Aktuell

 

Kostenlos online mitentscheiden bis 10. Dezember

 

Jetzt heißt es Stimmen sammeln! Die Maria Montessori Grundschule Hausen hat sich beim Förderwettbewerb SpardaImpuls angemeldet und kann auf 2.500 Euro Preisgeld hoffen.

Die Kinder und das Kollegium der Maria Montessori Grundschule Hausen freuen sich sehr, dass sie mit ihrem Projekt ‚Rabimmel, Rabammel, Rabumm‘ zur Teilnahme an dem Förderwettbewerb zugelassen wurden. Die Sozialstiftung der Sparda-Bank Baden-Württemberg unterstützt in diesem Jahr wieder Grundschulprojekte aus den Bereichen Kreativität, Umwelt und Natur sowie gemeinschaftliches Engagement. Mit der Förderung will die Schule ein integratives Schulprojekt, in Kooperation mit dem Förderverein der Maria Montessori Grundschule Hausen, der Stuttgarter Jugendhausgesellschaft und dem Flüchtlingskreis Weilimdorf durchführen. Gemeinsam gestalten die Projektteilnehmer ein akustisches Lieder- und Bilderbuch. In diesem Bilderbuch befinden sich alle Lieder, die die Kinder im Laufe ihrer Grundschulzeit lernen sollten, als Noten, als Zeichnungen, zum Anhören auf CD sowie zum Nachsingen als Playbackversion. Die überwiegend deutschen Lieder sollen auf vielfältige Weise, besonders auch mit exotischen Instrumenten der vielen begabten und engagierten Musikern unter den Asylsuchenden, die am Ort leben, begleitet werden.
Am Ende des Gestaltungsprozesses wird ein Buch mit dem Titel ‚Rabimmel, Rabammel, Rabumm‘ entstehen, in das die gesungenen Lieder in Notenform und als Zeichnungen einfließen. Zudem wird eine CD aufgenommen, auf der die Lieder in gesungener und als Playbackversion zum Anhören und direktem Mitsingen aufgezeichnet sind. In Abstimmung mit der Schulkonferenz der Schule soll bewirkt werden, dass jedes Kind der Schule dieses Lieder- und Bilderbuch erhält und es direkt in die Unterrichtsarbeit einfließt.

Doch jetzt heißt es für die Grundschule Stimmen sammeln für ihr Projekt. Mindestens 100 Stimmen sind notwendig um die Basisförderung von 500 Euro zu erhalten. Bis zu 2.000 Euro können noch dazu kommen, wenn die Schule bei der Onlineabstimmung unter den ersten zehn Plätzen landet. Ab Platz elf gibt es 1.500 Euro oben drauf, die Grundschulen auf den Positionen 21 bis 30 erhalten zusätzlich 1.000 Euro und für die Plätze 31 bis 40 gibt es noch 500 Euro. Jede Schule, die sich im Förderwettbewerb befindet, bekommt von der Sozialstiftung Flyer und Plakate um vor Ort, bei den Familien, Freunden und in der Lehrerschaft für die Abstimmung zu werben, die bis zum 10.Dezember 2018, 18 Uhr, läuft.

Um abzustimmen genügt es, auf der Homepage www.spardaimpuls zur Maria Montessori Grundschule Hausen zu navigieren, „Codes anfordern“ zu klicken und die eigene Mobilfunknummer zu hinterlassen. An diese wird automatisch eine kostenlose SMS mit drei Codes versandt, die innerhalb von 48 Stunden dann für bis zu drei Schulprojekte vergeben werden können. Oder man vergibt drei Stimmen für das eigene Vorhaben. Die Schulgemeinde der Maria Montessori Grundschule Hausen würde sich über viele, viele Stimmen riesig freuen.

