Kulturschule

 

Am Freitag vor den Faschingsferien besuchte uns das Theater Fritzundfreunde mit dem Theaterstück „Der kleine Prinz“ von Antonine de Saint-Exupéry. Das Besondere an dieser Aufführung war, dass das Theaterstück musikalisch von der Band „Mandara“ begleitet wurde, deren poetische Klänge die Szenen ideal ergänzten und verbanden. Mit Handpan, Geige, Querflöte und Shruti-Box zauberte die Band die passende musikalische Kulisse für die Reise des kleinen Prinzen durch das All.

Zum Inhalt:

Der kleine Prinz lebte mit seiner geliebten Rose auf einem winzigen Planeten. Doch da ihn viele Fragen bewegten, machte er sich auf und erkundete das Weltall mit seinen Sternen. Dabei traf er seltsame Gestalten: Den König, den Eitlen, den Geschäftsmann, den Säufer, den Geographen etc.. Sie alle konnten ihm auf seine vielen Fragen keine Antwort geben. Resigniert landete er auf der Erde und lernte einen Piloten, einen Fuchs und eine Schlange kennen und fand in der Begegnung mit ihnen endlich Antworten. Er erkannte:
„Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche bleibt für die Augen unsichtbar“, Jetzt konnte er auf seinen Planeten zurückkehren.

Das Stück begeisterte Groß und Klein. Eine Lehrerin meinte zum Beispiel dazu:

„Ich wollte rückmelden, dass ich von der Theateraufführung „der kleine Prinz“ begeistert war.
Ich würde es großartig finden, wenn wir das Theater „Fritz und Freunde“ auch nächstes Jahr buchen könnten.“

Und die Schulleitung freute sich zudem besonders darüber uns, dass es in diesem Jahr, dank zusätzlicher finanzieller Zuwendungen gelang, alle Kinder zu diesem Ereignis einzuladen.

 

 

 

 

In der Turnhalle versammeln sich alle Kinder und sie sind schon sehr gespannt. Eine bunte Gruppe ist zu sehen, denn alle Kinder sind verkleidet in die Schule gekommen. Alle Kinder sind gut gelaunt.Eine wunderschöne Indianderin sucht noch nach einem Platz.

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Seit 12.03.2019 in Aktivitäten, Aktuell, Kulturschule, Kunst

Am Dienstag wurde im Jugendhaus das Buch Pogo & Polente vom Autor Jochen Till vorgestellt. Alle Viertklässler durften mitgehen. Jochen Till wurde 1966 in Frankfurt am Main geboren. Im  Buch handelt es von einem Jungen, dessen  Eltern  Punker sind. Vieles
läuft ein bisschen anders als bei normalen Familien.  Sie hassen es, wenn ihr Sohn mal wieder mit guten Noten nach Hause kommt. Sie erklären ihm immer wieder, dass die Schule der Feind ist. Aber Pogo sieht das leider ganz anders.  Er sucht sich einen Ferienjob um Geld zu verdienen. Auch wenn Punker sich nicht sehr viel aus Arbeit machen, Pogo sucht sich trotzdem einen Ferienjob, denn er möchte eigentlich kein Punker sein. Sein Ferienjob lautet Zeitung austeilen. Dabei passieren ihm viele aufregende Sachen. Zum
Beispiel als er über den Zaun mit dem Schild „Vorsicht bissiger Hund“ rüberklettert um die Zeitung zu verteilen. Pogo sah sich um. Nirgendwo war ein bissiger Hund zu entdecken! Also kletterte Pogo über den Zaun. Doch als ers ich wieder umdrehte, um zu den nächsten Häusern zu gelangen, stand plötzlich vor ihm der bissige Hund. Er sprang auf ihn und sabberte ihn voll. Zu Pogos Unglück pinkelte er genau auf Hose und es sah aus, als ob Pogo sich in die Hose gemacht hätte. Ähnliche ungeplante Ereignisse gab es noch mehrerer in diesem Buch. Die Lesung von Jochen Till hat allen Kindern sehr gut gefallen und war spannend.

