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In den Faschingsferien war es endlich soweit – das Thema Märchen wurde in all seinen Facetten aufgearbeitet und kreativ umgesetzt. So begann die Faschingsferienwoche am Montag gleich mit einer außergewöhnlichen Aufführung!

Die Opernsängerin Alessandra und ihre Pianistin Naoko traten vor unseren Ferienkindern im Bewegungsraum auf und präsentierten zwei Arien!

Nämlich: „Rejoice greatly, o daughter of Zion“ aus Händels Messias und „Oh wär‘ ich schon mit dir vereint (Marzelline)“ aus Beethovens Fidelio.
Die Kinder und wir Erwachsenen waren sehr beeindruckt von diesem Auftritt.

Am Faschingsdienstag bot die lang ersehnte Faschingsparty den Kindern ein reichhaltiges Feierprogramm. Mit viel Bastelarbeit und engagierter Hilfe der Kinder verwandelte sich die Mensa im Pavillon in eine mit Luftschlangen und Puscheln versehene Partylocation, in der ausgiebig getanzt und zu „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“ gesungen und unter dem Besenstiel akrobatische Limbotänze vollzogen wurden. Im Vorraum des Pavillon konnten die Kinder ihr Wurfgeschick bei Dosenwerfen und Kegeln unter Beweis stellen. Die Villa Kunterbunt stellte dank Frau Ornths Bastelmuse die Möglichkeit, eigene Armbänder mit Perlen zu fädeln.

Ein leckeres Snackbuffet, welches dank der großzügigen Spenden der Eltern arrangiert werden konnte, stillte am Nachmittag mit Kuchen, Plätzchen, Bonbons und Krapfen den kleinen Hunger der großen Piraten, hübschen Prinzessinnen und schwer bewaffneten Polizisten.

Ganz im Sinne des Verkleidungs- und Kreatitätsmodus widmeten sich die restlichen Tage der Ferienbetreuung diesmal dem Thema Märchen. Verschiedene vorbereitete Angebote der pädagogischen Fachkräfte boten ein buntes Potpourri.

Beim Angebot „Märchen und Ipad“ fragten sich die Ferienkinder:„Wie soll das zusammen passen?“.

Ganz einfach, denn mit einem Tablet kann man „alte“ Märchen neu verfilmen. Die Kinder widmeten sich den etwas unbekannteren Erzählungen wie „Frau Holle“, „Brüderchen und Schwesterchen“ und „Die Kristallkugel“. Dann galt es, das Gehörte malerisch auf Papier zu bannen.

Die Ferienkinder malten voller Eifer und Akkuratesse die verschiedenen Szenen der Märchen in vielen bunten Bildern. Im Anschluss erzählten und verfilmten die Kinder das gehörte Märchen, indem sie das Bild abfilmten, während sie ihre Lieblingsstelle des Märchens erzählten. Zum Schluss durfte natürlich der Film stolz betrachtet werden.

Des Weiteren gab es das Angebot, weiße Stumpenkerzen mit bunten Wachsplatten zu verzieren. Hierzu überlegten sich die Kinder zunächst ihre eigenen Märchenidole, malten anschließend kreative Schablonen wie Einhörner, Drachen, Prinzessinnen oder Wölfe und übertrugen diese im letzten Schritt auf die Wachsplatten. Mit viel technischem Geschick, Kreativität und Spaß am Kerzenverzieren entstanden so am Ende des Angebotes farbenfrohe, individuelle Kerzendesigns. Ein Highlight bestand darin, am Ende die Kerzen mit den eigenen Namen der Kinder zu personalisieren.

Die Kinder hatten während der Ferien zusätzlich die Möglichkeit, sich im Modellieren und Formen von Märchenfiguren zu beweisen. So begann das Angebot der Märchenskulpturen mit einer kleinen Märchenstunde und dann modellierten die Kinder fleißig z.B. Brotöfen, Chamäleons, Rapunzeltürme und Rotkäppchens Korb.

Auch das von Herrn Kurt durchgeführte Planungsangebot „Meine Ferien“ kam gut an. Die Ferienkinder waren von der ersten Sekunde an voll dabei. Zuerst besprachen sie das ganze Thema und überlegten gemeinsam, was sie alles schon in den Ferien gemacht haben , um eigenen Ideen und Wünsche für die Ferien zu finden und zu formulieren. So manch fiel es nicht so leicht, sich Ideen für neue Angebote oder Themen für die kommenden Ferienbetreuungen zu überlegen. Wünsche, wie Go-Kart fahren bis hin zu den Vorstellungen einen Tierfilm zu drehen, waren z.B. Ideen der Kinder. Alle Ideen und Wünsche vereinigte die Ferienkinder dann im Anschluss auf Plakaten. Wir dürfen gespannt sein, welche Angebote die kommenden Ferien bereit halten werden. Diese Ideen werden nun allen Ferienkindern in Kleingruppen vorgestellt, erklärt und dann gewählt.