Aktuell nehmen bereits über 200 Grundschulen an dem Wettbewerb teil. Täglich kommen weitere hinzu, die Bewerbungsfrist endet erst am letzten Abstimmungstag, den 10.Dezember. Bewerben können sich alle baden-württembergischen Grundschulen mit eigenem Förderverein. Eine Jury aus Kunststiftung Baden-Württemberg, Blühendes Barock Ludwigsburg und Herzenssache e.V. vergibt zudem Jurypreise im Gesamtwert von 15.000 Euro. Die Sozialstiftung der Sparda-Bank möchte mit dem Wettbewerb zeigen, wie innovativ die Grundschulen sind und erreichen, dass sich weitere Fördervereine gründen und die vorhandenen stärker in das öffentliche Bewusstsein rücken. www.spardaImpuls.de 

oder direkt zur Abstimmung hier:

 

 

 

In der Maria-Montessori-Grundschule Hausen begleitet ein Schulhund eine Klasse durch den Unterricht. Durch seine bloße Anwesenheit bringt er den Kindern Dinge bei, die mit Worten allein manchmal gar nicht so leicht zu erklären sind. Den Wert von Regeln und Ordnung etwa. Oder emotionale und soziale Fähigkeiten. Und selbst, wenn er nur schlafend im Körbchen liegt, vermittelt der Hund den Schülern etwas: Ein Gefühl von Sicherheit.

„Das erste Lebewesen im Weltall war ein Hund“ steht in einer Sprechblase, die zwischen den Bildern von Merkur und Jupiter an der Wand des Klassenzimmers befestigt ist. Sie steigt aus dem Kopf von Chaplin, einem gutmütigen Vierbeiner mit langen Schlappohren, dessen Bild am Rande des Planetensystems befestigt ist. Doch der ist mit seinem Gedankengang noch längst nicht am Ende. „Ich war es nicht“ steht in der Sprechblase darunter und, was soll man sagen, man glaubt es ihm sofort.

Chaplin, ein immerhin schon 11-jähriger Basset Hound, scheint sich am wohlsten in seinem Körbchen neben der Tafel zu fühlen. Jeden Tag kommt er mit der Lehrerin Nicole Stuhlmüller in die Maria-Montessori-Grundschule Hausen und begleitet sie mit ihren 23 Schülern durch den Alltag. Das Körbchen steuert er gleich morgens um acht an. Einmal richtig eingerollt, schließt er erst einmal genüsslich die Augen, während die Schüler der gemischten Klasse 3 und 4, die ihre Augen erst vor wenigen Stunden mehr oder weniger mühsam geöffnet haben, still in das Klassenzimmer eintrudeln.

Dass ein Hund eine Klasse durch den Unterricht begleitet, ist bislang eher noch eine Ausnahme im Schulbetrieb. Eine Statistik darüber, wie viele Hunde in Stuttgarter Schulen eingesetzt sind, gibt es nicht, meint Matthias Schneider, der Geschäftsführer der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Baden-Württemberg. „Doch die Tendenz nimmt zu und dort, wo Hunde mit von der Partie sind, erhalte ich meist sehr positive Rückmeldungen von Seiten der Lehrer und Eltern.“ Ein Hund könne eine motivierende Bereicherung für den Unterricht sein, argumentieren viele Befürworter dieses Konzepts. Er könne die Schulzufriedenheit erhöhen, das Klassenklima verbessern und soziale Lernprozesse fördern. „Es ist nicht nur Schnickschnack, einen Hund mit in die Schule zu bringen,“ meint Schneider. Stattdessen geht er davon aus, dass das Konzept in Zukunft eine stärkere Rolle spielen wird.

Die Kinder sind dem Hund zuliebe ruhig

In der Maria-Montessori-Grundschule Hausen steht jetzt erst einmal Freiarbeit auf dem Stundenplan. Der Satz „Auch Chaplin verkleidet sich für die Schulfeier“ soll in die Zeitformen Präsens, Präteritum und Futur umgewandelt werden. Außerdem beugen sich die Kinder über Buchbeurteilungen und Rechenrahmen. Dass es bei dieser Freiarbeit auffallend still und aufgeräumt zugeht, ist dabei sicherlich nicht allein Chaplin zuzuschreiben, der sich hin und wieder in seinem Körbchen dreht und gewichtig seufzt. Träumt er vom Weltall?

