Aktivitäten

 

Neue Coronaregeln ab 25.04.2022

  1. Auf dem gesamten Schulgelände und bei Schulveranstaltungen gibt es keine Maskenpflicht mehr. Die Maske ist neben dem Impfen der wirksamste Schutz. Deswegen ist es selbstverständlich möglich, die Maske freiwillig zu nutzen, gerade im Hinblick auf das aktuelle Infektionsgeschehen.
  2. Die Testpflicht entfällt nach den Osterferien. Der Zutritt zum Schulgelände und die Teilnahme am Unterricht sowie an schulischen Veranstaltungen ist somit wieder ohne Testnachweis möglich.

…wo genau ist der Notfallort?“ Dieser Satz erklang am Dienstag, dem 26.4.2022, im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Weilimdorf mehrere Dutzend Male. Grund war der Besuch zweier 3/4er-Klassen der Maria-Montessori-Grundschule Hausen (MMGH) im Feuerwehrhaus in der Glemsgaustraße. Zum Sachkunde-Lehrplan der 3. und 4. Klassen gehört in Baden-Württemberg das Thema „Feuer“. Dort wird nicht nur auf die Entstehung und Geschichte des Nutzfeuers eingegangen, ein großer Themenblock wird dem Schadensfeuer und natürlich dessen Verhinderung und Bekämpfung gewidmet.

Der erste theoretische Teil wird von den Lehrkräften der Schule unterrichtet, den zweiten praxis- und erlebnisorientierten Part übernimmt die örtliche Feuerwehr. In Stuttgart obliegt diese Aufgabe normalerweise der Berufsfeuerwehr, allerdings verhinderten terminliche Probleme, dass die Klassen der MMGH die zuständige Berufsfeuerwache in Feuerbach besuchen konnten. Dankenswerterweise sprang die Freiwillige Feuerwehr Weilimdorf, die sonst die Brandschutzerziehung an Kindergärten übernimmt, in die Bresche und lud die Schüler und Lehrer der MMGH zu sich ins Gerätehaus ein.

Am Dienstagmorgen, um Punkt 9 Uhr, empfingen Tanja Weichert, Dominic Aubrecht, Florian Vajda und Tobias Voss, die sich alle den Vormittag freigenommen hatten, die erste Gruppe der Hausener Grundschule. Nach einer kurzen Begrüßung vor dem Feuerwehrhaus ging es über den Alarmeingang in den Umkleideraum, in dem sich die Einsatzkleidung befindet. Hier wurde den Schülern erklärt, dass das Gerätehaus nicht ständig besetzt ist, sondern die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr sich im Alarmfall vom Arbeitsplatz oder von zu Hause zum Feuerwehrhaus begeben und dort schnellstmöglich in ihre Schutzkleidung schlüpfen. Diese Verwandlung vom Zivilisten zur Einsatzkraft geschieht so schnell, dass das erste Fahrzeug normalerweise innerhalb von drei bis vier Minuten nach Alarmierung aus der Halle rollt.

In diese Fahrzeughalle ging es dann auch im Anschluss. Dort hatten die Weilemer Feuerwehr einige Stationen für die Grundschüler vorbereitet. Erster Programmpunkt war das korrekte Absetzen eines Notrufs. Für diese Zwecke besitzen die Feuerwehren eine kleine Telefonanlage mit zwei Apparaten und einem externen Lautsprecher, der es ermöglicht, dass alle den „Notruf“ mithören können. Nachdem das erste Kind die europaweite Notrufnummer 112 gewählt hatte, nahm im Nebenraum ein Feuerwehrmann mit den Worten „Notruf Feuerwehr und Rettungsdienst, wo genau ist der Notfallort?“ das simulierte Notrufgespräch an. Zweck dieser Gesprächseinleitung von Seiten der Leitstelle ist, dass, sollte das Gespräch abbrechen, auf jeden Fall bekannt ist WO sich ein wie auch immer gearteter Notfall befindet. Dies ermöglicht dem Disponenten auf jeden Fall Hilfe an den Notfallort entsenden zu können. Die Schüler der MMHG konnten nun ein selbst ausgedachtes Szenario schildern und wurden vom „Leitstellendisponenten“ durch das Notrufgespräch geführt. Durch den inszenierten Hilferuf sollte den Kindern zum einen die Angst genommen werden, einen Notruf abzusetzen, zum anderen wurde klargestellt, dass das Gespräch IMMER von der Leitstelle beendet wird, keinesfalls vom Anrufer. Dies soll sicherstellen, dass der Leitstellenmitarbeiter alle Informationen abfragen kann, die er benötigt, um best- und schnellstmöglich Hilfe entsenden zu können.

