Kulturschule

 

Am letzten Schultag besuchte die Klasse AU 1 das Märchen Aschenputtel in der Kommödie im Marquardt. Da die Vorstellung bereits um 9.00 Uhr begann, mussten die Kinder schon um 7.30 Uhr in der Schule sein. Bei allen hat das gut geklappt. Dann führen wir mit Bus und U-Bahn in die Stadt. Im Theater angekommen, stärkten sich die Kinder erst einmal tüchtig mit dem mitgebrachten Vesper und mit ihren Getränken. Dann ging es pünktlich los. Die Kinder staunten nicht schlecht, dass die 4 Schauspieler blitzschnell in verschiedene Rollen schlüpfen konnten. Das Märchen war zwar modern inszeniert, doch amen die Originaltexte des Märchens oft zum Einsatz, wie zum Beispiel; „Bäumchen rüttle dich und schüttle dich, wirf Gold und Silber über mich“. Oder: „Ruckedigu, ruckedigu, Blut ist im Schuh.“  Die Kinder freuten sich über die vielen originellen Beiträge und die musikalischen Einlagen. Und natürlich, dass das Aschenputtel schließlich ihren Prinzen bekam.
Nach dem Theater ging es noch auf den Weihnachtsmarkt und die Kinder durften sich etwas kaufen. Crepes waren der Renner, aber auch Lebkuchenherzen und kleine Holzanhänger.
Dann ging es auch schon wieder ab nach Hause. Viele Kinder waren rechtschaffen müde, doch auch sehr zufrieden über das Erlebte.

Seit 19.12.2019 in Aktuell, Kulturschule, Literatur

Zwei Gruppen der Klasse AU 1 beschäftigten sich im Kunstunterricht mit dem Modellieren aus Ton. Da die Kinder kurz vor Weihnachten das Märchen ‚Aschenputtel‘ besuchten, bestand die Aufgabe darin, ein Aschenputtel zu tonen. Dazu walzten die Kinder den zuvor gut durchgekneteten Ton aus und drückten ihn an einen Styroporkegel, der zuvor mit einer Haushaltsfolie umwickelt wurde. Nun konnten die Kinder den Kopf formen und ansetzen sowie Verzierungen anbringen.Danach wurde die Styroporkegel vorsichtig wieder aus der Tonfigur entfernt.
Viele Kinder tonten zum ersten Mal, stellten sich aber sehr geschickt an. So erfuhren viele Kinder auch erstmals, dass der Ton nun 3 Wochen trocknen muss, bis er bei ca. 800 Grad Celsius gebrannt werden kann. Diesen Brand nennt man ‚Schrühbrand‘. Dann kann die Tonfigur in vielen schönen Farben glasiert werden, bevor der Glasurbrand erfolgt. Nach Weihnachten kommt die 3. und letzte Gruppe beim Tonen an die Reihe. Dann wird gebrannt , glasiert und wieder gebrannt. Auf die Ergebnisse dürfen wir gespannt sein.

 

 

 

 

 

 

 

drückten ihn

An der Maria Montessori Grundschule in Hausen ist Kunst fest in den Schullalltag integriert. Die Künstlerin Susanne Wadle war schon mehrfach zu Kunstprojekten zu Gast.
Susanne Wadle ist den Schülern der Maria Montessori Grundschule bestens bekannt. Die Künstlerin hat an der Schule schon mehrere Kunstprojekte durchgeführt. Sie hat mit den Schülern schon getont, im Rahmen eines Projektes den Drachen Nesu’ah aus Weidenzweigen geschaffen oder auch Klangbäume gebaut.
Beim jüngsten Projekt wurden gemeinsam afrikanische Masken hergestellt. Mit viel Fantasie haben die Teilnehmer des Kurses ihre Masken selbst entwickelt. „Wir haben die Masken aus Draht geformt und dann mit Zeitungspapier beklebt“, erklärt eines der Kinder begeistert. „Um die Masken zu verzieren, haben wir alle möglichen Dinge verwendet, die schon gebraucht waren.“ Neudeutsch würde man das wahrscheinlich als Upcycling bezeichnen. Für die Teilnehmer des Kunstprojektes war es einfach eine tolle Erfahrung, dass man aus gebrauchten Dingen etwas Neues basteln kann.
Entstanden sind in dem Projekt wunderbare Gestalten mit Strohhüten oder Hüten aus Blechtellern, mit einer Nase die Töne machen kann, weil sie in Wirklichkeit ein Xylophon ist und auch solche, die an wilde Tiere erinnern oder durchaus mondäne Damen. „Teilweise kann man die Masken auch aufsetzen“, erklärt ein weiterer Schüler.
An einem Tag wurden auch sogenannte Stabmasken aus Hartschaum gebaut. Entstanden sind dabei teils lustige, aber auch grauselige Gestalten, die die Schüler mit Stolz präsentierten.