Und doch attestiert ihm die Klassenlehrerin, die ihre Ausbildung für tiergestützte Pädagogik und Therapie am Institut für soziales Lernen mit Tieren in Hannover gemacht hat, eine wichtige Rolle dabei. „Ich muss eigentlich selten für Ruhe sorgen, wenn ich mit ihm komme,“ sagt sie. „Mit ihm an der Seite kann ich besser argumentieren, warum ich kein Rumgehüpfe und Geschrei haben möchte. Die Kinder sind dann nicht mir, sondern dem Hund zuliebe ruhig.“

Ein Prinzip, das sich durch viele Momente des Schulalltags mit Hund zu ziehen scheint. Chaplin verdeutlicht den Kindern ganz ohne Worte und Ermahnungen, warum Ruhe, Ordnung, Rücksichtnahme und die Einhaltung von Regeln wichtig sind. Es geht ihm sonst nicht gut. Und das wollen die Kinder nicht. „Vor Kurzem musste Chaplin im Unterricht spucken, weil er ein Muffinpapier gegessen hat, das nach einer Geburtstagsfeier noch auf dem Boden herumlag“, erzählt ein Mädchen und wirbelt sich aufgeregt ihren Zopf um den Zeigefinger. Da hatten alle Kinder Mitleid mit Chaplin. „Ihnen ist durch den Vorfall bewusst geworden, wie wichtig es ist, dass im Klassenzimmer kein Müll auf dem Boden liegt“, erklärt Frau Stuhlmüller. Jetzt achten sie auf herumliegende Kleinteile und verstauen ihre Frühstücksboxen nach dem Essen immer schnell in ihre Schulranzen.

„Der verantwortungsvolle Umgang mit Chaplin stärkt die Kinder und das wirkt sich auch insozialer und emotionaler Hinsicht aus.“

Nicole Stuhlmüller, Lehrerin an der
Maria-Montessori-Grundschule Hausen

 

Auch andere Regeln haben sie verinnerlicht, weil sie wissen, dass sie Chaplin damit etwas Gutes tun. Wenn er schläft, lassen sie ihn in Ruhe, ist er wach, dürfen ihn höchstens zwei Kinder streicheln. Nach ihm rufen darf nur die Lehrerin und in der Pause dürfen ihn immer nur zwei ausgewählte Kinder an der Leine führen. „Der verantwortungsvolle Umgang mit Chaplin stärkt die Kinder“, meint Stuhlmüller, „und das wirkt sich auch in sozialer und emotionaler Hinsicht aus.“

Ein Schulhund mildert Extreme

Mit dieser Ansicht steht sie nicht alleine da. Die Psychologin Dr. Andrea M. Beetz aus Erlangen hat zu verschiedenen Aspekten der Mensch-Tier-Beziehung geforscht und ist zu dem Schluss gekommen, „dass ein Schulhund die Kinder mehr in den Durchschnitt des Verhaltens bringt und Extreme abmildert: Er schafft es gleichzeitig, das eine Kind hinsichtlich von Motivation und Kommunikationsverhalten zu aktivieren und das andere zu deaktivieren und ihm zu physiologischer Ruhe und Entspannung zu verhelfen.“

So kann ein Schulhund für introvertierte Kinder etwa die Funktion eines „Türöffners“ haben. „Ein Kind, dem es schwerfällt, Freundschaften zu schließen, ist spätestens dann nicht mehr allein, wenn es mit Chaplin auf dem Pausenhof steht“, sagt Stuhlmüller. „Dann kommen die anderen Kinder auf es zu und die Kontakte entstehen ganz unkompliziert.“ Schüchterne Kinder lernen, deutliche Anweisungen zu geben und ihre Körpersprache zu reflektieren, da Chaplin sonst nicht auf ihre Kommandos reagiert. Und Kinder, die sonst eher laut und ungestüm auftreten, lernen im Umgang mit dem Tier, sensibler zu sein und ihre Impulse zu kontrollieren.