Die nächste Station befand sich am anderen Ende der Fahrzeughalle. Dort lernten die Grundschüler anhand einer „Teelicht-Treppe“, dass Rauch und Hitze nach oben steigen und sich an der Decke sammeln und dort die atembare Luft verdrängen. Dieses Wissen ist wichtig, um sich im Falle eines Brandes in Sicherheit bringen zu können. In aufrechter Gangart ist dies bei einem Wohnungsbrand schon nach kurzer Zeit nicht mehr möglich, am Boden kriechend hingegen schon.
Weiterhin wurden an dieser Station die Funktion eines Heimrauchmelders erläutert und einer der Feuerwehrangehörigen rüstete sich mit seiner kompletten Brandschutzkleidung inklusive Atemschutzgerät aus. Damit sollte zum einen gezeigt werden wie umfangreich und schwer, etwa 20-25 Kilogramm, die Ausrüstung ist. Zum anderen sollten die Kinder „sehen“, wie ein vollausgerüsteter Brandbekämpfer aussieht, um ihnen die Angst zu nehmen, sollte einmal ein solcher „Außerirdischer“ sie bei einem Wohnungsbrand retten wollen.

Dritter Programmpunkt war das Hilfeleistungslöschfahrzeug, kurz HLF, von dem die Weilemer Wehr zwei Stück besitzt. Hier wurden sämtliche Ausrüstungsgegenstände gezeigt und erklärt, auch durften die Kinder sich selbst vom Gewicht der einzelnen Gerätschaften überzeugen. Hilfeleistungslöschfahrzeuge ermöglichen, wie der Name schon sagt, sowohl die Brandbekämpfung als auch die Durchführung von technischen Hilfeleistungen. Während bis zu Beginn der 1980er-Jahre ein Löschfahrzeug „nur“ löschen konnte und Hilfeleistungen von Rüst- und Gerätewagen durchgeführt wurde, vereinen die HLF die Einsatzmöglichkeiten beider Fahrzeugarten. Somit sind auf diesem Fahrzeugtyp nicht nur Schläuche, Armaturen und Atemschutzgeräte verlastet, sondern auch hydraulische Rettungsgeräte, Hebekissen und Trennschleifer gehören zur Beladung. Damit wurde auf die fortschreitende Veränderung des Einsatzaufkommens reagiert. Während die Feuerwehr früher, wie der Name es schon sagt, Brände bekämpfte, ist dies heute der kleinste Posten in der Einsatzstatistik. In Stuttgart zum Beispiel sind nur noch sieben Prozent der Alarme Brandeinsätze.

Krönender Abschluss des Besuchs war das Besteigen der Drehleiter, die vor der Fahrzeughalle abgestützt bereitstand. Um jegliches Risiko auszuschließen und um ängstliche Naturen nicht abzuschrecken, war die Leiter natürlich nicht aufgerichtet. Stattdessen war der Leiterpark seitlich vom Fahrzeug abgelegt und der Rettungskorb auf den Boden aufgesetzt. So konnten alle Kinder und Lehrkräfte gefahrlos über den Leiterpark klettern und durch den Rettungskorb wieder auf festen Boden gelangen.
Um dennoch die Steighöhe der Drehleiter, sie lässt sich auf eine Höhe von rund 30 Meter ausfahren, zu demonstrieren, durften die Lehrkräfte im Anschluss einmal in den Weilimdorfer Himmel hinauffahren.

Nach einer kleinen Stärkung im Hof des Gerätehauses bedankten sich die Kinder und Lehrkräfte vielmals bei den vier Angehörigen der Weilimdorfer Feuerwehr für einen lehr- und erlebnisreichen Vormittag zum Thema Brandschutzerziehung und machten sich auf den Rückweg zur MMGH.

Andreas Rometsch

 

 

 

 

So schnell sie gekommen sind, so schnell gingen sie auch vorbei: Die vergangenen Osterferien standen bei uns unter dem Motto „Alles rund um das Thema Theater“. Den Auftakt für unser Ferienthema bildeten die zwei Tage mit unseren externen Theater-PädagogInnen, Lisa und Houédo. Diese begeisterten die Kinder sowohl auf Deutsch als auch auf Französisch für das Theaterspielen. Sie führten intensive spielerische Übungen zur Körperbeherrschung, Merkfähigkeit und Wahrnehmung im Raum mit den Kindern durch und luden die Mädchen und Jungen durch Mitmach-Geschichten dazu ein, selbst aktiv zu werden. Den Abschluss des Workshops bildete das Malen eines anderen Kindes mit geschlossenen Augen. Wir sind froh, dass wir Lisa und Houédo für unser Ferienprogramm gewinnen konnten.

