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Am Mittwoch, 10. April 2019, wurden den Schülerinnen und Schülern der Maria Montessori Grundschule Hausen auf spielerische Art und Weise das Thema Mülltrennung und Müllvermeidung nähergebracht. Dies gelang den Schauspielern des Theaters „Unverpackt“ ganz ohne Zeigefinger in ihrem lustigen und abwechslungsreichen Theaterstück. Am Vormittag stürmten die Schüler aufgeregt in die Turnhalle und waren von der müllbefüllten Theaterbühne beeindruckt. Diese Müllkippe war einst der Landeplatz der Wolkenkutsche, welche die Waldfeen vom Sternenschloss auf die Erde transportierte. Nun war dies ein verschmutzer Müllplatz im Wald. Die Waldfee „Tilja“ stellte sich den Kindern vor und beschloss, nicht mit zum Sternenschloss zu fliegen, sondern vorerst auf der Erde zu bleiben, um den Wald zu retten. Nach und nach erwachte der Müll zum Leben und unterhielt sich mit der Waldfee. Die Waldfee machte es sich zur Aufgabe den Wald zu retten und den Müll zu sortieren. Die Kinder wurden von den Schauspielern direkt angesprochen und in das Geschehen einbezogen. Gemeinsam wurde der Müll sortiert, getrennt und es wurde besprochen, wie weniger Müll produziert werden kann. Die Waldfee erfand einen „Müll-Rap“ und alle Kinder stimmten durch klatschen, stampfen und singen mit ein. Das Theaterstück fesselte die Kinder durch verschiedene Lieder und Musik. Gespannt und fokussiert verfolgten die Schülerinnen und Schüler das Theaterstück. „Jeder Müll hat seinen Platz und soll nicht in den Wald geworfen werden!“ mit dieser Botschaft verabschiedete sich das Umwelttheater. Auch nach der Theateraufführung war der eingängige „Müll-Rap“ weiterhin auf dem Schulhof und in den Klassenzimmern zu hören!

 

Am Dienstag, den 02.04.2019 kam Frau Alina Werner von den Stadtwerken Stuttgart zu uns zu Besuch. Frau Werner hat uns neue Dinge zum Thema Energie beigebracht. Sie hat uns erzählt, wie der Stromkreislauf funktioniert. Frau Werner hat uns an einer kleine Maschine gezeigt und vorgeführt, wie Kraftwerke Strom produzieren. Dazu hat sie Anzündestäbe in einen Schacht gemacht, diese angezündet und in den zweiten Schacht hat sie Wasser gefüllt. Durch das drehen eines Rades, entstand Strom. Danach haben wir eine Solarschachtel aus Schuhkartons gebastelt, unsere Getränkeflaschen reingelegt und in die Sonne gestellt. In der nächsten Pause waren unsere Getränke warm. Frau Werner hat eine mit Schokostreusel gefüllte Schüssel unter eine Solarlampe gestellt. Nach einige Zeit wurde die Schokolade flüssig und wir genossen diese mit einem Butterkeks.

DAS WAR LECKER !!!

von Alina und Nisa

Seit 27.04.2019 in Aktivitäten, Aktuell, LESS

Als letzte Gruppe nahm die Klasse 3/4 d am Energieprojekt teil. Ebenso wie die Parallelklassen beschäftigten sich die Kinder zunächst damit, wie Energie gewonnen werden kann. Neben den typischen Kohle- und Atomkraftwerken, konnten die Kinder auch alternative Energiequellen nennen. An Stationen mit differenzierten Aufgaben, vertieften die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen zur Energiegewinnung aus Wasser-, Wind- und Sonnenkraft. Die verschiedenen Bastel- und Experimentierangebote wurden von den Kindern rege genutzt. Zum Abschluss des Theorieteils schauten alle noch einen kindgerechten Wissensfilm zum Thema „Energie“ an.