Sozialer Stress wird reduziert

Auch der soziale Stress im Klassenzimmer wird reduziert. „Das fängt schon an, wenn Chaplin im Stuhlkreis jedes einzelne Kind begrüßt und reicht bis zu der Situation, wenn er sich zu einem Kind in der Leseecke legt, dem es nicht gut geht.“ Der Hund fährt das Level der Anspannung herunter. Ob es daran liegt, dass er die Schüler nicht bewertet, sondern mit all ihren Stärken und Schwächen akzeptiert? Egal, ob sie gute oder schlechte Noten haben, Markenklamotten tragen oder die vom großen Geschwister, Mauerblümchen oder Klassen­clowns sind?

Ein Hund bewertet nicht

Für Andrea Beetz sind „evolutionär alte Prozesse“ dafür ausschlaggebend: „Ein ruhiger Hund in unserer Umgebung zeigt Sicherheit an: Kein Fressfeind nähert sich, kein Erdbeben droht. Daher können wir uns entspannen. Dazu kommt, dass durch den Körperkontakt beim Streicheln Oxytozin ausgeschüttet wird, ein Bindungshormon, das auch Stress reduziert und Vertrauen schafft.“

Trotzdem mahnt Beetz an, dass die Idee eines Schulhundes nicht bedeutet, „dass jetzt jeder Lehrer einfach seinen Wuffi mitnehmen kann.“ Ein genauer Blick auf das Tier, sowie ein pädagogisches Konzept und eine gründliche Ausbildung gehörten dazu, damit ein Hund „richtig wirken kann“. Auch Matthias Schneider plädiert dafür, schon im Vorfeld alle Beteiligten mit in die Entscheidung einzubeziehen und gegebenenfalls Ängste abzubauen.

In der „Klasse mit dem Hund“, wie sie in der Schule nur noch genannt wird, werden jetzt die Arbeitsblätter ein- und die Vesperboxen ausgepackt. Das Klacken der Verschlüsse reihum dringt auch in das Traumland von Chaplin ein und sendet ihm das wichtige Signal: Fressen! Abrupt öffnet er die Augen, erhebt sich aus seinem Körbchen und trabt von Kind zu Kind, um zu sehen, was die Eltern ihm heute mitgegeben haben. Hier und da fällt eine Kleinigkeit für ihn ab, dann lässt er sich zu den Füßen eines Jungen nieder. Ein paar Streicheleinheiten abholen zwischen quietschbunten Schulranzen. Dass er bei dieser Geschichte im Weltraum keine tragende Rolle gespielt hat, scheint für ihn in diesem Moment völlig klarzugehen.

Von Anne Kraushaar

 

BUCHTIPPS:

Andrea Beetz

Hunde im Schulalltag: Grundlagen und Praxis, München 2012, 24,90 Euro

Julius, Beetz, Kotrschal, Turner, Uwnäs-Moberg

Bindung zu Tieren: Psychologische und neurobiologische Grundlagen tiergestützter Interventionen, Göttingen 2014, 29,95 Euro

 

 

Und hier der Artikel zum Runterladen:  

 

 

  

    

 

 

