Natur

 

Die Klassen 3/4 haben an einem Klimaprojekt teilgenommen. Wir hatten im Sachunterricht das Thema Klimawandel. Wir haben gelernt, dass für das Kochen und Aufwärmen nicht immer Strom benötigt wird. Wenn wir zu viel Strom verbrauchen, ist das schlecht für die Umwelt und die Pole und die Gletscher schmelzen wegen der Klimaerwärmung. Das bedroht nicht nur uns Menschen, sondern auch die Tiere. Wenn Kühe pupsen, verbreitet sich Kohlenstoffdioxid (CO2) und das ist schlecht für die Umwelt. Es ist auch schlecht, wenn man in den Urlaub fliegt. Denn Flugzeuge produzieren am meisten CO2. Deswegen wäre es besser, mit dem Zug in den Urlaub zu fahren, denn diese verbreiten keinen so großen CO2-Ausstoß. Außerdem haben wir etwas über den Treibhauseffekt erfahren. Wenn wir dem Klimawandel nicht bald entgegenwirken, entstehen Hochwasser, Dürren, Stürme und Waldbrände. Das alles sind große Gefahren für das Leben auf der Erde.

Für das Klimaprojekt besucht uns Frau Hauser von den Stadtwerken Stuttgart. Sie hat mit uns besprochen, wie wir weniger Strom verbrauchen und damit den Klimawandel stoppen können. Sie hat uns auch ein Modell von einem Kohlekraftwerk mitgebracht. Am Ende haben wir eine Solarkiste gebastelt. Dazu haben wir einen Schuhkarton mit schwarzem Papier ausgekleidet. Danach befüllten wir eine Plastikflasche mit Wasser. Diese haben wir in den Karton gelegt und den Karton mit Frischhaltefolie abgedeckt. Den Karton sollten wir dann eine halbe Stunde in die Sonne stellen. Am Ende war das Wasser so warm, wie wenn man es in die Mikrowelle gestellt hätte.

Sofia C. und Ann-Kathrin (3/4b)

Seit 31.05.2022 in Aktuell, Kinderseite, Natur, Sozial, Technik

 Thema ‚Weltall‘ im Sachunterricht und Ausflug der Klassenstufe 3/4 in das Carl-Zeiss-Planetarium Stuttgart

