Elterninformation

 

Liebe Kinder, liebe Eltern,

die Schule bleibt leider auch ab 19.04.2021 geschlossen und die Kinder lernen und qrbeiten zu Hause. Die Ausgabe der Materialpakete erfolgt am Montag, den 19.04.2021 zwischen 8:00 Uhr und 11:00 Uhr, erledigte Aufgaben werden am Freitag, den 23.04.2021 zwischen 8:00 Uhr und 10:00 Uhr eingesammelt (jeweils am bekannten Ort). Die Notbetreuung für angemeldete Kinder findet wie gewohnt statt.

Liebes Schulteam, liebe Kinder, liebe Eltern,

in diesem Blogbeitrag möchten Schulleitung und die Verantwortliche des Schulverwaltungsamtes, Frau Alimardani, Sie gerne über den Stand des Neubaus informieren und mit einigen aktuelle Fotos veranschaulichen.

Zur Erinnerung. Es wird in drei Bauabschnitte gebaut und saniert:

1. Bauabschnitt:
Als erstes wird der Erweiterungsbau an das bestehende Schulgebäude gebaut (rot).

2. Bauabschnitt:
Danach kann der neue Erweiterungsbau bezogen werden und der Klassentrakt des Bestands wird saniert (gelb).

3. Bauabschnitt:
Hierauf kann der neu sanierte Klassentrakt wieder bezogen werden und als letztes wird der Verwaltungstrakt des Bestands saniert (grün).

Derzeit befinden wir uns noch im 1. Bauabschnitt. Die beigefügten Fotos mit den zugehörenden Kurzinformationen veranschaulichen den Baufortschritt. Übrigens, der tolle Entwurf für den Neubau entstammt dem Architekturbüro Bureauhub um den Architekten Tobias Hegemann. Dieser hat mit seinen Kollegen sehr viel Zeit vor Ort an der Schule verbracht, um die gelebte Pädagogik an der Schule konkret zu erfahren. So sind Elemente der Montessori-Pädagogik aus der Schulpraxis an der Maria Montessori Grundschule Hausen in den Neubau in einige Details eingeflossen. Auch in die Fassade werden die geometrischen Figuren der Montessori-Pädagogik eingearbeitet. Das Blau der Fenster bleibt übrigens die grundlegende Farbe und die Fassade wird so gestaltet, dass der Neubau und der Altbau auch optisch miteinander verschmelzen. Nichts wurde im Vorfeld dem Zufall überlassen und in vielen Gesprächen mit der Schulleitung und dem ganzen Schulteam gründlich überlegt.

Zu Foto 1:  Der Bagger kommt

Im Frühjahr 2020 ging es los mit dem Neubau der MMS: ein Erweiterungsbau wird an das Bestandsgebäude gebaut mit Mensa und Küche, neuen Klassenräumen und einem schönen großen Bewegungsraum und Foyerbereich. Für die Zeit der Baustelle wird der bestehende Pavillon neben dem Sportplatz ersetzt und dann beginnen die Grabungsarbeiten.

Zu Foto 2: Hier wird unser Neubau stehen

An das bestehende Schulgebäude wird mit der Fundamentplatte für den Erweiterungsbau angeschlossen. Man sieht bereits die Armierung, der Stahl der für die zukünftigen Außenwände benötigt wird. Das betonieren geht schnell, so dass man bald sieht, wie der Neubau wächst.

Zu Foto 3: Die Stelle des ehemaligen Eingangs wird zum neuen Eingang

An der Stelle des ehemaligen Eingangs entsteht, nachdem ein Stück des bestehenden Schulgebäudes abgerissen wird, der neue Eingang in ein schönes großes Foyer. Der Neubau und das bestehende Schulgebäude werden später zu einem Gebäude „zusammenwachsen“: man wird nicht mehr sehen können, wo Neubau und wo Altbau ist. Wie das geschieht, wird anhand zukünftiger Fotos noch deutlich werden.

