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Als letzte Gruppe nahm die Klasse 3/4 d am Energieprojekt teil. Ebenso wie die Parallelklassen beschäftigten sich die Kinder zunächst damit, wie Energie gewonnen werden kann. Neben den typischen Kohle- und Atomkraftwerken, konnten die Kinder auch alternative Energiequellen nennen. An Stationen mit differenzierten Aufgaben, vertieften die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen zur Energiegewinnung aus Wasser-, Wind- und Sonnenkraft. Die verschiedenen Bastel- und Experimentierangebote wurden von den Kindern rege genutzt. Zum Abschluss des Theorieteils schauten alle noch einen kindgerechten Wissensfilm zum Thema „Energie“ an.

Im Anschluss bauten die Kinder in Kleingruppen Windräder unter Anleitung des   Experten Herrn Weigele. Dazu wurden fleißig Aufbau-Anleitungen studiert und viele Einzelteile begutachtet. Schließlich musste alles genau zusammenpassen, damit das Windrad am Ende auch Energie erzeugten konnte. Die, durch Windenergie geladene Batterie des Windrades, konnte dann in ein Fahrzeug eingesetzt werden. Als dieses langsam im Klassenzimmer dahinrollte, staunten die Kinder nicht schlecht.

Im Anschluss daran, ging es für alle Kinder raus, auf den Schulhof, um sich Herrn Weigeles Elektrofahrzeug genauer anzusehen. Besonders beeindruckt zeigten sich die Kinder vom lautlosen dahinrollen des Automobils. Gerne hätten die Schüler und Schülerinnen selbst einmal das Fahrzeug gelenkt. Aber bis alle ihren Autoführerschein besitzen, müssen sie wohl noch ein paar Jahre als „Beifahrer“ in Herrn Weigeles Elektrofahrzeug mitfahren.

 

 

 

Am Montag, den 13.03.2017, fand in der Klasse 3/4a das Windkraftprojekt statt. In den ersten beiden Stunden wurde das Vorwissen der Schülerinnen und Schüler aktiviert. Anhand von Symbolen sollten die Schülerinnen und Schüler die drei alternativen Energien, Sonnen-, Wind- und Solarenergie, erkennen. Anschließend durften sie an differenzierten Stationen zu den drei erneuerbaren Energien forschen. Am Ende der zweiten Stunde schauten die Kinder einen Film zum Thema Windenergie an.
In der dritten und vierten Stunde wurde das Thema Windenergie genauer betrachtet. Die Schülerinnen und Schüler bauten anhand eines Baukastens ein Windrad, welches Energie in einer Batterie speichert. Herr Weigele, ein Spezialist zum Thema Windenergie, war zu Gast und zeigte uns dann noch, dass man aus dem Windrad ein Fahrzeug bauen kann, welches dann mit der aufgeladenen Batterie fährt. Ganz besonders war, dass Herr Weigele ein solches Energiesparauto, nämlich ein Elektroauto besitzt und die Kinder dieses näher betrachten durften. Sein Auto ist ein Hybridfahrzeug, das sowohl mit Strom als auch mit Benzin fahren kann. Fährt es bei längeren Strecken mit Benzin, lädt sich gleichzeitig die Batterie wieder auf, so dass das Auto nach geraumer Zeit wieder mit Strom fahren kann. Die Kinder setzten sich in das Auto, stellten Fragen und im Anschluss demonstrierte Herr Weigele wie leise so ein Auto fährt.
Abschließend erzeugten die Kinder selbstständig Energie, indem sie auf einem Energiefahrrad kräftig in die Pedale traten, um Glühbirnen und einen Wasserkocher einzuschalten.

 

 

     

   

 

     

 

Die Maria Montessori Grundschule Hausen wurde kürzlich mit dem Umweltpreis der Stadt Stuttgart ausgezeichnet. In der Kategorie Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen wurde das vielseitige Engagement der Schule in Sachen Umweltschutz und Energiesparen von der Stadt Stuttgart sogar mit einem ersten Preis belohnt.