Das Weltall – ein allbekannter Begriff. Doch was versteht man darunter? Und woher kommt unser Wissen darüber? Die Klassenstufe 3/4 beschäftigte sich in den letzten Wochen im Rahmen des Sachunterrichts mit diesem Thema. Schnell konnte die unendliche Weite des Weltalls mit all seinen Fassetten die Kinder begeistern.
Hierzu stellte eine Kosmische Erzählung nach Maria Montessori den Anfang dar. Ein schwarzes Tuch, Sand als „Teilchen“ im Weltall, Milchpulver passend zur Milchstraße und bunte Murmeln als Planeten brachten die Kinder zum Staunen. Die Erzählung lud ein, dem Zauber des Universums zu folgen und führte schnell zu philosophischen Fragen, wie „Wer bin ich?“  „Was ist unsere Aufgabe in diesem wunderbaren All?“.
Auch die Planeten weckten das Interesse der Kinder. „Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel.“ Anhand dieses Merkspruchs konnte jedes Kind im Nu die Namen der Planeten unseres Sonnensystems der Reihenfolge nach aufzählen: Merkur – Venus – Erde – Mars – Jupiter – Saturn – Uranus – Neptun. Doch was ist mit Pluto? Diese Frage kam im Unterricht rasch auf und wurde durch eigenständige Recherchen in Kindersuchmaschinen im Internet herausgefunden. Er gilt seit 2006 aufgrund seiner geringen Größe als Zwergplanet und zählt zu den Asteroiden. Selbstgebastelte Modelle der Planeten ließen die Kinder deren Eigenschaften und Größenverhältnisse entdecken.
Doch am beeindruckendsten konnten unsere Planeten im Carl-Zeiss-Planetarium in Stuttgart präsentiert werden. Am 16.02.2022 brachen alle 3./4. Klassen in Richtung des Bahnhofs in Weilimdorf auf. Mit der S-Bahn ging es bis zum Hauptbahnhof nach Stuttgart und schließlich zu Fuß weiter Richtung Weltall. Angekommen am Planetarium stärkten sich die jungen Astronom*innen mit ihrem Vesper, bevor es in den großen Saal ging. Ein erstes Highlight waren die besonderen Stühle, die sich um 360 Grad wenden sowie nach hinten kippen ließen. Endlich war Kippeln in der Schule erlaubt. Das Programm „Das kleine 1×1 der Planeten“ begann. Wir wurden an Board einer Raumstation gebeamt und folgten den Astronauten auf den Mond. Weiter ging es zu den Planeten unseres Sonnensystems, doch immer aus sicherer Entfernung zur glühend heißen Sonne. Über den kleinsten Planet Merkur, den rostroten Planeten Mars und dem Eisriesen Uranus kamen wir nach einer Stunde wieder zurück zur Erde. Jeder Stern soll eine Sonne sein, die ein eigenes Sonnensystem mit Planeten bildet? Die unendlichen Weiten des Weltalls waren nun für die Kinder präsent und doch weiterhin unvorstellbar.
Im Anschluss an die Vorstellung inspizierten die Klassen die Ausstellungsstücke außerhalb des Saals. Ein Astronautenanzug verwandelte die Kinder in Raumfahrer*innen.
Nach einem abschließenden Gruppenfoto brachte  die S-Bahn alle wieder Richtung Schulalltag. Doch auch zurück in Hausen erzählten und philosophierten die Kinder weiter über mögliches Leben auf anderen Planeten und den Mut der Astronauten im Weltall. Im Rahmen des Sachunterrichts wurden in den drauffolgenden Wochen weitere Themen zur Einheit „Weltraum“ bearbeitet. Noch einmal tauchten die Kinder ein, in die Welt der Raumfahrt. Die ersten Versuche mit Lebewesen im Weltall, wie der Straßenhündin Laika, die den Flug nicht überlebte, berührten die Kinder sehr. Der berühmte Spruch „Es ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit“ von Neil Armstrong, dem ersten Menschen auf dem Mond, konnten die kleinen Forscher*innen durch ihr bereits aufgebautes Wissen selbst erklären und nachvollziehen. Am Ende der Stunde blieb Zeit, um sich eine eigene kleine Rakete zu bauen, die durch den Luftstrom mithilfe eines Strohhalmes angetrieben wurde (im Freien, unter Berücksichtigung des Abstandsgebotes). In einer weiteren Stunde beschäftigten sich die Kinder mit den Sternbildern. Jedes Kind stickte sein Sternzeichen mithilfe eines gelben Fadens auf einen schwarzen Hintergrund. Weitere helle Punkte vervollständigten das Sternenbild. Den Abschluss bot der Film „Wie sieht die Welt im Weltraum aus“ aus der Reihe Willi wills wissen. Dieser fasste die besprochenen Inhalte mit anschaulichen, kindgerechten Bildern zusammen. Und was gibt es Besseres als eine Kinovorstellung im Klassenraum gemeinsam mit einem ausgiebigen Frühstück vor den wohlverdienten Faschingsferien?
Alle Nachwuchsastronom*innen und ihre Lehrer*innen wünschen sich, dass jeder Mensch auf der Erde die Schönheit und Wunder unseres Planeten schätzt und einen verantwortungsvollen Umgang mit ihr pflegt. Ein Leben in Frieden auf dem blauen Planeten, der sich unsere Erde nennt.

Jasmin Ohnewald

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Süße Schafe
Wir waren am Montag, 07.02.2022, auf dem Schulbauernhof zum Thema Schafe. Als erstes sind wir zum Schafstall gelaufen und durften sogar in das Gehege und manche Kinder haben auch die Kühe, die daneben standen gefüttert .Danach sind wir mit Samuel, den wir beim Schafstall getroffen haben, zum grünen Klassenzimmer gegangen  und dort haben wir erst mal gegessen.Dann haben wir Armbänder aus Schafswolle  gemacht (Das war ziemlich cool.) Danach haben wir Butter aus Sahne  gemacht und wir durften aussuchen, ob wir die Butter mit nach Hause nehmen oder sie zum Stockbrot, das wir später am Lagerfeuer gemacht haben. dazu essen. Wir konnten danach noch ein Stockbrot machen oder in das Wäldchen gehen, um zu spielen. Das absolute Highlight war, dass wir am Ende noch zu den neugeborenen Ferkeln gegangen sind.

