommen sind, so schnell gingen sie auch vorbei: Die vergangenen Osterferien standen bei uns unter dem Motto „Alles rund um das Thema Theater“. Den Auftakt für unser Ferienthema bildeten die zwei Tage mit unseren externen Theater-PädagogInnen, Lisa und Houédo. Diese begeisterten die Kinder sowohl auf Deutsch als auch auf Französisch für das Theaterspielen. Sie führten intensive spielerische Übungen zur Körperbeherrschung, Merkfähigkeit und Wahrnehmung im Raum mit den Kindern durch und luden die Mädchen und Jungen durch Mitmach-Geschichten dazu ein, selbst aktiv zu werden. Den Abschluss des Workshops bildete das Malen eines anderen Kindes mit geschlossenen Augen. Wir sind froh, dass wir Lisa und Houédo für unser Ferienprogramm gewinnen konnten.

Im Rahmen des Ferienangebotes „Schattentheater“, zeigten die Kinder der Klassen 3/4immense Kreativität und ein außerordentliches Geschick beim Herstellen der selbst erdachten Figuren und Requisiten. Am Ende stand dann die Aufführung einer eigens kreierten Geschichte an. So wurde das Märchen von „Rapunzel“ neu erdacht und eine Geschichte von „Gut und Böse“ in einen ritterlichen Rahmen verpackt. Die Mädchen und Jungen probten dafür ausgiebig und auch das Lampenfieber legte sich bei der Vorstellung schnell.

Auch die Kinder der ersten und zweiten Klassen gingen diesem Angebot nach, setzten es jedoch in anderer Art und Weise um. So startete das Angebot „Schattentheater“ zunächst mit dem Bau der kleinen Bühnen. Hierzu verwendeten die Kinder Schuhkartons, deren Böden ausgeschnitten und mit Seidenpapier beklebt wurden und so später als Projektionsfläche dienten. Nun konnten sich die Kinder eigene Geschichten ausdenken und dazu passende Bühnenbilder und Schauspielfiguren aus schwarzem Tonpapier entwerfen. Da die Kinder untereinander immer wieder im regen Austausch waren, entwarfen fast alle Kinder Figuren zum Thema Märchen. So entstanden Ritter, Prinzessinnen, Drachen und Burgen, die im Anschluss und mit Hilfe einer Lichtquelle, die von hinten auf die kleine Bühne gerichtet wurde, ihren großen Schattentheater-Auftritt hatten..

Auch konnten die Ferienkinder eigene Fingerpuppen nähen, die sie aus verschiedenen Stoffen ausschnitten. Anschließend nähten die Jungen und Mädchen ihren Figuren Augen, Nase, Mund und Ohren auf und verzierten ihre Kreationen noch mit verschiedenen Details. Mit den selbst hergestellten Fingerpuppen erprobten die Kinder kleine Theaterstücke, schlüpften in unterschiedliche Rollen und tauschten Ideen aus.

Beim Improvisationstheater machte die Feriengruppe zunächst ein paar Spiele zur Auflockerung, bevor es ans Eingemachte ging. Durch verschiedene pantomimische Aufgaben verloren die Kinder allmählich ihre Nervosität vor dem „im Mittelpunkt stehen“. Auch die „Gurgel-Lieder“ führten zu einer heiteren Stimmung und lockerten die Atmosphäre. Anschließend wurden die Ferienkinder selbst kreativ und improvisierten verschiedene Szenen. Lediglich eine Ausgangsituation wurde zugelost, aus dieser die Kinder dann in Paaren ein etwa 2-3-Minütiges Schauspiel erstellten. Das machte Spaß und es wurde viel gelacht.

Neben diesen Angeboten hatten die Kinder zudem die Möglichkeit zum Spielen, Ausruhen, Malen und Basteln. Das Herstellen von verschiedenen Bügelperlformen stand  hoch im Kurs. Über die ganze Osterferienbetreuung hinweg, nutzten die Kinder das tolle Wetter, um  freitags auf den Spielplatz zu gehen. Als Ferienabschluss gab es für die Kinder noch ein leckeres Eis und schon war die Woche um.

Wir freuen uns schon jetzt auf die kommenden Pfingstferienbetreuung  zum Thema „alles was rollt“ und auf  alle Kinder, die daran teilnehmen werden.