Als Zuckerbäckerinnen und Bäcker haben sich die Kinder während der Faschingsferien in der Küche ausprobieren dürfen. Ganz dem Märchenmodus entsprechend entstanden mit viel Muse und Hingabe lustig verzierte Froschkönig-Muffins, die nicht nur zum Anbeißen lecker aussahen, sondern auch durch ihren herrlichen Geruch und fruchtig süßen Geschmack den Kindern eine große Freude bereiteten.

Das Thema „Märchen“ konnte in den Faschingsferien insgesamt in all seinen unterschiedlichen Facetten beleuchtet werden.

Das große Highlight ereignete sich für einen Teil der Ferienkinder am Abschlussfreitag mit einem Besuch der jungen Oper Stuttgart.

Die „Junge Oper im Nord“ (JOiN) veranstaltete für uns eine Führung in Form einer Schnitzeljagd. Bei der „Junge Oper im Nord“ wird Oper zum Ausgangspunkt, zur Gelegenheit und zur Einladung dazu, Oper in spielerischer Form kennenzulernen.
Und das stimmt, wie die Ferienkinder erfahren durften! Die Kinder warfen sogar einen
Blick in die Perückenwerkstatt, die Schreinerei und in eine echte Opernprobe. Mucksmäuschenstill zu sein haben alle mit Bravour bestanden. Zu guter Letzt haben wir noch den gar nicht so bösen Wolf von Rotkäppchen kennenlernen dürfen. So macht Oper Spaß!

Das Thema „Märchen“ spiegelte sich in den Faschingsferien in vielseitigen Angeboten wieder und bereitete den Kindern erfüllte Ferientage.

Aufgrund der Schulschließungen bis einschl. 19. April 2020 entfällt die Osterferienbetreuung.

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In den Faschingsferien drehte sich alles rund um das Thema „Mode“. Die Ferienkinder entwarfen Kleidung, Schmuck und Taschen. Sie kamen zum Fotoshooting, gingen zum Batiken und  bastelten einen eigenen Geldbeutel.

Die Designerinnen und Designer beschäftigten sich mit Recycling – ein auch in der Modewelt immer wiederkehrendes Thema. Aus alten und ausrangierten Kleidungsstücken entwarfen die Kinder mit Schere, Stoffkleber und bunten Farben ihre eigenen Kreationen. Die Ideen sammelten sie aus dem Internet, aus Katalogen oder nach ihren eigenen Ideen. Aus einem alten Schal wurde ein schicker Rock, eine triste Lederjacke wurde mit Farben aufgepeppt und  ein Stück Stoff wurde kurzerhand zu einer trendy Handtasche.

Im Angebot Schmuck kamen junge Schmuckdesigner und Designerinnen voll auf ihre Kosten. Mit Schmuckperlen in allen nur erdenkbaren Formen stellten die Kinder Armbänder und Halsketten her. Die Buchstabenperlen eigneten sich ideal um sich Freundschaftsarmbänder zu gestalten und diese zu verschenken.  Es war nicht so ganz einfach die Perlen auf die Schnüre zu fädeln, die Verschlüsse anzubringen und die dazugehörigen Quetschperlen mit dem Werkzeug zu zerdrücken, aber die Ferienkinder zeigten Geduld – und es entstanden sehr schöne Schmuckstücke, die die Kinder stolz mit nach Hause nahmen.

Das Angebot Taschendesign weckte bei den Kindern große Neugier. Jedes Kind wollte die schönsten Stücke aus Motiven verschiedener Stoffe entwerfen und die passenden Schleifen und Perlen dazu finden. Die Kinder strengten sich an, die schönsten Applikationen zu gestalten. Großen Respekt hatten die Ferienkinder vor dem heißen Bügeleisen, mit welchen sie die Applikationen aufbügeln sollten. Aber auch hier überwanden alle ihre Angst und nutzten dann das Bügeleisen. Die größte Herausforderung und der größte Spaß bereitete die Handhabung der Nähmaschinen. Das drücken des Pedals war wie das “Gas geben“ beim Autofahren und das machte natürlich allen Kindern riesig Freude. Und wie an den fertigen  Taschen zu sehen war, konnten die Ferienkinder die Maschinen auch gut bedienen.