Seit 12.11.2018 in Aktivitäten, Aktuell, Natur, Presse, Tiere

6 Wochen Sommerferien!  Was für ein großes Gefühl von unendlich viel Zeit – Zeit fürs Nichtstun, für Freunde, fürs Schwimmbad, für Urlaub, für Eis, Träume und für die Ferienkinder der Maria Montessori Schule Hausen Zeit für eine dreiwöchige „Weltreise für Abenteurer“, das diesjährige Thema der Sommerferien. Tatsächlich hatten die Ferienkinder so manches  Abenteuer in dieser Zeit zu bestehen. Abenteuerlich war sicherlich die nicht enden wollende Sommerhitze, die den Kindern zeitweise schwer zu schaffen machte. Da half es der Gruppe, sich einfach im Schatten auszuruhen und ein Eis zu essen. Und nachdem dann alle wieder fit wa-ren ging die Reise weiter. Je nachdem in welchem Land die Feriengruppe war, begrüßten sich die Kinder in der jeweiligen Lande-sprache. So hieß es im Chor zum Beispiel „Buenas dias“ oder „Günaydin“. Dazu lernten wir Traditionen und  Besonderheiten aus Frankreich, der Türkei, Italien, Irland, Mexiko, Costa Rica, Lettland und Russland kennen. Diese können im Pavillon von allen Schulkindern an den Pinnwänden bestaunt werden. Die Ferienkinder kennen nun den in ganz Irland bekannten Kobold Leprech- aun oder die Babuschka aus Russland. Gespielt wurde natürlich auch und zwar ländertypisch! Viele Spiele waren unseren sehr ähnlich, andere aber ganz neu für uns zu entdecken. Das Highlight war jedoch die Pinata, eine aus Mittelamerika und Spanien kommende Kugel, die zu Kindergeburtstagen, Ostern oder Weihnachten gebastelt wird und dann mit Süßigkeiten ge-füllt wird. Zuerst bastelten die Ferienkinder ein Pappmachéballon und verzierten diesen anschließend mit Krepppapier. Dies erforderte ei- niges an Geduld. Ein paar der Kinder überlegten sich schon aufzugeben! Schlussendlich hatte dann aber jedes Ferienkind eine schöne, individuelle Pinata:  Die  Kinder nahmen Erdbeeren, Bienen, Tomaten oder bunte Kugeln mit nach hause um diese dann mit Süßigkeiten zu füllen. Musik und Tanz durften  im Ferienprogramm natürlich nicht fehlen! Die Ferienkinder hörten länder-typische Musik und lernten den „Halay“,  einen Nationaltanz aus der Türkei. Diesen tanzen sie nebeneinander in der Reihe an den Händen haltend. Bei den heißen Sommertemperaturen schwitzte die Feriengruppe hierbei ganz schön. Frau Müller-Zastrau und Frau Grenzbach können dies bestätigen, denn sie besuchten die Gruppe und tanzten den aus schnellen Schritten und Hüpfern bestehenden irischen Tanz selbst mit. Selbst einen chinesischen Tanz konnten zwei der Ferienkinder der Tanzgruppe lernen. Nach dem vielen Tanzen hatten die Kinder dann Lust in Eigenregie eine Aufführung vorzubereiten. Sie übten sehr eifrig Stunde um Stunde Spagat und Hand-stand etc. um dies den Ferienbetreuungskindern in einer Aufführung zu präsentieren. Sogar mit Playbackmusik und zwei live singenden Kindern. Hier war wiedermal zu sehen, wie viel künstlerisches Potential in jedem einzel-nen der Kinder steckt! Der Leidenschaft der Ferienkinder zu kochen kam in diesen Ferien das Slow Mobile nach. Das Slow Mobil Stuttgart ist eine kompakte Küche in einem Fahrzeug, in dem Kinder gemeinsam kochen und essen. Das SlowMobil Stuttgart ist ein Projekt, das der Idee der internationalen Bewegung Slow Food nahe steht. Slow Food setzt sich für gute, saubere Lebens- mittel ein, die auch unter fairen Bedingungen erzeugt und gehandelt werden. Slow bedeutet langsam und heißt, dass sich die Kinder im SlowMobil Zeit nehmen, aus frischen Produkten selbst etwas zu kochen. Es gab leckere italienische Sommernudeln und einen gesunden griechischen Salat mit Schafskäse. In der Schulküche backten die Ferienkinder eine superfrische franzö-sische Zitronentarte und ein russischer Aprikosenkuchen mit karamellisierter Zuckerkruste!  