Und was sagt Jochen Till mit seinem Team dazu? „Die Lesung hat uns sehr viel Spaß gemacht. Die SchülerInnen haben tolle und kluge Fragen gestellt und wissen nun sicher mehr über Punker als vorher. Vielen Dank für die Einladung, wir kommen sehr gern wieder!“

Text von: Amani & Josephine (Klasse 4d)

In den Winterferien beschäftigten sich die Ferienkinder mit dem Thema „Licht und Schatten“. In verschiedenen Angeboten ging es experimentell, kreativ und handwerklich zu.  Die Ferienkinder, die Spaß und Interesse an Experimenten zeigten, lernten, wie ein Schatten entsteht und wie sich dieser verändern lässt. So waren die Kinder fasziniert davon, wie groß  der Schatten ihrer Hand eigentlich werden kann und wie sie mittels mehrerer Lichtquellen Mehrfachschatten erzeugen können. Beson-ders schön fanden die Kinder den Regenbogen im Klassenzimmer, den sie mit Hilfe einer CD und einer Taschenlampe entstehen ließen. Das Highlight war das Basteln eines Lichtlabyrinthes. Hier schickten die Kinder  das Licht mittels eines Spiegels von einer Seite des Schuhkartons zur anderen und umschifften dabei auch eigene Hindernisse. Im Angebot Schattenprofil konnten die Ferienkinder das eigene, an die Wand projizierte Profil leider selber nicht sehen. Waren die Kinder jedoch zu zweit, so konnten sie sich ihr Profil gegenseitig auf das schwarze Schattenpapier zeichnen und dann ganz vorsichtig ausschneiden. Das Abzeichnen des Profilschattens war anspruchsvoll, und das Still-sitzen ebenfalls! Je ruhiger ein Ferienkind saß, umso genauer konnte das andere Kind das Profilbild abzeichnen. Spannend war dann auch, zu erraten, welches Profilbild zu welchem Kind gehört. Die meisten der Ferienkinder erkannten sich selbst oder ihre Geschwister. Und auch Freunde oder Klassenkameradinnen erkannten die Kinder auf Anhieb. Auch für die Bastler und Künstler gab es ein schönes Angebot. Die Ferienkinder gestalteten mit Windowcolors ein eigenes Windlicht. Die Gläser wurden mit farbenfrohen Motiven wie Tieren oder Herzen geschmückt. Als letztes Detail noch eine Schleife oder eine Kordel- und schon ist ein Windlicht fertig.  Auch das Tageslicht nutzten die Ferienkinder um ein blaues Solarpapier in ein weißes Bild mit blauen Mustern zu verwandeln. Schwierig war es hier die passenden Lichtquellen zu finden. In der Mensa im Pavillon war dann das Tageslicht gut, so dass die Belichtung des Solarpapieres den Ferienkindern gelang. Alles, was die Kinder auf das blaue Papier legten, z. B. eine Blume, oder einen Knopf, blieb nach der Belichtung weiter hin blau. Der Rest vom Papier war dann weiß. Die Ferienkinder gestalteten interessante Kunstbilder, die sie dann mit nach Hause nahmen. Der Ausflug führte die Feriengruppe diesmal zu einem Stuttgarter Wahrzeichen, dem Fernsehturm. Spannend war, wie die Ferienkinder in ein paar Sekunden mit dem Aufzug 217m hochfuhren. Oben angekommen galt der Mercedes Benz Arena das meiste Interesse und diese hatten zumindest alle von oben sichten können. Leider war dies der erste so richtig winterliche Tag im neuen Jahr, so dass es Kindern oben auf dem Turm bald zu kalt wurde. Den Schnee und den Spielplatz in der Umgebung des Fernseh-turmes fanden die Kinder aber richtig klasse. Somit starteten die Ferienkinder vergnügt und freudig beschäftigt in die erste Woche des neuen Jahres, was die Ferienpädagogen sehr freute. In den Faschingsferien geht es dann kreativ und fröhlich weiter mit dem Ferienprogramm „Knallbunt, die Fasnet ist los“.

 

