Ferienprogramm

 

In den Pfingstferien beschäftigten sich die Ferienkinder mit dem Thema „Alles was rollt“. Eine Murmelbahn, Filzbälle, Ballspiele, Solar- und Salzwasserautos und zwei tolle Kunstprojekte verwandelten die Ferien zu einer Zeit der Freude und Kreativität.

“Fischer Technik“ und „Murmelbahn“, diese Mischung kann ja nur gut werden. Zumal der Förder-verein der Maria Montessori Schule Hausen den Schulalltag und die Ferienbetreuung in diesem Schuljahr die „Fischertechnik – Angebote“ mit 200,00 Euro unterstützte. Die teilweise sehr kom-plexen Bauabschnitte wurden von allen Kindern, egal ob AU oder 3/4er Klassen gut bewältigt und so wuchs die neue, von den Kindern selbst ausgewählte, Murmelbahn von Tag zu Tag. Zwischen-durch konnten die Kinder auch ihre eigene Holzmurmelbahn entwerfen und bauen. Das Highlight war natürlich, als die Murmelbahn fertig war und die Kinder gebannt beobachteten, welche verworrenen Wege die Murmel nehmen konnte. Die Kinder waren mit vollem Eifer bei der Sache und können sich nun auch noch nach den Ferien an der Murmelbahn erfreuen.

Richtig viel Spaß machte den Kindern das Filzen von Kugeln, die diese zur Dekoration, als Kettenanhänger oder zum Spielen nutzen konnten. Es hieß: Sanft den Filz zupfen, diese Woll-bäusche danach in sehr warmes Seifenwasser tauchen, zu einer Kugel formen und rollen, rollen, rollen…..Die Kinder sahen, dass eine tennisballgroße Kugel ganz schön lange dauert, da man immer eine kleine Schicht anklebt und so lange rollen muss, bis sie gut hält und fest geworden ist.

Im Angebot „Spiele aus aller Welt“ wurde es mit Murmeln ganz schön bunt. Die Kinder tauchten diese in  flüssige Farben –  rot, grün, blau, gelb…und setzten die Murmel dann in einen Papp-karton mit weißem Papierboden. Rechts, links, vor, zurück und wieder von vorne… je nachdem, wie die Kinder dann den Pappkarton bewegten, malte die Murmel ein tolles Bild auf das Papier.

Die Kinder im Angebot Solar-und Salzwasserautos zeigten vollen Einsatz und Hingabe für die Technik. Das Zusammenbauen der Autos war zeitweise eine große Herausforderung, aber die Kinder ließen sich nicht beirren. Alle wollten ein bestmögliches Ergebnis erzielen. Dies gelang bei den Salzwasserfahrzeugen deutlich schneller, da die Kinder hier weniger Teile zusammensetzen mussten. Der Zusammenbau des Solarautos war etwas komplizierter. Aber die Kinder wollten es einfach schaffen und zeigten Geduld und Köpfchen. Nachdem dann alle Autos Probe gefahren sind und alle technischen Mängel behoben wurden, waren die Kinder doch sehr stolz.

Beim „Rollen mit dem eigenen Körper“ wiederholten und übten die Kinder die bekannte Rolle vorwärts und rückwärts, spielten einige neue Spiele  und erlernten neue komplexere Roll-techniken (Schräg-Rolle). Die dicken blauen Matten in der Turnhalle waren hier eine ideale Unterstützung, da die Kinder praktisch ohne  Anstrengung  abrollen konnten. Dank des sonnigen Wetters übten die Kinder auch im kühlen Schatten. Hier bot es sich an, draußen auf der Wiese zu üben und die natürliche schiefe Ebene des Geländes als Hilfe zu nutzen. Lustige Spiele wie Mausefalle, Körper drehen, Burgball, das Detektivspiel oder Eckenschleichen begleiteten die Ferienkinder dabei.

Artistisch wurde es im Laufkugelangebot. Um mit diesen laufen zu können, bedurfte es viel Koordination, Gleichgewicht und auch Mut, denn diese Kugeln sind schon ganz schön groß und somit hoch. Außerdem mussten die Akrobaten ja auch noch rückwärts laufen, so dass sich die Kugel dabei vorwärts bewegt. Einige Kinder standen zum ersten Mal auf dieser großen Artisten-kugel. Mit Hilfestellungen klappte es jedoch bei allen von Mal zu Mal besser. Es gab auch einige Laufkugelartisten und –Artistinnen, die sehr schnell alleine mit dieser Kugel in der Turnhalle liefen. Super, welch sportliche Kinder die MMGH hat.