Das war unglaublich lecker!  Selbst gemacht schmeckt eben doch am besten. Auf der Reise lernten die Ferienkinder auch einiges über Tiere.  Im Angebot „Die gefäh-rlichsten Tiere unserer Welt“ erfuhren sie einiges z.B. über Flusspferde und Elefanten. Die Feriengruppe begannen mit einem Spiel: Verschiedene Tierbilder sollten zu den passenden Flaggen zugeordnt werden. Auf einer großen Weltkarte suchten die Ferienkinder dann alle zusammen die Lebensräume und Länder der Tiere. Einige Kinder wussten schon einiges über die Merk-male und Fähigkeiten der Tiere und tauschten sich während den Aufgaben rege aus. Ebenfalls bastelten die Ferienkinder Tier-masken und Schlangenmobiles die sich im Wind drehten, modellierten, tonten und bemalten die getontenTiere, was ihnen sehr viel Spaß machte. Besonders schön zu beo-bachten war, dass die älteren bzw. erfahreneren Schüler/-innen den Jüngeren bei ihren Kunstwerken halfen oder sich sogar zu einem Team zusammenschlossen. Bald schon zur Ferientradition gehört der mit Herzblut gespielte Fußball. Kaum morgens angekommen, hört man schon die Frage: „ Kann jemand in die Turnhalle, damit wir Fußball spielen können?“ Dieses Mal gab es daher die Möglichkeit für die Ferien-kinder im Angebot „Schalalalala Fußball“ mit-zumachen und das Spiel mit völlig neuen Regeln zu spielen. Abrupt die Richtung wechseln, mit dem linken Fuß schießen, Rückwärtslaufen usw. Die Ferienkinder trainierten hier nicht nur ihre motorischen Hauptbeanspruchungsformen wie Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit, sondern auch Fairplay! Alle Spieler sind wichtig, zum Spielen (Lernen) gehört es dazu Fehler zu machen und auch mal  etwas auszuprobieren ohne Angst zu haben. Höhepunkt war natürlich das Spiel sechs gegen sechs! Alle Ferienkinder, die lieber Geschichten hören und spielen, konnten auf den Spuren des Wikingerentdeckers Leif Eriksson wandeln und die Segel in der Mitmachgeschichte in Richtung Amerika setzen. Doch bevor wir dort überhaupt ankommen kon-nten, galt es mit viel Geschick, Witz und auch ein wenig Würfelglück verschiedene kleine Aufgaben zu meistern oder kleinere Abenteuer zu bestehen. Oft lachten die Ferienkinder herzhaft, wenn das Würfelglück entschied, dass ein Vorhaben nicht so klappte wie gewünscht. Die Ferienkinder fanden es toll die Handlung und das Ende einer Geschichte spielerisch mitzuge-stalten.Die vielen kreativen Mädchen und Jungen konnten bei Herrn von Wolff bei sommerlichen Temperaturen die unter-schiedlichsten Dinge, wie den Pausenhofmülleimer, eine Sitzbank, mehrere Stühle, einen Fuß (!), zahlreiche Äpfel, Birnen und Bananen mit Nassklebeband bekleben. Mit Geduld und Geschick meisterten die Kinder dies und  trainierten auf diese Weise ihren Tastsinn und ihre Feinmotorik.  Die Stimmung am Klebeplatz war immer sehr entspannt. Während dem Kleben plauderten wir über verschie-dene Länder beziehungsweise die unterschiedlichste Kulturen: z. B. über die osmanische Treppe und den roten Platz. Seitdem wissen die Ferienkinder rot meint groß und nicht die Farbe. Unser Ausflug führte die Feriengruppe in die Räume des Stuttgarter Rathauses. Alle Ferienkinder waren natürlich gespannt, ob sie denn nun Paternoster fahren dürften oder nicht. Und siehe da, nach einem Rundgang mit vielen Informationen und einem leckeren Snack ging es dann los. Hoch und runter, hoch und runter, die Ferienkinder konnten  gar kein Ende finden. Aber jede Reise findet mal ein Ende. So auch unsere Weltreise und die Sommerferien