Die vergangenen Faschingsferien standen unter dem Motto „Alles rund um das Thema Mode“.  Passend dazu findet derzeit  die Mode-Mitmachausstellung „Ran an den Stoff“ im Jungen Schloss statt, die wir mit den Ferienkindern besuchten. Wir waren sehr glücklich darüber, dass wir nach langer Zeit wieder einen Ausflug unternehmen konnten. Im Jungen Schloss angekommen, konnten die Mädchen und Jungen anhand vieler interaktiver Stationen das Thema „Mode“ erleben und lernten dabei Verschiedenes über die Funktion von Kleidung. Ist diese zum Beispiel praktisch, schick oder sogar lebensrettend? Weiter entdeckten die Kinder ganz unterschiedliche Stoffe, deren Herkunft, Produktion und Pflege. Als krönenden Abschluss konnten die Ferienkinder noch ihren eigenen Stoffbeutel bedrucken. Bei schönem Wetter ging dir Gruppe anschließend noch auf den Spielplatz.

Auch vor Ort hatten die Ferienkinder die Möglichkeit, an verschiedenen Angeboten teilzunehmen. In Kooperation mit dem KJH-Giebel besuchte Herr Kurt mit den 3/4ern die Einrichtung und nutze deren vorhandene Druckpresse, um mit den Kindern ihre eigenen T-Shirts zu bedrucken und zu verzieren. Nachdem die anfängliche Schwierigkeit der passenden Motivausfall überwunden wurde, zeichneten die Ferienkinder ihre Symbole und schnitten diese aus, bevor es ans Positionieren und Bedrucken (Pressen) ging.

Da das Thema „Mode“ nicht nur das Entwerfen und Tragen von Kleidung beinhaltet, sondern auch den Bereich der Accecoires umschließt, durfte ein passendes Angebot nicht fehlen. In diesem Sinne designten die Ferienkinder ihre eigenen Filzschlüsselanhänger. Nachdem sie eine Grundfarbe gewählt hatten, entschiedenen sie sich für eine oder mehrere Farben für die nötigen Zierelemente. Diese zeichneten sie zunächst auf einem dünneren Stück Filz an, um sie im Anschluss akkurat auszuschneiden. Der Kreativität waren hierbei keine Grenzen gesetzt und so entstanden die verschiedensten Elemente, vom Regenbogen bis hin zur Gewitterwolke. Nachdem die Elemente ausgeschnitten und mit dem dicken Filzband vernäht waren, kam der große Moment, das Anbringen der Schließe. Die Kinder verpressten die Schließe mit der Zange und hielten direkt im Anschluss ihren fertigen Schlüsselanhänger stolz in den Händen. Auch die AU-Feriengruppe stellte eigene Schmuckstücke her. So wurden Halsketten mit Perlen verziert, Armbänder designt oder aber ebenfalls ein bunter Schlüsselanhänger entworfen. Mit viel Kreativität und Geduld kreierten die Mädchen und Jungen facettenreiche Unikate.

Beim Angebot „Papier-Modedesigner“ von Herrn Hauser wurde der Pavillon zur Designerwerkstatt, in der sich die Kinder der AU-Klassen in junge, kreative Modedesignerinnen und Modedesigner verwandelten. Nach einer kurzen Einführung in das Thema legten die Kinder direkt los: Zunächst schnitten die Kinder ihr „Papp-Model“ aus einer Vorlage aus. Dies erforderte sehr viel Feingefühl, da man an einigen Stellen der Vorlage sehr filigran mit der Schere umgehen musste. Im Anschluss überlegten sich die Kinder, ob sie Frühling-, Sommer-, Herbst oder Wintermode entwerfen möchten. Die meisten entschieden sich – voller Vorfreude – für einen Sommerlook. Nun konnten die Kinder entweder bereits vorgefertigte Kleidungsvorlagen ausmalen oder komplett eigene Kleidungsstücke entwerfen. Nachdem alle Kinder fertig waren, stellten sie sich ihre Ergebnisse gegenseitig vor und sprachen über Unterschiede und Gemeinsamkeiten ihrer Kleidungsstücke.“

In der Turnhalle erwartete die Ferienkinder ein vielseitiges Bewegungsprogramm. Von bekannten Klassikern bis hin zu neuen unterhaltsamen Spielen war alles dabei. Beim Pantomime-Spiel und der Modenschau schlüpften die Mädchen und Jungen in unterschiedliche Rollen, was zu viel Freude führte. Am letzten Tag verwandelte sich die Turnhalle in einen großen Dschungel in dem die Gruppe unterschiedlichste Bewegungsformen erprobten und im Anschluss noch das Affen-Fangspiel spielten.

Schon jetzt freuen wir uns auf die kommenden Osterferien, die unter dem Motto „Theater“ stehen werden.

