Handwerk

 

Am Donnerstag, den 13.12.2018 besuchte die Klasse 3/4 c den Schulbauernhof „Zukunftsfelder“ in Korntal-Münchingen. Kurz nach 8 Uhr starteten wir bei leichtem Schneefall, von der Schule aus, in Richtung Schulbauernhof. Als erstes besuchten wir den Schafsstall, wo wir die Tiere füttern und streicheln durften. Nachdem die Schafe satt waren, machten wir uns auf in das grüne Klassenzimmer. Dort wärmten wir uns bei Tee und einem kleinen Frühstück auf. Danach lernten wir einige Dinge über die Schafswolle kennen, wie z.B. das die Wolle der Schafe nicht nass wird, da die Tiere eine Fettschicht besitzen, die sie beschützt und sie somit bei Kälte nicht frieren. Wir kämmten mit Bürsten die Schafswolle, um sie von Stroh, Gras und Schmutz zu reinigen. Im Anschluss durften wir aus Schafswolle eigene Armbände machen. Hierzu mussten wir die Wolle zu zweit an beiden Enden halten und in unterschiedliche Richtungen drehen (wie eine Kordel). Das hat uns viel Freude bereitet und es entstanden tolle Armbänder. Nachdem wir einiges gearbeitet hatten, stellten wir noch aus Sahne eigene Butter her und aßen unsere selbsthergestellte Butter auf Bauernbrot. Dies schmeckte uns sehr lecker. Wir hatten wieder einen sehr schönen zweiten Vormittag auf dem Schulbauernhof und freuen uns schon auf die weiteren Besuche.

 

 

 

 

 

 

 

 

Es war einmal ein Mädchen. Sie hieß Mia. Sie war glücklich, weil der Sommer begonnen hatte. Mia fragte ihre Eltern, Max und Paula, ob sie ins Schwimmbad gehen könnten.Die Eltern dachten nach und sagten dann, dass alle ins Schwimmbad gehen könnten. Mia freute sich und fragte nach, in welches Schwimmbad sie gehen würden. Paula antworte, dass sie ins Schwimmbad in Korntal-Münchingen gehen würden. Mia sagte darauf: „OK, besser als nichts!“ Am nächsten Tag sind sie ins Schwimmbad gegangen. Als sie da waren, hatte Mia Durst, aber sie hatten nichts zu trinken. Deswegen trank Mia vom Wasser, in dem man schwimmt. Es hat Mia nicht geschmeckt, aber das war egal. Nach diesem Abenteuer sind sie nach Hause gegangen.

Von Lia, Klasse 3/4 c

Im Multikulti-Angebot Pappmachée konnten die teilnehmenden Kinder ihrer Phantasie freien Lauf lassen. Unter der Anleitung von Uta Schellenberg und Angelika Müller-Zastrau entstanden dabei viele schöne Damen, Sparschweine, Igel, Pinguine, U-Boote, Fische, Raketen, Schüsseln, Bälle  und dergleichen mehr. Basis für alle Figuren bildete entweder ein runder Luftballon oder ein länglicher Luftballon. Die Luftballons wurden mit mehreren Schichten in Kleister getauchtes Zeitungspapier umwickelt. Mit kleinen Plastikteilchen, zum Beispiel den Hüllen von Überraschungseiern, ließen sich z.B. Füßchen von Schweinchen ansetzen, die dann ebenfalls mit Zeitungspapier umwickelt wurden. Nach dem Trocknen grundierten die Kinder die Schweinchen mit weißer Wandfarbe. Darauf kamen dann alle anderen Farben gut zur Geltung. Schließlich schrieben die Kinder kleine Geschichten zun ihrer Lieblingsfigur.

 

 

 

 

  

Die Kinder besuchen die Hunde-AG bei Nicole Stuhlmüller und ihrem Hund Chaplin wirklich gerne. Dort erfahren sie viel Wissenswertes zum Thema Hund, basteln Hundespielzeug, backen Hundeleckerli und- nähen sich einen kleinen Hund. Stolz präsentieren hier vier Teilnehmerinnen ihre Ergebnisse. Festzustellen ist: Die Hunde ähneln nicht dem Schulhund Chaplin, der ja eher eine langgezogene Statur hat, sondern dem Schulhund Ben. Aber egal, Hund bleibt Hund und Spaß macht das Nähen allemal!