Das Kunstprojekt von Susanne Wadle und Horst Jonescu von Wolff war mindestens so spannend wie die WM selbst. Die kreativen Jungen und Mädchen gestalteten über fünf Tage gemeinsam sechs Betonkugeln. Sand, Zement und Wasser. Auf ein richtiges Mischverhältnis kam es dabei an! Interessiert verfolgten die Kinder den Entstehungsprozess der Kugeln – und das Tolle – alle Ferienkinder hatten die Möglichkeit hier mitzugestalten. Wer hat denn schon mal in seiner Kindheit Beton angemischt und auf einen Bauträger angebracht? Die Künstlerin Susanne Wadle und das Budget der Maria Montessori Schule Hausen als Kulturschule machten dies möglich. Auf diesem Wege nochmal 1000 Dank für das prächtige Engagement der Künstlerin.

Bunt und fast schon meditativ arbeiteten die Kinder mit Frauke Löffler, unserer Mosaikkünstlerin. In diesem Angebot wurden die Mosaikbilder für die zweite Säule der Schule gelegt. Fische, Krabben, Seepferdchen und Meerjungfrauen werden bald am Eingang der Schule zu sehen sein. Wie stolz kann hier das ein oder andere Kind der Ferienbetreuung dann sein, wenn es sein Mosaikbild an der Säule findet. So eine feine und künstlerische Arbeit ist einfach nur ansprechend und ästhetisch.

Aber auch das bei den Kindern immer beliebtere Backangebot durfte nicht fehlen. Leckere Energiekugeln wurden geformt. Macht sie euch doch auch mal! Das geht ganz einfach: Hafer-flocken im Backofen anrösten, diese dann mit Honig, Nüssen und Trockenobst nach Belieben vermischen. Nun zu Kugeln formen. Achtung, sagen euch die Kinder aus meinem Angebot, es wird schon an den Fingern kleben, also nicht zu viel Honig nehmen.

Unser Ausflug zum Thema „Alles was rollt „ führte die Kinder ins VFB Stadion. Wow, und das kurz  vor der Weltmeisterschaft. Fußball ist ein großes Thema bei den Kindern, daher war es natürlich interessant hinter die Kulissen des Stadions zu blicken. Die Umkleidekabinen, die Duschen und die Gänge raus auf den Rasen!

In den Sommerferien werden die Kinder nochmals die Gelegenheit haben, diesen Ausflug mit der Ferienbetreuung zu machen. Und bis dahin ist es ja gar nicht mehr lange hin.

Dann geht sie los unsere Reise ins Abenteuerland!

 

 

 

 

Im Osterferienprogramm drehte sich alles rund um das Thema Theater. Theaterspielen, ein Theater basteln und ein Theater besuchen, das und noch vieles mehr waren die Angebote in     den Osterferien. Die Kinder waren begeistert dabei, wenn es darum ging, sich ein Angebot für den Ferientag auszusuchen! Improvisationstheater, Schminken, Schattentheater, Fingerpuppen nähen und das Theater im Karton stellten die Ferienkinder jeden Morgen vor die Qual der Wahl.

Das Angebot „Schminken“ war sehr gefragt. In Schminkbüchern konnten sich die Kinder eine Figur aussuchen oder auch eigene Ideen verwirklichen. Das Spannende war dann, dass sich immer zwei Kinder gegenseitig schminkten. Es war gar nicht so einfach, mit dem Pinsel ein Gesicht zu bemalen. Vielen Jungs gefiel die Möglichkeit, sich unterschiedlich zu frisieren und       so kamen sie auch auf die Idee, die Theater-schminke als Haarfarbe umzuwandeln. Am Ende waren schöne Schmetterlinge, Räuber, Tiger oder phantasievolle Feen zu erkennen.

Das Theater im Schuhkarton begann mit einer selbst ausgedachten Geschichte. Zu diesen Geschichten malten und bastelten die Ferienkinder Bühnenbilder und Schauspielfiguren aus Papier, und gestalteten    ihren Schuhkarton als Theaterbühne. Während die Ferienkinder an ihren Kartons, Figuren und Bühnenbildern bastelten, waren sie immer wieder auf Hilfe der Gruppe angewiesen. Zusammen war es einfacher!

