Kulturschule

 

Am Donnerstag, den 13.02.2020, inszenierte die Theater- und Musical-AG unter Leitung von Frau Ruf und Frau Gromes das Stück „Der kleine Eisbär“.

Lars, der kleine Eisbär, lebte mit seinen Eltern auf einem Gletscher. Durch einen unglücklichen Zufall löste sich die Eisplatte, auf der der kleine Eisbär schlief. Das bedeutete für ihn zum einen die Trennung von seinen Eltern, als auch der Beginn eines großen Abenteuers. Der kleine Eisbär begab sich unverhofft und voller Mut auf eine Reise durch die bunte MultiKulti-Welt der MMGH. Dabei lernte er neue Orte, Kulturen und  viele neue Freunde kennen.

Zunächst traf Lars die Pop-Tanz-AG, die ihn mit tollen Tänzen unterhielt. Auf seiner weiteren Reise begegneten ihm indische Gesänge der  AU4. Sportliche Tricks zeigten ihm die Tischtennis-AG und die Fußball-AG. Ein fesselndes Märchen präsentierte die Märchenreise-AG unserem kleinen Eisbär. Für eine Stärkung sorgte die Koch-AG. Lars sammelte viele schöne Erlebnisse bei seinem Abenteuer, doch sein Heimweh wurde immer größer. Zum Glück begegneten ihm viele freundliche Tiere, die ihn aufmuntern konnten und halfen, wieder nach Hause zu gelangen.

Vielen Dank bei allen Mitwirkenden für dieses gelungene und bezaubernde Stück!

Seit 14.02.2020 in Aktivitäten, Aktuell, Kulturschule

Die Kinder der Klasse AU 1 beschäftigten sich im Kunstunterricht mit dem Modellieren aus Ton. Da die Kinder kurz vor Weihnachten das Märchen ‚Aschenputtel‘ besuchten, bestand die Aufgabe darin, ein Aschenputtel zu tonen. Dazu walzten die Kinder den zuvor gut durchgekneteten Ton aus und drückten ihn an einen Styroporkegel, der zuvor mit einer Haushaltsfolie umwickelt wurde. Nun konnten die Kinder den Kopf formen und ansetzen sowie Verzierungen anbringen.Danach wurde die Styroporkegel vorsichtig wieder aus der Tonfigur entfernt.
Viele Kinder tonten zum ersten Mal, stellten sich aber sehr geschickt an. So erfuhren viele Kinder auch erstmals, dass der Ton nun 3 Wochen trocknen muss, bis er bei ca. 800 Grad Celsius gebrannt werden kann. Diesen Brand nennt man ‚Schrühbrand‘. Dann kann die Tonfigur in vielen schönen Farben glasiert werden, bevor der Glasurbrand erfolgt. Nach Weihnachten kommt die 3. und letzte Gruppe beim Tonen an die Reihe. Dann wird gebrannt , glasiert und wieder gebrannt. Auf die Ergebnisse dürfen wir gespannt sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

drückten ihn

In der Weihnachtsferienbetreuung „Alles rund um´s Thema Märchen“ probierten sich die Ferienkinder als Schneider, Autor und Märchenfigur in den verschiedenen Angeboten aus. Die Handpuppen begeisterten die Kinder von Anfang an. Zunächst suchten sie sich einen passenden Stoff für ihre Puppe.  Die große Herausforderung bestand darin, die Vorder- und Rückseite der Handpuppen mit Nadel und Faden zusammenzunähen. Die Ferienkinder piksten sich hin und wieder in den Finger, oder verknoteten ihre Fäden. Nähen von Hand will also gelernt sein! Doch keines der Kinder verlor die Lust bzw. Motivation an der Arbeit mit Nadel und Faden. Die fertigen Handpuppen schlossen die Kinder sogleich in ihr Herz.

In der Märchenschreibwerkstatt verwandelten sich die Kinder in junge, kreative Autorinnen und Autoren spannender Märchen und Detektiv­geschichten. Nach einer kurzen Einführung zu den typischen Merkmalen eines Märchens, wie z.B., dass ein Märchen immer fast immer mit „Es war einmal …“ beginnt oder dass der Ort und die Zeit im Märchen unbestimmt bleiben, gingen die Kinder sogleich ans Werk. Ein Brainstorming, Ideenstichpunkte und kreativ mystische Einfälle der Kinder ließen am Ende das Märchen „Marie und der Zauberbaum“ sowie einen aufregenden Kinderkrimi, „Einbruch an Silvester“, mit den beiden Superagenten Jeff und Jack, entstehen. Mit sehr viel Erzählkunst und Leidenschaft nahmen die Ferienkinder ihren Kinderkrimi schließlich als Audiodatei auf.