Die Weihnachtszeit verging wie im Flug und auch das neue Jahr kam schneller als erwartet. Wir hoffen, dass alle Familien die Weihnachtsferien genießen konnten und gut ins Jahr 2022 gestartet sind.

In der vergangenen Ferienbetreuung begleitete das Thema „Körper und Geist“ die Kinder durch den Ferienalltag. Beim Boxangebot von Hayri Kurt merkten die Kinder schnell, dass sich bei den Mädchen und Jungen über den Zeitraum der Pandemie viel Energie angestaut hat. Was hilft da besser, als dieser Energie freien Lauf zu lassen und mal ordentlich Dampf abzulassen und den Kopf freizubekommen. Nachdem grundlegende Begrifflichkeiten und Regeln besprochen wurden, erprobte die Gruppe verschiedene Boxtechniken. Anfangs hatten die Ferienkinder noch Schwierigkeiten mit der Koordination, verinnerlichten die Bewegungsabläufe jedoch immer besser und wurden mit der Zeit sicherer. Den Kindern bereitete es einen riesen Spaß ihr Durchhaltevermögen und ihre Kraft unter Beweis zu stellen. Schnell merkten Sie jedoch auch, dass Boxen eine schweißtreibende Angelegenheit sein kann, bei der man zudem fokussiert sein muss.

Etwas ruhiger ging es beim Angebot von Rolf Haller zu, der mit den Ferienkindern verschiedene Kartentricks einstudierte. Hier waren eine Menge Fingerfertigkeit und Konzentration gefragt. Damit die Kinder ihr Publikum mit ihren Fähigkeiten in Erstaunen versetzen konnten. Die Kinder erlernten verschiedene Techniken, um die richtige Karte, gezogen von einem Freiwilligen, zu erraten. Da die Kinder sehr viel Interesse und Ausdauer zeigten, beherrschten sie schließlich ihre Tricks und konnten die Anderen damit verzaubern.

Beim Angebot „Memory“ gilt es Bilderpaare aus einer Vielzahl an Karten, die auf dem ganzen Tisch verteilt sind, zu bilden. Jedoch sind die meisten Memoryspiele sehr ähnlich und zeigen meist die gleichen Motive. So wollten wir unsere eigenen Memoryspiele gestalten. Die Kinder zeigten viel Einsatz und Kreativität beim Gestalten jeder einzelnen Karte. Die Kunst lag nicht nur darin, die einzelnen Karten ansprechend zu gestalten, sondern diese kreative Leistung auf der nächsten Karte zu wiederholen.  Die Kinder zeigten sehr viel Einsatzbereitschaft und freuten sich schließlich über ihre eigenen Spiele, die sie dann auch gemeinsam testeten.

Im Laufe des Tages hatten die Ferienkinder zudem die Möglichkeit, es sich gemütlich zu machen, in der passend zum Thema vorbereiteten Bücherkiste zu stöbern und sich neues Wissen rund um den Körper anzueignen.

Die Möglichkeit, Körper und Seele in Balance zu bringen bot sich den Ferienkindern beim Yoga-Angebot mit Laurens Levin. Die Mädchen und Jungen lernten verschiedene Asanas kennen und steigerten damit ihre Beweglichkeit und Kraft. Die Durchführung fließender Bewegungsabläufe erforderte Geduld und Konzentration, um damit zu sich selbst zu finden und das innere Gleichgewicht zu erlangen.

 

In einem weiteren Angebot wurde das Thema „Sinne“ mit den Kindern aufgegriffen und gemeinsam besprochen. Was sind Sinne? Welche gibt es und wofür sind diese gut? Gemeinsam gingen die Ferienkinder diesen Fragen nach und erprobten was geschieht, wenn man sich auf einen Sinn besonders konzentriert. Passend zur Weihnachtszeit konnten die Kinder den Duft und Geschmack verschiedener Gewürze intensiv wahrnehmen und versuchen zu erraten.

 

Viel zu schnell ging auch diese abwechslungsreiche Ferienzeit zu Ende.

Wir freuen uns schon jetzt auf die kommenden Faschingsferien, die unter dem Motto „Mode“ stehen.

 

 

Die vergangenen Herbstferien beschäftigten sich mit einer Vielzahl von Dingen, die einem zum Thema Ritter einfallen. Was da natürlich nicht fehlen darf, ist ein eigenes Ritterschwert. Dieses bastelten sich die Ferienkinder aus hartem Karton. Das Angebot kam bei der Gruppe sehr gut an und es entstanden verschiedene Schwertvariationen. So war von langen Schwertern bis hin zu piratenähnlichen Dolchen alles dabei.

