LESS

 

Wie schon so oft, wurde die Maria Montessori Grundschule Hausen auch in diesem Schuljahr am 29. Mai mit einem Sonderpreis im Rahmen des Projekts „Lukratives Energiesparen in Stuttgarter Schulen (LESS)“ ausgezeichnet. In der Urkunde heißt es dazu:
„In der Maria Montessori Grundschule Hausen hat sich das Energiesparprojekt verstetigt. Regelmäßig werden die Angebote der Kommune (Stadtwerke Stuttgart, Energieberatungszentrum) in den Unterricht eingebunden, die Energiewächter geschult und das Energierad zur Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt. Nun hat auch die Nachmittagsbetreuung das Energie-Thema aufgenommen. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren spielerisch und gestalterisch viel über erneuerbare Energien. Im Anschluss bastelten sie solar- und salzwasserbetriebene Fahrzeuge, die sie künstlerisch gestalteten. Für dieses breit gefächerte Engagement wird die Maria-Montessori-Grundschule Hausen ausgezeichnet.“
Professionell und sicher beschrieben die Kinder Nisa, Emilie, Meilin und Louis anhand einer Powerpointpräsentation ihre beim Projekt gewonnenen Erkenntnisse und ließen ein kleines Solarauto zum Betrachten herumgehen. Das Besondere an dem Projekt war, dass es in der Nachmittagsbetreuung im Rahmen der Ganztagesschule stattfand. Schule und Ganztag arbeiten auch in Punkte Umweltschutz sehr eng zusammen. Für ihr Engagement im Projekt, das die pädagogische Fachkraft Hayri Kurt anleitete, erhielten die Kinder neben einer Urkunde auch noch einen Scheck über € 500.
Zudem bekam die Schule einen weiteren Scheck in Höhe von € 850 für die Einsparungen im Strom- und Heizungsbereich sowie die vielen verschiedenen Aktivitäten im vergangenen Schuljahr.

Und hier die Powerpointpräsentation:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit 30.05.2019 in Aktuell, LESS, Technik

 

Am Mittwoch, 10. April 2019, wurden den Schülerinnen und Schülern der Maria Montessori Grundschule Hausen auf spielerische Art und Weise das Thema Mülltrennung und Müllvermeidung nähergebracht. Dies gelang den Schauspielern des Theaters „Unverpackt“ ganz ohne Zeigefinger in ihrem lustigen und abwechslungsreichen Theaterstück. Am Vormittag stürmten die Schüler aufgeregt in die Turnhalle und waren von der müllbefüllten Theaterbühne beeindruckt. Diese Müllkippe war einst der Landeplatz der Wolkenkutsche, welche die Waldfeen vom Sternenschloss auf die Erde transportierte. Nun war dies ein verschmutzer Müllplatz im Wald. Die Waldfee „Tilja“ stellte sich den Kindern vor und beschloss, nicht mit zum Sternenschloss zu fliegen, sondern vorerst auf der Erde zu bleiben, um den Wald zu retten. Nach und nach erwachte der Müll zum Leben und unterhielt sich mit der Waldfee. Die Waldfee machte es sich zur Aufgabe den Wald zu retten und den Müll zu sortieren. Die Kinder wurden von den Schauspielern direkt angesprochen und in das Geschehen einbezogen. Gemeinsam wurde der Müll sortiert, getrennt und es wurde besprochen, wie weniger Müll produziert werden kann. Die Waldfee erfand einen „Müll-Rap“ und alle Kinder stimmten durch klatschen, stampfen und singen mit ein. Das Theaterstück fesselte die Kinder durch verschiedene Lieder und Musik. Gespannt und fokussiert verfolgten die Schülerinnen und Schüler das Theaterstück. „Jeder Müll hat seinen Platz und soll nicht in den Wald geworfen werden!“ mit dieser Botschaft verabschiedete sich das Umwelttheater. Auch nach der Theateraufführung war der eingängige „Müll-Rap“ weiterhin auf dem Schulhof und in den Klassenzimmern zu hören!

Energieprojekt der Klasse 3/4 c
Am Dienstag, den 02.04.2019 kam Frau Alina Werner von den Stadtwerken Stuttgart zu uns zu Besuch. Frau Werner hat uns neue Dinge zum Thema Energie beigebracht. Sie hat uns erzählt, wie der Stromkreislauf funktioniert. Frau Werner hat uns an einer kleine Maschine gezeigt und vorgeführt, wie Kraftwerke Strom produzieren. Dazu hat sie Anzündestäbe in einen Schacht gemacht, diese angezündet und in den zweiten Schacht hat sie Wasser gefüllt. Durch das drehen eines Rades, entstand Strom. Danach haben wir eine Solarschachtel aus Schuhkartons gebastelt, unsere Getränkeflaschen reingelegt und in die Sonne gestellt. In der nächsten Pause waren unsere Getränke warm. Frau Werner hat eine mit Schokostreusel gefüllte Schüssel unter eine Solarlampe gestellt. Nach einige Zeit wurde die Schokolade flüssig und wir genossen diese mit einem Butterkeks.