Es waren tolle Ferien! Eigentlich sollten sie gar nicht zu Ende gehen. Aber sicherlich freuen sich die Ferienkinder auch wieder auf die Schule.

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 20.9.2018 ist die Klasse 3/4 d zum Schulbauernhof gegangen. Um 8:20 Uhr sind wir los gelaufen und um 9:20 Uhr dort angekommen. Die Bäuerin hieß Lisa. Beim Bauernhof haben wir uns zuerst in der Vier-Jahreszeiten-Hütte getroffen. Und dort haben wir zuerst gefrühstückt. Nach dem Frühstück hat uns Lisa die größte Kartoffel, die 750 g gewogen hat, gezeigt. Danach haben wir uns in vier Gruppen eingeteilt und sind aufs Kartoffelfeld gegangen. Dann haben wir die Kartoffeln aufgesammelt und mit der Erntegabel aus der Erde gestochen. Als nächstes haben wir die Kartoffeln in Säcke gelegt. Danach haben wir sie gewaschen und geschnitten. Lisa hat die geschnittenen Kartoffeln in einer Pfanne gebraten. Ein paar Kinder haben Rosmarin gezupft und hinzugefügt. Nachdem wir die Bratkartoffeln gegessen hatten, haben wir unsere Rucksäcke geholt und wir durften jeder fünf Kartoffeln mit nach Hause nehmen. Danach sind wir zur Schule zurück gewandert.

 

Von Linus, Thomas, Simon F. und Pascal

 

 

 

 

     

 

 

„Einfach spitze, dass du da bist“, so begrüßte unser Chor unter der Leitung von Frau Gromes die neuen Erstklässlerinnen und Erstklässler. Nach langen Wochen der Vorfreude war es am Samstag endlich so weit: die Kinder, ihre Familien und Freunde sowie das Kollegium der Maria Montessori Grundschule versammelten sich zur Einschulungsfeier in unserer Turnhalle. Dank der Aufbauarbeiten der Stadt Stuttgart und des Hausmeisterteams konnten wir in einer voll bestuhlten Turnhalle mit der Einschulungsfeier beginnen.

Im Namen der Schulleiterin Angelika Müller-Zastrau eröffneten Nicole Stuhlmüller, Vertretung der Schulleitung und Mitglied der Schulkonferenz und Jasmin Grenzbach, Leiterin der Ganztagsbetreuung, die Feierlichkeiten und machten den Schülerinnen und Schülern Mut für die spannende Zeit an der neuen Schule. Danach verfolgten die Kinder aufmerksam und gespannt die Vorführung der Theater-AG unter der Leitung von Sonja Schultz und Nathalia Khan. Das Theaterstück, mit seinen schönen Requisiten und tollen schauspielerischen Leistungen, handelte von einem lesen lernenden Löwen und machte den Erstklässlerinnen und Erstklässlern Lust auf die erste Schulstunde.

Nach einem weiteren Lied des Chors und abschließenden Worten von Nicole Stuhlmüller ging es dann auch direkt los: Die Kinder gingen mit ihren neuen Klassenlehrerinnen in die Klassenzimmer für die erste gemeinsame Unterrichtsstunde. Während die Kinder sich und ihre neuen Lehrerinnen kennenlernten, genossen die weiteren Gäste den vom Elterncafé im Bürgertreff freundlich bereitgestellten Kaffee und Kuchen. Schön, dass Sie, liebe Eltern und Verwandte, da waren und einfach spitze, dass ihr, liebe Erstklässlerinnen und Erstklässler, da seid!

Micha Hipp