Fingerfertigkeit war bei den Fingerpuppen gefragt. Aus bunten Filzstoffen nähten die Kinder verschiedene kleine Tiere, die sie sich über die Finger stülpen konnten. Mit ein paar Finger- bewegungen und ein paar Worten erweckten die Kinder die kleinen Tierpuppen zu Schauspielern, die kurze Szenen probten. Echt süß sind sie geworden die kleinen Schweinchen, Pinguine und Frösche.

Der Ausflug zu Thema Theater führte uns ins JES Theater nach Stuttgart. Hier waren ja schone einige der Ferienkinder und Erinnerungen an das Nesu’ah Projekt kamen bei den Kindern hoch. Plötzlich sprachen Sie Textzeilen des Stückes oder erzählten aufgeregt, dass sie ja schon einmal hier waren. Im JES Theater wird nicht nur gespielt, es gibt auch Workshops für Kinder, Lehrer und Erzieher. Solch einen Workshop besuchten unsere Ferienkinder. Sie waren begeistert. Danach hatten wir noch Einblick  in alle Räume des Hauses, was sehr interessant war.

Auch das Schattentheater fand Platz in einem Schuhkarton, war aber trotzdem ganz anders als das Theater im Karton. Das Schattentheater erzählte Geschichten, indem Schatten auf eine beleuchtete Fläche geworfen wurden. Für diese Schatten brauchte es Figuren aus Papier, die     vor eine Lichtquelle gehalten wurden. Die Ferienkinder nahmen als Lichtquelle verschiedene Taschenlampen und fertigten schöne Figuren aus Papier, mit welchen sie dann versuchten, eine Geschichte zu spielen.

Neben all den Theatergeschichten war, wie in allen Ferien, die Turnhalle sehr beliebt. Hier konnten die Kinder an den Ringen turnen und wie Tarzan schwingen, über den Kasten springen oder mit Rollbrettern fahren. Einige erfanden eine tolle Autowerkstatt aus Matten und durch Bänke abgetrennt. In dieser wurden Autos (Rollbretter) repariert und verliehen. In der Zwischen- zeit der Reparatur konnten die „Kunden“ eine Massage bekommen. Na, in diese Werkstatt würden sicherlich viele Menschen gerne gehen, ist das vielleicht die Geschäftsidee von morgen?! Und wie in jeden Ferien, waren die Kinder ganz versessen aufs Fußballspielen in der Turnhalle    auf die schönen großen Fußballtore. Also….dass sich die Kinder an der Montessori Grundschule Hausen zu wenig bewegen kann niemand behaupten.

Doch die Turnhalle ist nicht nur zum Turnen da. Auch Theater kann hier gespielt werden. Cinderellas`s Marionetten –Theater spielte exklusiv für die Ferienkinder das Stück: „Pumuckel, der frechste Kobold auf der Welt“. Natürlich hatten die Kinder auch die Gelegenheit am Ende die Marionetten genau aus der Nähe zu betrachten und hinter die Bühne zu gehen. An langen Fäden hingen hier die Marionetten, die eben noch von einem Puppenspieler bewegt wurden. Vor der Bühne stand die Puppenspielerin mit der Pumuckel-Marionette, welche die Kinder auch anfassen durften. Es war ein tolles Erlebnis. So toll wie die ganzen Ferien.

 

 

 

 

 

 

In den Winterferien lernten die Kinder der Ferienbetreuung  verschiedene Angebote zum Thema „Körper und Geist“ kennen.  Bei Yoga, Wing Tsun, Tai Chi und Knobelspielen erfuhren sie viel Wissenswertes zu ihrem Körper und ihrem Geist.

Im Yoga übten sich die Kinder z.B. im Sonnengruß eine bestimmte Abfolge verschiedener Übungen. Der Sonnengruß hält den Körper geschmeidig und öffnet den Geist. Doch nicht nur die körperlichen Übungen erfreuten die Kinder. Das Thema „ Was nährt mich?“ „Was tut mir gut?“ nahmen die Ferienkinder sehr ernst und überlegten sich tatsächlich Dinge und Umstände, die dazu führen, dass es einem Menschen gut geht, egal ob groß oder klein, dick oder dünn, Mädchen oder Junge Das Meer, die Sonne, ein Lachen und die Liebe nannten die Kinder  bei der Frage: “Was tut mit gut?“ Ebenso waren das Singen und die Musik häufig erwähnt.