Das Fotoshooting im Märchenland bildete ein weiteres Angebot für die Ferienkinder. Hier gab es eine Reihe von Kostümen, Hüten und Stoffen. Mit diesen verkleideten sich die Ferienkinder in eine Märchenfigur. Prinzessinnen, Meerjungfrauen und Piraten stellten sich vor die Kamera um von sich ein Foto schießen zu lassen.
Die Wartezeiten dafür überbrückten die Kinder mit Malen und Basteln. Wer Lust hatte konnte sich eine schöne Krone gestalten, wie sie in so vielen Märchen vorkommt. Die Weihnachtsferienbetreuung ging wie im Fluge vorbei und schon startete die Schule im neuen Jahr und die Faschingsferien mit dem Thema „Märchenillustration“ stehen als nächstes auf dem Programm der Ferienbetreuung der Maria Montessori Schule.

Und hier unser Hörspiel: Einbruch an Silvester

 

 

 

 

Gemeinsam mit den Dritt- und ViertklässlerInnenn tauchten zwei Republik-Gründer ab in ein demokratisches Abenteuer intergalaktischen Ausmaßes und machten sich so an nichts weniger als die Rettung der Welt.  Mit einem partizipativen Theaterstück nach Motiven eines Kinder-Sachbuches von Valerie Wyatt besuchte uns das JES-Theater Stuttgart.
Daniel aus der Klasse 3/4a berichtet:
Am Freitag, 13. Dezember 2019, sind alle Kinder aus der Klasse 3/4a und 3/4c um 10 Uhr in die Turnhalle gegangen und wir sollten uns alle in der Jungenumkleidekabine versammeln. Plötzlich kamen eine Frau und ein Mann in die Umkleidekabine. Wir hatten die Aufgabe, alle einen Ausweis mitzubringen, den wir in der Klasse gebastelt hatten. Zusammen mit der Frau und dem Mann haben wir die Turnhalle betreten, in welcher einige Requisiten aufgebaut waren.
Zuerst haben wir alle zusammen Regeln besprochen, die es in einem Land braucht. Wir haben anschließend unsere eigene Republik gegründet: Es gab eine Flagge und sogar eine Nationalhymne für unser neu gegründetes Land: Die Bademattenrepublik! Dann haben wir den Präsidenten gewählt. Unser Präsident war Luca aus der Klasse 3/4c. Erst nachdem dieses neue Land gegründet war, erfuhren wir, warum es notwendig war, ein Land zu gründen. Der Mann zeigte uns ein Weltraumteleskop, das er selbst gebaut hatte. Mit diesem Teleskop hatte er eine Sonnenexplosion und ein Gespräch mit Aliens aufgefangen. In diesem Gespräch ging es darum, dass die Aliens die Stimmen der Menschen absaugen wollten. Wir haben die Aliens angerufen und gefragt, wieso sie denn unsere Stimmen absaugen wollten. Die Aliens meinten, dass sie die Hälfte unserer Stimmen in 15 Minuten absaugen würden und wir dann die Hälfte unserer Worte und unserer Lautstärke verlieren würden.
Gemeinsam als Republik haben wir lange überlegt. Wir haben eine Demonstration gegen die Aliens veranstaltet und auf Plakaten aufgeschrieben, wozu wir als Kinder unsere Stimme brauchen, was uns im Leben wichtig ist und wofür wir uns einsetzen. Wir haben die Aliens nochmal angerufen und glücklicher Weise waren die Aliens von unseren Plakaten, unserer Meinung und uns Kindern so begeistert, dass sie daraus ihre notwendige Energie ziehen konnten uns nicht unsere Stimmen benötigten. Wir Kinder waren sehr erleichtern und froh, dass wir unsere Stimme behalten durften. Wir haben mit den Aliens Frieden geschlossen.
Als Andenken bekamen wir die Badematte unserer Bademattenrepublik geschenkt.

Seit 20.01.2020 in Aktuell, Kulturschule

Am letzten Schultag besuchte die Klasse AU 1 das Märchen Aschenputtel in der Kommödie im Marquardt. Da die Vorstellung bereits um 9.00 Uhr begann, mussten die Kinder schon um 7.30 Uhr in der Schule sein. Bei allen hat das gut geklappt. Dann führen wir mit Bus und U-Bahn in die Stadt. Im Theater angekommen, stärkten sich die Kinder erst einmal tüchtig mit dem mitgebrachten Vesper und mit ihren Getränken. Dann ging es pünktlich los. Die Kinder staunten nicht schlecht, dass die 4 Schauspieler blitzschnell in verschiedene Rollen schlüpfen konnten. Das Märchen war zwar modern inszeniert, doch amen die Originaltexte des Märchens oft zum Einsatz, wie zum Beispiel; „Bäumchen rüttle dich und schüttle dich, wirf Gold und Silber über mich“. Oder: „Ruckedigu, ruckedigu, Blut ist im Schuh.“  Die Kinder freuten sich über die vielen originellen Beiträge und die musikalischen Einlagen. Und natürlich, dass das Aschenputtel schließlich ihren Prinzen bekam.
Nach dem Theater ging es noch auf den Weihnachtsmarkt und die Kinder durften sich etwas kaufen. Crepes waren der Renner, aber auch Lebkuchenherzen und kleine Holzanhänger.
Dann ging es auch schon wieder ab nach Hause. Viele Kinder waren rechtschaffen müde, doch auch sehr zufrieden über das Erlebte.

Seit 19.12.2019 in Aktuell, Kulturschule, Literatur