 

Im Auftrag von Oberbürgermeister Fritz Kuhn überreichte Bau­bürgermeister Peter Pätzold Schulleiterin, Angelika Müller-Zastrau, die Urkunde. In seiner Laudatio für die Maria Montessori Schule erwähnte Pätzold besonders die solarbetriebene Hüh­nerklappe und die künstlerische Gestaltung von Umweltplakaten und Postkarten zum Thema Umweltschutz.

 

Die kleine Delegation der Maria Montessori Grundschule Hausen, bestehend aus Elternbeiräten und verschiedenen Kooperationspartnern freute sich sehr über diese Auszeichnung zumal das nächste Projekt zum Thema Windkraft schon in den Herbstferien anstand. „Vielleicht gibt es dafür ja auch wieder einen Preis“, merkte die Schulleiterin mit einem Augenzwinkern an. Die Preisgelder ermöglichen nämlich den Ausbau und die kontinuierliche Fortsetzung von solchen lebensnahen und praktischen Schülerprojekten.

 

Beworben hatte sich die Schule übrigens mit verschiedenen Aktionen  zum Thema Energiesparen und Umweltschutz. So etwa mit der Inbetriebnahme von zwei Solaranlagen, der Gestaltung von Postern zum Thema Energiesparen und Umweltschutz und einem Theaterstück zum Thema „Müllvermeidung und Müllre­cycling“.

 

Den zweiten Preis in dieser Kategorie teilten sich das Porsche Gymnasium Zuffenhausen, das eine Unterrichtseinheit zum Thema „Klimawandel und Klimaschutz“ entwickelte mit Alfons Haas, der ein Gesellschaftsspiel zur Energiewende konzipiert hat.

 

Weitere Preise wurden in den Kategorien Bürgerinnen und Bürger, Interessen- und Glaubensgemeinschaften, Unternehmen der Sektoren Industrie und GHD vergeben.

Foto: Amt für Umweltschutz Stuttgart

 

Umweltpreis der Stadt Stuttgart

 

Der Umweltpreis wird seit 1984 vom Gemeinderat der Stadt Stuttgart verliehen. Jedes Jahr steht dabei ein anderes Thema im Vordergrund. In diesem Jahr drehte sich alles rund um das Thema Energie. Im Januar 2016 hat der Gemeinderat das Energiekonzept „Urbanisierung der Energiewende in Stuttgart“ verabschiedet. Ziel des Konzepts, das unter der Federführung von Oberbürgermeister Fritz Kuhn entwickelt wurde, ist es, Stuttgart langfristig ohne Atomstrom und letztlich auch ohne Strom aus Kohlekraftwerken zu versorgen. Damit dies gelingt, müssen alle zusammen Energie einsparen sowie energieeffiziente Techniken und erneuerbare Energien nutzen.

 

Mitmachen können beim Umweltpreis, der übrigens jedes Jahr ausgeschrieben wird alle Stuttgarter und auch alle diejenigen die in Stuttgart arbeiten oder zur Schule bzw. Hochschule gehen. Auch Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Interessen und Glaubensgemeinschaften Unternehmen und Betriebe mit Firmensitz in Stuttgart können teilnehmen.

Vergeben wird der Umweltpreis in den vier Kategorien Bürgerinnen und Bürger (Einzelpersonen, Haushalte, Wohngemeinschaften), Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Interessen- und Glaubensgemeinschaften sowie Unternehmen der Sektoren Industrie und Gewerbe, Handel, Dienstleistungen

 

Alle Projekte und Maßnahmen rund um das jeweils ausgeschriebene Thema können eingereicht werden. Die eingegangenen Projekte wurden in diesem Jahr nach den Kriterien Innovationsgrad und Originalität, Energieeinsparung, Erneuerbare Energien, Multiplikator-Effekt (Anzahl der beteiligten Personen), Ganzheitlichkeit (Projekte die verschiedene Themen wie Energieeinsparung, Energieeffizienz und erneuerbare Energien beinhalten) bewertet.

 

In jeder Kategorie werden drei Gewinner gekürt. Als Preisgeld gibt es für den ersten Platz 1.000 Euro, für den zweiten Platz 500 Euro und für den dritten Platz 250 Euro.