Doch Körper und Geist lassen sich nicht nur in der Turnhalle trainieren, auch in der Werkstatt schulte die Feriengruppe ihren Geist durch Fingerfertigkeit. Die dort zu findenden Knobel- und Geduldsspiele kamen sehr gut an. Die Kinder versuchten zum Beispiel, verschiedene Metallkonstrukte zu entwirren, Pyramiden zu bauen oder Figuren und Formen nachzulegen. Nachdem genug geknobelt und geduldig entwirrt war, bastelten die Kinder am Mittag ihre eigenen Geduldsspiele.

Im Tai Chi galt es zuerst einmal zur Ruhe zu kommen und dann den Körper mit einer Entspannungs­musik auf die bevorstehenden Übungsabläufe vorzubereiten. Jede Übung prägten sich die Kinder Schritt für Schritt ein und führten dies dann konzentriert alleine aus.

Das Angebot „Knochen Willi“ ließ keine Fragen offen zum Thema Knochenbau und Muskelverlauf des menschlichen Körpers. Der „Knochen Willi“ war ein kleines Plastikskelett, welches sich die Kinder ganz genau anschauen konnten. Anhand des Skelettes sahen sie, dass der Knochenbau bei Mann und Frau immer gleich ist. In einem tollen Anatomiebuch fanden die Kinder alle wichtigen Informationen über Muskeln und Bänder. Mit dieser Hilfestellung suchten die kleinen Forscherinnen und Forscher die Muskeln und Bänder am eigenen Körper.  Am Nachmittag trainierte die Gruppe dann diese Muskeln in der Turnhalle, und sicherlich hatte manch einer der Feriengruppe Muskelka­ter am nächsten Tag.

Ein Highlight der Woche war das Angebot Wing Tsun. Wing Tsun ist ein chinesischer Kampfkunststil, besser als Kung-Fu bekannt. Wing Tsun beinhaltet zum einen reine Selbstverteidigungstechniken und zum anderen mentale Prinzipien wie Respekt, Disziplin und Selbstvertrauen. Die verschiedenen Techniken des Wing-Tsun gehen einher mit Konzentration und bewusstem Ich-Erleben. Fließende Bewegungen und schnelle Reaktionen wechseln sich dabei  ab. Zusätzlich werden körperliche und mentale Flexibilität gesteigert und die Wahrnehmungsfähigkeit erhöht. Neben der körperlichen Anstrengung werden gezielt Entspannungstechniken praktiziert, die den Körper regenerieren.  Der Trainer Vassilois Maragozdis begeisterte die Kinder in der Turnhalle mit verschiedenen Elementen des Wing Tsun. Egal ob Ausdauer, Koordination oder Konzentration, die Gruppe war begeistert und powerte sich mit Freude aus.

Die Suche nach dem Glück war einfacher als gedacht.  Bei der Befragung der Kinder nach ihrem persönlichen Glück nannten diese Familie, Freunde, Zeit zum Spielen haben. Das macht die Kinder also glücklich. Natürlich gehörten auch Dinge wie Geschenke, Geburtstag und Urlaub dazu. Um 2018 nicht nur glücklich zu sein, sondern auch Glück zu haben, zauberten sich die Ferienkinder einen Glücksbringer mit dem Bleigießen.

Großes Glück hatten wir auch bei unserem Ausflug zum Thema Körper und Geist. Die Anreise zur Eislaufbahn auf der Waldau verlief ohne Verspätungen oder Ausfälle der SSB und die Feriengruppe benahm sich ganz toll. Das Eislaufen bereitete den Kindern großen Spaß. Selbst die Anfänger auf dem Eis machten sich gut und die Profis unter den Kindern  standen hilfsbereit zur Seite. Eislaufen macht einfach Spaß.