Im Rahmen des Ferienangebotes „Schattentheater“, zeigten die Kinder der Klassen 3/4immense Kreativität und ein außerordentliches Geschick beim Herstellen der selbst erdachten Figuren und Requisiten. Am Ende stand dann die Aufführung einer eigens kreierten Geschichte an. So wurde das Märchen von „Rapunzel“ neu erdacht und eine Geschichte von „Gut und Böse“ in einen ritterlichen Rahmen verpackt. Die Mädchen und Jungen probten dafür ausgiebig und auch das Lampenfieber legte sich bei der Vorstellung schnell.

Auch die Kinder der ersten und zweiten Klassen gingen diesem Angebot nach, setzten es jedoch in anderer Art und Weise um. So startete das Angebot „Schattentheater“ zunächst mit dem Bau der kleinen Bühnen. Hierzu verwendeten die Kinder Schuhkartons, deren Böden ausgeschnitten und mit Seidenpapier beklebt wurden und so später als Projektionsfläche dienten. Nun konnten sich die Kinder eigene Geschichten ausdenken und dazu passende Bühnenbilder und Schauspielfiguren aus schwarzem Tonpapier entwerfen. Da die Kinder untereinander immer wieder im regen Austausch waren, entwarfen fast alle Kinder Figuren zum Thema Märchen. So entstanden Ritter, Prinzessinnen, Drachen und Burgen, die im Anschluss und mit Hilfe einer Lichtquelle, die von hinten auf die kleine Bühne gerichtet wurde, ihren großen Schattentheater-Auftritt hatten..

Auch konnten die Ferienkinder eigene Fingerpuppen nähen, die sie aus verschiedenen Stoffen ausschnitten. Anschließend nähten die Jungen und Mädchen ihren Figuren Augen, Nase, Mund und Ohren auf und verzierten ihre Kreationen noch mit verschiedenen Details. Mit den selbst hergestellten Fingerpuppen erprobten die Kinder kleine Theaterstücke, schlüpften in unterschiedliche Rollen und tauschten Ideen aus.

Beim Improvisationstheater machte die Feriengruppe zunächst ein paar Spiele zur Auflockerung, bevor es ans Eingemachte ging. Durch verschiedene pantomimische Aufgaben verloren die Kinder allmählich ihre Nervosität vor dem „im Mittelpunkt stehen“. Auch die „Gurgel-Lieder“ führten zu einer heiteren Stimmung und lockerten die Atmosphäre. Anschließend wurden die Ferienkinder selbst kreativ und improvisierten verschiedene Szenen. Lediglich eine Ausgangsituation wurde zugelost, aus dieser die Kinder dann in Paaren ein etwa 2-3-Minütiges Schauspiel erstellten. Das machte Spaß und es wurde viel gelacht.

Neben diesen Angeboten hatten die Kinder zudem die Möglichkeit zum Spielen, Ausruhen, Malen und Basteln. Das Herstellen von verschiedenen Bügelperlformen stand  hoch im Kurs. Über die ganze Osterferienbetreuung hinweg, nutzten die Kinder das tolle Wetter, um  freitags auf den Spielplatz zu gehen. Als Ferienabschluss gab es für die Kinder noch ein leckeres Eis und schon war die Woche um.

Wir freuen uns schon jetzt auf die kommenden Pfingstferienbetreuung  zum Thema „alles was rollt“ und auf  alle Kinder, die daran teilnehmen werden.

Die vergangenen Faschingsferien standen unter dem Motto „Alles rund um das Thema Mode“.  Passend dazu findet derzeit  die Mode-Mitmachausstellung „Ran an den Stoff“ im Jungen Schloss statt, die wir mit den Ferienkindern besuchten. Wir waren sehr glücklich darüber, dass wir nach langer Zeit wieder einen Ausflug unternehmen konnten. Im Jungen Schloss angekommen, konnten die Mädchen und Jungen anhand vieler interaktiver Stationen das Thema „Mode“ erleben und lernten dabei Verschiedenes über die Funktion von Kleidung. Ist diese zum Beispiel praktisch, schick oder sogar lebensrettend? Weiter entdeckten die Kinder ganz unterschiedliche Stoffe, deren Herkunft, Produktion und Pflege. Als krönenden Abschluss konnten die Ferienkinder noch ihren eigenen Stoffbeutel bedrucken. Bei schönem Wetter ging dir Gruppe anschließend noch auf den Spielplatz.