Im Anschluss bauten die Kinder in Kleingruppen Windräder unter Anleitung des   Experten Herrn Weigele. Dazu wurden fleißig Aufbau-Anleitungen studiert und viele Einzelteile begutachtet. Schließlich musste alles genau zusammenpassen, damit das Windrad am Ende auch Energie erzeugten konnte. Die, durch Windenergie geladene Batterie des Windrades, konnte dann in ein Fahrzeug eingesetzt werden. Als dieses langsam im Klassenzimmer dahinrollte, staunten die Kinder nicht schlecht.

Im Anschluss daran, ging es für alle Kinder raus, auf den Schulhof, um sich Herrn Weigeles Elektrofahrzeug genauer anzusehen. Besonders beeindruckt zeigten sich die Kinder vom lautlosen dahinrollen des Automobils. Gerne hätten die Schüler und Schülerinnen selbst einmal das Fahrzeug gelenkt. Aber bis alle ihren Autoführerschein besitzen, müssen sie wohl noch ein paar Jahre als „Beifahrer“ in Herrn Weigeles Elektrofahrzeug mitfahren.

 

 

 

Am Montag, den 13.03.2017, fand in der Klasse 3/4a das Windkraftprojekt statt. In den ersten beiden Stunden wurde das Vorwissen der Schülerinnen und Schüler aktiviert. Anhand von Symbolen sollten die Schülerinnen und Schüler die drei alternativen Energien, Sonnen-, Wind- und Solarenergie, erkennen. Anschließend durften sie an differenzierten Stationen zu den drei erneuerbaren Energien forschen. Am Ende der zweiten Stunde schauten die Kinder einen Film zum Thema Windenergie an.
In der dritten und vierten Stunde wurde das Thema Windenergie genauer betrachtet. Die Schülerinnen und Schüler bauten anhand eines Baukastens ein Windrad, welches Energie in einer Batterie speichert. Herr Weigele, ein Spezialist zum Thema Windenergie, war zu Gast und zeigte uns dann noch, dass man aus dem Windrad ein Fahrzeug bauen kann, welches dann mit der aufgeladenen Batterie fährt. Ganz besonders war, dass Herr Weigele ein solches Energiesparauto, nämlich ein Elektroauto besitzt und die Kinder dieses näher betrachten durften. Sein Auto ist ein Hybridfahrzeug, das sowohl mit Strom als auch mit Benzin fahren kann. Fährt es bei längeren Strecken mit Benzin, lädt sich gleichzeitig die Batterie wieder auf, so dass das Auto nach geraumer Zeit wieder mit Strom fahren kann. Die Kinder setzten sich in das Auto, stellten Fragen und im Anschluss demonstrierte Herr Weigele wie leise so ein Auto fährt.
Abschließend erzeugten die Kinder selbstständig Energie, indem sie auf einem Energiefahrrad kräftig in die Pedale traten, um Glühbirnen und einen Wasserkocher einzuschalten.

 

 

     

   

 

     

 

Die Maria Montessori Grundschule Hausen wurde kürzlich mit dem Umweltpreis der Stadt Stuttgart ausgezeichnet. In der Kategorie Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen wurde das vielseitige Engagement der Schule in Sachen Umweltschutz und Energiesparen von der Stadt Stuttgart sogar mit einem ersten Preis belohnt.

 

Im Auftrag von Oberbürgermeister Fritz Kuhn überreichte Bau­bürgermeister Peter Pätzold Schulleiterin, Angelika Müller-Zastrau, die Urkunde. In seiner Laudatio für die Maria Montessori Schule erwähnte Pätzold besonders die solarbetriebene Hüh­nerklappe und die künstlerische Gestaltung von Umweltplakaten und Postkarten zum Thema Umweltschutz.