Die Oper „Gold“

Nachdem bereits eine Woche vor unserem Opernbesuch eine Theater- und Musikpädagogin an unsere Schule kam und uns auf das Opernstück „Gold“ vorbereitete, war es am Dienstag 22. Januar 2019 endlich soweit: Die Klasse 3/4 a besuchte die Junge Oper Stuttgart. Wir fuhren mit der S-Bahn bis zum Nordbahnhof und liefen das letzte Stück bis zur Oper. Als wir in der Jungen Oper ankamen, mussten wir alle ein weißes Sweatshirt anziehen. Wir sollten nämlich ein Teil des Opernstücks sein und das Meer spielen. Deshalb waren die Sweatshirts sandfarben und wir übten die Bewegungen und Geräusche von Wellen. Nach einer kurzen Vesperpause durften wir den Vorstellungsraum betreten. Die Geschichte der Oper „Gold“ bezieht sich auf das Märchen „der Fischer und seine Frau“. Die Oper handelt von Jakob und seinen Eltern. Die Familie ist sehr arm. Eines Tages fängt Jakob beim Angeln einen riesigen Fisch. Der bittet Jakob, ihn am Leben zu lassen und verspricht ihm dafür die Erfüllung seiner Wünsche. Jakob legt los und hat immer größere Wünsche… Der Opernsänger Philipp hat in der Oper „Gold“ die Rollen von Jakob, der Mutter und dem Vater gesungen. Die Mutter wurde durch einen Teddybären und der Vater durch eine Regenjacke symbolisiert. Er hat das so gut gemacht, dass wir immer verstanden haben, welche Person er gerade darstellt. Immer wenn Jakob einen Wunsch geäußert hat, konnten wir bei seinem Lied mitsingen und haben das Meer durch Bewegungen und Geräusche dargestellt. Wir haben somit bei der Oper so richtig mitgemacht – das war toll! Es gab beeindruckende Lichteffekte, Blitze zuckten über die Bühne und die Bühne konnte sich sogar drehen. Nach der Oper hatten wir die Gelegenheit dem Sänger Philipp und der Musikerin Marta Fragen zu stellen. Wir hatten sehr viele Fragen und haben Philipp Löcher in den Bauch gefragt. Anschließend durften wir sogar auf die Bühne und die Schlagzeuginstrumente von Marta ausprobieren. Zum Abschluss haben wir ein großes Plakat mit Unterschriften von Philipp und Marta bekommen. Das Plakat haben wir nun in unserem Klassenzimmer aufgehängt und es erinnert uns nun immer an den Opernbesuch.

 

 

 

 

    

Seit 24.01.2019 in Aktivitäten, Aktuell, Kulturschule, Kunst

Winterfeier 2018

Soziales Lernen und Islamischer Religionsunterricht

 

Passend zur dunklen und kalten Jahreszeit Winter gestalteten die Schülerinnen und Schüler der Fächer „Soziales Lernen“ und „Islamischer Religionsunterricht“ die diesjährige Winterfeier zum Thema „Licht“. Mit großer Freude präsentierten die Kinder am Freitag den 21.12.2018 ihre Ausarbeitungen sowie das Theaterstück zur Geschichte „Licht kann man verschenken“. Zahlreiche Eltern machten es möglich an der Feier in der Turnhalle teilzunehmen.

Nachdem das „Freundschaftslied“ von allen Anwesenden gesungen wurde, begrüßte Frau Ruf die gespannten Kinder und die anwesenden Eltern. Bereits im Voraus wurde die Geschichte „Licht kann man verschenken“ im Unterricht mit den Kindern thematisiert. Die Geschichte handelt von Menschen eines Dorfes die sich gegenseitig Licht schenken. Ein alter Mann macht die Dorfbewohner jedoch auf die Kostbarkeit und Verschwendung des Verschenkens aufmerksam und die Dorfbewohner stellen das Lichtverschenken ein. Als das Licht verschwindet merken sie, wie viel Freude ihnen das Licht eigentlich gebracht hatte.
Die Schülerinnen und Schüler des Sozialen Lernens 3/4 bereiteten diese Geschichte, unter der Leitung von Frau Ruf, in Form eines selbst geschriebenen und gemeinsam erarbeiteten Theaterstückes auf. Durch viel Musik, Bewegung und Tanz erzählten die Kinder die Geschichte für das Publikum. Die moderne Umsetzung dieser Erzählung begeisterte die anschließend den Zuschauern gezeigt und durch die Worte von zwei Schülern des Islamischen Religionsunterrichts 3/4 verdeutlicht. Licht zu verschenken kann im Alltag der Kinder bedeuten: jemandem zu helfen, ein nettes Wort zu sagen, ein Geschenk zu verschenken, Zeit mit den Freunden zu verbringen, zuzuhören, gemeinsam zu lachen, Spielsachen zu teilen oder einen Klassenkameraden zu trösten.

Die gesamte Feier wurde musikalisch von Frau Gromes umrahmt.

Im Anschluss an die Winterfeier bastelten die Schülerinnen und Schüler des Anfangsunterrichts ein Windlicht wodurch sie anschließend Licht bzw. Freude verschenken konnten.

Zur Vertiefung gestaltet die Klassenstufe 3/4 des Sozialen Lernens ein „Adventsgärtlein“. Die Idee geht zurück auf Rudolf Steiner. Zu andächtiger Musik schritten die Kinder entlang der Tannenzweig-Spirale zur Mutterkerze und entzündeten dort ihr Teelicht. Die Kinder ließen sich vollkommen auf die Aufgabe ein und entzündeten bedächtig ihr Teelicht an der Mutterkerze, sodass der Raum mehr und mehr beleuchtet wurde. Es wurde Licht verschenkt! Fotos können nur ansatzweise ausdrücken, welche eine andächtige und besinnliche Stimmung im Bewegungsraum herrschte.

       

 

 

Seit 20.01.2019 in Aktivitäten, Aktuell, Kulturschule, Sozial