In den bevorstehenden Faschingsferien begleitet uns das Thema „ Mode“. Wir freuen uns wieder auf eine bunte und kreative Woche mit den Ferienkindern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rückblick Herbstferien 2017

In den Herbstferien wiemete sich die Feriengruppe dem Thema ‚Ritter und Burgfräuleins‘ im Pavillon der Ganztagsschule in Hausen. Kaum waren die angehenden Ritter da, verschwanden einige von ihnen umgehend in der Werkstatt. Hier bastelten sich die Ritter echte Helme aus buntem Papier und bemalten diese dann ganz unterschiedlich.

Der selbstgenähte Wappenrock fehlte bei fast allen Rittern aus Hausen, so dass es in der Nähwerkstatt recht schnell recht voll wurde. Die Kinder nahmen gegenseitig Maß, um die Wappenröcke in der richtigen Größe zuzuschneiden, zu nähen und zu versäubern. Der Wappenrock gehörte zu Ritterszeiten zur Ausstattung eines jeden Ritters und zeigte den Menschen oder seinen Gegnern im Kampfe, für welchen König oder Fürst der Ritter arbeitete oder kämpfte. Das Zuschneiden und Nähen hat den Kindern großen Spaß gemacht.

Auch bei den Burgfräuleins ging es bunt und freudig zu. Die Kinder flochten,  um zur mittelalterlichen Dame zu werden, aus Stoffen, Filz oder Krepppapieren schöne bunte Haarkränze. Hier waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Schnell hatten die Kinder eigene Ideen, was sie aus den Materialien noch alles machen konnten. Ganz fix  flochten sie Accessoires wie Gürtel oder Armbänder.

War es zu Ritterszeiten langweilig, so spielten die Ritter gerne mal ein Spiel, wie z.B. Mühle. Mühle ist ein wirklich altes Spiel und wurde früher natürlich  nicht auf solch einem Spielbrett wie heute gespielt, sondern auf einem Stück Leder mit echten Steinen. Und genau so etwas bastelten die Kinder sich für zuhause oder für den Schulhof. Anstatt des Leders zauberten sie eine Reisevariante aus Stoff. Dafür schnitten sie erst Stoff mit Hilfe eines Schnurzirkels zurecht, um dann das Spielfeld in die Mitte des Kreises zu zeichnen. Damit das Spiel auch transportfähig wurde, flochten die Bastlerinnen Schnüre, die sie an die Kreise nähten. So war es möglich aus den Stoffkreisen  einen kleinen Beutel zu machen. Jetzt fehlten noch die passenden Glassteine und fertig war ein individuelles Mühlespiel, das mit nach Hause genommen werden konnte.
Wie auch ein Ritter auf Reisen war, so waren auch zwei Musiker, zu Ritterszeiten auch Spielleute genannt, auf dem Weg zu uns an die Maria Montessori Schule.
Die Spielleute Julia Groth (Julia die Augenweide) und Dominic Heinze (DomDom) der Mittelalterband „Wildfang“ haben gemeinsam mit den Kindern eigene Lieder, zu Themen, die die Kinder bewegten, geschrieben.  Eines handelte von Rapunzel und dem Prinz, der sie befreite und das andere von einem Rappen Namens „Wildfang“. Das Highlight war natürlich die Vorführung der Meisterwerke vor den anderen Kindern und Erwachsenen und so präsentierten am Donnerstag die “Montessori Mäuse“ und am Freitag die „Wilden Eichhörnchen“ zusammen mit den Spielleuten ihre Werke. Der Jubel war natürlich vorprogrammiert und die Rufe nach Zugaben waren nicht zu überhören. Auch das war ein tolles Angebot für die Kinder.
Der Ausflug zum Thema „ Ritter“ führte die Feriengruppe ins neue Schloss nach Stuttgart zur Mitmachausstellung  „Leben auf der Burg“. Die Ausstellung war einfach klasse. Zu Beginn erfuhren die Kinder ei der Kinderführung viel über das Leben der Ritter. Danach durften die Kinder in verschiedenen Themenräumen allerlei auch selber ausprobieren. Sie konnten Kettenhemden anprobieren, Bogenschießen üben, und mit Schwertern kämpfen. Die Ritter und Burgfräuleins waren ein tolles Thema, mit dem sich die Kinder sicher gerne länger beschäftigt hätten.
Doch nun folgt auch schon das neue Thema „ Körper und Geist“ in den Weihnachtsferien.