 

Die kleine Delegation der Maria Montessori Grundschule Hausen, bestehend aus Elternbeiräten und verschiedenen Kooperationspartnern freute sich sehr über diese Auszeichnung zumal das nächste Projekt zum Thema Windkraft schon in den Herbstferien anstand. „Vielleicht gibt es dafür ja auch wieder einen Preis“, merkte die Schulleiterin mit einem Augenzwinkern an. Die Preisgelder ermöglichen nämlich den Ausbau und die kontinuierliche Fortsetzung von solchen lebensnahen und praktischen Schülerprojekten.

 

Beworben hatte sich die Schule übrigens mit verschiedenen Aktionen  zum Thema Energiesparen und Umweltschutz. So etwa mit der Inbetriebnahme von zwei Solaranlagen, der Gestaltung von Postern zum Thema Energiesparen und Umweltschutz und einem Theaterstück zum Thema „Müllvermeidung und Müllre­cycling“.

 

Den zweiten Preis in dieser Kategorie teilten sich das Porsche Gymnasium Zuffenhausen, das eine Unterrichtseinheit zum Thema „Klimawandel und Klimaschutz“ entwickelte mit Alfons Haas, der ein Gesellschaftsspiel zur Energiewende konzipiert hat.

 

Weitere Preise wurden in den Kategorien Bürgerinnen und Bürger, Interessen- und Glaubensgemeinschaften, Unternehmen der Sektoren Industrie und GHD vergeben.

Foto: Amt für Umweltschutz Stuttgart

 

Umweltpreis der Stadt Stuttgart

 

Der Umweltpreis wird seit 1984 vom Gemeinderat der Stadt Stuttgart verliehen. Jedes Jahr steht dabei ein anderes Thema im Vordergrund. In diesem Jahr drehte sich alles rund um das Thema Energie. Im Januar 2016 hat der Gemeinderat das Energiekonzept „Urbanisierung der Energiewende in Stuttgart“ verabschiedet. Ziel des Konzepts, das unter der Federführung von Oberbürgermeister Fritz Kuhn entwickelt wurde, ist es, Stuttgart langfristig ohne Atomstrom und letztlich auch ohne Strom aus Kohlekraftwerken zu versorgen. Damit dies gelingt, müssen alle zusammen Energie einsparen sowie energieeffiziente Techniken und erneuerbare Energien nutzen.

 

Mitmachen können beim Umweltpreis, der übrigens jedes Jahr ausgeschrieben wird alle Stuttgarter und auch alle diejenigen die in Stuttgart arbeiten oder zur Schule bzw. Hochschule gehen. Auch Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Interessen und Glaubensgemeinschaften Unternehmen und Betriebe mit Firmensitz in Stuttgart können teilnehmen.

Vergeben wird der Umweltpreis in den vier Kategorien Bürgerinnen und Bürger (Einzelpersonen, Haushalte, Wohngemeinschaften), Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Interessen- und Glaubensgemeinschaften sowie Unternehmen der Sektoren Industrie und Gewerbe, Handel, Dienstleistungen

 

Alle Projekte und Maßnahmen rund um das jeweils ausgeschriebene Thema können eingereicht werden. Die eingegangenen Projekte wurden in diesem Jahr nach den Kriterien Innovationsgrad und Originalität, Energieeinsparung, Erneuerbare Energien, Multiplikator-Effekt (Anzahl der beteiligten Personen), Ganzheitlichkeit (Projekte die verschiedene Themen wie Energieeinsparung, Energieeffizienz und erneuerbare Energien beinhalten) bewertet.

 

In jeder Kategorie werden drei Gewinner gekürt. Als Preisgeld gibt es für den ersten Platz 1.000 Euro, für den zweiten Platz 500 Euro und für den dritten Platz 250 Euro.

In und um Weilimdorf, Text: Tommasi; Foto: Amt für Umweltschutz

Umweltpreisverleihung im Stuttgarter Rathaus mit Baubürgermeister Peter Pätzold.

Und hier der Artikel als pdf: umweltpreis-1

Seit 18.11.2016 in Aktuell, LESS, Presse