In und um Weilimdorf, Text: Tommasi; Foto: Amt für Umweltschutz

Umweltpreisverleihung im Stuttgarter Rathaus mit Baubürgermeister Peter Pätzold.

Und hier der Artikel als pdf: umweltpreis-1

Seit 18.11.2016 in Aktuell, LESS, Presse

Die Schulgemeinde freut sich, dass sie einen der ersten Umweltpreise der Stadt Stuttgart erhalten hat. Ins Rennen für den Preis schickte die Schulleitung die gelungenen Umweltplakate der Klasse 3/4 a sowie die solarbetriebene Hühnerklappe unserer drei Hühnerdamen. Bei der Preisverleihung am 21.10.2016 im Stuttgarter Rathaus nahm eine kleine Delegation der Maria Montessori Grundschule Hausen (Angelika Müller-Zastrau als Rektorin, Herr Nguyen als Elternbeirat und Yvonne Schubert vom Cricketverein als schulinterne Videodesignerin) die Urkunde für den 1. Preis in der Kategorie ‚Schule- , Kinder- und Jugendeinrichtungen‘ aus den Händen von Baubürgermeister Peter Pätzold entgegen. Verliehen wurde der Schule der Preis als Gesamtwürdigung ihres Engagements für den Umweltschutz. Der zweite Platz in diesem Bereich wurde auch gleich zweimal vergeben nämlich an das Porsch eGymnasium in Zuffenhausen und Herrn Haas für die Entwicklung eines Gesellschaftsspiels im Bereich Umwelterziehung. So macht Umweltschutz einfach Spaß!

 

Umweltpreisverleihung im Stuttgarter Rathaus mit Baubürgermeister Peter Pätzold.

 

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Im Frühjahr 2017 werden sich die Klassen 3/4 mit alternativen Energien beschäftigen und Windräder bauen. Im September traf sich die Schulleiterin schon einmal mit Reinhold Weigele, einem schwäbischen Tüfftler. Herr Weigele möchte die Schule bei ihrem Projekt unterstützen und hat schon zwei Baukästen vom Kosmos Verlag gesponsert. Mit Hilfe der dort befindlichen Teile können die Kinder nicht nur ein Windrad bauen, welches seine Energie in eine kleine Glühlampe einspeist, so dass diese leuchtet. Die Kinder können außerdem damit auch vier verschiedene kleine batteriebetriebene Fahrzeuge zusammenstellen. Natürlich werden die Batterien zuvor mit der von den Windrädern gewonnenen Energie geladen.
Energiegeladen gingen Reinhold Weigele und unsere Rektorin auch ans Zusammenbauen des ersten Windrads. Auch wenn einige kleine Einzelteile von ihnen zunächst falsch verbaut wurden, konnte das Windrad mit den erforderlichen kleinen Korrekturen in ca. 30 Minuten fertiggestellt werden und ziert nun den Rektoratstisch. Wie ein wunderbarer Zufall es gefügt hat, werden die Kinder, die ihre Herbstferien an der Schule verbringen, mit Gerd Fischer-Baudys im Rahmen des Recycling-Projkets ebenfalls ein Windrad bauen und zwar aus alten Fahrradspeichen und einem angeschlossenen Dynamo. Sollte sich diese Umgestaltung als praktikabel erweisen, werden auch im Projekt ‚Windi‘ zunächst solche Energiespender gebaut. Die Planungen für dieses tolle Projekt laufen auf alle Fälle auf Hochtouren.  Zudem wird das Amt für Umweltschutz zu Rate gezogen, denn Fernziel wäre ein richtiges Windrad auf dem Schuldach, welches uns Energie für ein kleines Wasserspiel im Tierbereich liefern könnte, so wie es bereits die kleinen Solarmodule dort tun.

Die vorgesehenen Projekttermine sind:

Montag, 13.03.2017
Montag, 20.03.2017,
Montag, 27.03.2017,
Montag 03.04.2017

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Seit 16.09.2016 in Aktuell, Handwerk, Kinderseite, LESS, Natur, Technik