Das Ferienteam der Maria Montessori Schule Hausen

Rückblick Sommerferienprogramm 2017

Alles rund um das Thema Wasser…was passt besser zu den Sommerferien?  Nichts!….außer vielleicht noch Boote  und Wasserfilter bauen, Eis selber machen, Fahrrad fahren, Ausflüge, auf Spielplätzen Spaß haben, Unterwasserwelten gestalten,  Mosaik legen und Kunst machen…und genau dies haben wir in den 3 Wochen Sommerferien mit viel Spaß und großer Freude getan.

Ein Highlight war sicher der Bau der Unterwasserwelt – eine Snoozelecke im Pavillon.  Es wurden Kissenbezüge genäht und mit Stofffarben und eigens hergestellten Stempeln bedruckt und Holzbalken gesägt und zusammengeschraubt.  Tag um Tag wurde fleißig gearbeitet und das Ergebnis kann sich sehen lassen! Eine Unterwasser –Snoozelecke zum Relaxen und Entspannen. Die Snoozelecke ist schon jetzt ein begehrter Platz in den Pausen und Entspannungsphasen und wir können uns das Schulleben schon gar nicht mehr ohne unsere Unterwasserwelt vorstellen.  Beim Bootsbau aus Tetrapacks, Styropor und Kronkorken wurden tolle Boote gebaut, die wir bei unserem Ausflug zum Max Eyth See auf den Leiterwagen packten und diese dann auf dem See schwimmen ließen.  Am Ausflugstag war herrliches Sommerwetter und wir  ließen uns auf der Wiese direkt beim Klassenzimmer im Grünen nieder.  Schnell hatten alle ihre Badesachen angezogen und plantschten in dem neu angelegten Wasserbecken mit Zulauf zum See.  Die Experimente  rund um das Thema Wasser waren manches mal fast zauberhaft. Wenn weiße Blumen plötzlich blau wurden oder das Öl sich langsam wieder vom Wasser trennte um dann ganz oben im Glas zu schwimmen, wurde dies doch sehr bestaunt. Die selbst gebauten Wasserfilter funktionierten tatsächlich. Das Wasser wurde oben verschmutzt eingefüllt und kam unten klar und sauber wieder an.
Das Wetter in den Sommerferien war schön und zeitweise sehr heiß. Da musste tatsächlich immer mal wieder ein Eis gegessen werden. Die selbstgemachten Sorbets waren hier genau richtig. Es wurde Obst geschnitten, Saft gepresst und vor der Tiefkühltruhe gespannt auf das Ergebnis gewartet. Lecker!
Der Ausflug zum Wasserspielplatz hat allen sehr viel Spaß gemacht. Es waren sehr viele Kindergruppen vor Ort, aber trotzdem verlief alles friedlich und die Kinder pumpten Wasser, öffneten und schlossen Schleusen und picknickten auf der Wiese.
Ein bisschen kniffliger wurde es dann, im Maislabyrinth in Ditzingen. Hier war es gar nicht so einfach, den Weg zu finden, aber alle haben es am Ende geschafft.

In der letzten Ferienwoche hatten wir Besuch von Susanne Wadle – Bildende Künstlerin – und Frauke Löffler – Mosaikkünstlerin. Diese beiden Angebote waren wirklich besonders! Alle haben mitgemacht!  Mit Frau Wadle verwandelten wir Schrott zu ganz eigenen Kunstwerken, die die Kinder dann mit verschiedenen Gegenständen behängten um diese dann zum Klingen und Musizieren brachten. Wir haben geschraubt, gefeilt und gemalt – und so wurden unsere Kunstwerke einzigartig, genau wie wir! Es hat uns sehr viel Spaß gemacht, unsere eigenen Ideen zu verwirklichen. Mit Frau Löffler legten wir verschiedene Mosaike für den Schlangenkopf im Schulgarten, Stein um Stein, so kam keine Langeweile auf. Die Plätze in der Mosaikgruppe waren sehr begehrt und wir freuen uns schon darauf, Frau Löffler in den Pfingstferien wieder bei uns zu haben.

Es waren tolle Ferien. Und tolle Ferien stehen auch wieder vor der Tür, denn in den Herbstferien wird es bei uns ritterlich zugehen im Ferienprogramm. Bis dahin eine schöne Herbstzeit.

Das Ferienteam