Zu Foto 4: Die ersten Wände werden betoniert

Im Erdgeschoss werden die ersten Außenwände betoniert: hier wird flüssiger Beton zwischen zwei sogenannte Schaltafeln gefüllt und erhärtet zu einer Wand. Der Stahl in den Wänden sorgt dafür, dass die Wand auch stabil bleibt.

Zu Foto 5: Der Rohbau ist fast fertig

Das ist der Blick vom hinteren Schulhof aus auf den zweigeschossigen Erweiterungsbau: dort wo es Öffnungen gibt, kommen später die Fenster hin. Die grauen Betonwände sind der Rohbau, der noch „eingepackt“ wird. Die bodentiefen Fenster im Erdgeschoss gehören zum zukünftigen Werkraum. Von dort aus kann man in Zukunft direkt auf den Schulhof.

Zu Foto 6: Blick in die Mensa und ins Foyer mit Treppe

In Zukunft wird es an der MMS eine Mensa mit Küche geben, gleich linker Hand, wenn man das Schulgebäude betritt. Aus einem großen Foyer kann man entweder über eine helle Treppe ins Obergeschoss, hinaus auf den hinteren Schulhof oder in den bekannten runden Foyerbereich im jetzigen Bestandsgebäude. Noch ist auf den Fotos alles grau, denn wir befinden uns im Rohbau.

 

 

 

 

Die Spielmobile Mobifant der Stuttgarter Jugendhaus gGmbH sind große Sprinter, vollgepackt mit verschiedensten Materialien. Vom Kreativ-Angebot mit Bastel-Materialien über Bewegungsspiele und Kisten voller Bauklötze, bis hin zu den legendären Groß-Tischspielen, alles ist dabei.

Vorrangiges Ziel der Spielmobile Mobifant ist es, Partei für Kinder und insbesondere für das Spiel der Kinder zu ergreifen! Denn Spielen ist die den Kindern gemäße Form der Auseinandersetzung mit sich und ihrer Umwelt.

Aufgrund der aktuellen Pandemie ist es den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Mobifanten derzeit nicht möglich, Spielplätze, öffentliche Plätze oder verkehrsberuhigte Straßen in den Stadtteilen anzufahren. Umso glücklicher sind wir darüber, dass Daniel und Fabian, die Mitarbeiter des Mobifanten unseren Schulhof auch in Zeiten der Notbetreuung anfahren und den Kindern eine Freude bereiten können.

Für die Schüler und Schülerinnen bilden die Tage, an denen der Mobifant kommt ganz besondere Ereignisse. Tatkräftig helfen sie, die Spielgeräte und Materialien in die Turnhalle oder auf den Sportplatz zu tragen und aufzubauen. Nachdem die Regeln und der Umgang mit den Geräten von den Mitarbeitern des Mobifant erklärt wurden, kann es auch schon losgehen.

Egal ob alleine, zu zweit oder in der Gruppe, die Materialien bieten allen Kindern abwechslungsreiche Spiel- und Bewegungsanlässe. Neben Klassikern wie Springseile, Hula-Hoop-Reifen und Tellerstelzen haben die Jungen und Mädchen die Möglichkeit, beliebte Groß-Tischspiele wie Eisstock, Jakkolo, Hatrick oder Tischhockey auszuprobieren.

Der nächste Termin des Mobifanten an unserer Schule ist der 30.04.21.

Wir freuen uns alle schon darauf.

 

 

 

 

 

 

Leider mussten die vergangenen Osterferien wieder unter Pandemiebedingungen stattfinden. So fand sich in der Woche nach Ostern auch nur eine kleinere Zahl von Kindern ein, die dennoch, in zwei Gruppen eingeteilt, eine schöne Ferienzeit verbrachten. Gemäß unserem Ferienthema „Alles was wächst und gedeiht“ beschäftigten sich die Ferienkinder in ihren Gruppen mit unterschiedlichen Angeboten.

