Kunst

 

Während der Schulschließung im Schuljahr 19/20 gab es Post für die Kinder der    Maria Montessori Schule – im Umschlag ein weißer Bogen Papier mit einem Aufruf von Frau Müller-Zastrau einen Entwurf für ein Graffiti für die weiße Wand am hinteren Eingang der Turnhalle zu entwerfen. Nach und nach kamen die Entwürfe der Kinder im Sekretariat an, und wie nicht anders erwartet, war einer schöner als der andere!  Der Entwurf von Arik Emberger, Klasse 3/4a, bestach mit dem Slogan: „Gemeinsam sind wir stark“ und wurde als Vorlage für das Graffiti ausgesucht. Kurz vor den Sommerferien startete dann das Projekt mit dem Graffiti Künstler Scotty76. Alle Kinder, die einen Entwurf eingereicht hatten, durften am Projekt teilnehmen .Die Kinder wurden profimäßig mit einem Anzug, Mundschutz, Handschuhen, Schuhüberzieher und natürlich Spraydosen ausgestattet. Die ganze Gruppe hoch motiviert und alle hatten großen Spaß. Sie hörten der Anleitung von Scotty76 sehr genau und aufmerksam zu und versuchten die Tipps des Künstlers direkt in die Tat umzusetzen. Zunächst wurden die einzelnen Figuren und der Schriftzug des Entwurfes von den Kindern an die Wand gesprüht. Hier hieß es geduldig zu warten, bis alle an der Reihe waren. Nach und nach füllte sich die weiße Wand mit schwarzen Konturen, die dann mit bunten Farben ausgefüllt wurden. Es war toll zu beobachten wie Scotty76 mit den Kindern arbeitete. Mal hatte er ein Kind auf den Schultern, mal kniete er mit dem nächsten Kind am Boden, und die Sprühflaschen waren immer in Kinderhand. Nach ca. 3 Stunden war der Entwurf an die Wand gesprüht und die ganze Gruppe war mächtig stolz. Scotty76 stellte das Graffiti dann fertig. Jeden Tag freuen sich zum einen die Kinder aus der Projektgruppe und zum anderen auch viele weitere Kinder, die täglich an diesem wunderschönen Graffiti auf dem Weg in die Pause vorbeigehen.

Seit 28.07.2020 in Kulturschule, Kunst

Die Kinder der Klasse AU 1 beschäftigten sich im Kunstunterricht mit dem Modellieren aus Ton. Da die Kinder kurz vor Weihnachten das Märchen ‚Aschenputtel‘ besuchten, bestand die Aufgabe darin, ein Aschenputtel zu tonen. Dazu walzten die Kinder den zuvor gut durchgekneteten Ton aus und drückten ihn an einen Styroporkegel, der zuvor mit einer Haushaltsfolie umwickelt wurde. Nun konnten die Kinder den Kopf formen und ansetzen sowie Verzierungen anbringen.Danach wurde die Styroporkegel vorsichtig wieder aus der Tonfigur entfernt.
Viele Kinder tonten zum ersten Mal, stellten sich aber sehr geschickt an. So erfuhren viele Kinder auch erstmals, dass der Ton nun 3 Wochen trocknen muss, bis er bei ca. 800 Grad Celsius gebrannt werden kann. Diesen Brand nennt man ‚Schrühbrand‘. Dann kann die Tonfigur in vielen schönen Farben glasiert werden, bevor der Glasurbrand erfolgt. Nach Weihnachten kommt die 3. und letzte Gruppe beim Tonen an die Reihe. Dann wird gebrannt , glasiert und wieder gebrannt. Auf die Ergebnisse dürfen wir gespannt sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

drückten ihn

Zu einer lieb gewonnene Tradition ist der Nachmittag der Lieder kurz vor der Weihnachtszeit geworden. Auch dieses Jahr stellten Schülerinnen und Schüler ihr musikalisches Talent eindrücklich unter Beweis. Die Vielfalt des Programms und die unterschiedlichen Instrumente ließen keine Langeweile aufkommen. Erstaunlich war, mit welchem Mut, mit welcher Selbstverständlichkeit und mit welchem beeindruckenden Können die Kinder vor der gut gefüllten Turnhalle auftraten. Die interessante und kurzweilige Moderation Karen Wichmanns baute immer wieder neue Spannungsbögen auf, so dass alle Zuschauerinnen und Zuschauer das eineinhalbstündige Programm bis zum Schluss interessiert verfolgten. Regina Gromes, die pädagogische Fachkraft mit dem Schwerpunkt Musik und Chorleitung, verstand es, die Kinder einfühlsam zum Präsentieren ihres musikalischen Könnens zu ermutigen und sie dabei auch gelegentlich dezent zu unterstützen. Das Sterntalermärchen nach Musik des bekannten Musikers, Uli Führe, setzte der Chor der Schule gekonnt musikalisch und darstellerisch in Szene. Karin Müller und Regina Gromes hatten dieses Stück mit den Kindern einstudiert.
Es war eine große Freude den musikalischen Beiträgen zuzuhören. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, die mit den Kindern geübt und diesen vorweihnachtlichen Nachmittag so ansprechend gestaltet haben und vor und hinter der Bühne für einen reibungslosen Ablauf sorgten, besonders auch bei Rolf Haller, der für den guten Ton zuständig war.