Des Weiteren fanden in der Turnhalle Ritterspiele statt. Das beginnende Ziel der Burg-Belagerung gewannen die Prinzessinnen für sich. Beim Ritterparcours stellten sich die Mädchen und Jungen anschließend verschiedenen motorischen Herausforderungen. Doch das Klettern, Springen und Balancieren absolvierten die Ferienkinder mit viel Freude und höchster Motivation. Als Abschluss gab es noch einen Mattenkampf, wobei die „verletzten“ Ritter ins Lazarett transportiert werden mussten.

Beim Angebot „Tonen“ lernten die Kinder den Umgang mit Modelliermasse, um ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Nach anfänglichen Berührungsängsten mit dem Material überlegten sie sich, welche kreativen Dinge sie herstellen wollten. Passend zum Thema „Ritter“ bzw. „Mittelalter“ gestalteten die Ferienkinder verschiedene kleine Becher, Schüsseln oder Schalen. Aber auch ganze Rittertafeln wurden gestaltet und liebevoll mit Miniaturausgaben von Tellern, Tassen oder Speisen ergänzt. Den Abschluss des Angebotes bildete das farbliche Gestalten der kleinen Kunstwerke, bei dem die Kinder sehr viel Wert auf eine realistische Farbgebung ihrer Kunstwerke legten.

Das Highlight für die Kinder der 3. und 4. Klasse in den Herbstferien bildete eine Einführung in das „Historische Fechten“ mit dem langen Schwert. Uns ist es gelungen, die Fechtschule Gladiatores Stuttgart für dieses Angebot zu gewinnen. Zu Beginn konnten sich die Kinder einen Überblick über die verschiedenen Waffen des Mittelalters wie z.B. Einhandschwert, Langschwert, Dolf, Rapier etc. verschaffen und nachvollziehen, wie sich diese im Laufe der Zeit entwickelten. Im Anschluss durften die Kinder einen Blick auf ein Quellenbuch werfen, in dem die verschiedenen Techniken nicht nur erklärt, sondern auch mittels historischer Zeichnungen verdeutlicht werden. Nach einem kurzen Aufwärmen erprobten die Kinder verschiedene Schrittarten, die für das historische Fechten von Bedeutung sind. Im Anschluss erlernten die Kinder verschiedene Hiebe mit dem Schwert, wie z.B. den Scheitel- bzw. Mittelhau und den kontrollierten Umgang mit dem Schwert. Im Anschluss an die Soloübungen übten die Mädchen und Jungen das Erlernte mit einem Partner. Die Kinder waren hoch motiviert und zeigten sehr viel Konzentrations- und vor allem auch Durchhaltevermögen bei den teilweise komplexen Abläufen. Das Highlight bildete die feierliche Überreichung der Urkunden an die Kinder, die gezeigt hatten, was alles in ihnen steckt.

Am Mittwoch ging es für die Kinder der Klassen 3 und 4 auf historische Spurensuche in der Umgebung. Zu diesem Zweck machten sich die Kinder der Ferienbetreuung auf, die Ruinen der Burg Dischingen, vielen auch bekannt als „Räuberburg“, zu erkunden. Hochmotiviert und mit entsprechendem Proviant ausgestattet, machten sich die Kinder auf den Weg nach Weilimdorf, vorbei am Waldheim hin zur Ruine der Burg. Dort angekommen wurde erst einmal ausgiebig gevespert und dann spielerisch die Burg erkundet. Die Fantasie der Kinder wurde gefordert als sie sich vorstellten, wie die Burg damals aussah und wie die Menschen damals hier gelebt haben. Auf dem Rückweg konnten die Kinder noch einen Zwischenstopp auf der Jugendfarm machen, um dann müde aber glücklich zurück an der Schule anzukommen.

Denselben Ausflug unternahmen die Kinder der AU-Klassen am Donnerstag. Der lange, nasskalte Marsch zur berüchtigten Räuberburg forderte alle Ferienkinder sowohl konditionell als auch mental ziemlich heraus. Mit großem Jubel entdeckten die Kinder deshalb schließlich die Burgruine. Eine Hochachtung vor der Leistung der Feriengruppe, die ganze 9 km ohne Pause bewältigten.

Das bunte und vielseitige, mittelalterliche Ferienangebot entsprach nicht nur dem Bewegungsdrang der Kinder, sondern lieferte zudem viel Wissenswertes rund um das Thema „Ritter und ihre Lebenswelt“. Es hat allen viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon jetzt auf die Ferienbetreuung in den Weihnachtferien.