Auch das Fotoshooting kam bei den Ferienkindern gut an. Nachdem sich alle mit den vorhandenen Utensilien wie Kleidung, Hüten, Perücken und Schmuck schön gemacht hatten, machte Jasmin Grenzbach  Einzel- und Gruppenfotos von den Kindern in verschieden Posen. Danach druckte Frau Grenzbach  die Bilder mit dem Computer aus. Die Ferienkinder verschönerten die Fotos mit Farben und buntem Papier. Es waren tolle Bilder dabei und alle waren stolz ein so schönes Bild von sich zu haben.

Im Angebot Batiken waren die Kleidungsstücke zunächst wie leinwandeine weiße Leinwand auf der die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten. Nachdem die Ferienkinder die Grundzüge des Batikens erlernt hatten,  konnten sie mit verschiedenen Schnür-, Knoten- und Wachstechniken ihre mitgebrachte Kleidung nach ihren eigenen Wünschen gestalten. Besonders viel Spaß bereitete es den Kindern, die weiße Kleidung im Anschluss in das farbige Bad zu geben und zu sehen, wie sich der Stoff immer mehr in der gewünschten Farbe einfärbte. Nachdem die Farbe unter gelegentlichem Umrühren eingezogen war, stand nun der aufwändigste Teil des Batikens an, nämlich das Auswaschen der überschüssigen Farbe. Hier zeigten die Kinder wahrlich Ausdauer. Aber das Highlight war das Entfernen der Knoten und Schnüre. Die Überraschung und Freude über die entstandenen Formen und Muster war natürlich sehr groß und die Kinder sparten auch nicht mit Lob für die Werke der Anderen.

Auch die selbstgebastelten Geldbeutel aus alten Milchkartons waren ein beliebtes Angebot. Die Ferienkinder gestalteten die fertigen Geldbeutel mit Farben und  ihren Lieblingsmotiven aus Zeitschriften und Comics, und machten  somit aus jedem Geldbeutel ein modisches Einzelstück.

Das Thema „Mode“ bot den Ferienkindern insgesamt viele verschiedene Angebote, in denen sie sich mit ihren eigenen Ideen und ihrer Kreativität einbringen konnten. Insgesamt erlebten alle eine bunte Woche, die mit der Modenschau ein schönes Ende fand.

Nun stehen die Osterfeien mit dem Thema „Theater“ vor der Tür. Sicherlich ein ebenso vielseitiges und abwechslungsreiches Thema. Wir freuen uns darauf.

 

 

 

 

 

 

In der Weihnachtsferienbetreuung „Alles rund um´s Thema Märchen“ probierten sich die Ferienkinder als Schneider, Autor und Märchenfigur in den verschiedenen Angeboten aus. Die Handpuppen begeisterten die Kinder von Anfang an. Zunächst suchten sie sich einen passenden Stoff für ihre Puppe.  Die große Herausforderung bestand darin, die Vorder- und Rückseite der Handpuppen mit Nadel und Faden zusammenzunähen. Die Ferienkinder piksten sich hin und wieder in den Finger, oder verknoteten ihre Fäden. Nähen von Hand will also gelernt sein! Doch keines der Kinder verlor die Lust bzw. Motivation an der Arbeit mit Nadel und Faden. Die fertigen Handpuppen schlossen die Kinder sogleich in ihr Herz.

In der Märchenschreibwerkstatt verwandelten sich die Kinder in junge, kreative Autorinnen und Autoren spannender Märchen und Detektiv­geschichten. Nach einer kurzen Einführung zu den typischen Merkmalen eines Märchens, wie z.B., dass ein Märchen immer fast immer mit „Es war einmal …“ beginnt oder dass der Ort und die Zeit im Märchen unbestimmt bleiben, gingen die Kinder sogleich ans Werk. Ein Brainstorming, Ideenstichpunkte und kreativ mystische Einfälle der Kinder ließen am Ende das Märchen „Marie und der Zauberbaum“ sowie einen aufregenden Kinderkrimi, „Einbruch an Silvester“, mit den beiden Superagenten Jeff und Jack, entstehen. Mit sehr viel Erzählkunst und Leidenschaft nahmen die Ferienkinder ihren Kinderkrimi schließlich als Audiodatei auf.