 

 

Vom 22.-27. April führte die Künstlerin Susanne Wadle gemeinsam mit den Schulkindern der AU3 von Anne Bissinger und den Kindergartenkindern der Kita Beim Fasanengarten 11, also im Bildungshaus Hausen, ein spannendes Outdoor-Kunstprojekt durch. Tatkräftig unterstützt wurde das Projekt von Anika Buttmi und Marcel Capparozza sowie den Erzieherinnen der Kindertagesstätte. Anne Bissinger leistete viel organisatorische Arbeit im Hintergrund.

Die kreativen Jungen und Mädchen gestalteten über fünf Tage bei warmem Frühlingswetter und strahlendem Sonnenschein gemeinsam eine tolle Meereslandschaft. Das Bild ist in leuchtenden kontrastreichen Farben gehalten und hat viele plastische und relief-ähnliche Elemente über und unter Wasser, die von unzähligen kleinen Händen geformt, modelliert und coloriert wurden.

Die Kinder erschufen vier Bildteile in vielen Arbeitschritten. Am Anfang bemalten sie die hölzeren Seekiefer-Platten in den unterschiedlichsten lebendigen Blautönen. Sie orientierten sich dabei an zwei mitgebrachten Farbfächern und trafen damit ihre Farbwahl. Anschließen ging es ans Mischen. Das war nicht immer einfach. Wie sollte man um alles in der Welt ein Eisblau oder Kornblumenblau zaubern? Es gab zum Glück immer wieder Tipps und Tricks von allen Seiten, die zum gewünschten Ergebnis führten. Die Kinder drehten auch Wulste aus Zeitungspapier die, als kraftvolle Wellen im Bild ihren Platz fanden und mit Schaumkronen bemalt Bewegung ins Wasser brachten.

Susanne Wadle hatte Bootsrohlinge aus Terrakotta mitgebracht, welche die Kinder mit leuchtenden Acrylfarben ihrer Wahl bemalten. Die Schüler und Kindergartenkinder schnitten  die drei- oder viereckigen Segel aus grobem Baumwollstoff aus und bemalten diese mit Pinseln und Stofffarbe. Die kleinen Boote wurden außerdem mit kurzen Masten aus Naturmaterial ausgestattet an denen die Kinder ihre buntgemusterten Segel befestigten. Nach und nach platzierten die Kinder mithilfe des Erwachsenen die Boote im Meer.

Aus gefärbten und montierten Holzstücken entstand nun auch allmählich, in der Tiefe, der geheimnisvolle Meeresboden samt Bewohnern. Die Kinder ließen ihrer Fantasie freien Lauf und modellierten aus selbsthärtender Tonmasse allerlei Tiere wie Oktopusse, Seesterne, Muscheln, fluoreszierende Fische, allerlei Quallen, Meeressäuger, Seeschlangen und vieles mehr. Sie zeichneten auch teilweise auf Sperrholzplättchen, ließen mit der Dekupiersäge ihr Bild aussägen und klebten es in die Meereslandschaft hinein.

Natürlich durften nun auch die Passagiere in den Booten nicht länger fehlen. Die Kinder formten etliche kleinere und größere menschliche Figuren und platzierten sie in den Booten, aber auch Tiere wie ein schwarz-rot gestreifter Tiger, ein kleiner Hund und sogar ein Dino sind dort bei ihrer großen Reise übers Meer zu finden.

Realisierbar wurde das Projekt dank der Unterstützung des Innovationsfonds ‚Zukunft der Jugend‘.

Am Freitag, den 27. April fand schließlich eine feierliche Vernissage statt, in der die Schul- und Kindergartenkinder stolz die Kunstwerke ihren Eltern, Geschwistern und Freunden präsentierten. Sie zeigten auch einen gemeinsam choreographierten Tanz zum wunderschönen Freundschaftslied des Komponisten Uli Führe. Das große Wandbild hängt nun im Eingangsbereich der Kindertagesstätte Beim Fasanengarten 11 und begrüßt die Besucher. Kommt und schaut auch einmal, was es da alles zu entdecken gibt!