Verschiedene Angebote
„Die Kunstprojekte mit Susanne Wadle kommen bei den Schülern immer sehr gut an”, erzählt Hayri Kurt. Wie alle Kunstprojekte an der Maria Montessori Grundschule fand auch das Maskenprojekt in den Ferien statt. „Wir bieten in allen Ferien verschiedene Programme an“, so Kurt weiter. Die Maria Montessori Grundschule ist eine gebundene Ganztagesschule, an der in allen Ferien eine Betreuung von 8 bis 17 Uhr angeboten wird. Insgesamt gibt es an der Schule nur 23 Schließtage.
Auf dem Programm in der Ferienbetreuung standen schon Angebote wie Basteln mit Naturmaterialien, süße Energiekugeln selber machen, Experimentieren mit Farben, einen Animationsfilm drehen oder selbst Taschen aus bunten Stoffen nähen. Auch ein eigenes Wappen für die Fußballmannschaft der Schule wurde schon gemeinsam in der Ferienbetreuung entwickelt.

Wünsche erlaubt
„Die Schüler können für die Ferienprogramm auch Wünsche äußern und die Angebote bewerten“, erklärt Kurt. „Frau Wadle taucht bei den Wünschen sehr oft auf“, meint er lachend.
Der zeitliche Ablauf bei den Ferienangeboten sei im Grunde immer gleich. Ankunft und Frühstück ist in der Zeit zwischen acht und zehn Uhr, ab zehn Uhr sind die Kinder dann eineinhalb Stunden bei den von ihnen gewählten Angeboten beschäftigt. Danach ist eine kurze Pause und ab zwölf Uhr gibt es Mittagessen. Am Nachmittag sind die Kinder dann noch einmal zwei Stunden in ihren Projektgruppen aktiv und danach ist freies Spielen angesagt. „Manche Kinder sind bis 17 Uhr da, andere werden etwas früher abgeholt“, erzählt Kurt. „Wichtig ist uns aber, dass die Kinder immer die Arbeiten, die sie angefangen haben, auch fertig machen können.“
Übrigens in den Hebstferien findet auch wieder ein Ferienprogramm statt. Das steht dann unter der Überschrift „Rund um das Thema alles was fliegt“.