Auch vor Ort hatten die Ferienkinder die Möglichkeit, an verschiedenen Angeboten teilzunehmen. In Kooperation mit dem KJH-Giebel besuchte Herr Kurt mit den 3/4ern die Einrichtung und nutze deren vorhandene Druckpresse, um mit den Kindern ihre eigenen T-Shirts zu bedrucken und zu verzieren. Nachdem die anfängliche Schwierigkeit der passenden Motivausfall überwunden wurde, zeichneten die Ferienkinder ihre Symbole und schnitten diese aus, bevor es ans Positionieren und Bedrucken (Pressen) ging.

Da das Thema „Mode“ nicht nur das Entwerfen und Tragen von Kleidung beinhaltet, sondern auch den Bereich der Accecoires umschließt, durfte ein passendes Angebot nicht fehlen. In diesem Sinne designten die Ferienkinder ihre eigenen Filzschlüsselanhänger. Nachdem sie eine Grundfarbe gewählt hatten, entschiedenen sie sich für eine oder mehrere Farben für die nötigen Zierelemente. Diese zeichneten sie zunächst auf einem dünneren Stück Filz an, um sie im Anschluss akkurat auszuschneiden. Der Kreativität waren hierbei keine Grenzen gesetzt und so entstanden die verschiedensten Elemente, vom Regenbogen bis hin zur Gewitterwolke. Nachdem die Elemente ausgeschnitten und mit dem dicken Filzband vernäht waren, kam der große Moment, das Anbringen der Schließe. Die Kinder verpressten die Schließe mit der Zange und hielten direkt im Anschluss ihren fertigen Schlüsselanhänger stolz in den Händen. Auch die AU-Feriengruppe stellte eigene Schmuckstücke her. So wurden Halsketten mit Perlen verziert, Armbänder designt oder aber ebenfalls ein bunter Schlüsselanhänger entworfen. Mit viel Kreativität und Geduld kreierten die Mädchen und Jungen facettenreiche Unikate.

Beim Angebot „Papier-Modedesigner“ von Herrn Hauser wurde der Pavillon zur Designerwerkstatt, in der sich die Kinder der AU-Klassen in junge, kreative Modedesignerinnen und Modedesigner verwandelten. Nach einer kurzen Einführung in das Thema legten die Kinder direkt los: Zunächst schnitten die Kinder ihr „Papp-Model“ aus einer Vorlage aus. Dies erforderte sehr viel Feingefühl, da man an einigen Stellen der Vorlage sehr filigran mit der Schere umgehen musste. Im Anschluss überlegten sich die Kinder, ob sie Frühling-, Sommer-, Herbst oder Wintermode entwerfen möchten. Die meisten entschieden sich – voller Vorfreude – für einen Sommerlook. Nun konnten die Kinder entweder bereits vorgefertigte Kleidungsvorlagen ausmalen oder komplett eigene Kleidungsstücke entwerfen. Nachdem alle Kinder fertig waren, stellten sie sich ihre Ergebnisse gegenseitig vor und sprachen über Unterschiede und Gemeinsamkeiten ihrer Kleidungsstücke.“

In der Turnhalle erwartete die Ferienkinder ein vielseitiges Bewegungsprogramm. Von bekannten Klassikern bis hin zu neuen unterhaltsamen Spielen war alles dabei. Beim Pantomime-Spiel und der Modenschau schlüpften die Mädchen und Jungen in unterschiedliche Rollen, was zu viel Freude führte. Am letzten Tag verwandelte sich die Turnhalle in einen großen Dschungel in dem die Gruppe unterschiedlichste Bewegungsformen erprobten und im Anschluss noch das Affen-Fangspiel spielten.

Schon jetzt freuen wir uns auf die kommenden Osterferien, die unter dem Motto „Theater“ stehen werden.

Unsere Schulhauserweiterung nimmt Formen an. Da bis auf weiteres keine Führungen durch den Neubau möglich sind, möchte Frau Alimardani vom Schulverwaltungsamt Sie anhand von Fots über die Baufortschritte informieren.