 

Zu Bild 1-5 (Angebot von Frau Moderau):

In der Gruppe der „Großen“ wuchs und gedieh ein Huhn aus Pappmaché. Zunächst beklebten die Ferienkinder einen aufgeblasenen Luftballon mit Kleister und vielen Schichten Zeitungspapier. Nachdem alles getrocknet war, malten die Kinder alles bunt an und verzierten nach Belieben. Die Beine, den Schnabel und den Kamm formten die Kinder aus Ton. Mit Heißkleber wurde alles sorgfältig befestigt. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Es entstanden eine Reihe vielfältiger Pappmaché-Hühner, die sicher zuhause bei den Kindern einen Ehrenplatz im Regal oder auf der Fensterbank erhalten haben. Aber auch unsere „echten“ Hühner kamen nicht zu kurz. Diese befinden sich derzeit aufgrund der Baustelle „im Urlaub“, doch kurzerhand wurde ein Ausflug organisiert, bei dem die Feriengruppe die Hühner besuchten. Jeder, der wollte, nahm ein Huhn auf den Arm und streichelte die weichen Federn oder verfütterte ein paar leckere Rosinen an Greta und Bertha. Nur schwer verabschiedeten sich die Kinder von den beiden und alle freuen sich darauf, wenn unsere Schulhühner wieder ihren angestammten Platz hinter der Schule beziehen können. Neben dem Basteln und dem Ausflug kam aber auch das Spielen nicht zu kurz und so verflogen die Ostertage im Nu.

 

Zu Bild 6 (Angebot von Herr Bujk):

Beim Angebot der AU-Gruppe stopften die Kinder bunte Socken mit Watte aus, schnitten diese oben ab und streuten Kresse-Samen darauf. Der Frühling noch nicht in Sicht, gossen die Ferienkinder die Samen und warteten trotz Schnee und Sturm Tag für Tag, ob den lustigen Kresseköpfen die „Haare“ wuchsen. Erste Ergebnisse zu sehen bereitete den Kindern große Freude. Weiter säte die Feriengruppe Blumen-Samen und hoffen damit den Schulhof verschönern zu können.

 

Zu Bild 7-12 Angebot  von Frau Ornth):

Als weiteres Angebot nähten die Jungen und Mädchen mit viel Geschick, Fantasie und Begeisterung ihren eigenen Schmetterling. Hierfür schnitten sie zuerst die bunten Schmetterlinge sorgfältig aus. Anschließend stopften einige Kinder ihre Schmetterlinge mit Füllwatte, während andere zwei Schmetterling übereinander nähten. Zum Verzieren nähten sie am Schluss noch bunte Perlen auf. Die Freude über die selbstgenähten Schmetterlinge war groß und so nannten die Kinder diese „Kuschelschmetterlinge“.

 

Da wir aktuell leider keine größeren Ausflüge unternehmen können, freuten sich die Ferienkinder umso mehr, als der Mobifant uns an zwei Tagen in der Ferienwoche besuchen kam. Mit viel abwechslungsreichem Spielmaterial im Gepäck war für jedes Kind etwas dabei und so bildeten sich schnell Zweiergruppen, die gemeinsam am großen 4-Gewinnt knobelten oder auf dem Mini-Trampolin sprangen.

 

Eine Vielfalt an Pappmache-Hühnern sind entstanden

Erlebnispädagogisches Projekt mit der Klasse 3/4a

Vom 28.06.2021 bis 03.07.2021 dürfen wir, Naemi Ruf und Sabrina Gehrung, unser erlebnispädagogisches Abschlussprojekt mit den Kindern der Klasse 3/4a der Schule durchführen.
Das Projekt findet unter der Betreuung von Prof. Dr. Annette Hofmann statt. Als angehende Lehrerinnen studieren wir neben unseren Fächern den Studiengang Erlebnispädagogik an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg.
Nach Werner Michl (2009, S. 11) ist die Erlebnispädagogik „eine handlungsorientierte Methode und will durch exemplarische Lernprozesse, in denen junge Menschen vor physische, psychische und soziale Herausforderungen gestellt werden, diese jungen Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung fördern und sie dazu befähigen, ihrer Lebenswelt verantwortlich zu gestalten.“
Unsere erlebnispädagogische Woche steht unter dem Motto eines Zitats des chinesischen Philosophen Konfuzius:

„Sage es mir und ich werde es vergessen.

Zeige es mir, und ich werde es vielleicht behalten.