Zeitung: In und um Weilimdorf, 25.10.2019 / Text+Fotos: Tommasi

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Unter dem Motto „Kreative Auszeit“ lebten sich die Kinder in der Sommerferienbetreuung frei aus. Zu Beginn der Ferien führten die Kinder Farbexperimente durch und sie lernten die verschiedenen Wirkungen der Farben kennen. Blau ist z.B. eine kalte Farbe und Rot erscheint uns warm. Unter Anleitung wurde auch eine Lavalampe aufgebaut und ein farbiger Klebeschleim angerührt, denn sie mit nach Hause nehmen durften. Kreativ mixten die Ferienkinder in der Küche verschiedene Lebensmittel zusammen und kreierten süße und gesunde Leckereien. Diese Leckereien werden Energiekugeln genannt. In der Lego-Ecke des Pavillons filmten die Kinder einen echten  „Lego Movie“. Zu Beginn erweckten die Ferienkinder eigene Fantasien und Charaktere zum Leben und bauten diese aus Lego auf. Die Kinder durften allerlei Szenarien und Effekte einbauen wie z.B. ein Autostunt oder ein spektakuläres Rennmanöver. Um möglichst viele Effekte zu realisieren spielten sich die Szenen vor einem grünen Hintergrund ab. Bei den bunten Bilderrahmen konnten die Kinder ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen indem sie eigene Bilderrahmen aus alten Obstkisten bauten. Hierzu legten die Kinder die grobe Form erst einmal vor sich hin um zu überprüfen ob alle Teile passten. Passte ein Teil mal nicht wurde es ausgetauscht oder auf die passende Länge zugeschnitten. Im Anschluss verleimten die Kinder die Leisten und sicherten sie mit Nägeln. Am Nachmittag verzierten die Ferienkinder ihre Rahmen mit bunten Mustern und sehr viel Kreativität. Wer noch Zeit hatte malte noch ein kleines Bild das dann, sofern der Rahmen schon trocken war, natürlich sofort eingeklebt wurde. Genauso kreativ waren die Ferienkinder in der Nähwerkstatt. Aus bunten Stoffen nähten sie kleine Hüllen für Taschentuchpäckchen. Passgenau und farblich abgestimmt  gestalteten die Kinder ein Unikat nach dem anderen. Außerdem stand die Turnhalle für unterschiedlichste Spiele zur Verfügung. Aufbauintensive Spiele wie z.B. Affenfange waren somit möglich. Aber auch an Seilen und Ringen eigneten sich die Kinder akrobatische Fähigkeiten an. Das Schatten-theater zeigt sich bei dem Thema: „Kreative Auszeit“ von einer besten Seite. Spannende und lustige Geschichten über Grüffelo, Meerjungfrauen und co. wurden mit Hilfe von ausgeschnittenen Pappfiguren auf einer beleuchteten Leinwand dargestellt und mit Instrumenten-Geräuschen zum Leben erweckt. Im Lego-Angebot durften die Kinder ihre schönsten Erlebnisse mit Lego nachbauen. Hierbei wurden tolle Fische und Meeresquallen gebaut, ganze Polizeireviere inclusive Gefängnis errichtet oder aber auch eine funktionierende Wildwasserrutsche konstruiert. Da die Auswahl der Steine begrenzt war mussten die Kinder sich absprechen und viel Geschick beim Bauen beweisen was ihnen aber ohne Probleme gelang. Es herrschte ein sehr kreatives Chaos an bunten Steinen aber zum Schluss hatten die Kinder viele tolle Kunstwerke gebaut und die Lego Ecke vorbildlich in Ordnung gebracht. Nicht nur im Schulhaus, sondern auch bei Spaziergängen durften die Kinder kreativ die Natur entdecken und herausfinden was sich aus unterschiedlichsten Naturmateriealien alles herstellen lässt. Besonders das Schnitzen mit dem Taschenmesser begeistere die meisten Kinder. Stöcke wurden gesägt, gespitzt und verziert. Aber auch aus Kartoffeln ließen sich tolle Gruselgesichter schnitzen, die von Tag zu Tag (durch den Zersetzungsprozess) immer gruseliger wurden. Aus Blättern und Beeren bastelten die Kinder wunderbaren Schmuck und, wer hätte das gedacht, malten sogar Bilder mit dem Saft der Beeren. Im Forscherlabor wurde währenddessen an professionellen Fußball-Logos gefeilt und eigene Wappen erstellt. Die Idee war es ein Mannschaftswappen für die Fußballmannschaft der Maria Montessori Schule zu gestalten. Die Ferienkinder arbeiteten hier am Computer mit einem leichten Designprogramm und die Logos sind wirklich gut geworden. Mit Windowcolors tauchten die Kinder die Fenster in der Schule und zuhause in bunte Farben und wenn die Sonne durch die Fenster scheint, dann  leuchten diese bunten Bilder. Ein Highlight der Sommerferien war sicherlich das Projekt von Frau Wadle ind er fErienbetreuung, finnziert über die Kulturschule der Maria Montessori Schule. Frau Wadle gestaltete gemeinsam mit den  Kindern afrikanische Masken der besonderen Art und brachte viel Phantasie und Freude in die eine Runde und in die sehr kreative Auszeit. Der Projektbericht steht schon auf unserer Homepage und die Kunststücke können drzeit im Schulhasu bweundert werden. Bei schönem Wetter spielten die Kinder auch gerne einfach mal im Freien und freuten sich hier über kleine und fruchtige Überraschungen wie Wassermelonen oder auch mal ein Wassereis. Überhaupt ging es uns allen sehr gut in den Ferien!