Ann-Kathrin

Seit 08.02.2022 in Aktivitäten, Aktuell, Kinderseite, Natur, Tiere

Gewisse Parallelen mit der Zauberschule Hogwarts sorgten am Donnerstag, dem 25.11.2021, für strahlende Augen bei den Kindern der vier AU-Klassen der Maria-Montessori-Grund
-schule in Hausen. Zwar befanden sich die Schüler nicht im Speisessaal der Schule und sie bekamen auch keine Briefe, dennoch hatten sie Besuch von zwei leibhaftigen Eulen, welche ja in der bekannten Buchreihe von Joanne K. Rowling für die Postverteilung zuständig sind.
Die beiden Eulenvögel stammten auch nicht vom magischen Postministerium, sondern sind zwei von 17 Tieren der Greifvogelanlage „Am Spatzenwald“ in Wüstenrot. Die Eigentümer des Zoos, das Ehepaar Jürgen und Constanze Wiesinger, hatten sich mit ihren beiden gefiederten Freunden frühmorgens auf den Weg nach Stuttgart gemacht um den Schülern eine „lebendige Biostunde“ bieten zu können. Initiiert hatte die, im Rahmen des Sachkunde-
unterrichts stattfindende, Veranstaltung Frau Hakius, die Klassenlehrerin der AU 3.
Weltweit gibt es über 200 verschiedene Eulenarten, zwei davon hatte das Ehepaar Wiesinger auf ihren Lederhandschuhen sitzen, als die erste Klasse die Halle betrat.
Auf der Hand von Falkner Jürgen Wiesinger thronte Emma, eine elfjährige sibirische Uhu-Dame. Das imposante Greifvogel-Weibchen wiegt runde vier Kilogramm und besitzt bei einer Größe von rund 75 Zentimeter eine Flügelspannweite von über 1,70 Meter. Dies stellte Emma auch sogleich eindrucksvoll unter Beweis, indem sie ihre Flügel zur Begrüßung weit spreizte. Herr Wiesinger, der den Greifvogelzoo mit seiner Frau seit 2008 betreibt, schilderte den Kindern dann die Besonderheiten des sibirischen Uhus, der weltweit größten Eulenart. Er kann seine Beutetiere auf zwei verschiedene Arten erlegen, er ist ein Biss- und Grifftöter. Grifftöter deshalb, weil er seine spitzen Fänge, von denen jeder eine Kraft von 200 Kilogramm aufbringt, in den Körper der Beute schlägt und diese damit tödlich verletzt. Dank dieser enormen Kraft ist es dem Uhu möglich Tiere bis zur Größe eines Fuchses zu erbeuten. Auf Grund seiner Größe und Kraft besitzt der Uhu auch keine natürlichen Feinde im Tierreich, lediglich der Mensch kann ihm gefährlich werden.
Allen Eulenarten gemein ist, dass sie, im Gegensatz zu anderen Greifvögeln, völlig lautlos jagen können. Dies wird ihnen durch die Konstruktion ihrer Flugfedern ermöglicht, die einen Kamm an der Kante haben. Das Falkner-Ehepaar hatte, um diese Eigenart zu demonstrieren, zwei verschiedene Flugfedern mitgebracht. Während man das „Rauschen“, das die Feder eines Adlers beim durch die Luft ziehen erzeugte, deutlich hören konnte, blieb dieselbe Handbewegung mit einer Feder von Uhu Emma völlig geräuschlos. Eulen benötigen ihren lautlosen Flügelschlag allerdings nicht nur um sich der Beute unbemerkt zu nähern. Da die Vögel extrem weitsichtig sind, orten sie ihr Opfer im Nahbereich mit ihrem Gehör. Dies ist so empfindlich, dass sie den Herzschlag einer Maus unter einer Schneeschicht von einem Meter hören können.