Lass es mich TUN, und ich werde es können.“

Der Fokus liegt hierbei auf der Gruppenentwicklung beziehungsweise der Gruppendynamik der Klasse sowie der Ich-Entwicklung jedes einzelnen Kindes. Schwerpunkte bilden dabei die Bereiche Kommunikation, Kooperation, Vertrauen sowie Naturerlebnisse und Sinneswahrnehmungen.
Vor allem in Corona-Zeiten ist die Kommunikation unter den Schülern und Schülerinnen erschwert, worunter die Klassengemeinschaft leidet. Der intensive und direkte Kontakt während unserer erlebnispädagogischen Woche ermöglicht es, die Klasse wieder näher zusammenzuführen und als gestärktes Team daraus hervorzugehen. Jedes Klassenmitglied hat hierbei die Chance, in einem außerschulischen Setting unterschiedliche Rollen einzunehmen. Jedem Individuum wird die Möglichkeit geboten, sich in dem gelösten Kontext einzubringen und als selbstwirksam und unverzichtbar für die Klasse zu empfinden.
Augenblicklich fehlt nicht nur der direkte soziale Kontakt, sondern auch direkte und bewusste Erfahrungen in und mit der Natur. Vielmehr nehmen digitale Medien einen hohen Stellenwert ein. Von diesen wollen wir uns in der Woche lösen und der Entfremdung der Natur entgegenwirken. Dazu kann die Erlebnispädagogik ihren Teil beitragen (vgl. Wehr & Von Carlsburg, 2010). Dabei sollen nicht nur die Sinne und die Wertschätzung für die Natur geschärft werden, sondern auch der Umgang mit den Mitschülern und Mitschülerinnen. Durch Gruppenerfahrungen in diesem Kontext können vermeidliche Grenzen gemeinsam bewältigt werden. Die Sozialkompetenz von Grundschülern und Grundschülerinnen wird durch Erlebnisse im außerschulischen Kontext spielerisch gefördert. Jede Aktion bietet einen motivierenden Aufforderungscharakter (vgl. Weber, 2019).
Durch abschließende Reflexionen werden die Schüler und Schülerinnen zum Nachdenken angeregt und lassen ihr Gespür für den sozialen Umgang erneut und bewusster aufleben (vgl. Abstreiter & Zwerger & Zwerger, 2019). All diese Erfahrungen können auf den Schulalltag transferiert werden, wie beispielsweise die Stärken und Schwächen des Gegenübers wahrzunehmen und dementsprechend zu reagieren. Dadurch kann in der Klasse ein Gemeinschaftsgefühl entstehen.
Ein kleiner Ausschnitt soll zeigen, wie Aktionen unserer Woche in Erfahrungen, gemäß Konfuzius „Lass es mich TUN, und ich werde es können“, mit in den Schulalltag genommen werden können:

Die Flussüberquerung 

Die Klasse bekommt die Aufgabe, einen Fluss von A nach B mittels Teppichfliesen zu überqueren. Jede/r Schüler/in erhält dabei eine Fliese. Der Fluss darf nicht berührt werden. Tritt oder fällt ein/e Schüler/in in den Fluss oder verliert der/ die Schüler/in den Körperkontakt zur Fliese muss die ganze Klasse zurück an den Anfang. Nach Absolvierung der Aufgabe stellt sich die Frage, welche Strategie und welches Verhalten der Klasse zum Gelingen geführt haben. Wer hat welche Rolle übernommen, was ist aufgefallen, wer hat sich gehört und nicht gehört gefühlt, welche Problemlösestrategie wurde angewendet und was kann aus dieser Aktion an Erfahrungen für den Unterricht mitgenommen werden? Durch verschiedene Reflexionsphasen und -formen werden diese Aspekte gemeinsam mit den Schülern und Schülerinnen erarbeitet.

Ein besonderer Dank gilt den Eltern und der Schule, die unser erlebnispädagogisches Projekt genehmigen und unterstützen.

Wir freuen uns auf eine unvergessliche, erlebnisreiche Woche mit der Klasse 3/4a!

Sabrina Gehrung und Naemi Ruf