Das Fotoshooting im Märchenland bildete ein weiteres Angebot für die Ferienkinder. Hier gab es eine Reihe von Kostümen, Hüten und Stoffen. Mit diesen verkleideten sich die Ferienkinder in eine Märchenfigur. Prinzessinnen, Meerjungfrauen und Piraten stellten sich vor die Kamera um von sich ein Foto schießen zu lassen.
Die Wartezeiten dafür überbrückten die Kinder mit Malen und Basteln. Wer Lust hatte konnte sich eine schöne Krone gestalten, wie sie in so vielen Märchen vorkommt. Die Weihnachtsferienbetreuung ging wie im Fluge vorbei und schon startete die Schule im neuen Jahr und die Faschingsferien mit dem Thema „Märchenillustration“ stehen als nächstes auf dem Programm der Ferienbetreuung der Maria Montessori Schule.

Und hier unser Hörspiel: Einbruch an Silvester

 

 

 

 

In den Winterferien beschäftigten sich die Ferienkinder mit dem Thema „Licht und Schatten“. In verschiedenen Angeboten ging es experimentell, kreativ und handwerklich zu.  Die Ferienkinder, die Spaß und Interesse an Experimenten zeigten, lernten, wie ein Schatten entsteht und wie sich dieser verändern lässt. So waren die Kinder fasziniert davon, wie groß  der Schatten ihrer Hand eigentlich werden kann und wie sie mittels mehrerer Lichtquellen Mehrfachschatten erzeugen können. Beson-ders schön fanden die Kinder den Regenbogen im Klassenzimmer, den sie mit Hilfe einer CD und einer Taschenlampe entstehen ließen. Das Highlight war das Basteln eines Lichtlabyrinthes. Hier schickten die Kinder  das Licht mittels eines Spiegels von einer Seite des Schuhkartons zur anderen und umschifften dabei auch eigene Hindernisse. Im Angebot Schattenprofil konnten die Ferienkinder das eigene, an die Wand projizierte Profil leider selber nicht sehen. Waren die Kinder jedoch zu zweit, so konnten sie sich ihr Profil gegenseitig auf das schwarze Schattenpapier zeichnen und dann ganz vorsichtig ausschneiden. Das Abzeichnen des Profilschattens war anspruchsvoll, und das Still-sitzen ebenfalls! Je ruhiger ein Ferienkind saß, umso genauer konnte das andere Kind das Profilbild abzeichnen. Spannend war dann auch, zu erraten, welches Profilbild zu welchem Kind gehört. Die meisten der Ferienkinder erkannten sich selbst oder ihre Geschwister. Und auch Freunde oder Klassenkameradinnen erkannten die Kinder auf Anhieb. Auch für die Bastler und Künstler gab es ein schönes Angebot. Die Ferienkinder gestalteten mit Windowcolors ein eigenes Windlicht. Die Gläser wurden mit farbenfrohen Motiven wie Tieren oder Herzen geschmückt. Als letztes Detail noch eine Schleife oder eine Kordel- und schon ist ein Windlicht fertig.  Auch das Tageslicht nutzten die Ferienkinder um ein blaues Solarpapier in ein weißes Bild mit blauen Mustern zu verwandeln. Schwierig war es hier die passenden Lichtquellen zu finden. In der Mensa im Pavillon war dann das Tageslicht gut, so dass die Belichtung des Solarpapieres den Ferienkindern gelang. Alles, was die Kinder auf das blaue Papier legten, z. B. eine Blume, oder einen Knopf, blieb nach der Belichtung weiter hin blau. Der Rest vom Papier war dann weiß. Die Ferienkinder gestalteten interessante Kunstbilder, die sie dann mit nach Hause nahmen. Der Ausflug führte die Feriengruppe diesmal zu einem Stuttgarter Wahrzeichen, dem Fernsehturm. Spannend war, wie die Ferienkinder in ein paar Sekunden mit dem Aufzug 217m hochfuhren. Oben angekommen galt der Mercedes Benz Arena das meiste Interesse und diese hatten zumindest alle von oben sichten können. Leider war dies der erste so richtig winterliche Tag im neuen Jahr, so dass es Kindern oben auf dem Turm bald zu kalt wurde. Den Schnee und den Spielplatz in der Umgebung des Fernseh-turmes fanden die Kinder aber richtig klasse. Somit starteten die Ferienkinder vergnügt und freudig beschäftigt in die erste Woche des neuen Jahres, was die Ferienpädagogen sehr freute. In den Faschingsferien geht es dann kreativ und fröhlich weiter mit dem Ferienprogramm „Knallbunt, die Fasnet ist los“.

 

In den Winterferien lernten die Kinder der Ferienbetreuung  verschiedene Angebote zum Thema „Körper und Geist“ kennen.  Bei Yoga, Wing Tsun, Tai Chi und Knobelspielen erfuhren sie viel Wissenswertes zu ihrem Körper und ihrem Geist.

