Aktuell

 

Mein Name ist Heiko Bemsel. Ich wohne mit meiner Frau und unserem neugeborenen Sohn in Ludwigsburg. Beinahe sechs Jahre war ich als pädagogische Fachkraft an einer anderen Ganztagesgrundschule in Stuttgart tätig. Die Arbeit mit den Kindern macht mir große Freude. Nun freue ich mich riesig auf die neue Aufgabe an der Maria Montessori Grundschule in Hausen. Gerne bringe ich meine Ausbildung/Studium im handwerklichen und sportlichen Bereich hier mit ein.

 

Hausen Ein Gedächtnistrainer hat mit den Mädchen und Buben der Maria-Montessori-Grundschule geübt.

Von Petra Mostbacher-Dix

Zehn Gegenstände in sechs Minuten merken? Manche der Dritt- und Viertklässler der Maria-Montessori-Grundschule in Hausen staunen, was ihnen Gregor Staub da erzählt. Der Gedächtnistrainer und „Lernphilosoph“ ist zu Gast mit seiner Mega Memory-Methode – und er schafft es wirklich, in kurzer Zeit auch die Kinder, die zunächst unruhig waren, für die „Magie des Lernens“ zu begeistern. Das beginnt schon mit seiner ersten Übung.

Staub gibt vor, seine Frau hätte bei ihm telefonisch eine Einkaufsliste in Auftrag gegeben. Nun gilt es, auf die Schnelle zehn Lebensmittel in den grauen Zellen einzuspeichern. Die Kinder helfen mit. „Sechs Eier? Die packe ich mir in die Schuhe, das macht dann so“, der Schweizer gibt matschige Geräusche von sich, während die Mädchen und Buben lachen. Den Salat lässt er auf den Knien wachsen, die Tomaten kommen in die Hosentasche „grtsch“ – und der Zucker in den Bauchnabel, der dort kratzt. Mit dem Mehl pudert er sich das Hemd, die Karotte hängt an der Krawatte, der Pfeffer bitzelt auf der Zunge und die Kartoffeln wachsen im Acker des Genicks. Und plötzlich schweben lauter Bilder in der Luft inklusive Geräusche, die man nicht mehr aus dem Kopf bekommt.

Keine zwei Minuten dauert es, bis die Kinder begeistert die Einkäufe wiederholen – ohne sie im üblichen Sinne auswendig gelernt zu haben. „Es sind nicht nur die Bilder“, erklärt Gregor Staub. „Es geht auch um die Logik, das Verknüpfen mit dem Ort, wo ich etwas hingetan habe.“ Dinge, die man nicht logisch ablege und verstehe, die seien kaum im Kopf zu behalten. „Daher ist das mit der Grammatik manchmal schwer“, so Staub und erklärt, wie sich die Meister der Technik Hunderte von Dingen merken können. „Sie füllen den Raum damit.“

Dass dies funktioniert, zeigt sich denn auch bei zehn Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. So mancher der Grundschüler mag deren Namen davor nie gehört haben, und doch können sie diese plötzlich chronologisch aufzählen. Bis auf den jetzigen und seinen Vorgänger! „Obama ist bekannt – und nun ist einer im Amt, der es nicht verdient hat“, sagt Staub und schmunzelt, bevor er auf das Flipchart haut und sagt es sei aus Eisen. Ach ja, Eisenhower. Kennedy ist nebenan, nämlich der Stift auf dem Board daneben, der mit dem bayerischen „Kenn i di?“ verknüpft wird. Johnson wiederum steckt im Bild von Johnny Depp, der als Captain Jack Sparrow in der Karibik auf der Brücke seines Schiffs steht – samt Sohn, John-Sohn eben. Für Nixon schwimmen lauter Nixen auf dem Fenster – und plötzlich sind die Punkte in einem Klebebild fort, klar, Präsident Ford. Für Carter steht wiederum ein Kater Pate, der sich eingerollt im Spiegel betrachtet. Und bei Reagan regnet es vom Regal.

Das Mega-Memory schlägt so ein, dass die Schüler die fünf Chancen gar nicht brauchen, die Staub ihnen gibt, um die jeweiligen Aufgaben zu üben. Um zu wiederholen, bittet er die Kinder, sich gegenseitig die stets in Geschichten verpackten Dinge zu erzählen, ob das nun die Bundesländer sind oder wie man Rhythmik schreibt. „Ich freue mich über jeden Fehler, weil ich ihn verbessern kann, und wenn ich es richtig habe, umso besser. Ich freue mich also doppelt beim Lernen“, muntert er die Acht- bis Zehnjährigen auf.