Nachdem Jürgen Wiesinger Uhu-Dame Emma, die im Alter von 14 Tagen in den Zoo kam und bis zu 40 Jahre alt werden kann, ausführlich vorgestellt hatte war nun seine Frau Constanze mit ihrem Schützling an der Reihe.
Auf dem ledernen Schutzhandschuh von Constance Wiesinger saß Mimi, eine afrikanische Weißgesichtseule. Die 13-jährige Eulendame stellt optisch das krasse Gegenteil zu Uhu Emma dar. Mit etwa 19-23 Zentimeter Länge erreicht sie nur etwa ein Drittel der Körpergröße von Emma, der Gewichtsunterschied ist noch gravierender. Mimi wiegt, im Gegensatz zu dem mehreren Kilogramm schweren Uhu-Weibchen, lediglich etwa 250 Gramm. Daher unterscheidet sich auch das Beutespektrum der beiden Eulenarten. Mimi ist wie alle Büscheleulen, wie die Weißgesichtseulen auch genannt werden, ein reiner Bisstöter. Auch wenn diese Eulenart nur Tiere bis zur Größe eines Kleinnagers erlegt, hat sie doch einen sehr reichhaltigen Speiseplan. So gehören neben Mäusen, kleinen Vögeln und Insekten auch Spinnen und Skorpione zu ihrer bevorzugten Nahrung.
Constanze Wiesinger, die wie ihr Ehemann die rund einjährige Ausbildung zur Falknerin absolviert hat, ging dann auf das Thema Nahrung noch besonders ein.
Da Eulen, im Gegensatz zu Greifvögeln wie Bussard oder Habicht, keinen Kropf besitzen können sie nur kleine Mengen auf einmal fressen, allerdings ist es ihnen möglich kleinere Beutetiere unzerteilt zu verschlingen. Da Eulen auch „auf Vorrat jagen“ tragen sie dazu bei, die Verbreitung von Schädlingen wie Mäusen und Ratten einzudämmen. Eine einzige einheimische Waldohreule kann im Jahr bis zu 4800 Mäuse jagen und töten.
Mit diesen eindrucksvollen Informationen war die eigentliche „lebende Biologiestunde“, die die Wiesingers seit 2008 jährlich etwa 30-mal an Schulen abhalten, zu Ende.
Selbstverständlich hatten die Kinder der AU-Klassen aber noch einige Fragen, die von dem Falkner-Ehepaar ausführlich beantwortet wurden.
Der Schlusspunkt der außergewöhnlichen Unterrichtsstunde war dann zugleich auch der Höhepunkt: die beiden Eulen-Damen verlangten nach ihren wohlverdienten Streicheleinheiten. Nachdem die Kinder sich ihre Hände desinfiziert hatten und Jürgen Wiesinger das richtige Vorgehen erklärt hatte, durfte jeder, der sich traute, Emma und Mimi vorsichtig über Brust oder Flügel streicheln.
Wer Emma und Mimi auch einmal live erleben möchte kann dies nach dem Ende der Winterpause, voraussichtlich ab Karfreitag, in der Greifvogelanlage in Wüstenrot tun.
Alle weiteren Informationen, auch für Schulen die eine „lebende Biostunde“ abhalten möchten, findet man im Internet unter http://www.greifvogelanlage-wuestenrot.de.