Im Yoga übten sich die Kinder z.B. im Sonnengruß eine bestimmte Abfolge verschiedener Übungen. Der Sonnengruß hält den Körper geschmeidig und öffnet den Geist. Doch nicht nur die körperlichen Übungen erfreuten die Kinder. Das Thema „ Was nährt mich?“ „Was tut mir gut?“ nahmen die Ferienkinder sehr ernst und überlegten sich tatsächlich Dinge und Umstände, die dazu führen, dass es einem Menschen gut geht, egal ob groß oder klein, dick oder dünn, Mädchen oder Junge Das Meer, die Sonne, ein Lachen und die Liebe nannten die Kinder  bei der Frage: “Was tut mit gut?“ Ebenso waren das Singen und die Musik häufig erwähnt.

Doch Körper und Geist lassen sich nicht nur in der Turnhalle trainieren, auch in der Werkstatt schulte die Feriengruppe ihren Geist durch Fingerfertigkeit. Die dort zu findenden Knobel- und Geduldsspiele kamen sehr gut an. Die Kinder versuchten zum Beispiel, verschiedene Metallkonstrukte zu entwirren, Pyramiden zu bauen oder Figuren und Formen nachzulegen. Nachdem genug geknobelt und geduldig entwirrt war, bastelten die Kinder am Mittag ihre eigenen Geduldsspiele.

Im Tai Chi galt es zuerst einmal zur Ruhe zu kommen und dann den Körper mit einer Entspannungs­musik auf die bevorstehenden Übungsabläufe vorzubereiten. Jede Übung prägten sich die Kinder Schritt für Schritt ein und führten dies dann konzentriert alleine aus.

Das Angebot „Knochen Willi“ ließ keine Fragen offen zum Thema Knochenbau und Muskelverlauf des menschlichen Körpers. Der „Knochen Willi“ war ein kleines Plastikskelett, welches sich die Kinder ganz genau anschauen konnten. Anhand des Skelettes sahen sie, dass der Knochenbau bei Mann und Frau immer gleich ist. In einem tollen Anatomiebuch fanden die Kinder alle wichtigen Informationen über Muskeln und Bänder. Mit dieser Hilfestellung suchten die kleinen Forscherinnen und Forscher die Muskeln und Bänder am eigenen Körper.  Am Nachmittag trainierte die Gruppe dann diese Muskeln in der Turnhalle, und sicherlich hatte manch einer der Feriengruppe Muskelka­ter am nächsten Tag.

Ein Highlight der Woche war das Angebot Wing Tsun. Wing Tsun ist ein chinesischer Kampfkunststil, besser als Kung-Fu bekannt. Wing Tsun beinhaltet zum einen reine Selbstverteidigungstechniken und zum anderen mentale Prinzipien wie Respekt, Disziplin und Selbstvertrauen. Die verschiedenen Techniken des Wing-Tsun gehen einher mit Konzentration und bewusstem Ich-Erleben. Fließende Bewegungen und schnelle Reaktionen wechseln sich dabei  ab. Zusätzlich werden körperliche und mentale Flexibilität gesteigert und die Wahrnehmungsfähigkeit erhöht. Neben der körperlichen Anstrengung werden gezielt Entspannungstechniken praktiziert, die den Körper regenerieren.  Der Trainer Vassilois Maragozdis begeisterte die Kinder in der Turnhalle mit verschiedenen Elementen des Wing Tsun. Egal ob Ausdauer, Koordination oder Konzentration, die Gruppe war begeistert und powerte sich mit Freude aus.

Die Suche nach dem Glück war einfacher als gedacht.  Bei der Befragung der Kinder nach ihrem persönlichen Glück nannten diese Familie, Freunde, Zeit zum Spielen haben. Das macht die Kinder also glücklich. Natürlich gehörten auch Dinge wie Geschenke, Geburtstag und Urlaub dazu. Um 2018 nicht nur glücklich zu sein, sondern auch Glück zu haben, zauberten sich die Ferienkinder einen Glücksbringer mit dem Bleigießen.

Großes Glück hatten wir auch bei unserem Ausflug zum Thema Körper und Geist. Die Anreise zur Eislaufbahn auf der Waldau verlief ohne Verspätungen oder Ausfälle der SSB und die Feriengruppe benahm sich ganz toll. Das Eislaufen bereitete den Kindern großen Spaß. Selbst die Anfänger auf dem Eis machten sich gut und die Profis unter den Kindern  standen hilfsbereit zur Seite. Eislaufen macht einfach Spaß.

In den bevorstehenden Faschingsferien begleitet uns das Thema „ Mode“. Wir freuen uns wieder auf eine bunte und kreative Woche mit den Ferienkindern.