Das gilt auch für Mathe. Methoden und andere Tipps zur Merkfähigkeit lernen am Nachmittag die Lehrer von ihm, am Abend sind die Eltern dran. Die zahlen dann allerdings Eintritt, das Seminar will ja finanziert sein. „Die Schule bekommt es gratis“, so Staub, der als Geschenk eine DVD mit seinen Übungen dabei hat. „Ich will Lehrkräfte so firm machen, dass sie selbstständig mit den Kindern weitermachen können.“ Er gehe zum größten Teil in Schulen, so der Gedächtnistrainer, der in Thailand lebt und schon allerlei Manager, Stars, aber auch Studierende und Angestellte in Sachen Gedächtnis fit gemacht hat.

Nach Hausen holte ihn der Förderkreis der Maria-Montessori-Grundschule. Rektorin Angelika Müller-Zastrau ist begeistert: „Ich kenne Gregor Staub schon lange, von einem Vortrag in einer Bank. Wir sind eine Brennpunktschule, was er mit den Kindern da geschafft hat, ist unglaublich.“ Auch Lehrerin Lisa Palz bestätigt: „Klasse! So habe ich unsere Dritt- und Viertklässler noch nicht erlebt.“

Beilage der Stuttgarter Zeitung / Nord-Rundschau vom Montag, 4.MÄRZ 2019, Text und Foto con Petra Mostbacher-Dix

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Seit 17.03.2019 in Aktivitäten, Aktuell, Presse

Am Freitag vor den Faschingsferien besuchte uns das Theater Fritzundfreunde mit dem Theaterstück „Der kleine Prinz“ von Antonine de Saint-Exupéry. Das Besondere an dieser Aufführung war, dass das Theaterstück musikalisch von der Band „Mandara“ begleitet wurde, deren poetische Klänge die Szenen ideal ergänzten und verbanden. Mit Handpan, Geige, Querflöte und Shruti-Box zauberte die Band die passende musikalische Kulisse für die Reise des kleinen Prinzen durch das All.

Zum Inhalt:

Der kleine Prinz lebte mit seiner geliebten Rose auf einem winzigen Planeten. Doch da ihn viele Fragen bewegten, machte er sich auf und erkundete das Weltall mit seinen Sternen. Dabei traf er seltsame Gestalten: Den König, den Eitlen, den Geschäftsmann, den Säufer, den Geographen etc.. Sie alle konnten ihm auf seine vielen Fragen keine Antwort geben. Resigniert landete er auf der Erde und lernte einen Piloten, einen Fuchs und eine Schlange kennen und fand in der Begegnung mit ihnen endlich Antworten. Er erkannte:
„Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche bleibt für die Augen unsichtbar“, Jetzt konnte er auf seinen Planeten zurückkehren.

Das Stück begeisterte Groß und Klein. Eine Lehrerin meinte zum Beispiel dazu:

„Ich wollte rückmelden, dass ich von der Theateraufführung „der kleine Prinz“ begeistert war.
Ich würde es großartig finden, wenn wir das Theater „Fritz und Freunde“ auch nächstes Jahr buchen könnten.“

Und die Schulleitung freute sich zudem besonders darüber uns, dass es in diesem Jahr, dank zusätzlicher finanzieller Zuwendungen gelang, alle Kinder zu diesem Ereignis einzuladen.

 

 

 

 

In der Turnhalle versammeln sich alle Kinder und sie sind schon sehr gespannt. Eine bunte Gruppe ist zu sehen, denn alle Kinder sind verkleidet in die Schule gekommen. Alle Kinder sind gut gelaunt.Eine wunderschöne Indianderin sucht noch nach einem Platz.

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Seit 12.03.2019 in Aktivitäten, Aktuell, Kulturschule, Kunst

Am Dienstag wurde im Jugendhaus das Buch Pogo & Polente vom Autor Jochen Till vorgestellt. Alle Viertklässler durften mitgehen. Jochen Till wurde 1966 in Frankfurt am Main geboren. Im  Buch handelt es von einem Jungen, dessen  Eltern  Punker sind. Vieles
läuft ein bisschen anders als bei normalen Familien.  Sie hassen es, wenn ihr Sohn mal wieder mit guten Noten nach Hause kommt. Sie erklären ihm immer wieder, dass die Schule der Feind ist. Aber Pogo sieht das leider ganz anders.  Er sucht sich einen Ferienjob um Geld zu verdienen. Auch wenn Punker sich nicht sehr viel aus Arbeit machen, Pogo sucht sich trotzdem einen Ferienjob, denn er möchte eigentlich kein Punker sein. Sein Ferienjob lautet Zeitung austeilen. Dabei passieren ihm viele aufregende Sachen. Zum
Beispiel als er über den Zaun mit dem Schild „Vorsicht bissiger Hund“ rüberklettert um die Zeitung zu verteilen. Pogo sah sich um. Nirgendwo war ein bissiger Hund zu entdecken! Also kletterte Pogo über den Zaun. Doch als ers ich wieder umdrehte, um zu den nächsten Häusern zu gelangen, stand plötzlich vor ihm der bissige Hund. Er sprang auf ihn und sabberte ihn voll. Zu Pogos Unglück pinkelte er genau auf Hose und es sah aus, als ob Pogo sich in die Hose gemacht hätte. Ähnliche ungeplante Ereignisse gab es noch mehrerer in diesem Buch. Die Lesung von Jochen Till hat allen Kindern sehr gut gefallen und war spannend.