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Masken -Workshop Ferienprogramm 26.8.-30.8. 2019 mit Susanne Wadle

 

Info: Masken zur Verhüllung des Gesichtes oder Kopfes oder zur Verkleidung des ganzen Körpers finden in vielen Kulturen, z.B. in Afrika  oderJapan) bei Tänzen, Theateraufführungen und im Fastnachtsbrauchtum Verwendung.. Auch in  gotischen und romanischen Kirchen können wir interessante Masken zum Schmuck von  Kapitellen entdecken.

Zu Beginn des Maskenbaus formten wir ein Untergerüst aus Maschendraht. Auf dieses röhrenartige Gebilde (das über den Kopf passen sollte) befestigten wir aus Alufolie geformte Elemente wie beispielsweise Nasen , Wangen , Lippen, Augen etc.. Auf diese Weise  erhielten wir auf dem Maschendraht ein silbriges Relief, das wir mit Zeitungspapier, Küchenpapier und Kleister kaschierten.  Zum Glück trocknete das Papier Dank des warmen Wetters schnell, und wir konnten zügig weiterarbeiten. Am Kopfende/ Hals  befestigten wir als Abschluß mit Kabelbinder und Draht einen Ring aus Schaumstoff,  damit die Vollmaske weich auf dem Schultern aufliegt und nicht drückt.
Wir grundierten die entstandenen Formen mit weißer Wandfarbe. Nach dem Trocknen begannen wir zügig mit der farbigen Gestaltung. Wir hatten eine große Palette Acrylfarben und Abtönfarben zur Auswahl. Viele Fragen ergaben sich: Welche Farben steigern sich gegenseitig in ihrer Wirkung,? Wie erhalte ich eine Hautfarbe in einem bestimmten Farbton? Wie kann ich Grüntöne mischen? Im nächsten Schritt entschieden sich einige Kinder für eine Gestaltung der Haare mit Wolle oder Bast wärend  andere mit dem Aufkleben von farbigen Knöpfen oder bunten Glasstückchen als Augen begannen . Sogar  einige tolle Funde vom Sperrmüll wie alten Spielsachen schmückten manche unverwechselbare Maske. Neben bei stellten die Kinder noch federleichte farbige Standmasken aus Styrodur her. Die Silhouette eines Kopfes wird bei diesem Verfahren mit einer kleinen Säge ausgeschnitten. Beim plastischen Aufbau ( Augen, Nase) sowie beim Herstellen des Sockels zum Aufstellen,- setzten wir auch einen kleinen Akkuschrauber sowie Silberne Dachpappennägel und Hämmer ein.  Inzwischen war aus unserem Outdoor Atelier unter dem Dach des Eingangsbereiches ein regelrechter `Museumsbetrieb´ entstanden. Die Kinder kümmerten sich emsig um die Vorbereitung der Ausstellung, übten einen Tanz ein ( Anastasia, Ann-Kathrin, Fabienne, Alica)  und fertigten Namensschilder für die Kunstwerke an.Eine Präsentation der Kunstwerke am Freitagnachmittag für Eltern und Gäste rundete den Workshop ab.Der Kreativworkshop wurde von Frau Khan und Frau Soysüren engagiert unterstützt.

Allen Teilnehmenden  herzlichen Dank fürs Mitmachen!

Eure Susanne Wadle