Text und Fotos: Andreas Rometsch

Und hier zum Artikel in ‚In und um Weilimorf‘ vom 10.12.2021: Seite 1 , Seite 2, Seite 3

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit 25.11.2021 in Aktivitäten, Aktuell, Natur

Die vergangenen Herbstferien beschäftigten sich mit einer Vielzahl von Dingen, die einem zum Thema Ritter einfallen. Was da natürlich nicht fehlen darf, ist ein eigenes Ritterschwert. Dieses bastelten sich die Ferienkinder aus hartem Karton. Das Angebot kam bei der Gruppe sehr gut an und es entstanden verschiedene Schwertvariationen. So war von langen Schwertern bis hin zu piratenähnlichen Dolchen alles dabei.

Des Weiteren fanden in der Turnhalle Ritterspiele statt. Das beginnende Ziel der Burg-Belagerung gewannen die Prinzessinnen für sich. Beim Ritterparcours stellten sich die Mädchen und Jungen anschließend verschiedenen motorischen Herausforderungen. Doch das Klettern, Springen und Balancieren absolvierten die Ferienkinder mit viel Freude und höchster Motivation. Als Abschluss gab es noch einen Mattenkampf, wobei die „verletzten“ Ritter ins Lazarett transportiert werden mussten.

Beim Angebot „Tonen“ lernten die Kinder den Umgang mit Modelliermasse, um ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Nach anfänglichen Berührungsängsten mit dem Material überlegten sie sich, welche kreativen Dinge sie herstellen wollten. Passend zum Thema „Ritter“ bzw. „Mittelalter“ gestalteten die Ferienkinder verschiedene kleine Becher, Schüsseln oder Schalen. Aber auch ganze Rittertafeln wurden gestaltet und liebevoll mit Miniaturausgaben von Tellern, Tassen oder Speisen ergänzt. Den Abschluss des Angebotes bildete das farbliche Gestalten der kleinen Kunstwerke, bei dem die Kinder sehr viel Wert auf eine realistische Farbgebung ihrer Kunstwerke legten.

Das Highlight für die Kinder der 3. und 4. Klasse in den Herbstferien bildete eine Einführung in das „Historische Fechten“ mit dem langen Schwert. Uns ist es gelungen, die Fechtschule Gladiatores Stuttgart für dieses Angebot zu gewinnen. Zu Beginn konnten sich die Kinder einen Überblick über die verschiedenen Waffen des Mittelalters wie z.B. Einhandschwert, Langschwert, Dolf, Rapier etc. verschaffen und nachvollziehen, wie sich diese im Laufe der Zeit entwickelten. Im Anschluss durften die Kinder einen Blick auf ein Quellenbuch werfen, in dem die verschiedenen Techniken nicht nur erklärt, sondern auch mittels historischer Zeichnungen verdeutlicht werden. Nach einem kurzen Aufwärmen erprobten die Kinder verschiedene Schrittarten, die für das historische Fechten von Bedeutung sind. Im Anschluss erlernten die Kinder verschiedene Hiebe mit dem Schwert, wie z.B. den Scheitel- bzw. Mittelhau und den kontrollierten Umgang mit dem Schwert. Im Anschluss an die Soloübungen übten die Mädchen und Jungen das Erlernte mit einem Partner. Die Kinder waren hoch motiviert und zeigten sehr viel Konzentrations- und vor allem auch Durchhaltevermögen bei den teilweise komplexen Abläufen. Das Highlight bildete die feierliche Überreichung der Urkunden an die Kinder, die gezeigt hatten, was alles in ihnen steckt.

Am Mittwoch ging es für die Kinder der Klassen 3 und 4 auf historische Spurensuche in der Umgebung. Zu diesem Zweck machten sich die Kinder der Ferienbetreuung auf, die Ruinen der Burg Dischingen, vielen auch bekannt als „Räuberburg“, zu erkunden. Hochmotiviert und mit entsprechendem Proviant ausgestattet, machten sich die Kinder auf den Weg nach Weilimdorf, vorbei am Waldheim hin zur Ruine der Burg. Dort angekommen wurde erst einmal ausgiebig gevespert und dann spielerisch die Burg erkundet. Die Fantasie der Kinder wurde gefordert als sie sich vorstellten, wie die Burg damals aussah und wie die Menschen damals hier gelebt haben. Auf dem Rückweg konnten die Kinder noch einen Zwischenstopp auf der Jugendfarm machen, um dann müde aber glücklich zurück an der Schule anzukommen.

Denselben Ausflug unternahmen die Kinder der AU-Klassen am Donnerstag. Der lange, nasskalte Marsch zur berüchtigten Räuberburg forderte alle Ferienkinder sowohl konditionell als auch mental ziemlich heraus. Mit großem Jubel entdeckten die Kinder deshalb schließlich die Burgruine. Eine Hochachtung vor der Leistung der Feriengruppe, die ganze 9 km ohne Pause bewältigten.

Das bunte und vielseitige, mittelalterliche Ferienangebot entsprach nicht nur dem Bewegungsdrang der Kinder, sondern lieferte zudem viel Wissenswertes rund um das Thema „Ritter und ihre Lebenswelt“. Es hat allen viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon jetzt auf die Ferienbetreuung in den Weihnachtferien.