Und was sagt Jochen Till mit seinem Team dazu? „Die Lesung hat uns sehr viel Spaß gemacht. Die SchülerInnen haben tolle und kluge Fragen gestellt und wissen nun sicher mehr über Punker als vorher. Vielen Dank für die Einladung, wir kommen sehr gern wieder!“

Text von: Amani & Josephine (Klasse 4d)

In den Winterferien beschäftigten sich die Ferienkinder mit dem Thema „Licht und Schatten“. In verschiedenen Angeboten ging es experimentell, kreativ und handwerklich zu.  Die Ferienkinder, die Spaß und Interesse an Experimenten zeigten, lernten, wie ein Schatten entsteht und wie sich dieser verändern lässt. So waren die Kinder fasziniert davon, wie groß  der Schatten ihrer Hand eigentlich werden kann und wie sie mittels mehrerer Lichtquellen Mehrfachschatten erzeugen können. Beson-ders schön fanden die Kinder den Regenbogen im Klassenzimmer, den sie mit Hilfe einer CD und einer Taschenlampe entstehen ließen. Das Highlight war das Basteln eines Lichtlabyrinthes. Hier schickten die Kinder  das Licht mittels eines Spiegels von einer Seite des Schuhkartons zur anderen und umschifften dabei auch eigene Hindernisse. Im Angebot Schattenprofil konnten die Ferienkinder das eigene, an die Wand projizierte Profil leider selber nicht sehen. Waren die Kinder jedoch zu zweit, so konnten sie sich ihr Profil gegenseitig auf das schwarze Schattenpapier zeichnen und dann ganz vorsichtig ausschneiden. Das Abzeichnen des Profilschattens war anspruchsvoll, und das Still-sitzen ebenfalls! Je ruhiger ein Ferienkind saß, umso genauer konnte das andere Kind das Profilbild abzeichnen. Spannend war dann auch, zu erraten, welches Profilbild zu welchem Kind gehört. Die meisten der Ferienkinder erkannten sich selbst oder ihre Geschwister. Und auch Freunde oder Klassenkameradinnen erkannten die Kinder auf Anhieb. Auch für die Bastler und Künstler gab es ein schönes Angebot. Die Ferienkinder gestalteten mit Windowcolors ein eigenes Windlicht. Die Gläser wurden mit farbenfrohen Motiven wie Tieren oder Herzen geschmückt. Als letztes Detail noch eine Schleife oder eine Kordel- und schon ist ein Windlicht fertig.  Auch das Tageslicht nutzten die Ferienkinder um ein blaues Solarpapier in ein weißes Bild mit blauen Mustern zu verwandeln. Schwierig war es hier die passenden Lichtquellen zu finden. In der Mensa im Pavillon war dann das Tageslicht gut, so dass die Belichtung des Solarpapieres den Ferienkindern gelang. Alles, was die Kinder auf das blaue Papier legten, z. B. eine Blume, oder einen Knopf, blieb nach der Belichtung weiter hin blau. Der Rest vom Papier war dann weiß. Die Ferienkinder gestalteten interessante Kunstbilder, die sie dann mit nach Hause nahmen. Der Ausflug führte die Feriengruppe diesmal zu einem Stuttgarter Wahrzeichen, dem Fernsehturm. Spannend war, wie die Ferienkinder in ein paar Sekunden mit dem Aufzug 217m hochfuhren. Oben angekommen galt der Mercedes Benz Arena das meiste Interesse und diese hatten zumindest alle von oben sichten können. Leider war dies der erste so richtig winterliche Tag im neuen Jahr, so dass es Kindern oben auf dem Turm bald zu kalt wurde. Den Schnee und den Spielplatz in der Umgebung des Fernseh-turmes fanden die Kinder aber richtig klasse. Somit starteten die Ferienkinder vergnügt und freudig beschäftigt in die erste Woche des neuen Jahres, was die Ferienpädagogen sehr freute. In den Faschingsferien geht es dann kreativ und fröhlich weiter mit dem Ferienprogramm „Knallbunt, die Fasnet ist los“.