DAS WAR LECKER !!!

von Alina und Nisa

Klasse 3/4 c

 

Energieprojekt der Klasse 3/4 a:
Am Freitag den 5. April 2019 kam aus einem Energieprojekt eine Frau namens Frau Flegel. Zuerst haben wir besprochen, wofür wir im täglichen Leben Strom brauchen. Uns ist aufgefallen, dass wir in unserem täglichen Leben viel Strom verwenden. An der Tafel haben wir dann besprochen, wie Energie gewonnen werden kann. Frau Flegel hat eine große Erdkugel an die Tafel gemalt und wir durften Dinge auf die Erde malen, die Energie benötigen und CO2 ausstoßen. Am Ende hatten wir eine dicke CO2-Abgaswolke an der Tafel. Frau Flegel hat uns gezeigt, wie und warum sich die Erde erwärmt und warum das Sonnenlicht nicht mehr aus der CO2-Wolke rauskommen kann. Das war echt interessant aber auch erschreckend. Anschließend wurden wir in vier Gruppen geteilt. Drei Gruppen hatten Lampen und eine Gruppe hatte einen Föhn. Wir haben mit einem Messgerät gemessen, wie viel Watt Strom der Föhn und die Lampen verbrauchen. Die Lampen haben sich unterschieden, je nachdem, welche Lampe verwendet wurde. Die Glühbirne benötigt am meisten Strom und die LED-Lampe ist die Beste, da sie am wenigsten Strom benötigt. Wir haben auch festgestellt, dass Strom benötigt wird, wenn man elektronische Geräte nur einsteckt und gar nicht benutzt. Zum Schluss hat uns Frau Flegel gesagt, dass wir zwar Strom sparen sollen aber nätürlich bedeutet das nicht, dass wir keinen Strom verwenden dürfen. Wir sollen den Strom nur nicht verschwenden. Wir haben uns als Klasse vorgenommen in Zukunft am Wochenende den CD-Player im Klassenzimmer auszustecken, damit nicht unnötig Energie verschwendet wird.
Am Montag 8. April 2019 hat uns Frau Flegel nochmals besucht. Wir mussten Plakate machen über Energie. An der Tafel haben wir besprochen, welche Überschriften zu den Plakaten passen würden. Die Plakate waren ein guter Abschluss, damit wir alles was wir gelernt haben jetzt nicht mehr so schnell vergessen werden. Die Plakate hängen wir nämlich bald im Klassenzimmer auf. Das Energieprojekt hat uns total viel Spaß gemacht!

von Ona und Leni

Klasse 3/4a

 

 

 

 

 

Seit 27.04.2019 in Aktivitäten, Aktuell, LESS

Als letzte Gruppe nahm die Klasse 3/4 d am Energieprojekt teil. Ebenso wie die Parallelklassen beschäftigten sich die Kinder zunächst damit, wie Energie gewonnen werden kann. Neben den typischen Kohle- und Atomkraftwerken, konnten die Kinder auch alternative Energiequellen nennen. An Stationen mit differenzierten Aufgaben, vertieften die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen zur Energiegewinnung aus Wasser-, Wind- und Sonnenkraft. Die verschiedenen Bastel- und Experimentierangebote wurden von den Kindern rege genutzt. Zum Abschluss des Theorieteils schauten alle noch einen kindgerechten Wissensfilm zum Thema „Energie“ an.

Im Anschluss bauten die Kinder in Kleingruppen Windräder unter Anleitung des   Experten Herrn Weigele. Dazu wurden fleißig Aufbau-Anleitungen studiert und viele Einzelteile begutachtet. Schließlich musste alles genau zusammenpassen, damit das Windrad am Ende auch Energie erzeugten konnte. Die, durch Windenergie geladene Batterie des Windrades, konnte dann in ein Fahrzeug eingesetzt werden. Als dieses langsam im Klassenzimmer dahinrollte, staunten die Kinder nicht schlecht.

Im Anschluss daran, ging es für alle Kinder raus, auf den Schulhof, um sich Herrn Weigeles Elektrofahrzeug genauer anzusehen. Besonders beeindruckt zeigten sich die Kinder vom lautlosen dahinrollen des Automobils. Gerne hätten die Schüler und Schülerinnen selbst einmal das Fahrzeug gelenkt. Aber bis alle ihren Autoführerschein besitzen, müssen sie wohl noch ein paar Jahre als „Beifahrer“ in Herrn Weigeles Elektrofahrzeug mitfahren.

 

 

 

Am Montag, den 13.03.2017, fand in der Klasse 3/4a das Windkraftprojekt statt. In den ersten beiden Stunden wurde das Vorwissen der Schülerinnen und Schüler aktiviert. Anhand von Symbolen sollten die Schülerinnen und Schüler die drei alternativen Energien, Sonnen-, Wind- und Solarenergie, erkennen. Anschließend durften sie an differenzierten Stationen zu den drei erneuerbaren Energien forschen. Am Ende der zweiten Stunde schauten die Kinder einen Film zum Thema Windenergie an.
In der dritten und vierten Stunde wurde das Thema Windenergie genauer betrachtet. Die Schülerinnen und Schüler bauten anhand eines Baukastens ein Windrad, welches Energie in einer Batterie speichert. Herr Weigele, ein Spezialist zum Thema Windenergie, war zu Gast und zeigte uns dann noch, dass man aus dem Windrad ein Fahrzeug bauen kann, welches dann mit der aufgeladenen Batterie fährt. Ganz besonders war, dass Herr Weigele ein solches Energiesparauto, nämlich ein Elektroauto besitzt und die Kinder dieses näher betrachten durften. Sein Auto ist ein Hybridfahrzeug, das sowohl mit Strom als auch mit Benzin fahren kann. Fährt es bei längeren Strecken mit Benzin, lädt sich gleichzeitig die Batterie wieder auf, so dass das Auto nach geraumer Zeit wieder mit Strom fahren kann. Die Kinder setzten sich in das Auto, stellten Fragen und im Anschluss demonstrierte Herr Weigele wie leise so ein Auto fährt.
Abschließend erzeugten die Kinder selbstständig Energie, indem sie auf einem Energiefahrrad kräftig in die Pedale traten, um Glühbirnen und einen Wasserkocher einzuschalten.