Programm zum Nachmittag der Lieder am 12. 12. 2019

Interpreten

Musiktitel

Fiona Hawkins, Klavier;
Iqra Hakimzade, Cajon
Sinfonie mit dem Paukenschlag (Joseph Hayden)
Leon Chehade, Klavier;
Huong Tran, Gesang
Morgen kommt der Weihnachtsmann
Erwin Kelbler, Triola;
Elias schwarz, Klavier
Indianertanz
Jan Braun, Klavier Der Herbst (Vier Jahreszeiten). (A. Vivaldi)
Freude schöner Götterfunken (L.van Beethoven)
Ann Kathrin Hellstern, Gesang;
Stefan Corbeanu, Gesang
Hallelulja (Gospel)
Stefan Corbeanu, Triola und Klavier;
David Wolf, Triola und Klavier
Ich geh‘ mit meiner Laterne;
Alter Tanz,
Freude schöner Götterfunken (L. van Beethoven
Oscar Folch Garcia, Cello Rigadoon
Liau Zhengyu, Gesang Baby Tree
Celin Richter, Triola;
Anna Vogt, Triola
Durch die Straßen auf und nieder
Roni Sahin, Gesang Weißt du wie viel Sternlein stehen?
Finn Obst, Klavier Jingle Bells,
Alle meine Entchen,
Hejo, spann den Wagen an
Rebekka Klaiber, Gesang;
Julie Deister, Gesang;
Nora Friedel, Gesang;
Fabienne Rauch, Gesang;
Serina Tuffour, Gesang;
Lonia Kakakhan, Gesang;
Kling Glöckchen, klingelingeling
Jannis Ochs, Bratsche Arie aus der „Bauernkantate“ (D-Dur) (J.S. Bach)
Anna Peng, Klavier Morgen kommt der Weihnachtsmann, Reigen
Anastasia Sprenger, Gesang;
Fatime Etichison, Gesang
Der Mond ist aufgegangen
Julia Roth, Klavier In meinem kleinen Apfel
Dominik Roth, Klavier O Tannenbaum, du trägst einen grünen Zweig
Vivian Priss, Klavier Arabesque (Burgmüller)
Chor und Theater Sterntaler (Uli Führe)

Seit 02.01.2020 in Aktuell, Kunst

Vom 23. Oktober bis 25. Oktober 2019 nahmen alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 3/4 an einem Deutsch-Projekt zum Thema „Gedichte der vier Elemente“ teil.
Jede Kollegin aus Klassenstufe 3/4 spezialisierte sich auf ein Element und bot ein passendes Gedicht dazu an. So wurde beispielsweise das Gedicht „der Zauberlehrerin“ vertont, es wurden Montessori-Wortartenzeichen für das Gedicht von James Krüss gefunden und die Kinder durften ein Gedicht selbst weiterschreiben.
Die Kinder rotierten und sammelten zu jedem Element Gedichte und Erfahrungen.
Als externen Gast war für diese 3 Tage die Theaterprofessorin „Gabriele Czerny“ eingeladen. Frau Czerny und Frau Ruf ließen die Schülerinnen und Schüler Lyrik durch Bewegung erfahren. Die vier Elemente wurden in Standbilder dargestellt, es wurden Tänze entwickelt, die Geschichte von der Maus „Frederick“ wurde erarbeitet und Gedichte wurden verkörpert. Die Schülerinnen und Schüler ließen sich problemlos auf alle Aufgaben ein, machten Erfahrungen zur eigenen Körperwahrnehmung und hatten sichtlich Freude an dieser Inszenierung.
Die Schülerinnen und Schüler sammelten all ihre erarbeiteten Gedichte und Werke in einem Projektbuch.
Zum Abschluss der Deutsch-Projekttage versammelten sich alle Dritt- und Viertklässler in der Turnhalle und präsentierten, was sie im Theater-Workshop bei Frau Czerny und Frau Ruf erarbeitet hatten. Als Höhepunkt und Abschluss versammelten sich alle Kinder um das große Erdentuch, das Tuch wurde geschwungen und Luftballons wurden darauf bewegt – unsere Muttererde verbindet uns, schenkt uns unseren Lebensraum und wir wollen die Erde achten und schützen! Dieses Projekt zeigte, wie die Fächer: Deutsch, Theater, Sachunterricht, Kunst und Musik miteinander verbunden werden können und fachübergreifend gearbeitet werden kann.
Wir schauen auf ein sehr erfolgreiches Projekt zurück!

 

 

 

 

 

 

 

Seit 30.10.2019 in Aktuell, Kunst, Literatur

An der Maria Montessori Grundschule in Hausen ist Kunst fest in den Schullalltag integriert. Die Künstlerin Susanne Wadle war schon mehrfach zu Kunstprojekten zu Gast.
Susanne Wadle ist den Schülern der Maria Montessori Grundschule bestens bekannt. Die Künstlerin hat an der Schule schon mehrere Kunstprojekte durchgeführt. Sie hat mit den Schülern schon getont, im Rahmen eines Projektes den Drachen Nesu’ah aus Weidenzweigen geschaffen oder auch Klangbäume gebaut.
Beim jüngsten Projekt wurden gemeinsam afrikanische Masken hergestellt. Mit viel Fantasie haben die Teilnehmer des Kurses ihre Masken selbst entwickelt. „Wir haben die Masken aus Draht geformt und dann mit Zeitungspapier beklebt“, erklärt eines der Kinder begeistert. „Um die Masken zu verzieren, haben wir alle möglichen Dinge verwendet, die schon gebraucht waren.“ Neudeutsch würde man das wahrscheinlich als Upcycling bezeichnen. Für die Teilnehmer des Kunstprojektes war es einfach eine tolle Erfahrung, dass man aus gebrauchten Dingen etwas Neues basteln kann.
Entstanden sind in dem Projekt wunderbare Gestalten mit Strohhüten oder Hüten aus Blechtellern, mit einer Nase die Töne machen kann, weil sie in Wirklichkeit ein Xylophon ist und auch solche, die an wilde Tiere erinnern oder durchaus mondäne Damen. „Teilweise kann man die Masken auch aufsetzen“, erklärt ein weiterer Schüler.
An einem Tag wurden auch sogenannte Stabmasken aus Hartschaum gebaut. Entstanden sind dabei teils lustige, aber auch grauselige Gestalten, die die Schüler mit Stolz präsentierten.

Verschiedene Angebote
„Die Kunstprojekte mit Susanne Wadle kommen bei den Schülern immer sehr gut an”, erzählt Hayri Kurt. Wie alle Kunstprojekte an der Maria Montessori Grundschule fand auch das Maskenprojekt in den Ferien statt. „Wir bieten in allen Ferien verschiedene Programme an“, so Kurt weiter. Die Maria Montessori Grundschule ist eine gebundene Ganztagesschule, an der in allen Ferien eine Betreuung von 8 bis 17 Uhr angeboten wird. Insgesamt gibt es an der Schule nur 23 Schließtage.
Auf dem Programm in der Ferienbetreuung standen schon Angebote wie Basteln mit Naturmaterialien, süße Energiekugeln selber machen, Experimentieren mit Farben, einen Animationsfilm drehen oder selbst Taschen aus bunten Stoffen nähen. Auch ein eigenes Wappen für die Fußballmannschaft der Schule wurde schon gemeinsam in der Ferienbetreuung entwickelt.

Wünsche erlaubt
„Die Schüler können für die Ferienprogramm auch Wünsche äußern und die Angebote bewerten“, erklärt Kurt. „Frau Wadle taucht bei den Wünschen sehr oft auf“, meint er lachend.
Der zeitliche Ablauf bei den Ferienangeboten sei im Grunde immer gleich. Ankunft und Frühstück ist in der Zeit zwischen acht und zehn Uhr, ab zehn Uhr sind die Kinder dann eineinhalb Stunden bei den von ihnen gewählten Angeboten beschäftigt. Danach ist eine kurze Pause und ab zwölf Uhr gibt es Mittagessen. Am Nachmittag sind die Kinder dann noch einmal zwei Stunden in ihren Projektgruppen aktiv und danach ist freies Spielen angesagt. „Manche Kinder sind bis 17 Uhr da, andere werden etwas früher abgeholt“, erzählt Kurt. „Wichtig ist uns aber, dass die Kinder immer die Arbeiten, die sie angefangen haben, auch fertig machen können.“
Übrigens in den Hebstferien findet auch wieder ein Ferienprogramm statt. Das steht dann unter der Überschrift „Rund um das Thema alles was fliegt“.

Zeitung: In und um Weilimdorf, 25.10.2019 / Text+Fotos: Tommasi

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